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Thema: freiesMagazin 08/2012 erschienen

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von macs am Di, 7. August 2012 um 13:05 #

Es heißt außerdem nicht Eon sondern E.ON

Den Punkt hast du wohl übersehen, naja, kann schonmal vorkommen wenn man so im Brass ist wie du es bist.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 07. Aug 2012 um 13:06.
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    Von Donrad am Di, 7. August 2012 um 20:43 #

    Das Unternehmen wird nach den Regeln der deutschen Sprache Eon geschrieben. Wenn du es nicht glaubst, schlage eine Qualitätszeitung deiner Wahl auf.

    Was deine Einlassung zu Fremdwörtern angeht, liegst du leider auch falsch. Ein entlehntes "LanguageTool" schreibt sich im Deutschen Language-Tool. "Proggen" und "funzen" entstammen der Jugendsprache der Neunziger. Diese beiden Wörter haben in den meisten Texten sicherlich wenig verloren, aber Jugendsprache ist eine komplett andere Baustelle. Mit Sprachpanscherei hat das nur am Rande etwas zu tun.

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      Von macs am Mi, 8. August 2012 um 07:44 #

      Die Qualitätszeitung meiner Wahl ist mir sowas von egal, das sag ich dir. Auf deren Webseite steht "E.ON" und wenn sich die Qualitätszeitung meiner Wahl nicht daran hält, dann ist mir das auch sowas von Wurst. "E.ON" ist eben die Art und Weise, wie die Firma das Logo in textueller Form repräsentiert.

      Und auf LanguageTool trifft das selbe zu. Es ist dann eben mehr eine Art Wortmarke und bei solchen, wie du sicher weißt, kann man auf die grammatikalisch korrekte Form der Rechtschreibung auch verzichten, wenn der Autor dieser es denn für richtig erachtet.

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        Von Donrad am Mi, 8. August 2012 um 08:29 #

        Die Qualitätszeitung meiner Wahl ist mir sowas von egal, das sag ich dir.

        Das glaube ich dir unbesehen.

        (...) kann man auf die grammatikalisch korrekte Form der Rechtschreibung auch verzichten (...)

        Üblicherweise vertreten Heranwachsende diese irrige Auffassung. Meist geht es dabei um die Schreibung von Bandnamen und Produkten wie "HammerFall", MetallicA", "iPhone", "iPod"[1] oder was gerade modern ist. Die Jugendlichen versuchen, ihre Meinung durch rhythmisches Aufstampfen zu untermauern. Gelegentlich kommt es zu Wutanfällen und dem Rückfall in kindliches Trotzverhalten. Ähnlich dem Gebrauch der von dir angesprochenen Jugendsprache legt sich das mit dem Durchlaufen der Adoleszenz. Es sei denn, die Betroffenen enden in der Werbebranche.

        [1] Bevor du fragst: Es heißt Iphone und Ipod.

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          Von macs am Mi, 8. August 2012 um 08:35 #

          [1] Bevor du fragst: Es heißt Iphone und Ipod.

          Ok, ok, ok ... ich lass dich mal weiter in deinem Sandkasten schön spielen. Aber, jetzt nenne mir eine einzige qualitativ hochwertige deutsche Zeitschrift, welche Iphone und Ipod schreibt. Wenn du das schaffst, dann bin ich sofort still.

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          Von macs am Mi, 8. August 2012 um 08:42 #

          Und wo wir gerade dabei sind, kannst du ja das hier auch mal lesen. Immerhin vom Goethe-Institut! Wenn ich mal zitieren darf:


          Wenn die Lehrer und Dozenten im Duden blättern, finden sie einige Hinweise zur Binnenmajuskel, etwa: Großbuchstaben im Wortinnern gebe es in der Regel nur bei fachsprachlichen Abkürzungen. Gebräuchlich, aber auch nicht Gegenstand der amtlichen Rechtschreibregelung, seien diese Buchstaben zum Beispiel als gestalterisches Mittel, um so Firmen, Produkte und Dienstleistungen zu bezeichnen. „Solche Schreibungen werden kontrovers diskutiert“, so die Duden-Redaktion, „und für den allgemeinen Schreibgebrauch häufig abgelehnt“.

          und weiter:


          Deutsch Lernende erfahren schließlich: Schreibungen wie BahnCard gibt es, sie dienen Werbung und Marketing und sind regeltechnisch eigentlich verboten. An der Aussprache ändern solche Großbuchstaben zudem nichts.

          Also sind sie regeltechnisch verboten, was ich auch nie bestritten habe, aber wenn es um Marketing geht, und LanguageTool gehört hier dazu, so gibt mir der Artikel recht.

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            Von Donrad am Mi, 8. August 2012 um 09:23 #

            Der Text ist mir nicht unbekannt. ;-)

            Er gibt dir nicht recht, sondern versucht zwischen den Lagern ("kontrovers diskutiert") zu vermitteln. Bei Werbetreibenden ist eh schon Hopfen und Malz verloren. Wenn sich der Mann und die Frau auf der Straße der Werbesprache unterwerfen, ist das deren Sache. Mir ist klar, dass schon Debatten über Begriffe wie "BahnCard" der Werbung für dieses Produkt dienen. Genau aus diesem Grund sollten Journalisten sich nicht von der Kreativität der Werbetreibenden, sondern von den Regelwerk der deutschen Sprache leiten lassen. In letzter Konsequenz hat zwar jeder Verlag eine eigene Hausrechtschreibung. Wer hier einfach die Vorgaben der Marketing-Abteilungen übernimmt, setzt seine eigene Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Journalisten sollten sich zum einen nicht vor fremde Karren spannen lassen. Zum anderen macht man sich das Leben leichter, wenn es etwa um die Deklination mancher Wortungetüme geht.

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