Diese Art der Versionierung ist allgemein als vernünftig anerkannt. LibreOffice 3.6 heißt ja nicht z.B. Libreoffice 9. Außerdem wird glasklar vermittelt, welches die alte und welches die neue Version ist und dass die alte Version noch unterstützt wird. Deshalb gibt es bei LibreOffice in dieser Hinsicht nichts zu meckern.
Was mir immer noch richtig fehlt, ist eine gute OpenType unterstützung in Writer. Also Ligaturen und all diese Sachen (siehe z. B. http://www.linuxlibertine.org/index.php?id=87). Abiword, Gimp, M-Office können das …
> Ein externer Bildschirm wird jetzt richtig als Präsentations-Bildschirm erkannt und die Presenter-Konsole auf dem lokalen Bildschirm angezeigt.
Hätten die das früher eingebaut, hätte das eine Peinlichkeit bei meiner letzten Präsentation vehindert. Aber hab soundso vor auf LaTeX Beamer umzustellen.
Ich arbeite jeden Tag mit Linux - auf keiner Maschine ist etwas anderes. Von daher natürlich auch mit OOo/Libreoffice/whatever. Was mich aber RICHTIG stört (v.a. wenn die Windows Kollegen mal über die Schulter schauen) ist das doch eher altbackene Look&Feel (eher nur Look).
Bin das nur ich oder geht es anderen auch so - ich meine damit nicht nur die GUI sondern auch die erstellten Dokumente sind weniger "sexy" als die mit dem Murks aus Redmond. Gibt es da keine Bestrebungen die funktional sehr gute Office Suite zu "pimpen"?
Von einem niemand am Mi, 8. August 2012 um 20:40 #
> ist das doch eher altbackene Look&Feel (eher nur Look).
Wie definierst du "altbacken"? Wie in der Modewelt? Alle paar Monate neue Klamotten kaufen aus keinem anderen Grund als dass sie nicht so aussehen wie die, die du schon hast?
> Bin das nur ich oder geht es anderen auch so
Bist nur du. Ein Office-Paket soll ein verlässliches Alltagswerkzeug sein und keine ständig das Outfit wechselnde Wichsvorlage für dich und deine Kollegen.
> Gibt es da keine Bestrebungen die funktional sehr gute Office Suite zu "pimpen"
Wozu? Hast du echt nichts besseres im Leben zu bieten als Kollegen mit ner "coolen" kostenlosen Office-Suite beeindrucken zu wollen? Schwach.
>> Bin das nur ich oder geht es anderen auch so? > Bist nur du. Ein bisschen anmaßend, finde ich. Mag sein, dass dir die Optik egal ist und vielleicht gilt das auch für mich, aber daraus gleich auf alle anderen zu schließén??
Die Chinesen bekommen nicht sehr viel hin. KingOffice oder wie immer das auch heißen mag ist eine 1 zu 1 Kopie von MS-Office. Zumal das Kopieren in China ein alte Tradition darstellt.
Von Terrorfahnder am Mi, 8. August 2012 um 22:38 #
Zumindest eine Kopie, die schneller als LibreOffice ist und besser aussieht.
Ich wäre vollkommen zufrieden, wenn LibreOffice bei Microsoft Office etwas mehr kopieren würde.
Im Grunde will doch die Mehrheit mit LibreOffice am besten eine Kopie von Microsoft Office nur kostenlos. Und wenn das erstmal erreicht ist, kann man über Verbesserungen nachdenken.
Sollten in LibreOffice kopierte Inhalte wie z.B. Funktionen oder Aussehen auftauchen, wird es ganz schnell zu Patentverfahren kommen. In China sind solche Vorgehensweisen der großen Hersteller wie MS oder Apple mit extremen wirtschaftlichen Nachteilen verbunden. Der chinesische Markt ist viel zu wichtig als das man ihn Verklagt. Apple kann da ein Lied von singen. Thema IPad!
Von Protontorpedo am Fr, 10. August 2012 um 14:42 #
Schnelligkeit und besseres Aussehen sind nicht von Microsoft geschützt, genauso wenig wie die meisten Standardfunktionen, die es schon in unzähligen anderen Programmen gibt. Man muss es ja nicht gleich 1:1 kopieren.
Auch Softmaker macht es vor wie es besser geht und die sind von Microsoft noch nicht verklagt worden, obwohl die nicht ganz China im Rücken haben.
"Geht mir auch so, von der Optik kriege ich Augenkrebs."
Sag das nicht mehr. Ich bin da abergläubisch. Wenn man sowas zu oft sagt, kriegt mans vielleicht tatsächlich ...
... und hört endlich auf die Dinge nur nach den Oberflächen zu beurteilen. Die besten Verkäufer - die Amis - machen Oberflächen, die die um den Finger wickeln. Darunter ist aber nur Murks ...
Schaut euch nicht nur das Etikett an, das auf der Flasche ist. Das Etikett kan man fälschen und ihr werdet betrogen.
Design und Funktionalität dürfen im Jahr 2012 ruhig Hand in Hand gehen. Nur wenn was schön ist heissts nicht dass es auch gut ist. Es schließt aber nicht aus dass gute Software auch gut aussehen kann UND manche Menschen dann lieber damit arbeiten - wie ich zb.
Wenn ich zb Motif Themes sehe dann ist mir die Anwendung per se schon suspekt. Ist halt so.
Von einem niemand am Do, 9. August 2012 um 07:41 #
> Wenn ich zb Motif Themes sehe dann ist mir die Anwendung per se schon suspekt.
Und weil du von der kommerziellen Software-Fashion-Industrie erzogen wurdest, alle paar Monate ein im Grunde sinnloses Restyling zu erwarten, müssen seriöse LO-Entwickler das Spiel mitmachen?
> Ist halt so.
Du bist halt ein Opfer.
> Design und Funktionalität dürfen im Jahr 2012 ruhig Hand in Hand gehen.
Design muss sich nicht ständig ändern. Was du meinst ist "Mode".
> Es schließt aber nicht aus dass gute Software auch gut aussehen kann
Von gut aussehen ist aber keine Rede, sondern vom ständig wechselnden aussehen, so wie die kommerzielle Software-Fashion-Industrie es vormacht um dem Anwender "Entwicklung" vorzutäuschen.
Die stehen aber unter Druck, das gleiche immer wieder neu zu verkaufen, weil die sonst pleite gehen, wenn der Anwender eine einmal gekaufte Version jahrelang nutzt und nicht kostenpflichtig updatet. Also wird die jeweils neue Version "neu eingekleidet" damit der anwender sich mit seiner vorhandenen version "alt vorkommt", und sich wegen der alten version schämt, sich von kaufkräftigeren kollegen über die schulter gucken zu lassen, usw. Wie in der Klamottenindustrie. Sobald was neues draussen ist, muss das alte weg weil es alt ist und das neue her weil es neu ist, obwohl funktionell beide identisch sind.
LO steht aber nicht unter so einem Druck und sollte sich nicht auf das niveau herab begeben, mit dem anwender billige psychospielchen zu treiben um ihn zum unfreiwilligen upgraden zu zwingen.
Es gibt Menschen, die einen gewissen Sinn für Ästhetik haben, machmal sogar Geschmack; Oder ihre Zeit lieber mit anderen Menschen verbringen, als für jede kleine computerisierte Aufgabe eine andere Benutzerschnittstelle - und diese Begrifflichkeit ist manchmal hochgegriffen - zu lernen. Mit "Software-Fashion-Industrie" hat das nichts zu tun.
"Opfer" - in welchem Alter bist du bitte?! Dein Kommentar liegt irgendwo zwischen pubertärer Bräsigkeit und technophilem Wolkenkuckucksheim.
Von einem niemand am Do, 9. August 2012 um 07:48 #
> Argumente für den Mülleimer
Kann es ein schlechteres Argument geben als das vom Vorposter: "Liebe LO-Entwickler, lasst LO mehr wie MSO aussehen, damit ich mich nicht mehr vor meinen Kollegen schämen muss, mir kein MSO leisten zu können, wenn sie mir über die Schulter gucken?"
Kollege "niemand" schreibt zwar etwas drastisch aber wo er Recht hat, hat er Recht. "Gut aussehen" heißt NICHT automatisch "so wie MS-Office" aussehen zu müssen. Ganz im Gegenteil.
Wie gesagt - wenn was schön aussieht muss es nicht gleich total gut zu bedienen sein.
Ein funktional gutes Programm kann aber umgekehrt gerne gut aussehen - das ist wiederum kein Ausschlussgrund.
Und ich arbeite einfach lieber mit optisch ansprechenden Programmen. Dass es funktionieren muss und man damit arbeiten kann ist sowieso Grundvoraussetzung.
Zur Frage WischiWaschi Studio - ja, ich habe im Jahr 2001 meine Programmierkarriere damit begonnen und seither auf keine einzige Microsofttechnologie mehr gesetzt. Da sind mir so einige tote Pferde "entgangen"
In Office 2010 finde ich übrigens regelmäßig nicht das was ich suche ... furchtbar (aber die Dokumente sehen gut aus )
Das Ding inkl. Compiler ist einfach der letzte Rotz. Angefangen das MS absichtlich POSIX Kram nicht implementiert(dirent.h), einige Tools nur als kostenpfl. Addons anbietet die anderswo Standard sind(Refactoring) und nervigen Konzepten(vorkomp. Headers). Von den Eigenheiten der Oberfläche, Shortcuts, Drag and Drop(Projekt Explorer) oder History Bug nach dem Unbenennen spreche ich lieber nicht. Und der Debugger krönt die Sache noch. Wer schon mal einen Speicherfehler bekommen hat, weiß was mit ihm nicht stimmt.
> Gibt es da keine Bestrebungen die funktional sehr gute Office Suite zu "pimpen"?
Doch doch, die gibt es: - LO-Wiki/Design - Google+-Page Das Aussehen wurde ja bereits verbessert (Schatten des Blattes in Writer wurde aufgehübscht, Verläufe auf den Pfeil-Buttons in Toolbars entfernt, neue Vorlagen hinzugefügt). Das UI wird aber nicht von heute auf morgen neu geschrieben.
Ja, du hast recht - es ist schon wesentlich besser geworden. Subpixel Hinting ist halt Pflicht. Im Writer sind seit einigen Wochen auch wieder ein paar Verbesserungen enthalten (Kopf/Fusszeile zb.).
Aber zb. die Menüs zb. haben (zumindest unter KDE) keinen Border oder Schatten sondern sind einfach nur "reingeklatscht". Augenkrebs !
>> Aber zb. die Menüs zb. haben (zumindest unter KDE) keinen Border oder Schatten sondern sind einfach nur "reingeklatscht". Augenkrebs !
Dieses reingeklatsche passiert genau seit dem Zeitpunkt seitdem das Prjekt nicht mehr in der Hand von Sun/Oracle liegt... Auch "contrastarme" neue Verschlimmbesserte Grautöne im Programmrahmen verhelfen nicht der übersicht...
...ich meine damit nicht nur die GUI sondern auch die erstellten Dokumente sind weniger "sexy" als die mit dem Murks aus Redmond.
Ich verstehe nicht ganz: Wenn Du sowohl das "look & feel" als auch die erstellten Dokumente bei MS Office besser findest - wieso bezeichnest Du es dann als Murks???
Bei aller Liebe zur freien Software erscheint mir mancher Kommentar hier doch reichlich pubertär...
Weiß jemand, ob man endlich die DPI beim Export eines Dokumentes in ein Pixelformat angeben kann? Oder der SVG-Export endlich brauchbar ist? Eines von beiden braucht man ja, um Diagramme (ich habe für meine DA gerne mit Draw gearbeitet) angemessen in Print Sachen zu verwenden.
Ein (für mich) wichtige Verbesserung soll der wesentlich gestiegende Umfang des deutschen Wörterbuchs sein, das aber im heise gerade wegen fehlender Integration des Relase bemängelt wird. Also auf 3.6.1 warten oder manuell installieren.
Von LibreOffice 4 Android am Do, 9. August 2012 um 09:23 #
Hallo,
ich fände eine Portierung von LibreOffice auf Android super. Bei modernen 10.1" Tablets könnte sogar das normale Design verwendet werden und müsste nicht angepasst werden.
Derzeit gibt es keine richtig guten Office Pakete für Android Tablets (QuickOfficePro HD oder PolarisOffice sind die besten, besonderes letzteres). Insofern wäre das Super! .-)
mit einem umfangreichen, nützlichen Funktionsumfang, die ich und mein Umfeld gerne einsetzen. Es ist unstrittig, dass die LO-Entwickler diese Software stets sinnvoll weiterentwickeln. Die verbesserte OOXML-Integration und die neue Funktion des Imports von CorelDraw-Dateien, wird für einige Nutzer sehr hilfreich sein.
Das Design ist funktionell, gut und effizient einsetzbar. Es muss sich hier nicht an neueren MMI anlehnen. Es kann so bleiben, wie es ist, bis eine Notwendigkeit ein anderes Aussehen erforderlich macht !
Bisher habe ich schon einige Male für LO gespendet und werde es für diese Version wieder tun. Ich kann an dieser Stelle nur an euch appellieren dies auch zu tun, da diese Büro-Suite uns noch lange unterstützen können soll.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 09. Aug 2012 um 16:55.
Oh nein! Die Leute werden "Textkörper" verwenden und dann so dämlich wie wenn sie "Standard" nehmen würden, doch wieder leere Zeilen zwischen den Absätzen einfügen.
Was wir bräuchten wäre eine Option "Don't add spaces between paragraphs of _different_ style", damit die ewig großen Abstände zw. Testkörper und der darauf folgenden Überschrift vernünftiger ausfallen.
Mach den Abstand UNTER den Absatz, der wird zum Seitenende ignoriert, und du kannst für die Überschrift einen unteren Abstand definieren, ohne, dass dir ein oberer Absatzabstand in die Quere kommt.
..., dass ihr euch so dämlich angestellt und diesen Fork erzwungen habt.
Seit LibreOffice habe ich das Gefühl, dass endlich mal was voran geht mit dem freien Office.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen
Außer vielleicht, dass hier niemand nach Versionitis schreit. Merkwürdig.
Diese Art der Versionierung ist allgemein als vernünftig anerkannt. LibreOffice 3.6 heißt ja nicht z.B. Libreoffice 9. Außerdem wird glasklar vermittelt, welches die alte und welches die neue Version ist und dass die alte Version noch unterstützt wird. Deshalb gibt es bei LibreOffice in dieser Hinsicht nichts zu meckern.
Was mir immer noch richtig fehlt, ist eine gute OpenType unterstützung in Writer. Also Ligaturen und all diese Sachen (siehe z. B. http://www.linuxlibertine.org/index.php?id=87). Abiword, Gimp, M-Office können das …
> Ein externer Bildschirm wird jetzt richtig als Präsentations-Bildschirm erkannt und die Presenter-Konsole auf dem lokalen Bildschirm angezeigt.
Hätten die das früher eingebaut, hätte das eine Peinlichkeit bei meiner letzten Präsentation vehindert. Aber hab soundso vor auf LaTeX Beamer umzustellen.
oder gleich deck.js
Welche Peinlichkeit? Die Presenter Console war doch schon immer in LibreOffice enthalten, auch wenn bisher Handarbeit nötig war, damit sie auch läuft.
Grueße
Ignatz
Hallo
Ich arbeite jeden Tag mit Linux - auf keiner Maschine ist etwas anderes. Von daher natürlich auch mit OOo/Libreoffice/whatever.
Was mich aber RICHTIG stört (v.a. wenn die Windows Kollegen mal über die Schulter schauen) ist das doch eher altbackene Look&Feel (eher nur Look).
Bin das nur ich oder geht es anderen auch so - ich meine damit nicht nur die GUI sondern auch die erstellten Dokumente sind weniger "sexy" als die mit dem Murks aus Redmond. Gibt es da keine Bestrebungen die funktional sehr gute Office Suite zu "pimpen"?
LG
> ist das doch eher altbackene Look&Feel (eher nur Look).
Wie definierst du "altbacken"? Wie in der Modewelt? Alle paar Monate neue Klamotten kaufen aus keinem anderen Grund als dass sie nicht so aussehen wie die, die du schon hast?
> Bin das nur ich oder geht es anderen auch so
Bist nur du. Ein Office-Paket soll ein verlässliches Alltagswerkzeug sein und keine ständig das Outfit wechselnde Wichsvorlage für dich und deine Kollegen.
> Gibt es da keine Bestrebungen die funktional sehr gute Office Suite zu "pimpen"
Wozu? Hast du echt nichts besseres im Leben zu bieten als Kollegen mit ner "coolen" kostenlosen Office-Suite beeindrucken zu wollen? Schwach.
>> Bin das nur ich oder geht es anderen auch so?
> Bist nur du.
Ein bisschen anmaßend, finde ich. Mag sein, dass dir die Optik egal ist und vielleicht gilt das auch für mich, aber daraus gleich auf alle anderen zu schließén??
> Bin das nur ich oder geht es anderen auch so
Geht mir auch so, von der Optik kriege ich Augenkrebs.
Davon abgesehen nervt mich auch, die gefühlte Behäbigkeit der GUI im Vergleich zu Microsoft Office, von dem langsameren Start ganz zu schweigen.
Selbst die Chinesen kriegen das mit KingOffice besser hin.
Die Chinesen bekommen nicht sehr viel hin. KingOffice oder wie immer das auch heißen mag ist eine 1 zu 1 Kopie von MS-Office. Zumal das Kopieren in China ein alte Tradition darstellt.
Zumindest eine Kopie, die schneller als LibreOffice ist und besser aussieht.
Ich wäre vollkommen zufrieden, wenn LibreOffice bei Microsoft Office etwas mehr kopieren würde.
Im Grunde will doch die Mehrheit mit LibreOffice am besten eine Kopie von Microsoft Office nur kostenlos. Und wenn das erstmal erreicht ist, kann man über Verbesserungen nachdenken.
Sollten in LibreOffice kopierte Inhalte wie z.B. Funktionen oder Aussehen auftauchen, wird es ganz schnell zu Patentverfahren kommen. In China sind solche Vorgehensweisen der großen Hersteller wie MS oder Apple mit extremen wirtschaftlichen Nachteilen verbunden. Der chinesische Markt ist viel zu wichtig als das man ihn Verklagt. Apple kann da ein Lied von singen. Thema IPad!
Schnelligkeit und besseres Aussehen sind nicht von Microsoft geschützt, genauso wenig wie die meisten Standardfunktionen, die es schon in unzähligen anderen Programmen gibt. Man muss es ja nicht gleich 1:1 kopieren.
Auch Softmaker macht es vor wie es besser geht und die sind von Microsoft noch nicht verklagt worden, obwohl die nicht ganz China im Rücken haben.
"Geht mir auch so, von der Optik kriege ich Augenkrebs."
Sag das nicht mehr. Ich bin da abergläubisch. Wenn man sowas zu oft sagt, kriegt mans vielleicht tatsächlich ...
... und hört endlich auf die Dinge nur nach den Oberflächen zu beurteilen. Die besten Verkäufer - die Amis - machen Oberflächen, die die um den Finger wickeln. Darunter ist aber nur Murks ...
Schaut euch nicht nur das Etikett an, das auf der Flasche ist. Das Etikett kan man fälschen und ihr werdet betrogen.
Mhhh ... Themenverfehlung mein lieber.
Design und Funktionalität dürfen im Jahr 2012 ruhig Hand in Hand gehen. Nur wenn was schön ist heissts nicht dass es auch gut ist. Es schließt aber nicht aus dass gute Software auch gut aussehen kann UND manche Menschen dann lieber damit arbeiten - wie ich zb.
Wenn ich zb Motif Themes sehe dann ist mir die Anwendung per se schon suspekt. Ist halt so.
> Wenn ich zb Motif Themes sehe dann ist mir die Anwendung per se schon suspekt.
Und weil du von der kommerziellen Software-Fashion-Industrie erzogen wurdest, alle paar Monate ein im Grunde sinnloses Restyling zu erwarten, müssen seriöse LO-Entwickler das Spiel mitmachen?
> Ist halt so.
Du bist halt ein Opfer.
> Design und Funktionalität dürfen im Jahr 2012 ruhig Hand in Hand gehen.
Design muss sich nicht ständig ändern. Was du meinst ist "Mode".
> Es schließt aber nicht aus dass gute Software auch gut aussehen kann
Von gut aussehen ist aber keine Rede, sondern vom ständig wechselnden aussehen, so wie die kommerzielle Software-Fashion-Industrie es vormacht um dem Anwender "Entwicklung" vorzutäuschen.
Die stehen aber unter Druck, das gleiche immer wieder neu zu verkaufen, weil die sonst pleite gehen, wenn der Anwender eine einmal gekaufte Version jahrelang nutzt und nicht kostenpflichtig updatet. Also wird die jeweils neue Version "neu eingekleidet" damit der anwender sich mit seiner vorhandenen version "alt vorkommt", und sich wegen der alten version schämt, sich von kaufkräftigeren kollegen über die schulter gucken zu lassen, usw. Wie in der Klamottenindustrie. Sobald was neues draussen ist, muss das alte weg weil es alt ist und das neue her weil es neu ist, obwohl funktionell beide identisch sind.
LO steht aber nicht unter so einem Druck und sollte sich nicht auf das niveau herab begeben, mit dem anwender billige psychospielchen zu treiben um ihn zum unfreiwilligen upgraden zu zwingen.
Es gibt Menschen, die einen gewissen Sinn für Ästhetik haben, machmal sogar Geschmack; Oder ihre Zeit lieber mit anderen Menschen verbringen, als für jede kleine computerisierte Aufgabe eine andere Benutzerschnittstelle - und diese Begrifflichkeit ist manchmal hochgegriffen - zu lernen. Mit "Software-Fashion-Industrie" hat das nichts zu tun.
"Opfer" - in welchem Alter bist du bitte?! Dein Kommentar liegt irgendwo zwischen pubertärer Bräsigkeit und technophilem Wolkenkuckucksheim.
neue Klamotten kaufen aus keinem anderen Grund als dass sie nicht so aussehen wie die, die du schon hast?
keine ständig das Outfit wechselnde Wichsvorlage für dich und deine Kollegen.
Hast du echt nichts besseres im Leben zu bieten als Kollegen
Schlechte Umgangsformen(Netiquette) und Argumente für den Mülleimer.
Doch nur ein übler Trollvortrag.
> Argumente für den Mülleimer
Kann es ein schlechteres Argument geben als das vom Vorposter: "Liebe LO-Entwickler, lasst LO mehr wie MSO aussehen, damit ich mich nicht mehr vor meinen Kollegen schämen muss, mir kein MSO leisten zu können, wenn sie mir über die Schulter gucken?"
Kollege "niemand" schreibt zwar etwas drastisch aber wo er Recht hat, hat er Recht.
"Gut aussehen" heißt NICHT automatisch "so wie MS-Office" aussehen zu müssen. Ganz im Gegenteil.
Hust, hust schon mal mal mit Visual Studio gearbeitet? Bedienerunfreundlicher gehts wirklich nicht mehr.
Bitte keine Weltbilder zerstören.
Wie gesagt - wenn was schön aussieht muss es nicht gleich total gut zu bedienen sein.
Ein funktional gutes Programm kann aber umgekehrt gerne gut aussehen - das ist wiederum kein Ausschlussgrund.
Und ich arbeite einfach lieber mit optisch ansprechenden Programmen. Dass es funktionieren muss und man damit arbeiten kann ist sowieso Grundvoraussetzung.
Zur Frage WischiWaschi Studio - ja, ich habe im Jahr 2001 meine Programmierkarriere damit begonnen und seither auf keine einzige Microsofttechnologie mehr gesetzt. Da sind mir so einige tote Pferde "entgangen"
In Office 2010 finde ich übrigens regelmäßig nicht das was ich suche ... furchtbar (aber die Dokumente sehen gut aus
)
Das Ding inkl. Compiler ist einfach der letzte Rotz. Angefangen das MS absichtlich POSIX Kram nicht implementiert(dirent.h), einige Tools nur als kostenpfl. Addons anbietet die anderswo Standard sind(Refactoring) und nervigen Konzepten(vorkomp. Headers). Von den Eigenheiten der Oberfläche, Shortcuts, Drag and Drop(Projekt Explorer) oder History Bug nach dem Unbenennen spreche ich lieber nicht.
Und der Debugger krönt die Sache noch. Wer schon mal einen Speicherfehler bekommen hat, weiß was mit ihm nicht stimmt.
> Gibt es da keine Bestrebungen die funktional sehr gute Office Suite zu "pimpen"?
Doch doch, die gibt es:
- LO-Wiki/Design
- Google+-Page
Das Aussehen wurde ja bereits verbessert (Schatten des Blattes in Writer wurde aufgehübscht, Verläufe auf den Pfeil-Buttons in Toolbars entfernt, neue Vorlagen hinzugefügt).
Das UI wird aber nicht von heute auf morgen neu geschrieben.
Ja, du hast recht - es ist schon wesentlich besser geworden. Subpixel Hinting ist halt Pflicht. Im Writer sind seit einigen Wochen auch wieder ein paar Verbesserungen enthalten (Kopf/Fusszeile zb.).
Aber zb. die Menüs zb. haben (zumindest unter KDE) keinen Border oder Schatten sondern sind einfach nur "reingeklatscht". Augenkrebs !
>> Aber zb. die Menüs zb. haben (zumindest unter KDE) keinen Border oder Schatten sondern sind einfach nur "reingeklatscht". Augenkrebs !
Dieses reingeklatsche passiert genau seit dem Zeitpunkt seitdem das Prjekt nicht mehr in der Hand von Sun/Oracle liegt...
Auch "contrastarme" neue Verschlimmbesserte Grautöne im Programmrahmen verhelfen nicht der übersicht...
Mich stört eher die Behäbigkeit, vor allem wenn das KDE-Integrationspaket installiert ist. Unter Fluxbox geht LibreOffice wie Sau.
Die Optik geht eigentlich, vor allem, wenn man MS Office XP als direkten Vergleich hat
Grueße
Ignatz
Ich verstehe nicht ganz: Wenn Du sowohl das "look & feel" als auch die erstellten Dokumente bei MS Office besser findest - wieso bezeichnest Du es dann als Murks???
Bei aller Liebe zur freien Software erscheint mir mancher Kommentar hier doch reichlich pubertär...
Die Version 3.6 hat eine wichtige Korrekturen am Erscheinungsbild gebracht, insbesondere Farbwahl.
Weiß jemand, ob man endlich die DPI beim Export eines Dokumentes in ein Pixelformat angeben kann? Oder der SVG-Export endlich brauchbar ist? Eines von beiden braucht man ja, um Diagramme (ich habe für meine DA gerne mit Draw gearbeitet) angemessen in Print Sachen zu verwenden.
Ein (für mich) wichtige Verbesserung soll der wesentlich gestiegende Umfang des deutschen Wörterbuchs sein, das aber im heise gerade wegen fehlender Integration des Relase bemängelt wird. Also auf 3.6.1 warten oder manuell installieren.
Hallo,
ich fände eine Portierung von LibreOffice auf Android super. Bei modernen 10.1" Tablets könnte sogar das normale Design verwendet werden und müsste nicht angepasst werden.
Derzeit gibt es keine richtig guten Office Pakete für Android Tablets (QuickOfficePro HD oder PolarisOffice sind die besten, besonderes letzteres).
Insofern wäre das Super! .-)
Deshlb kauf ich auch noch kein Tablet. Mit so einem teueren Spielzeug will ich nicht nur konsumieren.
Vielleicht weil Android nicht open source ist, gibts (noch) kein LibreOffice für Android?
mit einem umfangreichen, nützlichen Funktionsumfang, die ich und mein Umfeld gerne einsetzen. Es ist unstrittig, dass die LO-Entwickler diese Software stets sinnvoll weiterentwickeln. Die verbesserte OOXML-Integration und die neue Funktion des Imports von CorelDraw-Dateien, wird für einige Nutzer sehr hilfreich sein.
Das Design ist funktionell, gut und effizient einsetzbar. Es muss sich hier nicht an neueren MMI anlehnen. Es kann so bleiben, wie es ist, bis eine Notwendigkeit ein anderes Aussehen erforderlich macht !
Bisher habe ich schon einige Male für LO gespendet und werde es für diese Version wieder tun. Ich kann an dieser Stelle nur an euch appellieren dies auch zu tun, da diese Büro-Suite uns noch lange unterstützen können soll.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 09. Aug 2012 um 16:55.Oh nein! Die Leute werden "Textkörper" verwenden und dann so dämlich wie wenn sie "Standard" nehmen würden, doch wieder leere Zeilen zwischen den Absätzen einfügen.
Was wir bräuchten wäre eine Option "Don't add spaces between paragraphs of _different_ style", damit die ewig großen Abstände zw. Testkörper und der darauf folgenden Überschrift vernünftiger ausfallen.
Mach den Abstand UNTER den Absatz, der wird zum Seitenende ignoriert, und du kannst für die Überschrift einen unteren Abstand definieren, ohne, dass dir ein oberer Absatzabstand in die Quere kommt.