Da mir im Moment keine Distribution einfällt, die nicht LibreOffice ausliefert glaube ich auch kaum dass ApacheOO große Verbreitung finden wird. Gibt es das unter OpenOffice.org zum Download? Dann könnte es unter Windows vielleicht doch noch der ein odere andere installieren, an dem die Abspaltung von LibreOffice (bzw. vorher goOO) vorbeigegangen ist.
Gibt es eigentlich Hindernisse die Projekte wieder zu mergen? Ich kenn mich mit Lizenzen nicht wirklich gut aus. Ich vermute LO wird unter GPL oder LGPL stehen und habe keine Ahnung ob die zur Apache-Lizenz kompatibel ist. Es wäre halt schade, wenn an beiden Projekten parallel gewerkelt wird obwohl es jetzt ohne Oracle eigentlich nicht mehr nötig wäre.
Ich vermute zwar auch das LO mehr Nutzer unter Gentoo hat als OO. Es gibt aber durchaus auch Gentoo-Nutzer die eine geringere Update-Frequenz schätzen. Außerdem geht durchaus manch einer nach dem Motto, niemals ein laufendes System zu ändern.
Von Michael Stehmann am Fr, 24. August 2012 um 10:48 #
Apache OpenOffice steht unter der Apache-Lizenz (Version 2). Sie ist copyleft-los.
LibreOffice wird unter der LGPLv3 (und wohl auch unter der MPL) verbreitet. Beide Lizenzen haben ein mehr oder weniger schwaches Copyleft.
Dies bedeutet, dass Code von AOO nach LibreOffice "fließen" kann, nicht aber umgekehrt Code von LibreOffice nach AOO, es sei denn, der Autor stellt ihn auch unter die Apache-Lizenz.
Im Übrigen dürften die unterschiedlichen Kulturen der Entwicklergemeinschaften sowie die Interessen beteiligter Unternehmen ein "Mergen" der Projekte erschweren.
Wegen der schwachen Lizenz (LGPL "copyleft-los") mach ich weder bei Apache OpenOffice.org noch bei LibreOffice mit! Weder in einem Forum, Spenden noch sonst wie. Ehrlich gesagt hab ich wirklich keine Lust. Denn dort arbeiten immer noch Leute die proprietäre Software bevorzugen und schwache Lizenzen mögen (wie die BSD siehe Websites)! Aus LibreOffice kann man jederzeit ein proprietäres Office machen.
Die können mich mal!
Möchte mal wissen, auf welche proprietären Code die LibreOffice-Leute angewiesen sind....
Warten wir noch ein paar Jahren, dann wird LibreOffice auch tot sein, weil alle zum GPL-Fork wechseln.
Ach ja? Ein Open/LibreOffice Anhänger will mir jetzt auch noch das Unterstützen von GPL-Projekten mies machen. Denkste! Aber bleibt nur bei eurer Lizenz, das spart mir Zeit und Geldspenden.
Von Michael Stehmann am Fr, 24. August 2012 um 18:57 #
Die FSF, die sicherlich als copyleft-freundlich zu bezeichnen ist, hat für bestimmte Einsatzzwecke die LGPL geschaffen und zwar, wie die Namensänderung andeutet, nicht nur für Bibliotheken.
Bei OpenOffice.org diente die Wahl dieser Lizenz beispielsweise dazu auch proprietäre oder unter einer copyleftlosen Lizenz (oder einer Lizenz mit streng Copyleft) stehende Extensionen zu ermöglichen.
IBM hat nämlich mittlerweile begonnen, praktisch den gesamten Symphony-Code in Apache OpenOffice einzubringen: http://article.gmane.org/gmane.comp.apache.incubator.ooo.devel/18332
Die freie Apache-Lizenz funktioniert hier vorbildlich, der unfreie Symphony-Fork ist damit beendet.
Schon AOO4 wird sich deshalb drastisch von LibreOffice unterscheiden, insofern LibreOffice nicht den entsprechenden Ex-Symphony-Code mit übernimmt.
Der "Symphony"-Teil ist nicht offen, der restliche LGPL-Teil ist und bleibt LGPL und wenn IBM was am LGPL-Quellcode geändert hätte, hätten Sie den auch unter LGPL offen gelegt. Genau dafür war die LGPL gedacht.
Die meisten ganz Großen (IBM, Intel, usw) haben gar nicht so das große Problem mit den freien Lizenzen. Wenn die freie Lizenzen wählen, ist es oft sogar MIT oder BSD, weil es denen dann schlicht egal ist, was mit dem Quellcode passiert.
kannst Du das belegen? Ich keine fast keinen, der noch OpenOffice benutzt. Wenn sie denn nicht das Produkt aus Redmond benutzen, verwenden sie LibreOffice ...
Konnte man schlussfolgern aus den Downloadstatistiken von OpenOffice und LibreOffice. Ich kann die Quellen nicht mehr finden, eine war heise, die anderen waren Newsportale oder Releasenote zu den Release 3.4 OpenOffice und 3.5 Libreoffice.
Vor dem Fork gab es doch Streit um die Namensrechte an OpenOffice - die liegen bei Orakel, und Orakel wollte die auch nicht rausrücken. Nur deshalb heisst LibreOffice LibreOffice.
Unabhängig davon, ob man die Codebasis zusammenführt, wird die Software also nicht OpenOffice heissen können, denn die Namensrechte liegen immer noch bei Orakel, und das Apache Projekt kann vermutlich nicht frei darüber verfügen.
Was heißt hier Streit? LibreOffice hatte nie die Namensrechte gehabt. Oracle hat nach Sonderierung der Lage und Abhängigkeiten zu Dritten ALLES Apache übergeben inkl. Namensrechte. Zuvor hatte Sun, aber auch Oracle einen Haufen Marketing, Trainer, Communitymanager, Programmierer entlassen. Einige haben ihr Zelt bei Red Hat, Canonical aufgeschlagen. Der Groll ist geblieben. Der andere Teil steht immer noch in Lohn und Brot bei Oracle/IBM oder kommen wieder zurück.
Das ist generell richtig, in diesem konkreten Fall entspricht die unterschiedliche Versionsnummer tendenziell aber tatsächlich der Weiterentwicklung. Bei OpenOffice musste die Struktur des Projekts erst einmal an die Arbeitsweise der ASF angepasst werden. Zudem sind die Änderungen des Go-oo-Projekts in LibreOffice eingeflossen, in OpenOffice soweit ich weiß (noch) nicht. Vielen Nutzern wird das nicht auffallen, weil Distributoren wie Debian bereits angepasste OpenOffice-Versionen ausgeliefert haben.
Wow, OS/2 - wußte nicht, dass das noch bissel lebt & zuckt *nach der alten schachtel kram*.
Ansonsten gehe ich in positivem Sinne auch davon aus, dass sich OO auch unter der Apache Found. nicht mehr erholt. Wäre ggf. gar nicht soo schlecht, als Beispiel für andere, wie man's nicht machen sollte.
Von LibreOfficeFan am Fr, 24. August 2012 um 18:30 #
Ich hab die Chip nie gemocht, aber in der Windowswelt ist sie die Referenz. Auf deren Downloadplattform ist openoffice weit vor libreoffice. Der Mensch nimmt das was er kennt... Is doch egal was dahintersteckt.
hab gerade noch etwas entdeckt. Bei der chip gibt es keine freie software, sondern nur freeware. Ich erlebe das seit über 10 jahren, das leute immer von freeware sprechen, obwohl da ja ein riesen unterschied ist. Ich bin überzeugt, dass das bei der chip vollkommene absicht ist. Die Chip ist halt doch der lange arm von MS. gruss
Gerade solche Portale zeigen doch, wie sich freie Software selbst bei Windowsnutzern durchsetzt, die meist gar nicht wissen, was das ist (ein gutes Beispiel ist Gimp für Windows). Die Computerbild hatte zuletzt Googles unfreies Picasa mit dem freien Gimp gebundelt, und erklärt, dass dieses Bundle mehr kann als Photoshop Elements. Sie fanden sogar Funktionen in Gimp, die Photoshop Elements gar nicht kennt (viele andere Windows PC-Zeitschriftenredakteure suchen erst gar nicht danach). Hört, hört!
So, und jetzt sind wir beim entscheidenden Punkt: Geben Windowsnutzer Geld für Software aus, wenn sie gleich gute oder bessere kostenlos haben können? Nein, natürlich nicht. Und irgendwann einmal wird der größte Teil dieser Nutzer erkennen, was er da z.B. in Gestalt von Gimp, Vlc und VirtualDub in Händen hält: Freie Software.
So, und jetzt kommt Eure Stunde: "Aufklärung" über freie Software.
Dem würde ich widersprechen. Nachdem Debian zu Libreoffice gewechselt ist und ich bis vor zwei Monaten damit arbeiten musste, bin ich bewusst zu Openoffice gewechselt. Es läuft bei mir einfach besser, stabiler, erwachsener, .... Neue Funktionen - benötige ich nicht. Es tut, was es soll. Hauptsache es ist stabil und halbwegs flüssig in der Handhabung.
Aber jedem das seine. Ich freue mich über die neue Version und die gefixten Fehler, auch wenn mir bislang keine aufgefallen sind.
Der Artikel lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Die OpenOffice Entwicklung ist nahezu komplett eingeschlafen.
Da mir im Moment keine Distribution einfällt, die nicht LibreOffice ausliefert glaube ich auch kaum dass ApacheOO große Verbreitung finden wird.
Gibt es das unter OpenOffice.org zum Download? Dann könnte es unter Windows vielleicht doch noch der ein odere andere installieren, an dem die Abspaltung von LibreOffice (bzw. vorher goOO) vorbeigegangen ist.
Gibt es eigentlich Hindernisse die Projekte wieder zu mergen? Ich kenn mich mit Lizenzen nicht wirklich gut aus. Ich vermute LO wird unter GPL oder LGPL stehen und habe keine Ahnung ob die zur Apache-Lizenz kompatibel ist. Es wäre halt schade, wenn an beiden Projekten parallel gewerkelt wird obwohl es jetzt ohne Oracle eigentlich nicht mehr nötig wäre.
Bei Gentoo hat man die Wahl zwischen OO und LO.
Und welches wird von Gentoo-Usern häufiger verwendet?
Ich vermute mal eher LO wegen der Update-Frequenz, da ich Gentoo-Nutzer eher so einschätze, dass sie aktuellere SW vorziehen.,
Ich vermute zwar auch das LO mehr Nutzer unter Gentoo hat als OO. Es gibt aber durchaus auch Gentoo-Nutzer die eine geringere Update-Frequenz schätzen. Außerdem geht durchaus manch einer nach dem Motto, niemals ein laufendes System zu ändern.
Außerdem geht durchaus manch einer nach dem Motto, niemals ein laufendes System zu ändern.
Dann ist wohl Linux nicht gerade die beste Wahl. Gerade Sicherheitsupdates werden häufig mit einem Zwangsupgrade verbunden.
Apache OpenOffice steht unter der Apache-Lizenz (Version 2). Sie ist copyleft-los.
LibreOffice wird unter der LGPLv3 (und wohl auch unter der MPL) verbreitet. Beide Lizenzen haben ein mehr oder weniger schwaches Copyleft.
Dies bedeutet, dass Code von AOO nach LibreOffice "fließen" kann, nicht aber umgekehrt Code von LibreOffice nach AOO, es sei denn, der Autor stellt ihn auch unter die Apache-Lizenz.
Im Übrigen dürften die unterschiedlichen Kulturen der Entwicklergemeinschaften sowie die Interessen beteiligter Unternehmen ein "Mergen" der Projekte erschweren.
Wegen der schwachen Lizenz (LGPL "copyleft-los") mach ich weder bei Apache OpenOffice.org noch bei LibreOffice mit! Weder in einem Forum, Spenden noch sonst wie. Ehrlich gesagt hab ich wirklich keine Lust. Denn dort arbeiten immer noch Leute die proprietäre Software bevorzugen und schwache Lizenzen mögen (wie die BSD siehe Websites)! Aus LibreOffice kann man jederzeit ein proprietäres Office machen.
Die können mich mal!
Möchte mal wissen, auf welche proprietären Code die LibreOffice-Leute angewiesen sind....
Warten wir noch ein paar Jahren, dann wird LibreOffice auch tot sein, weil alle zum GPL-Fork wechseln.
Auf solche Typen wie du können beide Gruppierungen gut verzichten.
Ach ja? Ein Open/LibreOffice Anhänger will mir jetzt auch noch das Unterstützen von GPL-Projekten mies machen. Denkste! Aber bleibt nur bei eurer Lizenz, das spart mir Zeit und Geldspenden.
Die FSF, die sicherlich als copyleft-freundlich zu bezeichnen ist, hat für bestimmte Einsatzzwecke die LGPL geschaffen und zwar, wie die Namensänderung andeutet, nicht nur für Bibliotheken.
Bei OpenOffice.org diente die Wahl dieser Lizenz beispielsweise dazu auch proprietäre oder unter einer copyleftlosen Lizenz (oder einer Lizenz mit streng Copyleft) stehende Extensionen zu ermöglichen.
> Aus LibreOffice kann man jederzeit ein proprietäres Office machen.
Unsinn. Du hast keine Ahnung von der LGPL, sorry.
Und was ist mit IBM Lotus Symphony? Ist leider "Proprietary". http://en.wikipedia.org/wiki/IBM_Lotus_Symphony
Das ist aber nur die eine Seite der Medaille.
IBM hat nämlich mittlerweile begonnen, praktisch den gesamten Symphony-Code in Apache OpenOffice einzubringen:
http://article.gmane.org/gmane.comp.apache.incubator.ooo.devel/18332
Die freie Apache-Lizenz funktioniert hier vorbildlich, der unfreie Symphony-Fork ist damit beendet.
Schon AOO4 wird sich deshalb drastisch von LibreOffice unterscheiden, insofern LibreOffice nicht den entsprechenden Ex-Symphony-Code mit übernimmt.
Der "Symphony"-Teil ist nicht offen, der restliche LGPL-Teil ist und bleibt LGPL und wenn IBM was am LGPL-Quellcode geändert hätte, hätten Sie den auch unter LGPL offen gelegt. Genau dafür war die LGPL gedacht.
Die meisten ganz Großen (IBM, Intel, usw) haben gar nicht so das große Problem mit den freien Lizenzen. Wenn die freie Lizenzen wählen, ist es oft sogar MIT oder BSD, weil es denen dann schlicht egal ist, was mit dem Quellcode passiert.
Auf Nichtlinuxsystemen findet LibreOffice praktisch nicht statt. Vorallem Windows Nutzer vertrauen auf Kontinuität der Entwicklung und auf Renomé.
kannst Du das belegen? Ich keine fast keinen, der noch OpenOffice benutzt. Wenn sie denn nicht das Produkt aus Redmond benutzen, verwenden sie LibreOffice ...
Konnte man schlussfolgern aus den Downloadstatistiken von OpenOffice und LibreOffice.
Ich kann die Quellen nicht mehr finden, eine war heise, die anderen waren Newsportale oder Releasenote zu den Release 3.4 OpenOffice und 3.5 Libreoffice.
Vor dem Fork gab es doch Streit um die Namensrechte an OpenOffice - die liegen bei Orakel, und Orakel wollte die auch nicht rausrücken. Nur deshalb heisst LibreOffice LibreOffice.
Unabhängig davon, ob man die Codebasis zusammenführt, wird die Software also nicht OpenOffice heissen können, denn die Namensrechte liegen immer noch bei Orakel, und das Apache Projekt kann vermutlich nicht frei darüber verfügen.
Was heißt hier Streit? LibreOffice hatte nie die Namensrechte gehabt. Oracle hat nach Sonderierung der Lage und Abhängigkeiten zu Dritten ALLES Apache übergeben inkl. Namensrechte.
Zuvor hatte Sun, aber auch Oracle einen Haufen Marketing, Trainer, Communitymanager, Programmierer entlassen. Einige haben ihr Zelt bei Red Hat, Canonical aufgeschlagen. Der Groll ist geblieben.
Der andere Teil steht immer noch in Lohn und Brot bei Oracle/IBM oder kommen wieder zurück.
LO 3.6 AOO 3.4, Rückstand nur 0.2 Versionen. Ist also noch aufholbar Oracle, los, oder seid ihr Totengräber (?)!
Oracle hat mit Apache OpenOffice noch allenfalls sehr wenig zu tun. Du müsstest eher IBM anfeuern.
Vermutlich bilde ich mir das nur ein, dass einen Haufen OpenOffice Entwickler, die auch bei Oracle und Sun dabei waren, commiten.
Leider sind aber die Zeiten vorbei, in denen man von der Lehre bis zur Rente bei einem Unternehmen arbeitete
.
Das Versionsnummern überhaupt nichts aussagen sollte spätestens seit dem Mozilla Versions Marathon jeder verstanden haben.
Das ist generell richtig, in diesem konkreten Fall entspricht die unterschiedliche Versionsnummer tendenziell aber tatsächlich der Weiterentwicklung. Bei OpenOffice musste die Struktur des Projekts erst einmal an die Arbeitsweise der ASF angepasst werden. Zudem sind die Änderungen des Go-oo-Projekts in LibreOffice eingeflossen, in OpenOffice soweit ich weiß (noch) nicht. Vielen Nutzern wird das nicht auffallen, weil Distributoren wie Debian bereits angepasste OpenOffice-Versionen ausgeliefert haben.
Wow, OS/2 - wußte nicht, dass das noch bissel lebt & zuckt *nach der alten schachtel kram*.
Ansonsten gehe ich in positivem Sinne auch davon aus, dass sich OO auch unter der Apache Found. nicht mehr erholt. Wäre ggf. gar nicht soo schlecht, als Beispiel für andere, wie man's nicht machen sollte.
A.L.F.
Das blöde ist nur dass OO nichts dafür kann sondern von Oracle succesive zum fall gebracht wurde...und wem hats geholfen? MS.....
Ich hab die Chip nie gemocht, aber in der Windowswelt ist sie die Referenz. Auf deren Downloadplattform ist openoffice weit vor libreoffice. Der Mensch nimmt das was er kennt... Is doch egal was dahintersteckt.
http://www.chip.de/Downloads-Download-Charts-Top-100-des-Monats_32417777.html?xbl_category=39020
sorry, kenne den linktag von html nicht und hab keine lust zu schauen.
hab gerade noch etwas entdeckt. Bei der chip gibt es keine freie software, sondern nur freeware. Ich erlebe das seit über 10 jahren, das leute immer von freeware sprechen, obwohl da ja ein riesen unterschied ist. Ich bin überzeugt, dass das bei der chip vollkommene absicht ist. Die Chip ist halt doch der lange arm von MS.
gruss
Gerade solche Portale zeigen doch, wie sich freie Software selbst bei Windowsnutzern durchsetzt, die meist gar nicht wissen, was das ist (ein gutes Beispiel ist Gimp für Windows). Die Computerbild hatte zuletzt Googles unfreies Picasa mit dem freien Gimp gebundelt, und erklärt, dass dieses Bundle mehr kann als Photoshop Elements. Sie fanden sogar Funktionen in Gimp, die Photoshop Elements gar nicht kennt (viele andere Windows PC-Zeitschriftenredakteure suchen erst gar nicht danach).
Hört, hört!
So, und jetzt sind wir beim entscheidenden Punkt: Geben Windowsnutzer Geld für Software aus, wenn sie gleich gute oder bessere kostenlos haben können? Nein, natürlich nicht.
Und irgendwann einmal wird der größte Teil dieser Nutzer erkennen, was er da z.B. in Gestalt von Gimp, Vlc und VirtualDub in Händen hält: Freie Software.
So, und jetzt kommt Eure Stunde: "Aufklärung" über freie Software.
"Der Mensch nimmt das was er kennt..."
Dem würde ich widersprechen. Nachdem Debian zu Libreoffice gewechselt ist und ich bis vor zwei Monaten damit arbeiten musste, bin ich bewusst zu Openoffice gewechselt. Es läuft bei mir einfach besser, stabiler, erwachsener, ....
Neue Funktionen - benötige ich nicht. Es tut, was es soll. Hauptsache es ist stabil und halbwegs flüssig in der Handhabung.
Aber jedem das seine. Ich freue mich über die neue Version und die gefixten Fehler, auch wenn mir bislang keine aufgefallen sind.
ano