> ist für die Wenigsten ein Argument, QT zu lizensieren.
Sprich doch am besten für dich selbst, danke.
> Eine Veröffentlichung für drei Betriebssysteme bedeutet auch dreifache Lizenzkosten.
Falsch. Bei der kommerziellen Lizenz gibt es die Unterscheidung "Single OS" und "Multi OS". Letztere ist schon nicht doppelt so teuer wie die erste, und für ein drittes Betriebssystem zahlt man gar nicht extra. Andere Regeln gelten für die Embedded-Version.
Die kommerzielle Lizenz muss man aber gar nicht in Anspruch nehmen. Man kann Qt auch kostenlos unter LGPL verwenden.
> Und da fragt sich eine Firma weiterhin, ob sich eine Linux-Version lohnt, auch wenn der Arbeitsaufwand dadurch kaum erhöht wird.
Ob sich eine Linux-Version lohnt, hängt hauptsächlich davon ab, ob es dafür einen Markt gibt. Für technische Software sieht das z. B. deutlich anders aus als für, sagen wir mal, ein Buchhaltungsprogramm. Dann muss man natürlich Kosten für QA, Packaging und dergleichen rechnen. Das übersteigt typischerweise deutlich die Lizenzkosten für ein Toolkit bei weitem.
> Andersherum muss man bedenken, dass Apple kostenlose Bordmittel zur Software-Entwicklung liefert
Apple liefert seine Entwicklungswerkzeuge ja nicht aus lauter Menschenfreundlichkeit kostenlos. Damit entwickelte Programme laufen nur auf Apple-Software und Apple-Hardware, man ist also auf Gedeih und Verderb an den Erfolg auf dieser Plattform gebunden. Wenn man dazu bereit ist: Glück gehabt. Der Marktanteil spricht jedenfalls allenfalls bei iPhone/iPad dafür, bei Desktop-Maschinen nicht.
Andererseits kann man natürlich selbst bei Apple-Bibliotheken nicht mal eben in die Implementierung reindebuggen, Bugs selbst fixen, die Entwicklung des Toolkits aktiv mitgestalten.
> muss man sich dennoch fragen, ob QT das Geld wert ist.
Da es kostenlos ist, fällt die Antwort leicht
Man kann sich natürlich fragen, ob eine kommerzielle Lizenz das Geld wert ist. Das kommt darauf an, ob:
1. man Qt auf eine Weise verwenden will, die dynamisches Linken nicht zulässt und damit - sofern man seinen Quelltext nicht offenlegen möchte - das Verwenden der LGPL unmöglich macht. Das ist normalerweise nur im Embedded-Bereich der Fall - dort gibt es aber ohnehin kaum ernsthafte Konkurrenz 2. man Nutzen aus dem in der Lizenz enthaltenen Support zieht
10 % von OS X lohnen also nicht ? Ist doch da irgendwo rumgeschwirrt. Denke das sich das durchaus lohnen kann, die verkaufen ja zur Zeit auch ihre "richtigen" Rechner/Notebooks nicht schlecht
> ist für die Wenigsten ein Argument, QT zu lizensieren.
Sprich doch am besten für dich selbst, danke.
> Eine Veröffentlichung für drei Betriebssysteme bedeutet auch dreifache Lizenzkosten.
Falsch. Bei der kommerziellen Lizenz gibt es die Unterscheidung "Single OS" und "Multi OS". Letztere ist schon nicht doppelt so teuer wie die erste, und für ein drittes Betriebssystem zahlt man gar nicht extra. Andere Regeln gelten für die Embedded-Version.
Die kommerzielle Lizenz muss man aber gar nicht in Anspruch nehmen. Man kann Qt auch kostenlos unter LGPL verwenden.
> Und da fragt sich eine Firma weiterhin, ob sich eine Linux-Version lohnt, auch wenn der Arbeitsaufwand dadurch kaum erhöht wird.
Ob sich eine Linux-Version lohnt, hängt hauptsächlich davon ab, ob es dafür einen Markt gibt. Für technische Software sieht das z. B. deutlich anders aus als für, sagen wir mal, ein Buchhaltungsprogramm. Dann muss man natürlich Kosten für QA, Packaging und dergleichen rechnen. Das übersteigt typischerweise deutlich die Lizenzkosten für ein Toolkit bei weitem.
> Andersherum muss man bedenken, dass Apple kostenlose Bordmittel zur Software-Entwicklung liefert
Apple liefert seine Entwicklungswerkzeuge ja nicht aus lauter Menschenfreundlichkeit kostenlos. Damit entwickelte Programme laufen nur auf Apple-Software und Apple-Hardware, man ist also auf Gedeih und Verderb an den Erfolg auf dieser Plattform gebunden. Wenn man dazu bereit ist: Glück gehabt. Der Marktanteil spricht jedenfalls allenfalls bei iPhone/iPad dafür, bei Desktop-Maschinen nicht.
Andererseits kann man natürlich selbst bei Apple-Bibliotheken nicht mal eben in die Implementierung reindebuggen, Bugs selbst fixen, die Entwicklung des Toolkits aktiv mitgestalten.
> muss man sich dennoch fragen, ob QT das Geld wert ist.
Da es kostenlos ist, fällt die Antwort leicht
Man kann sich natürlich fragen, ob eine kommerzielle Lizenz das Geld wert ist. Das kommt darauf an, ob:
1. man Qt auf eine Weise verwenden will, die dynamisches Linken nicht zulässt und damit - sofern man seinen Quelltext nicht offenlegen möchte - das Verwenden der LGPL unmöglich macht. Das ist normalerweise nur im Embedded-Bereich der Fall - dort gibt es aber ohnehin kaum ernsthafte Konkurrenz
2. man Nutzen aus dem in der Lizenz enthaltenen Support zieht
10 % von OS X lohnen also nicht ? Ist doch da irgendwo rumgeschwirrt. Denke das sich das durchaus lohnen kann, die verkaufen ja zur Zeit auch ihre "richtigen" Rechner/Notebooks nicht schlecht