Dadurch das die neue Version soviel entfernt habem sie halt noch mehr Mehrwert.
Es gibt, bisher, NULL Mehrwert zu Nautilus 3.4.2! Nach dieser Logik, sollte jede Distribution einen Fork mit eigenem Namen erstellen, weil jeder Bugfix einen Mehrwert bietet (bietet er, in der Regel auch, nur bei einer "Professionelle Entwicklung" würde diese auch zurück an das Upstream Projekt gehen).
Natürlich kann, und wahrscheinlich wird sich dies, ändern, aber deshalb (um zu meinem eigentlichen Punkt zurück zukommen, denn darum ging es ja eigentlich) kann man noch lange nicht von "Professionelle Entwicklung" sprechen!
Von Idiotenpfleger am Di, 7. August 2012 um 18:32 #
Zitat: "bietet er, in der Regel auch, nur bei einer "Professionelle Entwicklung" würde diese auch zurück an das Upstream Projekt gehen)."
da hier der Upstream = Gnome aber nicht an den Änderungen interessiert ist (sie sind und waren nie an Beiträgen von außen interessiert) wäre dies aber ein sinnloses Unterfangen. Es ist also weitaus professioneller, sein eigenes Süppchen zu kochen - so ist das ja anscheinend auch vom Upstream gewollt.
da hier der Upstream = Gnome aber nicht an den Änderungen interessiert ist (sie sind und waren nie an Beiträgen von außen interessiert)
Quelle? Als Gegenbeweis:
A whole crew of contributors have set to work, including some new contributors. […] have all successfully sumbitted patches. […] are also hard at work on contributions of their own. The development version of GNOME Shell is already much nicer thanks to what they’ve been doing.
Klingt nicht so, als ob es kein Interesse an Bugfixes gibt. Bei GSoC & GNOME Outreach Program for Women sind ebenfalls Beiträge "von außen", die gerne angenommen werden. Also Bugfixes sind bestimmt kein Problem, auch wenn GNOME nicht der einfachste Ansprechpartner sein soll. Übrigens, mithilfe bei der Implementation von Anwendungen ist auch erwünscht!
Folge dem Link zu https://live.gnome.org/EveryDetailMatters [der ist in der Quelle angegeben], dort gibt es die Links zu den Bugreports und somit die Patches die verwendet wurden. GSoC & GWOP Beiträge kann man auf Planet GNOME nachlesen.
I always wanted a split-view mode in Nautilus, so some time ago I did a design and proposed a patch on the nautilus mailing list. Various aspects were discussed, ranging from "Why is this useful?" to implementation details. After a few discussion / redesign loop iterations during the following 10 months it was finally merged and anounced in GNOME's 2.30 release notes. Many reviews of that release mentioned that feature prominently and favorably, and I got lots of positive user feedback.
Klingt für mich erstmal positiv! Also ist nicht alles schlecht, was mit GNOME zu tun hat. Das es danach, sagen wir, unschön weiterlief, kann ja sehr gut sein. Die Motivation als Beitragender sinkt selbstverständlich nach solchen Erfahrungen. Aber man daraus nicht schließen, dass GNOME im Allgemeinem kein Interesse an mitarbeit hat, denn die Ansicht wurde trotz Widerstand über mehrere Versionen mitgeliefert. Es war also nur ein Teil die Widerstand leisteten.
Jetzt hat jemand entschieden, dass der ursprüngliche Plan (die Ansicht wurde von den Designer nicht gewollt) auch umgesetzt wird, da Nautilus sowieso umgebaut wird. Irgendwer muss sich ja um die Anwendung kümmern, also wird es mittlerweile jemand anderes sein.
Man kann auch sagen, dass nicht alles schlecht an GNOME _war_, so lange die Designer noch nicht die Oberhand gewonnen hatten.
Selbst GNOME-Urgesteine sprechen mittlerweile von "Vandalismus" - selbstverständlich ohne eine Reaktion von den Designern zu bekommen. Die ignorieren und sitzen aus.. Designer sind ja unfehlbar, und müssen sich nicht erklären.
Ich glaub, ich werd demnächst mal exemplarisch über die Begründungen, Split-View zu entfernen, bloggen. Die sind nämlich allesamt entweder faktisch falsch, oder unbegründete Behauptungen. Achso, und natürlich üble Nachrede bezüglich der Arbeit anderer Leute.
"Jemand hat entschieden" triffts^. Solche Sachen wurden damals immer auf der ml diskutiert. Heute trifft das Design Team Entscheidungen weil EVERYBODY HATES IT! sowieso, dann wird das in Bugzilla versteckt und schon ists gelaufen^
Also sind abgesehen von den ganzen entfernten Features auch die ganzen abgelehten Patches von Ubuntu in Nemo.
Nach http://www.omgubuntu.co.uk/2012/08/linux-mint-fork-nautilus hat Nemo ganz gute Chance auch in Ubuntu Nautilus zu ersetzen. Damit muss Ubuntu seine Natilus Patches nicht mehr selbst Pflegen weil sie sind ja schon in Nemo drin. Eine Koperation von Ubuntu und Mint. Das ist doch mal vielversprechend.
Nemo ganz gute Chance auch in Ubuntu Nautilus zu ersetzen.
Wieder die Frage: Wo liest du dies heraus? Im besagten Link gibt es nur eine Stelle über Ubuntu und diese sagt auch nur, dass man Nemo wahrscheinlich bald in Ubuntu nutzen kann.
So when can you expect to use it? No indications thus far, but much like the desktop shell it’s aimed at chances are Nemo will find its way onto the desktops of Ubuntu users as soon as possible
Da gibt es genau Null Informationen, was Canonical über das Projekt denkt.
Also sind abgesehen von den ganzen entfernten Features auch die ganzen abgelehten Patches von Ubuntu in Nemo.
Woher weißt du, dass es abgelehnte Patches sind? Einige Patches sind von Nautilus 3.6 welche rückportiert wurden. Ein anderer befindet sich zur Zeit im Bugzilla von GNOME und muss geprüft werden. Bei anderen handelt es sich um Ubuntu spezifische Anpassungen. (so viele habe ich mir nicht angeschaut). Wie gesagt, wenn es danach geht, hätte Ubuntu gleich alle Programme forken & umbennen sollen, da bei Ubuntu 'völlig' verschieden zu GNOME sind.
Damit muss Ubuntu seine Natilus Patches nicht mehr selbst Pflegen weil sie sind ja schon in Nemo drin.
Ich glaube, es gibt schlimmeres, als einen Patch in die Paketdatei einzutragen. Schau dir mal das Paket zum Linux Kernel an…
Also sind wir immer noch bei Nautilus 3.4.2 ohne Mehrwert. Wie schön öfters gesagt: Natürlich kann sich daraus etwas entwickeln, aber bisher ist einfach noch nichts geschehen.
3.6 ersetzt 3.4. GNOME wird die 3.4 Reihe nicht weiterpflegen^. Es bleibt nur entweder selber 3.4 forken, weil Features nicht mehr reinkommen in 3.4, oder auf 3.6. Wenn alles entfernte in 3.6 wieder rein soll ist das viel mehr Arbeit als 3.4 weiter zu entwickeln^. Mint hat sich zum fork entschlossen um 3.4 weiter auszubauen. Naheliegend das Ubuntu da mitzieht^.
Ubuntu bietet keine zwei Dateimanager Pakete an^. So wie mit Rythmbox und Banshee muss eines raus wenn das andere rein kommt^. Das die meisten Patches abgelehnt wurden ist offensichtlich^. Die meisten Patches sind auf Sachen die in 3.6 ja nicht mehr drin sind. zB 14_bring_del_instead_ctrl_del -> DEL wurde komplett rausgeschmiessen letzte Woche. dont_wrap_labels_after_dots -> die Ansicht wurde rausgeschmiessen git_bookmark_place_dnd -> bookmark-menu ist draussen
Keiner der Patches hat es jemals nach Nautilus geschafft und es wurde auch nichts backported weil Features sind nicht mal mehr da^.
Die Patches sind aber alle in Nemo. Ist offensichtlich was Canonical tun wird^
Less selbst http://www.omgubuntu.co.uk/2012/07/is-the-new-nautilus-a-step-in-the-direction-poll
73% sprechen sich gegen das neue Nautilus aus^ http://www.omgubuntu.co.uk/2012/07/is-the-new-nautilus-a-step-in-the-direction-poll
Kritisch betrachtet kommt man so dem GNOME OS Ziel nahe. Gibt irgendwann niemaden mehr der GNOME ausliefert^ Fedora hat MATE nun auch neben GNOME Shell positioniert. Cinamon ist nun auch in Fedora^. Nicht als eigener Spin^. Im Hauptzweig^.
Fedora hat MATE nun auch neben GNOME Shell positioniert.
Ich denke das ist falsch. Es ist kein akzeptiertes Feature für Fedora 18. https://fedoraproject.org/wiki/Releases/18/FeatureList
MATE, genau wie Cinnamon, ist einfach ein weiterer Desktop, den man in Fedora anbieten möchte. Genauso wie KDE, genauso wie XFCE und falls es irgendwann mal klappt, auch Unity. Das sagt noch nichts über GNOME aus. Sie bieten einfach soviel wie möglich an. Das haben sie schon vorher gemacht, werden sie auch zukünftig machen. Und wenn sich Leute finden, wird es auch einen Spin mit den jeweiligen Desktops geben.
Ich weiß nicht genau, wie viel Red Hat bei Fedora reinredet, aber wenn sie einen GNOME 2 ähnlichen Desktop haben wollte, würden sie einfach GNOME 2 nehmen. Wenn es irgendwann mal einen Wechsel gibt, dann wohl eher zu KDE (welches auch entwickelt wird).
Cinamon ist nun auch in Fedora^. Nicht als eigener Spin^. Im Hauptzweig^.
Das ergibt noch nicht einmal Sinn. Ein Spin zeichnet sich dadurch aus, dass er aus dem Hauptzweig kommt. Es darf keine Software außerhalb der Fedora Repositories installiert werden (das wäre dann ein Fedora Remix). Einfach ein Fedora mit anderer Softwareauswahl. Mehr Informationen: http://spins.fedoraproject.org/
FESCo hat entschieden das MATE in F18 Feature ist. Das ist Accepted, durch, fertig, drin. Folge den Link zu Cinnamon. Cinnamon hat potential in F19 evenfalls als Feature accepted zu werden^.
Die Quellen zu finden hat weniger als zwei Minuten gedauert. Ist mir unklar warum du das nicht selber machen konntest^
Mensch, meinst du ich hätte die FeatureList verlinkt, wenn ich sie nicht gelesen hätte? Ja natürlich, MINT wird in die Repositories aufgenommen. Das ändert nichts daran, dass ich der Meinung bin, dass die Aussage falsch ist:
Fedora hat MATE nun auch neben GNOME Shell positioniert.
MATE ist ein weitere Deskop in Fedora. Punkt. GNOME ist immer noch der Standard. Die Wortwahl 'positioniert' ist sicherlich nicht zufällig gewesen.
3.6 ersetzt 3.4. GNOME wird die 3.4 Reihe nicht weiterpflegen^. Es bleibt nur entweder selber 3.4 forken, weil Features nicht mehr reinkommen in 3.4, oder auf 3.6. Wenn alles entfernte in 3.6 wieder rein soll ist das viel mehr Arbeit als 3.4 weiter zu entwickeln^.
Wenn man mehr Features haben möchte, ja, dann bleibt wohl keine andere Wahl. Bisher ist jedoch nichts geschehen, deshalb mein Einwand, man könne (noch) nicht von "Professionelle Entwicklung" sprechen.
Naheliegend das Ubuntu da mitzieht^.
Weshalb ist es naheliegend? Viele Nutzer wünschen es sich vielleicht, deshalb könnte es sein. Aber Canonical hat noch nichts dazu gesagt und dies ist der aktuelle Stand. Solange sie sich nicht zu Wort gemeldet haben, ist alles andere pure Spekulation. Übrigens sollen viele Nutzer auch Unity nicht mögen…
Das die meisten Patches abgelehnt wurden ist offensichtlich^.
Ich sehe es nicht.
Die meisten Patches sind auf Sachen die in 3.6 ja nicht mehr drin sind.
Wir reden jedoch von Nautilus 3.4. Oder willst du behaupten, alle Ubuntu Patches sind 'plötzlich' in den letzten 2 Wochen aufgetaucht?
14_bring_del_instead_ctrl_del -> DEL wurde komplett rausgeschmiessen letzte Woche.
Hab ich beim überfliegen nicht gefunden, also bitte Quelle nachreichen. [http://git.gnome.org/browse/nautilus/log/]. Außerdem handelt es sich um einen Ubuntu Patch. Das ist kein Bug sondern eine Designentscheidung / Feature. Ob man es mag, ist in diesem Fall irrelevant. Und von solchen Patches habe ich übrigens nicht gesprochen.
dont_wrap_labels_after_dots -> die Ansicht wurde rausgeschmiessen
Gut das der Patch von April ist, da waren die ganzen Sachen ja schon weg… Das sagt der Ubuntu Changelog:
* debian/patches/dont_wrap_labels_after_dots.patch: - don't wrap labels after a dot if they are followed by a number, the upstream code has a hack for 3 digit version numbers which doesn't really make sense (lp: #942539)
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/ubiquity/+bug/942539/comments/18 Im GNOME Bugzilla gibt es zwar Teile des Codes (er wurde einfach im Text niedergeschrieben, sehr übersichtlich…) und einen anderen Patch, aber nicht diesen Patch! Unter Umständen unter einem anderen Bug, ich persönlich Zweifel daran. In dem Fall wäre ein Verschulden auf Seiten Ubuntus. https://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=674924
git_bookmark_place_dnd -> bookmark-menu ist draussen
Dir ist schon klar, das Canonical bazaar nutzt und, Rate einmal…, GNOME git. Selbstverständlich handelt es sich um einen Backport. http://git.gnome.org/browse/nautilus/commit/?id=8151dc038c78c8dfc5106d80217ae3e38491ad61 Und zum Vergleich das gleiche bei Ubuntu: http://bazaar.launchpad.net/~ubuntu-branches/ubuntu/precise/nautilus/precise-updates/view/head:/debian/patches/git_bookmark_place_dnd.patch
Keiner der Patches hat es jemals nach Nautilus geschafft und es wurde auch nichts backported weil Features sind nicht mal mehr da^.
Gut, dass ich mich auf Fakten verlasse und nicht darauf, was irgendwer im Web sagt. Fürs nächste mal: Suche einen Log, in dem ein Patch ohne gute Begründung abgelehnt wird. Das nächste mal mache ich mir nicht mehr die Mühe.
Die Patches sind aber alle in Nemo. Ist offensichtlich was Canonical tun wird^
Selbst wenn die Patches nicht im Upstream wären: Die Patches sind auch schon alle im Nautilus von Ubuntu. Das ist garantiert kein Grund, einen Fork zu nehmen. Wenn sie wechseln, dann weil sie unzufrieden mit Nautilus sind. Und falls Nemo einen echten Mehrwert biete. Ansonsten bleiben sie einfach bei 3.4, wie sie es aktuell auch schon bei vielen Anwendungen machen. Und aktuell nutzen sie übrigens das, was zukünftig 3.6 sein wird.
Und super Quelle, unter 5000 Leute finden Nautilus nicht gut. Ich glaube es gibt mehr, die gegen Unity sind. Wie gesagt, es braucht schon mehr, um einen Wechsel zu bewirken.
Und dabei vollkommen die Diskussionsgrundlage aus den Augen verlierst. Es geht um den Vergleich von Nautilus von heute, also was mal 3.6 wird, mit Nemo. Es ist irrelevant was gestern mal drin war wenn es heute nicht mehr drin ist. Das ist doch jetzt nicht so schwer zu verstehen oder?^
Auch dein Glaube das jemand in 3.4 noch Features reinbekommt ist beeindruckend Realitatsfern. Du entwickelst nicht selber mit. Das merkt man.
Ich habe sie nie vergessen. Und nein, das stimmt nicht. Es geht um Nemo heute gegen Nautilus heute. Welche Version spielt gar keine Rolle. Es ist eben nicht irrelevant, was gestern drinnen war, weil der Code von gestern immer noch vorhanden ist. In Nemo ist bisher noch nichts geschehen. Es ist ein stink normales Nautilus 3.4 aus Ubuntu. Was die Zukunft bringt, wird man erst sehen. Ob es "professionell" entwickelt wird, kann man auch noch gar nicht vorhersagen. Aber erst wenn Nemo sich entwickelt, bringt der Fork auch einen Mehrwert.
Auch dein Glaube das jemand in 3.4 noch Features reinbekommt ist beeindruckend Realitatsfern.
Das habe ich nie behauptet.
Ich zitiere mich selbst:
Selbst wenn die Patches nicht im Upstream wären: Die Patches sind auch schon alle im Nautilus von Ubuntu. Das ist garantiert kein Grund, einen Fork zu nehmen. Wenn sie wechseln, dann weil sie unzufrieden mit Nautilus sind. Und falls Nemo einen echten Mehrwert biete[t]. Ansonsten bleiben sie einfach bei 3.4, wie sie es aktuell auch schon bei vielen Anwendungen machen. Und aktuell nutzen sie übrigens das, was zukünftig 3.6 sein wird.
Und Canonical überlegt Nautilus 3.4 in Ubuntu 12.10 auszuliefern. http://www.webupd8.org/2012/08/ubuntu-1210-might-ship-with-nautilus-34.html. Und zukünftig zu schauen, ob man zu Nemo oder Pantheon-files/Marlin (von ElementaryOS) wechselt.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 09. Aug 2012 um 19:50.
Wovon redest du bitte schön? Natürlich habe ich mir das git Repository angeschaut. Direkt aus dem gitlog übernommen:
Und die logs dazwischen sprechen natürlich auch für großartige Änderungen:
Weil diese Patches nicht gewollt wurden. Insgesamt hat man
mit folgenden Patches von Ubuntu:
Ubuntu nennt dies, wie gesagt, einfach Nautilus! Es gibt, bisher, NULL Mehrwert zu Nautilus 3.4.2! Nach dieser Logik, sollte jede Distribution einen Fork mit eigenem Namen erstellen, weil jeder Bugfix einen Mehrwert bietet (bietet er, in der Regel auch, nur bei einer "Professionelle Entwicklung" würde diese auch zurück an das Upstream Projekt gehen).Natürlich kann, und wahrscheinlich wird sich dies, ändern, aber deshalb (um zu meinem eigentlichen Punkt zurück zukommen, denn darum ging es ja eigentlich) kann man noch lange nicht von "Professionelle Entwicklung" sprechen!
Zitat: "bietet er, in der Regel auch, nur bei einer "Professionelle Entwicklung" würde diese auch zurück an das Upstream Projekt gehen)."
da hier der Upstream = Gnome aber nicht an den Änderungen interessiert ist (sie sind und waren nie an Beiträgen von außen interessiert) wäre dies aber ein sinnloses Unterfangen. Es ist also weitaus professioneller, sein eigenes Süppchen zu kochen - so ist das ja anscheinend auch vom Upstream gewollt.
Klingt nicht so, als ob es kein Interesse an Bugfixes gibt. Bei GSoC & GNOME Outreach Program for Women sind ebenfalls Beiträge "von außen", die gerne angenommen werden. Also Bugfixes sind bestimmt kein Problem, auch wenn GNOME nicht der einfachste Ansprechpartner sein soll. Übrigens, mithilfe bei der Implementation von Anwendungen ist auch erwünscht!
Folge dem Link zu https://live.gnome.org/EveryDetailMatters [der ist in der Quelle angegeben], dort gibt es die Links zu den Bugreports und somit die Patches die verwendet wurden. GSoC & GWOP Beiträge kann man auf Planet GNOME nachlesen.
Klingt für mich erstmal positiv! Also ist nicht alles schlecht, was mit GNOME zu tun hat. Das es danach, sagen wir, unschön weiterlief, kann ja sehr gut sein. Die Motivation als Beitragender sinkt selbstverständlich nach solchen Erfahrungen. Aber man daraus nicht schließen, dass GNOME im Allgemeinem kein Interesse an mitarbeit hat, denn die Ansicht wurde trotz Widerstand über mehrere Versionen mitgeliefert. Es war also nur ein Teil die Widerstand leisteten.Jetzt hat jemand entschieden, dass der ursprüngliche Plan (die Ansicht wurde von den Designer nicht gewollt) auch umgesetzt wird, da Nautilus sowieso umgebaut wird. Irgendwer muss sich ja um die Anwendung kümmern, also wird es mittlerweile jemand anderes sein.
Man kann auch sagen, dass nicht alles schlecht an GNOME _war_, so lange die Designer noch nicht die Oberhand gewonnen hatten.
Selbst GNOME-Urgesteine sprechen mittlerweile von "Vandalismus" - selbstverständlich ohne eine Reaktion von den Designern zu bekommen. Die ignorieren und sitzen aus.. Designer sind ja unfehlbar, und müssen sich nicht erklären.
Ich glaub, ich werd demnächst mal exemplarisch über die Begründungen, Split-View zu entfernen, bloggen. Die sind nämlich allesamt entweder faktisch falsch, oder unbegründete Behauptungen. Achso, und natürlich üble Nachrede bezüglich der Arbeit anderer Leute.
"Jemand hat entschieden" triffts^. Solche Sachen wurden damals immer auf der ml diskutiert. Heute trifft das Design Team Entscheidungen weil EVERYBODY HATES IT! sowieso, dann wird das in Bugzilla versteckt und schon ists gelaufen^
Also sind abgesehen von den ganzen entfernten Features auch die ganzen abgelehten Patches von Ubuntu in Nemo.
Nach http://www.omgubuntu.co.uk/2012/08/linux-mint-fork-nautilus hat Nemo ganz gute Chance auch in Ubuntu Nautilus zu ersetzen. Damit muss Ubuntu seine Natilus Patches nicht mehr selbst Pflegen weil sie sind ja schon in Nemo drin. Eine Koperation von Ubuntu und Mint. Das ist doch mal vielversprechend.
Also sind wir immer noch bei Nautilus 3.4.2 ohne Mehrwert. Wie schön öfters gesagt: Natürlich kann sich daraus etwas entwickeln, aber bisher ist einfach noch nichts geschehen.
3.6 ersetzt 3.4. GNOME wird die 3.4 Reihe nicht weiterpflegen^. Es bleibt nur entweder selber 3.4 forken, weil Features nicht mehr reinkommen in 3.4, oder auf 3.6. Wenn alles entfernte in 3.6 wieder rein soll ist das viel mehr Arbeit als 3.4 weiter zu entwickeln^.
Mint hat sich zum fork entschlossen um 3.4 weiter auszubauen. Naheliegend das Ubuntu da mitzieht^.
Ubuntu bietet keine zwei Dateimanager Pakete an^. So wie mit Rythmbox und Banshee muss eines raus wenn das andere rein kommt^. Das die meisten Patches abgelehnt wurden ist offensichtlich^. Die meisten Patches sind auf Sachen die in 3.6 ja nicht mehr drin sind. zB
14_bring_del_instead_ctrl_del -> DEL wurde komplett rausgeschmiessen letzte Woche.
dont_wrap_labels_after_dots -> die Ansicht wurde rausgeschmiessen
git_bookmark_place_dnd -> bookmark-menu ist draussen
Keiner der Patches hat es jemals nach Nautilus geschafft und es wurde auch nichts backported weil Features sind nicht mal mehr da^.
Die Patches sind aber alle in Nemo. Ist offensichtlich was Canonical tun wird^
Less selbst
http://www.omgubuntu.co.uk/2012/07/is-the-new-nautilus-a-step-in-the-direction-poll
73% sprechen sich gegen das neue Nautilus aus^
http://www.omgubuntu.co.uk/2012/07/is-the-new-nautilus-a-step-in-the-direction-poll
Kritisch betrachtet kommt man so dem GNOME OS Ziel nahe. Gibt irgendwann niemaden mehr der GNOME ausliefert^ Fedora hat MATE nun auch neben GNOME Shell positioniert. Cinamon ist nun auch in Fedora^. Nicht als eigener Spin^. Im Hauptzweig^.
MATE, genau wie Cinnamon, ist einfach ein weiterer Desktop, den man in Fedora anbieten möchte. Genauso wie KDE, genauso wie XFCE und falls es irgendwann mal klappt, auch Unity. Das sagt noch nichts über GNOME aus. Sie bieten einfach soviel wie möglich an. Das haben sie schon vorher gemacht, werden sie auch zukünftig machen. Und wenn sich Leute finden, wird es auch einen Spin mit den jeweiligen Desktops geben.
Ich weiß nicht genau, wie viel Red Hat bei Fedora reinredet, aber wenn sie einen GNOME 2 ähnlichen Desktop haben wollte, würden sie einfach GNOME 2 nehmen. Wenn es irgendwann mal einen Wechsel gibt, dann wohl eher zu KDE (welches auch entwickelt wird).
Das ergibt noch nicht einmal Sinn. Ein Spin zeichnet sich dadurch aus, dass er aus dem Hauptzweig kommt. Es darf keine Software außerhalb der Fedora Repositories installiert werden (das wäre dann ein Fedora Remix). Einfach ein Fedora mit anderer Softwareauswahl. Mehr Informationen: http://spins.fedoraproject.org/Gucke noch mal genauer hin auf http://fedoraproject.org/wiki/Releases/18/FeatureList
Da steht
Fedora 18 Accepted Features
These features have been accepted by the Fedora Engineering Steering Committee for the Fedora 18 Release.
und in der Liste ist MATE^. Du kannst dir auch die 2 Minuten antun die das googlen kosten^
https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=840149
Fedora hat entschieden^. Google noch etwas mehr zum Stand von Cinnamon
https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=771252
FESCo hat entschieden das MATE in F18 Feature ist. Das ist Accepted, durch, fertig, drin. Folge den Link zu Cinnamon. Cinnamon hat potential in F19 evenfalls als Feature accepted zu werden^.
Die Quellen zu finden hat weniger als zwei Minuten gedauert. Ist mir unklar warum du das nicht selber machen konntest^
Mensch, meinst du ich hätte die FeatureList verlinkt, wenn ich sie nicht gelesen hätte?
Ja natürlich, MINT wird in die Repositories aufgenommen. Das ändert nichts daran, dass ich der Meinung bin, dass die Aussage falsch ist:
MATE ist ein weitere Deskop in Fedora. Punkt. GNOME ist immer noch der Standard. Die Wortwahl 'positioniert' ist sicherlich nicht zufällig gewesen.
Außerdem handelt es sich um einen Ubuntu Patch. Das ist kein Bug sondern eine Designentscheidung / Feature. Ob man es mag, ist in diesem Fall irrelevant. Und von solchen Patches habe ich übrigens nicht gesprochen. Gut das der Patch von April ist, da waren die ganzen Sachen ja schon weg… Das sagt der Ubuntu Changelog: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/ubiquity/+bug/942539/comments/18
Im GNOME Bugzilla gibt es zwar Teile des Codes (er wurde einfach im Text niedergeschrieben, sehr übersichtlich…) und einen anderen Patch, aber nicht diesen Patch! Unter Umständen unter einem anderen Bug, ich persönlich Zweifel daran. In dem Fall wäre ein Verschulden auf Seiten Ubuntus. https://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=674924 Dir ist schon klar, das Canonical bazaar nutzt und, Rate einmal…, GNOME git. Selbstverständlich handelt es sich um einen Backport. http://git.gnome.org/browse/nautilus/commit/?id=8151dc038c78c8dfc5106d80217ae3e38491ad61
Und zum Vergleich das gleiche bei Ubuntu: http://bazaar.launchpad.net/~ubuntu-branches/ubuntu/precise/nautilus/precise-updates/view/head:/debian/patches/git_bookmark_place_dnd.patch Gut, dass ich mich auf Fakten verlasse und nicht darauf, was irgendwer im Web sagt. Fürs nächste mal: Suche einen Log, in dem ein Patch ohne gute Begründung abgelehnt wird. Das nächste mal mache ich mir nicht mehr die Mühe. Selbst wenn die Patches nicht im Upstream wären: Die Patches sind auch schon alle im Nautilus von Ubuntu. Das ist garantiert kein Grund, einen Fork zu nehmen. Wenn sie wechseln, dann weil sie unzufrieden mit Nautilus sind. Und falls Nemo einen echten Mehrwert biete. Ansonsten bleiben sie einfach bei 3.4, wie sie es aktuell auch schon bei vielen Anwendungen machen. Und aktuell nutzen sie übrigens das, was zukünftig 3.6 sein wird.
Und super Quelle, unter 5000 Leute finden Nautilus nicht gut. Ich glaube es gibt mehr, die gegen Unity sind. Wie gesagt, es braucht schon mehr, um einen Wechsel zu bewirken.
auf Fakten verlasse
Und dabei vollkommen die Diskussionsgrundlage aus den Augen verlierst. Es geht um den Vergleich von Nautilus von heute, also was mal 3.6 wird, mit Nemo. Es ist irrelevant was gestern mal drin war wenn es heute nicht mehr drin ist. Das ist doch jetzt nicht so schwer zu verstehen oder?^
Auch dein Glaube das jemand in 3.4 noch Features reinbekommt ist beeindruckend Realitatsfern. Du entwickelst nicht selber mit. Das merkt man.
Ich habe sie nie vergessen. Und nein, das stimmt nicht. Es geht um Nemo heute gegen Nautilus heute. Welche Version spielt gar keine Rolle. Es ist eben nicht irrelevant, was gestern drinnen war, weil der Code von gestern immer noch vorhanden ist. In Nemo ist bisher noch nichts geschehen. Es ist ein stink normales Nautilus 3.4 aus Ubuntu. Was die Zukunft bringt, wird man erst sehen. Ob es "professionell" entwickelt wird, kann man auch noch gar nicht vorhersagen. Aber erst wenn Nemo sich entwickelt, bringt der Fork auch einen Mehrwert.
Das habe ich nie behauptet.Ich zitiere mich selbst:
Und Canonical überlegt Nautilus 3.4 in Ubuntu 12.10 auszuliefern. http://www.webupd8.org/2012/08/ubuntu-1210-might-ship-with-nautilus-34.html. Und zukünftig zu schauen, ob man zu Nemo oder Pantheon-files/Marlin (von ElementaryOS) wechselt.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 09. Aug 2012 um 19:50.