Login


 
Newsletter
Werbung

Thema: Gnome-Shell 3.6 Beta

7 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
2
Von Mischa am Do, 23. August 2012 um 17:33 #

Ich mag GNOME3 an sich ganz gut. Ich kann auch verstehen wieso man Nautilus abspecken will. Nicht jeder braucht alle Funktionalität. Bevor sie aber eine Funktion entfernen sollten sie ein Plugin-System bereitstellen und diese Funktion als Plugin zur Verfügung stellen. Dann können diejenigen, welche die Funktion schätzen sie als Plugin weiter nutzen. Und neue Funktionen können einfach eingebaut werden. In gedit klappt es ja auch ganz gut. Dann noch einen Ersatz für GNOME Shell und alle sind wieder zufrieden.

  • 1
    Von Gnome-Knecht am Do, 23. August 2012 um 17:54 #

    Ich mag GNOME3 an sich ganz gut.
    +1 finde ich auch, bin zufrieden damit.
    Ich kann auch verstehen wieso man Nautilus abspecken will. Nicht jeder braucht alle Funktionalität.
    +1 auch hier stimme ich zu.
    Bevor sie aber eine Funktion entfernen sollten sie ein Plugin-System bereitstellen und diese Funktion als Plugin zur Verfügung stellen. Dann können diejenigen, welche die Funktion schätzen sie als Plugin weiter nutzen. Und neue Funktionen können einfach eingebaut werden.
    Kann doch noch kommen, siehe Extensions. Wie haben alle gejault und gejammert was alles fehlt, nun gibt es vieles in Form von Extensions und es geht auch damit. Sogar das Gnome 2 Design lässt sich einstellen, was in meinen Augen dieses gejammer noch unverständlicher macht. Dieses geforke jedenfalls ist keine Lösung auf dauer, da wird man sich seitens des Gnome Entwicklerteams vielleicht auch noch das eine oder andere überlegen und ggf eine Lösung finden das die User nicht ganz vergrault werden. "Nichts wird so heiß gegessen, wie gekocht wird." ;-)

    • 0
      Von JumpLink am Do, 23. August 2012 um 18:31 #

      Man bedenke aber noch folgendes:
      " Was die Leute jetzt sehen, ist eine sehr, sehr instabile Vorversion, die noch nicht mal ansatzweise fertig ist..." Quelle: http://derstandard.at/1343744803196/GNOME-Designer-McCann-So-optimistisch-wie-schon-lange-nicht-mehr

      Daher denke ich, dass es vllt ganz vernümftig ist vorerst Nautilus 3.4 auszuliefern, aber zukünftig wird es bei Nautilus (zukünftig Files) vermutlich viele interessante und gute Neuerungen geben, sodass es sich dann für die anderen Distributionen auch lohnt, wieder aktuellere Versionen auszuliefern. Vllt wird ja auch Nautilus 3.6 noch ganz gut.

      Dadurch das Gnome3 sowieso viele Dinge entfernt/vereinfacht hat, wird jetzt halt besonders laut geschrien wenn mal wieder irgendwo etwas entfernt wird, dabei ist es im Grunde oftmals einfach nur ein Redesign, es ist nicht unüblich Teile von Software komplett neu zu schreiben, dass muss ab und zu einfach sein, sonst müllt man sich seinen Code irgendwann zu, alles vorhersehen geht nicht.

      0
      Von zettberlin am Fr, 24. August 2012 um 10:33 #

      >> Ich mag GNOME3 an sich ganz gut.

      >+1 finde ich auch, bin zufrieden damit.

      Gratuliere! Ich finde auch, dass GNOME3 seine Stärken hat.

      Nur bedenke: Dir gefällt es so aber viele andere bemängeln einige Details, die ihnen so den Spass verderben, dass sie es regelrecht hassen.

      Wäre es nicht sinnvoll, wenn sich diese Details vom Nutzer so ändern ließen, dass auch die jetzt Unzufriedenen wieder ihren Spass haben?


      > "Nichts wird so heiß gegessen, wie gekocht wird." ;-)

      Die Frage ist jetzt allerdings für mich: Woher nehmen die Designerwiesel von Red Hat überhaupt die ungeheuerliche Arroganz, überhaupt "so heiß zu kochen"?

      Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass ein Projekt, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, für seine Nutzer zu arbeiten, immer wieder Teile seiner Nutzer regelrecht in Angst versetzt. "Wird die Methode, mit der ich seit 2 Jahren gut und schnell mit meinen Dateien umgehe, in der nächsten Version noch verfügbar sein?" "Darf ich hoffen, dass ich das nächste GNOME noch gut bedienen kann, obwohl ich wegen einer Lähmung kaum mit der Tastatur umgehen kann und deshalb fast alles mit der Maus machen muss?"

      Und so weiter.

      Die Technik von GNOME ist prima und wird immer besser. GTK ist prima und wird immer besser. Aber was damit den Nutzern präsentiert wird, ist teilweise haarsträubend und zeugt oft von einer Herablassung den Nutzern gegenüber, die völlig zurecht atemlose Wut aufkommen lässt.

      • 1
        Von gasthörer am Fr, 24. August 2012 um 12:00 #

        "Die Frage ist jetzt allerdings für mich: Woher nehmen die Designerwiesel von Red Hat überhaupt die ungeheuerliche Arroganz, überhaupt "so heiß zu kochen"?"

        Weil sie es können u. mit ihren (Neu-) Entwicklungen (ich rede jetzt nicht v. GNOME3) so ziemlich jede Distribution dieses Planeten versorgen.

        0
        Von ---- am Mo, 3. September 2012 um 19:14 #

        Jeder "normale" Entwickler würde die nicht so erwünschten Funktionen oberflächlich verschwinden lassen und zwar so, dass derjenige, der diese benutzen möchte, ebendiese leicht wieder hervorholen kann.
        Bei Gnome ist das anders: Es wird versucht, allen Nutzern den eigenen Geschmack einiger weniger Entwickler vorzuschreiben. IMO ist spätestens mit RHEL7 Beta Gnome3 als konkurrenzfähige Desktop-GUI Geschichte: Red Hat wird seine Quitting für Gnome3 bekommen - von den Unternehmen.

Pro-Linux
Gewinnspiel
Neue Nachrichten
Werbung