Nautilus ist seit GNOME 3.0 gar nicht mehr für den Desktop zuständig, heißt: Bei einem Rechtsklick auf den Hintergrund hat Nautilus (das ist ein File-Manager(!), kein Desktop Manager) nichts zu melden. Allerdings kann man über gnome-tweak-tool nautilus wieder erlauben, auch den Desktop zu verwalten.
Ich persönlich finde es gut, dass das Windows-Fehldesign endlich abgeschafft wurde. Wenn dort der File-Browser kaputt war, konnte man im schlimmsten Fall nicht mehr starten und hatte im besten Fall nur keine Taskleiste und keine Desktop-Icons mehr. Verstehe nicht, warum diese Komponenten in einem Prozess liefen. Nun denn...
Außer bei Ubuntu, das aus eigenen Gründen irgendwo zwischen GNOME2 und GNOME3 hängt und immernoch Nautilus den Desktop zeichnen lässt, dürften die wenigsten Anwender durch diese Änderung betroffen sein.
Den Dateimanager als Dateimanager verwenden und mit Erweiterungen sinnvoll, auf den Nutzer bezogen ergänzen ist klar ein guter Weg. Allerdings muesste das auch dem Nutzer so gesagt werden und zwar verstaendlich gesagt werden.
Das es um das setzen des Desktop-Wallpapers geht ist falsch. Der PL Arrikel nennt das als Beispiel, als Grund ohne das es eine Quelle gibt. In Nautilus 3.6 war das wahrscheinlich die geringste Kontroverse.
Ich frage mich auch wo das herkommt. Hab in keiner anderen Quelle gesehen dass das auch nur Aufgelistet wurde. Wusste nich mal das es Weg ist, trauere dem aber auch nicht nach. Viel wichtiger sind die Views, das Pane und die anderen Dinge.
Der Weg, Apple nachzuäffen führ leider in eine Sackgasse. Beim Erreichen dieser Sackgasse hätte man den stagnierenden Apple Marktanteil lediglich durch Linux ersetzt. Das wärs dann aber auch.
Der Marktanteil von Windows zeigt aber, dass die Anwender viele Funktionen und keine Beformundung wollen!
Wer zum Geier äfft hier Apple nach?! Die Gnome 3 Oberfläche ist absolut verschieden vom aktuellen Mac OS X. Für mich ist Gnome 3 eine der wenigen Innovationen.
Ach, GNOME hat sehr gute Entwickler, die aber leider nicht genau wissen wie sie ihr Potential einsetzen sollen....also wird programmiert um des programmierens wegen.....wenn die ein wirklich gutes Konzept oder Leitfaden hätten, dann wäre alles höchstwahrscheinlich besser geworden....
Je mehr ich mich mit der Gnome Zukunft beschäftige, desto mehr komme ich zu dem Entschluss, das die Gnome Entwickler den Desktop PC generell verlassen wollen.
Wenn man jetzt in die Zukunft schaut, https://live.gnome.org/Design und https://live.gnome.org/Design/Apps, und die jetzige Entwicklung betrachtet, die "PC-Weltuntergangs"-Nachrichten von jetzt nimmt ... kann man glauben, dass das Gnome Team nimmer an den PC-Linux-Desktop glaubt, ebenso wie der Gnome-Initiator usw. Andere Hersteller machen das übrigens genauso.
Also, wenn ich recht habe, lässt das Gnome Projekt den PC-Desktop fallen und damit kann es ihnen recht egal sein, ob die Nutzer jetzt abspringen. Alternativen gibt es mehr als genug.
Nö, ich schätze mal, die GNOME-Entwickler wollen weiterhin ein GNOME haben, mit dem sie entwickeln können. Die offizielle Ausrichtung für die Zukunft ist übrigens der Desktop, aber mit voller Touch-Unterstützung, mit Mobilgeräten höchstens im Hinterkopf.
Mal sehen, was dann wirklich kommt. Aber dass der Desktop fallen gelassen wird, kann ich mir nicht vorstellen, wie gesagt, sie benutzen ihn ja selbst zum Entwickeln, sind also auch stets an Features interessiert, die ihnen selbst das Leben erleichtern. So simpel ist das meistens.
In Linux gibt es keinen den Linux Desktop. Es gibt viele verschiedene. Wer die GNOME Shell nicht mag kann XFCE, wie debian, MATE, wie Fedora, Cinnamon, wie Mint, oder KDE, wie OpenSuse und Mandriva, Unity, wie Ubuntu, nutzen.
Das Linux auf dem Desktop nicht abhebt hat andere Ursachen als GNOME oder RH^.
Von Berliner Optimist am Fr, 10. August 2012 um 09:07 #
"Selbsrverliebter Wahn" - oder wohlwollend: "Konzept" ließe ich ja noch gelten. Bei kommerzieller Software verstehe ich ja, dass man sich auf den Markt der Telefone stürzt, da dort häufiger geplante Obsoleszenz und Werbeterror zu eigentlich überflüssigen Neukäufen führen und somit mehr Lizenzgebühren anfallen. Aber bei freier Software kann ich die Motivation der zielgerichteten Verstümmelung nicht nachvollziehen.
Wie oben beschrieben. In *diesem* Fall wurde lediglich ein Eintrag aus einem Kontext-Menü entfernt, den eigentlich sowieso niemand mehr sehen sollte seit GNOME 3.0. Seitdem hat der File-Manager nichts mehr mit dem Desktop zu tun, wie es sich ja auch gehört.
Es ist also in diesem Fall ein selbstgeschaffenes Problem von Ubuntu, zu dem Ubuntu eben auch eine für seine Anwender zufriedenstellende Lösung für finden muss. Und wenn das wieder "abwarten, vielleicht forkt ja irgendwo jemand mit eigenen Entwicklerkapazitäten das Ganze, das wir dann in unsere Distribution einbauen können" ist, ist das ja eine legitime Möglichkeit für Canonical.
Ich sehe in dieser News-Meldung jedenfalls nichts, was wirklich GNOME selbst betrifft, was man kritisieren könnte. .... wie gesagt, in diesem Fall.
Wenn dieser Eintrag für richtige Gnome3-Desktops ja keine Rolle mehr spielt, warum wird er nicht einfach drin gelassen, zumal zumindest eine Distribution ihn ja noch benötigt? Für mich sieht das mehr danach aus, als wolle man Canonical in die Suppe spucken.
Es ging nie um den einen Eintrag. Das wurde vom Artikelschreiber reininterpretiert. Es geht um die generelle Ausrichtung von GNOME^. Weiter unten hab ich dazu Quellen angegeben.
Kaum ein Desktop lässt sich so fix bedienen, wie die GNOME-Shell - abgesehen von selbst zusammengefrickelten WMs (natürlich nur, wenn man nicht alles nachplappert u. sich wirklich länger als einen Tag damit beschäftigt).
Wenn ich mir die Neuerungen in 3.6 ansehe, dann ist es imho eine der durchdachtesten Oberflächen u. auch die Änderungen am Nautilus machen Sinn.
ich halte den Nautilus inzwischen schon für sehr verstümmelt; er entwickelt sich in Richtung Katastrophe. Daher bin ich froh, wenn Ubuntu nicht die neueste Version verwendet. Den Fork Nemo halte ich auch für interessant.
Grundsätzlich hoffe ich, dass nun endlich die Chance ergriffen wird, einen richtig guten Dateimanager zu entwickeln.
Unabhängig vom Wunsch nach einem richtig guten Dateimanager: Was hat nautilus abgeschafft, das ihn nun im Vergleich zu vorher verstümmelt aussehen lässt?
okay, entschuldige, du da oben, dass ich deine Herablassungen strapaziert habe. Ich krieche im Staub und bin am besten verschwunden, damit ich dem Hohen ja nicht mehr unterkomme. Tschüss.
Mit der Nennung deiner Sekundär-Quelle bist du als Diskussions-Partner ausgeschieden
Und du schreibst einen, deinen ersten, Kommentar zu seinem, leitest eine Diskussion ein, um ihm zu sagen du willst nicht diskutieren in einem Diskussionsforum?
Ältere Nautilus Version, Totem und co auf neuerer Softwarebasis mit eigenmurks Gui. Immer mehr Probleme und Abhängikeiten. Wie reagieren Anwendungen die nicht dafür getestet wurden? Wie verbachen muss man bekannte. Man oh man das ist der Untergang.
Dann nimmt man halt Dolphin oder Thunar und Vlc. Die meiste Gnome-Desktopsoftware ist schon heute durch die Bank problemlos ersetzbar, man muss nur wollen.
Ich nutzte schon Gnome3 als Fedora 15 User als andere Distributionen noch mit Gnome2 fuhren. Und bin Glühender Gnome-Shell Verfechter. Unity ist Unübersichtlich und unhandlich... Ich freue mich schon auf das Gnome OS^^
Das Linux Desktop Konzept ist eine Schande und braucht nen Steve Jobs.
Uhh ach ja der Michel sagt ja wir haben GUI Software und ich solle es besser machen und mir nicht das Maul zerreißen. Uhhhuu Michel los spuk mir ins Gesiiiiiicht für mein Rechtsspruuuuhuch....
Steve Jobs? Na ja, das Apple-OS X ist auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn man den Kritikern glauben schenken will.
Aber eine echte Vision für die Zukunft des Desktop und die Bündelung von Kräften, das scheint tatsächlich zu fehlen. Da traue ich dem Ubuntu-Häuptling zwar noch etwas zu, aber der große Wurf ist sein Unity ja wahrlich nicht (sonst gäbe es mehr Begeisterung als Kritik).
Insgesamt bin ich aber sehr pessimistisch, was den Linux-Desktop betrifft, insbesondere im Unternehmensbereich/Büro. Investitionssicherheit ist meilenweit nicht zu sehen.
Gnome 3 ist m. E. nach genau dieses fehlende Konzept. Die User können und wollen es aber vielleicht nicht verwenden, weil es eben einmal etwas anderes ist als die traditionellen WMs.
Steve Jobs hätte es bestimmt geschafft, dass du mit dem Klappstuhl vor dem Gnome Store wartest, bis du endlich deine 300$ für die fantastic, amazing, simply beautiful software abdrücken darfst. Einfach nur so - mit Worten.
Die "größte Neuerung" scheint mir danach eine verbesserte Suchfunkion zu sein. Dafür fällt mein geliebtes und viel genutzes typeahead dem Kastrationswahn von gnome zum Opfer. Ist das gleiche wie beim gnome-screenshot-tool. Hauptsache Funktionalität entfernen, bis das App (wie dieses) an der Grenze der vernünftigen Nutzbarkeit angelangt.
Was Nautilus angeht. Ich habe mir jetzt Solus heruntergeladen und kann es nur wärmstens empfehlen, es läuft stabil und bringt all die Funktionen wieder, die gnome in den letzten releases für streichenswert hielt. Wer mit der nautilus Entwickunng nicht mehr einverstanden ist, sollte mal einen Blick drauf werden, es lohnt sich.
Ich würde es nicht die "gnome Sichtweise" nennen. Auch GNOME-Veteranen sprechen von "Vandalismus". Es ist die Sichtweise des GNOME Design Teams, das selbst nicht unumstritten ist, aber sich in letzter Zeit leider meist durchsetzt.
"Thanks Adam, we are looking at going back to nautilus 3.4 for quantal but it's good to have a good view of the issues with the new version"
"I'm not sure yet, I'm leaning toward shipping both version in the archive for quantal with 3.4 on the CD and discussing at UDS the way forward based on the feedback nautilus 3.6 and other filemanagers got. Looking around us "elementary os" has its own filemanager (marlin, written in vala), "mint" just started their own project "nemo" which is a fork of nautilus 3.4 ... we might decide to follow GNOME, try joining efforts with the marlin or nemo team to maintain a full featured file manager or maintain our own filemanager (less likely at this point, that's not a topic which was raised before)"
Das Problem sitzt tiefer und Ubuntu wird bald eventuell auf alte GNOME versionen setzen: https://mail.gnome.org/archives/nautilus-list/2012-August/msg00015.html
Wer die Entwicklung verfolgt hat, wird sich nicht wundern. Es gab da zahlreiche Probleme. Vor kurzem erst wieder mit Systemd das kurzfristig Sachen ersetzt die andere die Systemd nicht einsetzen dann zurechtbiegen.
Es ist wahrscheinlich (Achtung Vorhersage) das Ubuntu langfristig Nemo zum Dateimanager macht. Das ist aktuell die wahrscheinlichste Option.
Da kann man eigentlich nur sagen, Gnome Un-Featured sich in den Ruin!
Naja, es fehlt ein wenig der Kontext:
Nautilus ist seit GNOME 3.0 gar nicht mehr für den Desktop zuständig, heißt: Bei einem Rechtsklick auf den Hintergrund hat Nautilus (das ist ein File-Manager(!), kein Desktop Manager) nichts zu melden. Allerdings kann man über gnome-tweak-tool nautilus wieder erlauben, auch den Desktop zu verwalten.
Ich persönlich finde es gut, dass das Windows-Fehldesign endlich abgeschafft wurde. Wenn dort der File-Browser kaputt war, konnte man im schlimmsten Fall nicht mehr starten und hatte im besten Fall nur keine Taskleiste und keine Desktop-Icons mehr. Verstehe nicht, warum diese Komponenten in einem Prozess liefen. Nun denn...
Außer bei Ubuntu, das aus eigenen Gründen irgendwo zwischen GNOME2 und GNOME3 hängt und immernoch Nautilus den Desktop zeichnen lässt, dürften die wenigsten Anwender durch diese Änderung betroffen sein.
+1 sehe ich auch so, abgespeckt ist gut, "aufrüsten" mittels Extensions und der gleich geht und wird eh gemacht.
Den Dateimanager als Dateimanager verwenden und mit Erweiterungen sinnvoll, auf den Nutzer bezogen ergänzen ist klar ein guter Weg. Allerdings muesste das auch dem Nutzer so gesagt werden und zwar verstaendlich gesagt werden.
Dann wird ein Schuh draus ...
So bringt das nur Frust oder Abneigung.
+1
Gut zusammengefasst!
Das es um das setzen des Desktop-Wallpapers geht ist falsch. Der PL Arrikel nennt das als Beispiel, als Grund ohne das es eine Quelle gibt. In Nautilus 3.6 war das wahrscheinlich die geringste Kontroverse.
Ich frage mich auch wo das herkommt. Hab in keiner anderen Quelle gesehen dass das auch nur Aufgelistet wurde. Wusste nich mal das es Weg ist, trauere dem aber auch nicht nach. Viel wichtiger sind die Views, das Pane und die anderen Dinge.
Der Weg, Apple nachzuäffen führ leider in eine Sackgasse. Beim Erreichen dieser Sackgasse hätte man den stagnierenden Apple Marktanteil lediglich durch Linux ersetzt. Das wärs dann aber auch.
Der Marktanteil von Windows zeigt aber, dass die Anwender viele Funktionen und keine Beformundung wollen!
Ich benutze Strg + T selten F3.
Wer zum Geier äfft hier Apple nach?! Die Gnome 3 Oberfläche ist absolut verschieden vom aktuellen Mac OS X. Für mich ist Gnome 3 eine der wenigen Innovationen.
Absolut verschieden zu so ziemlich allem. Sehe ich auch so.
Geschmacksfrage. Mein Geschmack ist es nicht. Aber qir haben die Wahl und das ist toll!
Und das ist auch mal eine konstruktive Kritik. Es ist nicht DEIN Geschmack, aber du hast anscheinend Alternativen.
Ach, GNOME hat sehr gute Entwickler, die aber leider nicht genau wissen wie sie ihr Potential einsetzen sollen....also wird programmiert um des programmierens wegen.....wenn die ein wirklich gutes Konzept oder Leitfaden hätten, dann wäre alles höchstwahrscheinlich besser geworden....
Sie haben ein Konzept^. Das geht aber leider an dem Bedarf von Mint, debian, Ubuntu und vielen nicht allen, Anwendern vorbei.
du wolltest wohl "vielen, wenn nicht gar allen Anwendern" schreiben
Je mehr ich mich mit der Gnome Zukunft beschäftige, desto mehr komme ich zu dem Entschluss, das die Gnome Entwickler den Desktop PC generell verlassen wollen.
Wenn man jetzt in die Zukunft schaut, https://live.gnome.org/Design und https://live.gnome.org/Design/Apps, und die jetzige Entwicklung betrachtet, die "PC-Weltuntergangs"-Nachrichten von jetzt nimmt ... kann man glauben, dass das Gnome Team nimmer an den PC-Linux-Desktop glaubt, ebenso wie der Gnome-Initiator usw. Andere Hersteller machen das übrigens genauso.
Also, wenn ich recht habe, lässt das Gnome Projekt den PC-Desktop fallen und damit kann es ihnen recht egal sein, ob die Nutzer jetzt abspringen. Alternativen gibt es mehr als genug.
Nö, ich schätze mal, die GNOME-Entwickler wollen weiterhin ein GNOME haben, mit dem sie entwickeln können. Die offizielle Ausrichtung für die Zukunft ist übrigens der Desktop, aber mit voller Touch-Unterstützung, mit Mobilgeräten höchstens im Hinterkopf.
Mal sehen, was dann wirklich kommt. Aber dass der Desktop fallen gelassen wird, kann ich mir nicht vorstellen, wie gesagt, sie benutzen ihn ja selbst zum Entwickeln, sind also auch stets an Features interessiert, die ihnen selbst das Leben erleichtern. So simpel ist das meistens.
Nach RedHat: Der Linux Desktop ist gescheitert. Hauptinitiator von Gnome3
In Linux gibt es keinen den Linux Desktop. Es gibt viele verschiedene. Wer die GNOME Shell nicht mag kann XFCE, wie debian, MATE, wie Fedora, Cinnamon, wie Mint, oder KDE, wie OpenSuse und Mandriva, Unity, wie Ubuntu, nutzen.
Das Linux auf dem Desktop nicht abhebt hat andere Ursachen als GNOME oder RH^.
Mir brauchst du das als Langjährigen Suse, Fedora, Arch / KDE3.5, Gnome2, Gnome, Enlightenment 17, Xfce Nutzer nicht sagen^^
"Selbsrverliebter Wahn" - oder wohlwollend: "Konzept" ließe ich ja noch gelten.
Bei kommerzieller Software verstehe ich ja, dass man sich auf den Markt der Telefone stürzt, da dort häufiger geplante Obsoleszenz und Werbeterror zu eigentlich überflüssigen Neukäufen führen und somit mehr Lizenzgebühren anfallen. Aber bei freier Software kann ich die Motivation der zielgerichteten Verstümmelung nicht nachvollziehen.
Wie oben beschrieben. In *diesem* Fall wurde lediglich ein Eintrag aus einem Kontext-Menü entfernt, den eigentlich sowieso niemand mehr sehen sollte seit GNOME 3.0. Seitdem hat der File-Manager nichts mehr mit dem Desktop zu tun, wie es sich ja auch gehört.
Es ist also in diesem Fall ein selbstgeschaffenes Problem von Ubuntu, zu dem Ubuntu eben auch eine für seine Anwender zufriedenstellende Lösung für finden muss. Und wenn das wieder "abwarten, vielleicht forkt ja irgendwo jemand mit eigenen Entwicklerkapazitäten das Ganze, das wir dann in unsere Distribution einbauen können" ist, ist das ja eine legitime Möglichkeit für Canonical.
Ich sehe in dieser News-Meldung jedenfalls nichts, was wirklich GNOME selbst betrifft, was man kritisieren könnte. .... wie gesagt, in diesem Fall.
Wenn dieser Eintrag für richtige Gnome3-Desktops ja keine Rolle mehr spielt, warum wird er nicht einfach drin gelassen, zumal zumindest eine Distribution ihn ja noch benötigt? Für mich sieht das mehr danach aus, als wolle man Canonical in die Suppe spucken.
Gegen Paranoia gibt es Pillen...
Bestimmt stecken wieder mal die Illuminaten dahinter?!
Es ging nie um den einen Eintrag. Das wurde vom Artikelschreiber reininterpretiert. Es geht um die generelle Ausrichtung von GNOME^. Weiter unten hab ich dazu Quellen angegeben.
Kaum ein Desktop lässt sich so fix bedienen, wie die GNOME-Shell - abgesehen von selbst zusammengefrickelten WMs (natürlich nur, wenn man nicht alles nachplappert u. sich wirklich länger als einen Tag damit beschäftigt).
Wenn ich mir die Neuerungen in 3.6 ansehe, dann ist es imho eine der durchdachtesten Oberflächen u. auch die Änderungen am Nautilus machen Sinn.
Absolute Zustimmung!!!
Moin,
ich halte den Nautilus inzwischen schon für sehr verstümmelt; er entwickelt sich in Richtung Katastrophe. Daher bin ich froh, wenn Ubuntu nicht die neueste Version verwendet. Den Fork Nemo halte ich auch für interessant.
Grundsätzlich hoffe ich, dass nun endlich die Chance ergriffen wird, einen richtig guten Dateimanager zu entwickeln.
Gruß
Wolfgang
Bitte ein paar konkrete Angaben.
Unabhängig vom Wunsch nach einem richtig guten Dateimanager: Was hat nautilus abgeschafft, das ihn nun im Vergleich zu vorher verstümmelt aussehen lässt?
Siehe hier:
http://www.omgubuntu.co.uk/2012/07/is-the-new-nautilus-a-step-in-the-direction-poll
Gruß
Wolfgang
Ich lese bei omgubuntu (Ubuntu-Bild) nur "entfernt" - von den Neuerungen lese ich nichts!
Mit der Nennung deiner Sekundär-Quelle bist du als Diskussions-Partner ausgeschieden.
Moin,
1. Von Neuerungen habe ich nichts gesagt, ich sprach eher von eienr Art Amputationen (remove).
2. Ob und wann ich als Diskussionspartner ausscheide, das bestimme ich selbst oder ein Moderator.
3. Was die Remove-Aussagen betrifft, kann ich zwischen Primär- und Sekundär-Quelle keine wirklichen Unterschiede entdecken.
Gruß
Wolfgang
"Ob und wann ich als Diskussionspartner ausscheide, das bestimme ich selbst oder ein Moderator."
Falsch! Ob ich mich zu einer Diskussion mit dir herablasse, entscheide ich ... *fg*
Moin,
okay, entschuldige, du da oben, dass ich deine Herablassungen strapaziert habe. Ich krieche im Staub und bin am besten verschwunden, damit ich dem Hohen ja nicht mehr unterkomme. Tschüss.
Und du schreibst einen, deinen ersten, Kommentar zu seinem, leitest eine Diskussion ein, um ihm zu sagen du willst nicht diskutieren in einem Diskussionsforum?
PS.: Die Originalquelle: https://live.gnome.org/Nautilus/Roadmap/3.6
Ältere Nautilus Version, Totem und co auf neuerer Softwarebasis mit eigenmurks Gui. Immer mehr Probleme und Abhängikeiten. Wie reagieren Anwendungen die nicht dafür getestet wurden? Wie verbachen muss man bekannte.
Man oh man das ist der Untergang.
Dann nimmt man halt Dolphin oder Thunar und Vlc.
Die meiste Gnome-Desktopsoftware ist schon heute durch die Bank problemlos ersetzbar, man muss nur wollen.
Ich glaube, das war eher eine Ubuntu-Kritik, denn GNOME-Kritik. GNOME wird keine ältere nautilus-Version verwenden.
Leider wird GNOME auch keine ältere nautilus-Version pflegen oder erlauben das andere sie weiterpflegen. Daher ja der Nemo fork.
Moin,
dann könnte ich ja gleich zu einem KDE-, Xfce- oder sonst einem Desktop wechseln - das will ich aber nicht. Ich möchte Unity benutzen!
Das ist kein Einwand.
Unity ist nicht so "vergnomt", wie Du vielleicht denkst.
Ich nutzte schon Gnome3 als Fedora 15 User als andere Distributionen noch mit Gnome2 fuhren. Und bin Glühender Gnome-Shell Verfechter. Unity ist Unübersichtlich und unhandlich...
Ich freue mich schon auf das Gnome OS^^
Das Linux Desktop Konzept ist eine Schande und braucht nen Steve Jobs.
Uhh ach ja der Michel sagt ja wir haben GUI Software und ich solle es besser machen und mir nicht das Maul zerreißen. Uhhhuu Michel los spuk mir ins Gesiiiiiicht für mein Rechtsspruuuuhuch....
Moin,
Steve Jobs? Na ja, das Apple-OS X ist auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn man den Kritikern glauben schenken will.
Aber eine echte Vision für die Zukunft des Desktop und die Bündelung von Kräften, das scheint tatsächlich zu fehlen. Da traue ich dem Ubuntu-Häuptling zwar noch etwas zu, aber der große Wurf ist sein Unity ja wahrlich nicht (sonst gäbe es mehr Begeisterung als Kritik).
Insgesamt bin ich aber sehr pessimistisch, was den Linux-Desktop betrifft, insbesondere im Unternehmensbereich/Büro. Investitionssicherheit ist meilenweit nicht zu sehen.
Gruß
Wolfgang
Gnome 3 ist m. E. nach genau dieses fehlende Konzept. Die User können und wollen es aber vielleicht nicht verwenden, weil es eben einmal etwas anderes ist als die traditionellen WMs.
Unity ist auch kein traditionelles Konzept un es scheint Anklang zu finden in der Ubuntu Gemeinschaft.
Umso besser. Meine Aussage bezog sich auch eher auf die beständig aufbrandende Diskussion um Gnome 3, danach kann man schon fast die Uhr stellen.
Steve Jobs hätte es bestimmt geschafft, dass du mit dem Klappstuhl vor dem Gnome Store wartest, bis du endlich deine 300$ für die fantastic, amazing, simply beautiful software abdrücken darfst. Einfach nur so - mit Worten.
Wen die gnome Sichtweise der Dinge interessiert, kann hier mehr lesen:
http://blogs.gnome.org/mccann/2012/08/01/cross-cut/comment-page-1/#comment-447
Die "größte Neuerung" scheint mir danach eine verbesserte Suchfunkion zu sein. Dafür fällt mein geliebtes und viel genutzes typeahead dem Kastrationswahn von gnome zum Opfer. Ist das gleiche wie beim gnome-screenshot-tool. Hauptsache Funktionalität entfernen, bis das App (wie dieses) an der Grenze der vernünftigen Nutzbarkeit angelangt.
Was Nautilus angeht. Ich habe mir jetzt Solus heruntergeladen und kann es nur wärmstens empfehlen, es läuft stabil und bringt all die Funktionen wieder, die gnome in den letzten releases für streichenswert hielt. Wer mit der nautilus Entwickunng nicht mehr einverstanden ist, sollte mal einen Blick drauf werden, es lohnt sich.
Infos über solus und die ppa-Url gibts hier:
http://www.webupd8.org/2012/08/install-solusos-patched-nautilus-in-ubuntu-1204.html
Ich würde es nicht die "gnome Sichtweise" nennen. Auch GNOME-Veteranen sprechen von "Vandalismus". Es ist die Sichtweise des GNOME Design Teams, das selbst nicht unumstritten ist, aber sich in letzter Zeit leider meist durchsetzt.
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/nautilus/+bug/1034080
"Thanks Adam, we are looking at going back to nautilus 3.4 for quantal but it's good to have a good view of the issues with the new version"
"I'm not sure yet, I'm leaning toward shipping both version in the archive for quantal with 3.4 on the CD and discussing at UDS the way forward based on the feedback nautilus 3.6 and other filemanagers got.
Looking around us "elementary os" has its own filemanager (marlin, written in vala), "mint" just started their own project "nemo" which is a fork of nautilus 3.4 ... we might decide to follow GNOME, try joining efforts with the marlin or nemo team to maintain a full featured file manager or maintain our own filemanager (less likely at this point, that's not a topic which was raised before)"
Das Problem sitzt tiefer und Ubuntu wird bald eventuell auf alte GNOME versionen setzen: https://mail.gnome.org/archives/nautilus-list/2012-August/msg00015.html
Wer die Entwicklung verfolgt hat, wird sich nicht wundern. Es gab da zahlreiche Probleme. Vor kurzem erst wieder mit Systemd das kurzfristig Sachen ersetzt die andere die Systemd nicht einsetzen dann zurechtbiegen.
Es ist wahrscheinlich (Achtung Vorhersage) das Ubuntu langfristig Nemo zum Dateimanager macht. Das ist aktuell die wahrscheinlichste Option.