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Di, 21. August 2012, 08:48

Hardware

Digispark: Günstige Arduino-kompatible Entwickler-Platine

Der Entwickler Erik Kettenburg hat auf Kickstarter bereits 100.000 US-Dollar für die geplante Fertigung seiner Arduino-kompatiblen Miniatur-Platine Digispark in Größe einer Euro-Münze zusammen gebracht.

Das Digispark

Erik Kettenburg

Das Digispark

Damit ist Digispark eines der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte, denn Kettenburg hatte lediglich 5000 US-Dollar veranschlagt und die Aktion läuft noch bis zum 10. September diesen Jahres. Die Digispark-Entwickler-Platine ist lediglich 17,5 x 19 mm groß und kann direkt an den USB-Port angeschlossen werden. Kettenberg will den Überschuss zum Entwickeln von Erweiterungsplatinen für das Digispark verwenden, die wie beim Arduino-Projekt »Shields« heißen sollen. Kettenberg will diese den meistbietenden Spendern zu Vorzugspreisen anbieten und als Kits zur Verfügung stellen.

Kettenburg bezeichnet sein Digispark auf Kickstarter als »kleinen Bruder des Arduino«. Er habe das Digispark konzipiert, weil er es leid gewesen sei, die teuren Arduino-Platinen stets in Projekten zurücklassen zu müssen oder aus alten Projekten herauszureißen und in neue zu verbauen. Das Digispark soll für 12 US-Dollar angeboten werden. Es lässt sich direkt an den USB-Port eines Rechners stecken und dann mit der Arduino-Entwicklungsumgebung ab Version 1.0 programmieren. Digispark ist wie das Arduino echte »Open-Source-Hardware«, denn Kettenberg stellt sämtliche Unterlagen, inklusive der Platinen-Layouts, unter die Creative Commons Lizenz CC-BY-SA 3.0.

Das bootfähige Digispark nutzt als Chipsatz einen Atmel Atiny 85. Dieser programmierbare Chipsatz besitzt ein 512 Byte großes Eeprom und 8 KByte Flash-Speicher für Firmware. Abzüglich des Bootloaders verbleiben noch ca. 6 KByte auf dem Flash-Speicher. Hinzu kommen noch 512 Byte RAM. Der 8-Bit-AVR-Prozessor taktet mit 20 MHz. Als Schnittstellen kommen ein I2C- oder ein SPI-Bus zum Einsatz. Für Anschlüsse stehen sechs Pins zur Verfügung, von denen sich drei zur Nutzung von Pulse Width Modulation (PWM) verwenden lassen, zum Beispiel für das Dimmen von LEDs. Alternativ können Entwickler vier Pins als Analog-Digital-Umsetzer (ADC) benutzen.

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