Ich habe mich schon zu 2.x-Zeiten gefragt, wieso sie die Split-View eingebaut haben, genauso bei Tabs im Nautilus. Das hat beides schon damals der Gnome-Designphilosophie widersprochen und man hätte es rauslassen sollen.
Frage mich allen ernstes, wieso ich bei anderen DE für jeden Quark einen Button in die Leiste konfigurieren kann mit dem ich die "versteckten" Features ganz leicht abrufen kann, bei GNOME das aber nicht kann. Mit anderen Worten, das Problem hätte man lösen können mit einem Button.
Genau dafür liebe ich Gnome, weil eben nicht alles mit Button-Leisten und Optionen zugepflastert ist. Ich breche immer auf den Bildschirm, wenn ich das bei anderen DEs sehe. Ich hasse Entwickler und User, die die Worte "customization" und "configurable" für positive Dinge halten.
>> Ich hasse Entwickler und User, die die Worte "customization" und "configurable" für positive Dinge halten.
Darf ich fragen warum du mich hasst? Hab' ich dir irgendwas getan?
Das Niveau auf PL sinkt auch immer mehr. Also wirklich, da wird man schon gehasst, weil man sich nichts vorkauen lassen will. Ist ja toll, wenn dir das so gefällt, aber warum man die anderen gleich hassen muss ist mir schleierhaft.
Ich stelle mich ja auch nicht hin und schreie rum, dass ich alle Leute hasse, die grün mögen - nur weil ich grün nicht ausstehen kann.
Vor allem ist es traurig, dass so offen Hass gegen Menschen ausgesprochen wird. Gegen Sachen, Konzepte oder allgemein nicht Lebewesen ist das von mir aus ok, aber kann man bei solchen Aussagen nicht doch mal ein wenig aufgeklärter und pluralistischer zu Werke gehen? Besonderes letzteres ist *die* Stütze für ein freies Leben - daran sollte man wirklich mehr bewusster denken!
Wo ist das Problem? Dann macht man in der Default-Einstellung einfach den Button nicht in die Leiste, und derjenige, der die Option braucht, soll sich den Button in die Leist konfigurieren. Du bist mit der Default-Einstellung schon zufrieden, also wirst du nicht gestört. Jeder andere konfiguriert sich das ein Mal zurecht, und ist dann zufrieden.
> Ich hasse Entwickler und User, die die Worte "customization" und "configurable" für positive Dinge halten.
Das ist halt genau die Politik, mit der man sinnlos Nutzer und Entwickler verschreckt.
> Ich hasse Entwickler und User, die die Worte >"customization" und "configurable" für positive Dinge > halten.
Naja so grundsätzlich ist das eine prima Sache, mit der Möglichkeit etwas an seine Bedürfnisse anpassen zu können.
Was ich nun die Jahre immer wieder von Linuxbenutzern höre ist dies: Dies gefällt dir nicht? Du kannst Dir alles anpassen, wie du das haben willst. Da wird also die Anpassungsmöglichkeit als Ausrede dafür gebraucht, dass etwas das nicht zu Ende geführte UI-Baustelle ist, doch noch hinbiegen zu können.
Natürlich ist es auf der anderen Seite die Frage über welche Personengruppen man hier spricht. Das Argument "Es ist so toll, man kann alles konfigurieren" scheint mir hier eher so ein oberflächliches Standardargument zu sein von eher angehenden Profis die Linux in einem guten Licht darstellen wollen.
Wenn allerdings ein Desktop-System von sich aus schon gut vorkonfiguriert und angenehm zu benutzen ist, dann ist die einfache Auswahl sinnvoller Veränderungsmöglichkeiten noch das Sahnehäubchen oben drauf. Hier fand ich KDE 3 immer ganz angenehm, ohne das jetzt genauer benennen zu können.
> Da wird also die Anpassungsmöglichkeit als Ausrede dafür gebraucht, dass etwas das nicht zu Ende geführte UI-Baustelle ist, doch noch hinbiegen zu können.
Das mag in einigen Fällen richtig sein aber was Dir als "nicht zu Ende geführte UI-Baustelle" erscheint, mag anderen als ganz perfekt vorkommen. Und es ist durchaus sinnvoll, wenn Du dann noch ein paar Sachen anders einstellen kannst, stimmts? :-) Die anderen finden es dann einfach gut, so wie es ist und noch andere stellen andere Sachen ein. Ganz genau gleich werden es nur sehr wenige wollen.
> Wenn allerdings ein Desktop-System von sich aus schon gut vorkonfiguriert und angenehm zu benutzen ist, dann ist die einfache Auswahl sinnvoller Veränderungsmöglichkeiten noch das Sahnehäubchen oben drauf.
Das ist völlig richtig und so selbstverständlich leicht erkennbar korrekt, dass es geradezu kafkaesk erscheint, wenn es bezweifelt wird.
Wer behauptet eine "einfache Auswahl sinnvoller Veränderungsmöglichkeiten" würde irgendjemandem irgendwelchen Schaden zufügen, müsste das eigentlich in einer richtigen Diskussion sachlich begründen oder? Nur leider diskutieren die Vertreter dieser Behauptungen nicht. Die schauen sich lieber auf ihrem IPad hübsche Videos von nordkoreanischen Führergeburtstagen an.
das ist dummes metagelaber: Das ist völlig richtig und so selbstverständlich leicht erkennbar korrekt, dass es geradezu kafkaesk erscheint, wenn es bezweifelt wird. Wer behauptet eine "einfache Auswahl sinnvoller Veränderungsmöglichkeiten" würde irgendjemandem irgendwelchen Schaden zufügen, müsste das eigentlich in einer richtigen Diskussion sachlich begründen oder?
Damit du es verstehst: Metagelaber ist eine Zusammensetzung aus Meta wie Metainformation und Reden. Du hast in deinem Post ausführlich darüber geschwachsinnt wie "gut" die Behauptung "einfache Auswahl..." war. Sehr sehr dummes metagelaber.
Ahhh Danke für die Erklärung dieses Juwels aus Deinem Privatwortschatz.
Ich dachte eigentlich, das würde man "Rhetorik" nennen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Rhetorik)
Mir ist bloß nicht ganz klar, wie man ausgerechnet in einer Diskussion Reden kann, ohne Metainformationen einfließen zu lassen. Schon, wenn man sich nicht hinter einem nichtssagenden Pseudo-Nick versteckt, sondern öfter Beiträge unter dem gleichen Namen schreibt, fügt man jeder Rede die Metainformation hinzu, dass hier der was schreibt, der auch schon das und das geschrieben hat.
Sätze, die nicht ganz einfach 1:1 direkte Informationen enthalten, sondern eben auch einen Subtext oder, wenn Du willst auch "Metainformationen", können schon mal schwerer verständlich sein. Wer sich darüber ärgert, nennt das dann vielleicht "dummes Gelaber" -- das verstehe ich schon.
>Du hast in deinem Post ausführlich darüber geschwachsinnt wie "gut" die Behauptung "einfache Auswahl..." war. Sehr sehr dummes metagelaber.
Das nun wieder ist auch keine wirklich direkt auf den Inhalt bezogene Aussage, sondern vielmehr das, was man eine grundlose Beleidigung nennt. Beleidigt habe ich Dich zum Dank ein paar Zeilen weiter oben ebenfalls ein bisschen, ich bitte um Verständnis.
Wenn Du vielleicht noch Zeit findest, würde ich mich freuen, wenn Du auf den Inhalt meiner zugegeben, tendenziösen Aussagen eingehen würdest. Schließlich führen wir alle bezüglich der GNOME-Philosophie ein ebenso längliches wie wichtiges Streitgespräch, das wäre ohne Tendenz sinnlos.
Wohin tendierst Du denn? Hoffentlich nicht dazu, die ganze Diskussion für "dumm" zu halten -- sonst würdest Du Dich ja nicht daran beteiligen oder?
Von blinzelnderMichel am Sa, 25. August 2012 um 13:30 #
Es meint er wär ein tolles Feature wenn man ein Programmlayout nach belieben verändern könnte ich finde sowas spielerei und ein Vernünftiges Interface kann man ja schliesslich respektieren.
> ich finde sowas spielerei und ein Vernünftiges Interface kann man ja schliesslich respektieren.
Es gibt kein für alle und jeden gleichermaßen "vernünftiges" Interface. Nun könnte man sagen, die Gangschaltung am Auto muss man auch so hinnehmen, wie sie ist. Das liegt aber daran, dass die Gangschaltung ein physischer Mechanismus ist, der sich konstruktionsbedingt eben nicht ändern lässt.
Das ist eben *Hard*ware -- wir reden aber von "Geräten", deren Aussehen sich ganz leicht änderbar gestalten lässt. Und das ist ein wichtiger Vorteil von Software.
Wenn nun ein Inerface so genial voreingestellt ist, dass es für fast alle Nutzer genau so bequem und schnell funktioniert, dann wird es auch kaum jemand ändern. Offensichtlich ist das aber bei GNOME nicht der Fall. Vielen gefällt es aber allen gefällt es nicht, so wie es voreingestellt daherkommt.
Kann sich noch jemand an den voreingestellten Spatialmodus von Nautilus erinnern? Wie viele Nutzer fanden den gut und besser als die Baumansichten anderer Dateimanager? 20%? 30%? ich bezweifle jedenfalls, dass es mehr als 50% waren.
Aber das ist alles letztlich nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass es keinem einzigen Nutzer etwas nützt, wenn er oder sie nicht die Möglichkeit hat, Voreinstellungen anzupassen.
Möglicherweise hängt das Problem auch damit zusammen, dass die Leute, die entscheiden, sowieso nicht so viel mit "Klickibunti" und "Mausschubserei" am Hut haben, sondern selber alles auf der Konsole machen.
"Das liegt aber daran, dass die Gangschaltung ein physischer Mechanismus ist, der sich konstruktionsbedingt eben nicht ändern lässt."
Natürlich geht das. Es wird einfach verfügt, dass nur noch das Auto schaltet und dann wird das Feature "Gangschaltung" im Fahrgastraum oberflächlich einfach "removed". Dann braucht es natürlich auch keine Gas- und Bremspedale mehr, das Auto fährt einfach vollautomatisch alleine. Dann kann man auch sicher die Tachoanzeige "removen".
Mit dem Zündschlüssel passiert dasselbe: Das Auto muss in Zukunft gar nicht mehr ausgeschaltet werden, also wird dieses Shutdown-Feature ebenfalls einfach removed.
Langfristig wird sich das Auto einmal selbst "removen", aber das ist eine andere Geschichte.
"Die schauen sich lieber auf ihrem IPad hübsche Videos von nordkoreanischen Führergeburtstagen an." - Und dann auch noch billige Versuche die Aussagen des oberen mit irgendwelchen Bildern (die wohlgemerkt aus dem sehr dummen Massemedien direkt in dein Hirn gebrannt wurden [vermutung]) zu färben.
Sehr schwach. Seltene Wörter benutzen ist nicht alles.
> Und dann auch noch billige Versuche die Aussagen des oberen mit irgendwelchen Bildern (die wohlgemerkt aus dem sehr dummen Massemedien direkt in dein Hirn gebrannt wurden [vermutung]) zu färben.
Also billig war das nicht, das war brilliant.
Und Massenmedien brennen in mein Hirn schon lange nichts mehr. Kommen denn im Fernsehen zur Zeit dauernd Leute mit IPads vor? Oder nordkoreanische Massenveranstaltungen? Klär mich auf, ich habe seit 10 Jahren keinen Fernseher mehr...
>Sehr schwach. Seltene Wörter benutzen ist nicht alles.
Eckige Klammern statt korrekten Satzbau zu verwenden auch nicht. Vor allem dann nicht, wenn man versucht, einen Satz mit den gegensätzlichen Wörtern "wohlgemerkt" und "vermutlich" zu bilden. Und ich benutze immerhin Wörter, die tatsächlich im normalen Sprachgebrauch vorkommen. Das Wort "Metagelaber" bringt bei Google 588 Treffer, Dein Beitrag hier ist top-10 und für ein gebräuchliches Substantiv wären auch 5000 Treffer etwas knapp. Sucht man nach "Metagelaber Duden" bleiben noch 8 Treffer, so ziemlich alle aus den endlosen Weiten der Wikipedia-Diskussionsseiten. Und natürlich kein Treffer von duden.de
Ich hasse Entwickler und User, die die Worte "customization" und "configurable" für positive Dinge halten.
Vielen Dank, Sie sind mir bloß egal.
Nun ja, jeder nach seinen - nennen wir es mal: Vorlieben.
Die Möglichkeit, auf den Bildschirm zu kotzen impliziert m.E., dass Sie vermutlich Eigentümer eines Tablet Computers bzw. sog. Smartphones sind. Da scheint die Gleichmacherei ja Standard zu sein -- wer's mag.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 24. Aug 2012 um 00:45.
Das hat beides schon damals der Gnome-Designphilosophie widersprochen und man hätte es rauslassen sollen.
Sagt ... wer? Split-View wurde nicht ad-hoc aufgenommen, sondern nach langer Diskussion und Design-Iterationen. Rausgeworfen wurde es von zwei Leuten ad-hoc, im Geheimen.
Ich kann mich den anderen nur anschließen und würde mich freuen, wenn Du diese Tirade mal erläutern könntest.
Ich kann hier nur die Form von Gedankenlosigkeit vermuten, die unter den begeisterten Nutzern von Apple-Produkten so verbreitet ist: "Ich finds toll, einfach toll, wer das nicht toll findet, ist doof."
Nur ein kleiner Denkanstoß: Die Vertreter der Abschaffung von Möglichkeiten berufen sich immer auf die Nutzer, die sagen, sie wollten gar nichts an ihrem System einstellen. Wer sagt denn, dass diese Leute das *müssen*? Wenn sich ein System leicht umkonfigurieren lässt, kann ein kundiger Nutzer es für einen ganz bestimmten, weniger technisch interessierten Nutzer genau so einstellen, wie eben dieser Nutzer es haben möchte. Dann sind neben den 20-30% der Nutzer, die mit den Voreinstellungen zufrieden sind, weitere 50% glücklich. Und für die verbleibenden 20-30% kann man an weiteren Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen arbeiten, damit am Ende wirklich alle bekommen, was ihnen am besten passt.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 24. Aug 2012 um 11:43.
Von blinzelnderMichel am Sa, 25. August 2012 um 13:23 #
"Ich habe mich schon zu 2.x-Zeiten gefragt, wieso sie die Split-View eingebaut haben, genauso bei Tabs im Nautilus. Das hat beides schon damals der Gnome-Designphilosophie widersprochen und man hätte es rauslassen sollen."
Das der GNOME an Benutzerliebe leidet durch diese Blindheit ist klar. Und Split View und Tabs haben nichts mit überflüssigen Knöpfen zu tun sondern sind eher sehr, sehr, sehr wertvoll brauchbar.
Ich habe mich schon zu 2.x-Zeiten gefragt, wieso sie die Split-View eingebaut haben, genauso bei Tabs im Nautilus. Das hat beides schon damals der Gnome-Designphilosophie widersprochen und man hätte es rauslassen sollen.
Genau dafür liebe ich Gnome, weil eben nicht alles mit Button-Leisten und Optionen zugepflastert ist. Ich breche immer auf den Bildschirm, wenn ich das bei anderen DEs sehe. Ich hasse Entwickler und User, die die Worte "customization" und "configurable" für positive Dinge halten.
>> Ich hasse Entwickler und User, die die Worte "customization" und "configurable" für positive Dinge halten.
Darf ich fragen warum du mich hasst? Hab' ich dir irgendwas getan?
Das Niveau auf PL sinkt auch immer mehr. Also wirklich, da wird man schon gehasst, weil man sich nichts vorkauen lassen will. Ist ja toll, wenn dir das so gefällt, aber warum man die anderen gleich hassen muss ist mir schleierhaft.
Ich stelle mich ja auch nicht hin und schreie rum, dass ich alle Leute hasse, die grün mögen - nur weil ich grün nicht ausstehen kann.
Vor allem ist es traurig, dass so offen Hass gegen Menschen ausgesprochen wird. Gegen Sachen, Konzepte oder allgemein nicht Lebewesen ist das von mir aus ok, aber kann man bei solchen Aussagen nicht doch mal ein wenig aufgeklärter und pluralistischer zu Werke gehen? Besonderes letzteres ist *die* Stütze für ein freies Leben - daran sollte man wirklich mehr bewusster denken!
Wo ist das Problem? Dann macht man in der Default-Einstellung einfach den Button nicht in die Leiste, und derjenige, der die Option braucht, soll sich den Button in die Leist konfigurieren. Du bist mit der Default-Einstellung schon zufrieden, also wirst du nicht gestört. Jeder andere konfiguriert sich das ein Mal zurecht, und ist dann zufrieden.
> Ich hasse Entwickler und User, die die Worte "customization" und "configurable" für positive Dinge halten.
Das ist halt genau die Politik, mit der man sinnlos Nutzer und Entwickler verschreckt.
> Ich hasse Entwickler und User, die die Worte
>"customization" und "configurable" für positive Dinge
> halten.
Naja so grundsätzlich ist das eine prima Sache, mit der Möglichkeit etwas an seine Bedürfnisse anpassen zu können.
Was ich nun die Jahre immer wieder von Linuxbenutzern höre ist dies: Dies gefällt dir nicht? Du kannst Dir alles anpassen, wie du das haben willst. Da wird also die Anpassungsmöglichkeit als Ausrede dafür gebraucht, dass etwas das nicht zu Ende geführte UI-Baustelle ist, doch noch hinbiegen zu können.
Natürlich ist es auf der anderen Seite die Frage über welche Personengruppen man hier spricht. Das Argument "Es ist so toll, man kann alles konfigurieren" scheint mir hier eher so ein oberflächliches Standardargument zu sein von eher angehenden Profis die Linux in einem guten Licht darstellen wollen.
Wenn allerdings ein Desktop-System von sich aus schon gut vorkonfiguriert und angenehm zu benutzen ist, dann ist die einfache Auswahl sinnvoller Veränderungsmöglichkeiten noch das Sahnehäubchen oben drauf. Hier fand ich KDE 3 immer ganz angenehm, ohne das jetzt genauer benennen zu können.
> Da wird also die Anpassungsmöglichkeit als Ausrede dafür gebraucht, dass etwas das nicht zu Ende geführte UI-Baustelle ist, doch noch hinbiegen zu können.
Das mag in einigen Fällen richtig sein aber was Dir als "nicht zu Ende geführte UI-Baustelle" erscheint, mag anderen als ganz perfekt vorkommen. Und es ist durchaus sinnvoll, wenn Du dann noch ein paar Sachen anders einstellen kannst, stimmts? :-)
Die anderen finden es dann einfach gut, so wie es ist und noch andere stellen andere Sachen ein. Ganz genau gleich werden es nur sehr wenige wollen.
> Wenn allerdings ein Desktop-System von sich aus schon gut vorkonfiguriert und angenehm zu benutzen ist, dann ist die einfache Auswahl sinnvoller Veränderungsmöglichkeiten noch das Sahnehäubchen oben drauf.
Das ist völlig richtig und so selbstverständlich leicht erkennbar korrekt, dass es geradezu kafkaesk erscheint, wenn es bezweifelt wird.
Wer behauptet eine "einfache Auswahl sinnvoller Veränderungsmöglichkeiten" würde irgendjemandem irgendwelchen Schaden zufügen, müsste das eigentlich in einer richtigen Diskussion sachlich begründen oder? Nur leider diskutieren die Vertreter dieser Behauptungen nicht. Die schauen sich lieber auf ihrem IPad hübsche Videos von nordkoreanischen Führergeburtstagen an.
So ein dummes Metagelaber. Aufhören, sofort!
> So ein dummes Metagelaber.
Du meinst also, darüber zu reden, nach welchen Grundprinzipien eine Software gestaltet wird, wäre "dummes Gelaber".
Interessant.
Hast Du das noch im FDJ-Lehrjahr gelernt oder schon im Betriebsführungs-Seminar für den MBA-Zettel?
das ist dummes metagelaber:
Das ist völlig richtig und so selbstverständlich leicht erkennbar korrekt, dass es geradezu kafkaesk erscheint, wenn es bezweifelt wird. Wer behauptet eine "einfache Auswahl sinnvoller Veränderungsmöglichkeiten" würde irgendjemandem irgendwelchen Schaden zufügen, müsste das eigentlich in einer richtigen Diskussion sachlich begründen oder?
Damit du es verstehst:
Metagelaber ist eine Zusammensetzung aus Meta wie Metainformation und Reden. Du hast in deinem Post ausführlich darüber geschwachsinnt wie "gut" die Behauptung "einfache Auswahl..." war. Sehr sehr dummes metagelaber.
>Metagelaber ist eine Zusammensetzung
Ahhh Danke für die Erklärung dieses Juwels aus Deinem Privatwortschatz.
Ich dachte eigentlich, das würde man "Rhetorik" nennen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Rhetorik)
Mir ist bloß nicht ganz klar, wie man ausgerechnet in einer Diskussion Reden kann, ohne Metainformationen einfließen zu lassen. Schon, wenn man sich nicht hinter einem nichtssagenden Pseudo-Nick versteckt, sondern öfter Beiträge unter dem gleichen Namen schreibt, fügt man jeder Rede die Metainformation hinzu, dass hier der was schreibt, der auch schon das und das geschrieben hat.
Sätze, die nicht ganz einfach 1:1 direkte Informationen enthalten, sondern eben auch einen Subtext oder, wenn Du willst auch "Metainformationen", können schon mal schwerer verständlich sein. Wer sich darüber ärgert, nennt das dann vielleicht "dummes Gelaber" -- das verstehe ich schon.
>Du hast in deinem Post ausführlich darüber geschwachsinnt wie "gut" die Behauptung "einfache Auswahl..." war. Sehr sehr dummes metagelaber.
Das nun wieder ist auch keine wirklich direkt auf den Inhalt bezogene Aussage, sondern vielmehr das, was man eine grundlose Beleidigung nennt. Beleidigt habe ich Dich zum Dank ein paar Zeilen weiter oben ebenfalls ein bisschen, ich bitte um Verständnis.
Wenn Du vielleicht noch Zeit findest, würde ich mich freuen, wenn Du auf den Inhalt meiner zugegeben, tendenziösen Aussagen eingehen würdest. Schließlich führen wir alle bezüglich der GNOME-Philosophie ein ebenso längliches wie wichtiges Streitgespräch, das wäre ohne Tendenz sinnlos.
Wohin tendierst Du denn? Hoffentlich nicht dazu, die ganze Diskussion für "dumm" zu halten -- sonst würdest Du Dich ja nicht daran beteiligen oder?
Es meint er wär ein tolles Feature wenn man ein Programmlayout nach belieben verändern könnte ich finde sowas spielerei und ein Vernünftiges Interface kann man ja schliesslich respektieren.
> ich finde sowas spielerei und ein Vernünftiges Interface kann man ja schliesslich respektieren.
Es gibt kein für alle und jeden gleichermaßen "vernünftiges" Interface. Nun könnte man sagen, die Gangschaltung am Auto muss man auch so hinnehmen, wie sie ist. Das liegt aber daran, dass die Gangschaltung ein physischer Mechanismus ist, der sich konstruktionsbedingt eben nicht ändern lässt.
Das ist eben *Hard*ware -- wir reden aber von "Geräten", deren Aussehen sich ganz leicht änderbar gestalten lässt. Und das ist ein wichtiger Vorteil von Software.
Wenn nun ein Inerface so genial voreingestellt ist, dass es für fast alle Nutzer genau so bequem und schnell funktioniert, dann wird es auch kaum jemand ändern. Offensichtlich ist das aber bei GNOME nicht der Fall. Vielen gefällt es aber allen gefällt es nicht, so wie es voreingestellt daherkommt.
Kann sich noch jemand an den voreingestellten Spatialmodus von Nautilus erinnern? Wie viele Nutzer fanden den gut und besser als die Baumansichten anderer Dateimanager? 20%? 30%? ich bezweifle jedenfalls, dass es mehr als 50% waren.
Aber das ist alles letztlich nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass es keinem einzigen Nutzer etwas nützt, wenn er oder sie nicht die Möglichkeit hat, Voreinstellungen anzupassen.
Möglicherweise hängt das Problem auch damit zusammen, dass die Leute, die entscheiden, sowieso nicht so viel mit "Klickibunti" und "Mausschubserei" am Hut haben, sondern selber alles auf der Konsole machen.
"Das liegt aber daran, dass die Gangschaltung ein physischer Mechanismus ist, der sich konstruktionsbedingt eben nicht ändern lässt."
Natürlich geht das. Es wird einfach verfügt, dass nur noch das Auto schaltet und dann wird das Feature "Gangschaltung" im Fahrgastraum oberflächlich einfach "removed". Dann braucht es natürlich auch keine Gas- und Bremspedale mehr, das Auto fährt einfach vollautomatisch alleine. Dann kann man auch sicher die Tachoanzeige "removen".
Mit dem Zündschlüssel passiert dasselbe: Das Auto muss in Zukunft gar nicht mehr ausgeschaltet werden, also wird dieses Shutdown-Feature ebenfalls einfach removed.
Langfristig wird sich das Auto einmal selbst "removen", aber das ist eine andere Geschichte.
"Die schauen sich lieber auf ihrem IPad hübsche Videos von nordkoreanischen Führergeburtstagen an." - Und dann auch noch billige Versuche die Aussagen des oberen mit irgendwelchen Bildern (die wohlgemerkt aus dem sehr dummen Massemedien direkt in dein Hirn gebrannt wurden [vermutung]) zu färben.
Sehr schwach. Seltene Wörter benutzen ist nicht alles.
> Und dann auch noch billige Versuche die Aussagen des oberen mit irgendwelchen Bildern (die wohlgemerkt aus dem sehr dummen Massemedien direkt in dein Hirn gebrannt wurden [vermutung]) zu färben.
Also billig war das nicht, das war brilliant.
Und Massenmedien brennen in mein Hirn schon lange nichts mehr. Kommen denn im Fernsehen zur Zeit dauernd Leute mit IPads vor? Oder nordkoreanische Massenveranstaltungen? Klär mich auf, ich habe seit 10 Jahren keinen Fernseher mehr...
>Sehr schwach. Seltene Wörter benutzen ist nicht alles.
Eckige Klammern statt korrekten Satzbau zu verwenden auch nicht. Vor allem dann nicht, wenn man versucht, einen Satz mit den gegensätzlichen Wörtern "wohlgemerkt" und "vermutlich" zu bilden.
Und ich benutze immerhin Wörter, die tatsächlich im normalen Sprachgebrauch vorkommen. Das Wort "Metagelaber" bringt bei Google 588 Treffer, Dein Beitrag hier ist top-10 und für ein gebräuchliches Substantiv wären auch 5000 Treffer etwas knapp. Sucht man nach "Metagelaber Duden" bleiben noch 8 Treffer, so ziemlich alle aus den endlosen Weiten der Wikipedia-Diskussionsseiten. Und natürlich kein Treffer von duden.de
Und wenn wir schon dabei sind:
"Hast Du das noch im FDJ-Lehrjahr gelernt"
Da hat wohl einer Komplexe.
Vielen Dank, Sie sind mir bloß egal.
Nun ja, jeder nach seinen - nennen wir es mal: Vorlieben.
Die Möglichkeit, auf den Bildschirm zu kotzen impliziert m.E., dass Sie vermutlich Eigentümer eines Tablet Computers bzw. sog. Smartphones sind. Da scheint die Gleichmacherei ja Standard zu sein -- wer's mag.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 24. Aug 2012 um 00:45.>Ich hasse Entwickler und User, die die Worte
Ich kann mich den anderen nur anschließen und würde mich freuen, wenn Du diese Tirade mal erläutern könntest.
Ich kann hier nur die Form von Gedankenlosigkeit vermuten, die unter den begeisterten Nutzern von Apple-Produkten so verbreitet ist: "Ich finds toll, einfach toll, wer das nicht toll findet, ist doof."
Nur ein kleiner Denkanstoß: Die Vertreter der Abschaffung von Möglichkeiten berufen sich immer auf die Nutzer, die sagen, sie wollten gar nichts an ihrem System einstellen. Wer sagt denn, dass diese Leute das *müssen*?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 24. Aug 2012 um 11:43.Wenn sich ein System leicht umkonfigurieren lässt, kann ein kundiger Nutzer es für einen ganz bestimmten, weniger technisch interessierten Nutzer genau so einstellen, wie eben dieser Nutzer es haben möchte. Dann sind neben den 20-30% der Nutzer, die mit den Voreinstellungen zufrieden sind, weitere 50% glücklich. Und für die verbleibenden 20-30% kann man an weiteren Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen arbeiten, damit am Ende wirklich alle bekommen, was ihnen am besten passt.
"Ich habe mich schon zu 2.x-Zeiten gefragt, wieso sie die Split-View eingebaut haben, genauso bei Tabs im Nautilus. Das hat beides schon damals der Gnome-Designphilosophie widersprochen und man hätte es rauslassen sollen."
Das der GNOME an Benutzerliebe leidet durch diese Blindheit ist klar.
Und Split View und Tabs haben nichts mit überflüssigen Knöpfen zu tun sondern sind eher sehr, sehr, sehr wertvoll brauchbar.
"Ich hasse Entwickler und User, die die Worte "customization" und "configurable" für positive Dinge halten."
Stimme ich hundertpronzent zu. Wenn ein Programm alles im Lot hat brauchts das Overhead einer Schnittstelle nicht.