Gute Schriftarten mit möglichst großer Abdeckung des iso10646-Zeichensatzes wäre etwas, was ich einer professionellen Fontfirma zugetraut hätte. Was bringt es, wenn Proportionen fachgerecht gemacht sind, was vielleicht jedem 100.000. Betrachter auffällt, wenn man beim kleinsten Sonderzeichen - und sei es nur ein Gedankenstrich - sofort eine Hilfskonstrukt oder eine andere Schriftart benötigt, die nicht dazupasst, was jedem 10. Betrachter auffällt?
Es hat sich in 35 Jahren nicht viel getan bei den "professionellen Fontdesignern", seit Don Knuth sich 1977 über wenig professionellen Formelsatz in Matheskripten geärgert und in der Folge sein eigenes Satzsystem samt eigenem Fontgenerator und eigenen Schriftarten gebaut hat - und das als freie Software!
Diese "Gabe" von der "Weltfirma" Adobe ist doch nur ein Feigenblatt oder wahlweise ein vergifteter Apfel, um die Zeichen der anderen Codepages dann verkaufen zu können.
>Gute Schriftarten mit möglichst großer Abdeckung des iso10646-Zeichensatzes wäre etwas, was ich einer professionellen Fontfirma zugetraut hätte.
Es ist ein gigantischer Aufwand, Schriften zu entwerfen, die alle verbreiteten Skripte überdecken. Zehntausende Zeichen vs. Hunderte.. Es ist teuer, und man braucht die passenden Leute mit Kenntnis der jeweiligen Sprachen. Es gibt insgesamt nur sehr wenige solche Schriften, auch von den großen Foundries.
>Es hat sich in 35 Jahren nicht viel getan bei den "professionellen Fontdesignern", seit Don Knuth sich 1977 über wenig professionellen Formelsatz in Matheskripten geärgert und in der Folge sein eigenes Satzsystem samt eigenem Fontgenerator und eigenen Schriftarten gebaut hat - und das als freie Software!
Also TeX als Vorreiter in Sachen Internationalisierung darzustellen ist... mutig. Das ist doch eine der größten Schwächen von TeX, Knuth hat es doch praktisch nur auf ASCII ausgelegt.
Mit den Zeichen der latin1-Codepage kannst du nicht einmal einen normalen englischen Zeitungstext vernünftig setzen.
Aber genau darum - vernünftiger Schriftsatz - geht es, wenn man eine neue Brotschrift einführen will. Und da versagt Adobe mt Source Sans Pro in latin1 völlig. Bevor man das nicht kann, braucht man über diakritische Zeichen oder Ideogramme gar nicht erst nachzudenken.
Dass TeX "nur ASCII" sei ist übrigens Blödsinn - hunderte mathematische Symbole und Spezialzeichen sind eben nicht in ASCII enthalten. TeX ist kein WYSIWIG, richtig. Es erscheint mir in einer Zeit (heute), in der Nutzer immer noch daran scheitern, Mails und Newsposts mit korrekter Encoding-Markierung und damit funzenden Umlauten abzusondern, auch sehr klug, beim Markup von Dokumenten, deren Quelltext wohlmöglich durch etliche solcher Computer-unkundigen Hände geht, sehr klug.
Gute Schriftarten mit möglichst großer Abdeckung des iso10646-Zeichensatzes wäre etwas, was ich einer professionellen Fontfirma zugetraut hätte. Was bringt es, wenn Proportionen fachgerecht gemacht sind, was vielleicht jedem 100.000. Betrachter auffällt, wenn man beim kleinsten Sonderzeichen - und sei es nur ein Gedankenstrich - sofort eine Hilfskonstrukt oder eine andere Schriftart benötigt, die nicht dazupasst, was jedem 10. Betrachter auffällt?
Es hat sich in 35 Jahren nicht viel getan bei den "professionellen Fontdesignern", seit Don Knuth sich 1977 über wenig professionellen Formelsatz in Matheskripten geärgert und in der Folge sein eigenes Satzsystem samt eigenem Fontgenerator und eigenen Schriftarten gebaut hat - und das als freie Software!
Diese "Gabe" von der "Weltfirma" Adobe ist doch nur ein Feigenblatt oder wahlweise ein vergifteter Apfel, um die Zeichen der anderen Codepages dann verkaufen zu können.
>Gute Schriftarten mit möglichst großer Abdeckung des iso10646-Zeichensatzes wäre etwas, was ich einer professionellen Fontfirma zugetraut hätte.
Es ist ein gigantischer Aufwand, Schriften zu entwerfen, die alle verbreiteten Skripte überdecken. Zehntausende Zeichen vs. Hunderte.. Es ist teuer, und man braucht die passenden Leute mit Kenntnis der jeweiligen Sprachen. Es gibt insgesamt nur sehr wenige solche Schriften, auch von den großen Foundries.
>Es hat sich in 35 Jahren nicht viel getan bei den "professionellen Fontdesignern", seit Don Knuth sich 1977 über wenig professionellen Formelsatz in Matheskripten geärgert und in der Folge sein eigenes Satzsystem samt eigenem Fontgenerator und eigenen Schriftarten gebaut hat - und das als freie Software!
Also TeX als Vorreiter in Sachen Internationalisierung darzustellen ist... mutig.
Das ist doch eine der größten Schwächen von TeX, Knuth hat es doch praktisch nur auf ASCII ausgelegt.
Mit den Zeichen der latin1-Codepage kannst du nicht einmal einen normalen englischen Zeitungstext vernünftig setzen.
Aber genau darum - vernünftiger Schriftsatz - geht es, wenn man eine neue Brotschrift einführen will. Und da versagt Adobe mt Source Sans Pro in latin1 völlig. Bevor man das nicht kann, braucht man über diakritische Zeichen oder Ideogramme gar nicht erst nachzudenken.
Dass TeX "nur ASCII" sei ist übrigens Blödsinn - hunderte mathematische Symbole und Spezialzeichen sind eben nicht in ASCII enthalten. TeX ist kein WYSIWIG, richtig. Es erscheint mir in einer Zeit (heute), in der Nutzer immer noch daran scheitern, Mails und Newsposts mit korrekter Encoding-Markierung und damit funzenden Umlauten abzusondern, auch sehr klug, beim Markup von Dokumenten, deren Quelltext wohlmöglich durch etliche solcher Computer-unkundigen Hände geht, sehr klug.
... auf Sonderzeichen zu verzichten.