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Do, 23. August 2012, 16:21

Software::Groupware

Zarafa 7.1 mit Z-Push 2.0 und WebApp 1.1

Zarafa hat die gleichnamige Groupware in Version 7.1 veröffentlicht. Neben den neuen Komponenten Z-Push 2.0 und WebApp 1.1 enthält sie auch eine neue Suchfunktion.

WebApp 1.1 in Zarafa 7.1

Zarafa

WebApp 1.1 in Zarafa 7.1

Zarafa ist ein freier Groupware-Server, der neben Outlook auch weitere Anwendungen und Protokolle unterstützt. Die Lösung ermöglicht es unter anderem, Kalender und E-Mail für Benutzer zur Verfügung zu stellen. Der Zugriff auf den Server ist über SSL-gesicherte Verbindungen über verschiedene Protokolle oder direkt über eine webbasierte Oberfläche möglich. Die Oberfläche des ZCP-Clients orientiert sich dabei recht stark an Microsoft Outlook.

Zarafa 7.1 erweitert und aktualisiert das vor etwa neun Monaten erschienene Zarafa 7.0. So sind Z-Push 2.0 und WebApp 1.1 jetzt Bestandteil der Groupware und müssen nicht mehr separat installiert werden. Mit Z-Push können Zarafa-Nutzer E-Mails, Kontakte, Kalender und Aufgaben mit Mobilgeräten synchronisieren. WebApp dagegen ist die neue Web-Oberfläche, die das bisherige WebAccess ersetzt. Es nutzt fortgeschrittene Web-Technologien wie das ExtJS-Framework. So bringt WebApp neue Funktionen wie erweitertes Drag & Drop, intuitives Setzen von Zugriffsrechten oder eine einfachere Bedienung mittels Tastenkombinationen. Viele der Aktionen werden zudem nicht mehr in einem separaten Fenster erledigt, sondern als Overlay direkt in der Anwendung selbst. Das hat zur Folge, dass weniger Inhalte vom Server heruntergeladen werden müssen und Zarafa WebApp vor allem bei langsamen Verbindungen erheblich schneller ist. Zudem weist die Lösung eine Plugin-Schnittstelle auf und kann so um weitere Funktionalität erweitert werden. Fertige Plugins für Instant Messaging oder soziale Netze sind bereits verfügbar, weitere sind in Arbeit.

Fotostrecke: 4 Bilder

WebApp 1.1 in Zarafa 7.1
Zarafa WebApp 1.1
Das neue Layout von WebApp unterstützt Widgets
Die Kalender-Komponente der neuen Lösung
Die weiteren Änderungen in Zarafa 7.1, die für Benutzer sichtbar sind, halten sich in Grenzen. Man kann nun Empfangsbestätigungen für E-Mails anfordern. Outlook-Offline-Daten werden jetzt in einer eingebetteten aktualisierten MySQL-Engine gespeichert, was beim Update eine Konvertierung erfordert, die allerdings die Arbeit nicht unterbricht.

Eine neue Suchfunktion wurde integriert, die auf jedem Server läuft und den zentralisierten Zarafa-indexer ersetzt. Diese neue Suchmaschine beruht auf Tokyo Cabinet und soll die Suche wesentlich beschleunigen. Das Caldav-Gateway wurde neu geschrieben und soll die Arbeit mit dem Kalender deutlich verbessern, insbesondere mit Apple-Geräten und Mac-OS-X-Systemen. Es können nun mehrere LDAP-Server für die Benutzerdaten verwendet werden, um die Verfügbarkeit zu erhöhen.

Das neue Layout von WebApp unterstützt Widgets

Mirko Lindner

Das neue Layout von WebApp unterstützt Widgets

Dagent und Spooler lassen sich nun mit Python-Skripten ansteuern, um ihre Funktionalität beliebig zu erweitern. Dafür wurde das Perl-API entfernt. Wenn Benutzer in mehreren Gruppen Mitglied sind und an mehrere dieser Gruppen die gleiche E-Mail geschickt wurde, erreichte sie die betroffenen Benutzer auch mehrfach. Der oft geäußerte Wunsch, solche Duplikate auszufiltern, wurde jetzt implementiert.

Das Update von Zarafa 7.0 auf 7.1 soll einfach und schnell vonstatten gehen. Nach dem Update sollte man seine Einstellungen überprüfen und ggf. anpassen und muss nur noch den Such-Demon auf allen Servern einrichten.

Zarafa kann im Quellcode vom Server des Herstellers heruntergeladen werden. Neben einer freien Community-Edition bietet Zarafa auch mehrere kommerzielle Editionen mit erweitertem Funktionsumfang an.

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