Wer ernsthaft mit dem Desktop einfach nur arbeiten will, verwendet dafür keine 3D-Effekte. Deswegen haben sich auch nie Sachen wie ein 3D-Desktop wie Looking Glass durchgesetzt.
Letzlich nur Eyecandy für irgendwelchen verspielten Kiddies.
Stimme dem zu, aber Compiz beherrscht ja wesentlich mehr als nur stupides blingbling. In Sachen Flexibilität steht Compiz meinem geliebten Openbox kaum nach: Pseudo-Tiling Modus, Starten von Applikationen auf verschiedenen virt. Desktops, sehr leichtgewichtig (wenn man denn so will und den ganzen Eyecandy Gedöns abschaltet) und schnell. Zusätzlich ist man nicht auf einen externen Compositor angewiesen. Die meisten laufen nicht wirklich stabil und/oder flott. Da ist Compiz ziemlich weit vorne. Terminal ohne echte Transparenz geht für mich nämlich gar nicht klar. Allerdings habe ich momentan Openbox+unagi im Einsatz, weil ich keinen Bock drauf habe, alles neu zu konfigurieren. Und mein System läuft gerade genau so, wie ich es brauche (Keybindings, Fensterregeln, etc).
Looking Glass hatte eine andere Zielgruppe, Unternehmen nämlich, deshalb ging es schief. Als Sun merkte, wie seine Kunden reagierten, war Looking Glass schon Geschichte.
Sun kam zu dem folgenden ernüchternden Ergebnis: "Das Letzte, was Unternehmen wollen, ist ein neuer Desktop."
Das ist zur Zeit mit den KDE4-, Gnome3- und Unity-Zielgruppen nicht vergleichbar.
Was hat das Zunutzemachen von Standard-Grafikkartenfeatures (OpenGL) zur Entlastung der CPU und flüssigen Darstellung von Grafik mit 3D-Effekten zu tun? Nur weil OpenGL verwendet wird, heißt das noch lange nicht, dass irgendetwas auf dem Bildschirm 3-dimensional dargestellt wird.
Die GPU nicht zu nutzen, weil "man ja keine 3D-Effekte braucht" ist so wie die FPU nicht zu nutzen, weil man ja "keine wissenschaftlichen Berechnungen zu machen braucht".
Dass die KDE-Bloatware so oder so den Strom verbrät, ist nun nicht überraschend. Außerdem steht da selbst, dass Animationen abschalten Energie sparen würde, aber die zu faul sind, die Option zu implementieren. Dabei würde das nicht nur Energie, sondern auch Nerven schonen, was für die meisten anderen Effekte sowieso gilt.
Außerdem so eine lächerliche Argumentation: "Of course using this effect actively will affect the battery life. But what is worse? Using the effect once very shortly or searching a minute for the window in the taskbar? What will affect the battery life more? The minute searching (one minute less battery) or the animation?"
Kein User, der mehr Erfahrung als ein paar Stunden hat, würde ohne Animation deswegen eine Minute suchen müssen, bloß weil der lächerliche Effekt abgeschaltet ist. *facepalm*
Hier versucht man mit noch so abstrusen Argumenten um jeden Preis den EyeCandy-Quatsch zu rechtfertigen. Um den Rest auseinanderzunehmen ist mir meine Zeit zu schade.
dir ist hoffentlich bewusst, dass ich der Autor des Blog Posts war. Darf ich mich vorstellen: Martin Gräßlin, aktuell Maintainer von KDE's Fenstermanager und OpenGL Compositor KWin.
Außerdem steht da selbst, dass Animationen abschalten Energie sparen würde, aber die zu faul sind, die Option zu implementieren.
Nein, das steht da nicht, da steht: "But to change that quite some work is required and I am not sure if it is worth it. So if you can do an evaluation on how expensive the fade effect is for the battery life we might consider to add a way to disable the animations."
Bis zum heutigen Tage hat sich niemand gemeldet mit Informationen wie sehr die Animationen tatsächlich die Laufzeit beeinflussen würde. Damit gilt immer noch, dass ich mir nicht sicher bin ob das überhaupt was bringen würde und ich mag es nicht einfach irgendwas zu implementieren was vielleicht Strom spart - hat nichts mit Faulheit zu tun.
Außerdem so eine lächerliche Argumentation: "Of course using this effect actively will affect the battery life. But what is worse? Using the effect once very shortly or searching a minute for the window in the taskbar? What will affect the battery life more? The minute searching (one minute less battery) or the animation?"
Falsch zitiert und aus dem Zusammenhang gerissen. Wichtiger Satz vorher fehlt: "Imagine a user who switches windows using the Present Windows effect." Falls du es nicht kennst: Present Windows ist der Expose/Scale Clone in KDE. Es geht hier also um Veränderung im Verhalten des Systems unbemerkt vom Nutzer, hat mit Animation nichts zu tun - Tippfehler meinerseits "effect" war dort gemeint.
Hier versucht man mit noch so abstrusen Argumenten um jeden Preis den EyeCandy-Quatsch zu rechtfertigen.
Tja so kann man das auch sehen, nur geht es halt bei den Desktop Effekten in KDE gar nicht um Eye-Candy. Ich bin mit dem Namen "Effekt" auch sehr unzufrieden - ist vor meiner Zeit
Wenn ich das so lese, habe ich das Gefühl,das manche Leute weder Spass am Desktop, noch Spass am arbeiten haben. Wie kann man nur so eingeschränkt leben wollen und tolle Desktop Effekte die nicht nur cool aussehen sondern auch effizenz im Workflow vermitteln so derart runtermachen ? Aber das kommt vermutlich von minder bemittelten bei denen zuhause auch alle Wände einfach nur weiss gestrichen sind ! Hey Ihr Hinterbliebenen, wir leben im Jahre 2012 !!! Lasst eurer Terminal stehen und nutzt der Zeit entsprechend den Desktop mit all seinen Vorzügen. Die 70/80er sind vorbei ! Schon lange !!! Aber was rege ich mich eigentlich auf. Ich bin mit meinem iMac MacOSX 10.8.1 Mountain Lion mehr als zufrieden. ABER der geile Compiz 3D Würfel fehlt mir irgendwie
Wem Schmierseife schmeckt? Ich freue mich jedenfalls, wenn meine Arbeitsumgebung ohne jeden ach so tollen Effekt läuft. Zappeln und zucken, er- und verglühen, blinkern und lebenfroh-trieste graue und schwarze Farben gehen mir nur auf die Nerven!
Von BlinzelnderMichel am Sa, 25. August 2012 um 13:16 #
3D ist seit Hardware aufm Markt sehr in, genau wie die x86 CPU.
Dass die Grafik (2D oder 3D) auf der GPU läuft ist sehr gut. Noch dazu kann man durch den Fenstermanager alle Programme über die OpenGL Xserver Schnittstelle laufen lassen.
Aber dass meintest Du ja nicht.
Und ja 3D-GUI des OS ist sehr schick und gewollt bei vielen nur ist das Konzep einer Taskleiste und eines Menüs eher out!
Und nur mal so am Rande Linux bietet seit mehr als 10 Jahren viele stabile Versionen von GUI Desktops.
Compiz soll mit dieser Neuerung auch auf eingebetteten Systemen funktionieren, bei denen das Grafiksystem keine beschleunigte 3D-Unterstützung bietet, etwa bei Entwicklerplatinen oder Mobilgeräten.
Das mag ja sein, aber lässt sich so ein System überhaupt noch flüssig bedienen? Die (im Vergleich zu einem "normalen" PC) ohnehin schon schwächliche CPU des eingebetteten Systems wird jetzt auch noch mit 3D Berechnungen belastet?
zum Glück ist hier einfach der Artikel falsch Es geht natürlich darum, dass es nun auch auf Geräten läuft, die Hardware-Unterstützung haben. Im Bild der Originalquelle sieht man ja ein pandaboard.
Ist eh egal seit GTK3, habe hier einen schwachen 1GHz Prozessor und war gezwungen debian wheezy wieder runterzuschmeissen und wieder debian squeeze zu installieren. Einige Applikationen in wheezy sind auf GTK3 portiert und deutlich langsamer als mit GTK2, außerdem war mit wheezy 3D Grafik Unterstützung für meine Hardware weggefallen, vielleicht war ja deshalb alles so lahm. Am deutlichsten war es bei Abiword, man konnte deutlich sehen wie der Dialog gezeichnet wird, der fragt ob man vor dem Beenden speichern möchte. Aber auch andere Anwendungen zeigten deutliche Performance Probleme (RuckelGUI). Hardware langsamer als Intel Atom kann man nun wirklich in die Tonne treten, das Geruckel und Gezuckel ist unerträglich. Und da jetzt alles auf GTK3 portiert wird (auch XFCE) ist das Ende alter Hardware nahe... Compiz ist nicht das eigntliche Problem praktisch das ganze Userland wird mittlerweile sehr Performance hungrig, und es ist sicher nur eine Frage der Zeit bis auch der Intel Atom zu langsam ist zum arbeiten.
Hm, da freu ich mich drauf. Habe noch einen eeePC 901 und ich bin mir sehr sicher, dass der mit seinen aktuell 4 Jahren auf dem Buckel auch noch mindestens 4 weitere schafft. Zur Not gibt's eben abgespecktes X; was aber anzumerken ist, ist die Tatsache, dass diese Geräte mittel GPU-Rendering deutlich schneller arbeiten als ohne, da die CPU nicht mehr für das eigentliche Zeichnen der Fenster genutzt wird. Hier werden gern Äpfel mit Birnen verglichen und das ist schade. Außerdem ist es doch Tatsache, dass mit steigender Leistungsfähigkeit auch die Anforderungen an Systeme konsequent steigen (können). Ansonsten wäre eine Argumentation, warum du nicht weiterhin in 320x240er Auflösung arbeitest, ebenso möglich. Ich hab auch unter Win 3.11 mit Winword gearbeitet und konnte Dokumente erstellen; alles Bloatware seitdem
Auf jedenfall bedeutet es es, das neue Distributionen wie z.b. debian wheezy, auf einem lahmen 1GHz Prozessor zu langsam sind und ruckeln. Bad News für Leute die ARM für Desktop nutzen wollen, auch wenn man ARM und VIA CPU's nicht unbedingt vergleichen kann. Der Grafiktreiber war unter wheezy und squeeze openchrome, verschiedene Treiberoptionen wurden durchgespielt, verschiedene gtk3-theme-engines getestet, das ruckeln und die Lags blieben, wheezy ist so jedenfalls nicht nutzbar. Benchmarkmäßig ist der 1GHz VIA etwa halb so schnell wie ein Intel Atom N270.
Für mich hat ARM auch nichts mit Desktop zu tun. Ich bekomme bald meinen RPi, welcher dann als billigst mediacenter werkelt und vielleicht nen midori drauf hat. Richtiger Desktop indes ist das aber noch lange nicht und soll es auch nicht sein. Und warum muss es gtk3 und zeug sein? Openbox, icewm e17 etc. Laufen auch.
wirf mal einen Blick auf den Quellcode von Midori, die steigen auch auf gtk3 um, in wheezy sind zahlreiche GTK-Anwendungen schon auf GTK3 portiert, das heisst mit jeder neuen Distri gibt es mehr Anwendungen mit GTK3. Was das für dein Raspberry PI bedeutet kannst du dir denken. Viel Spaß beim Ausprobieren, ich hatte schon das zweifelhafte Vergnügen, es ruckelt nicht nur ein bisschen, sondern es gibt massive Verzögerung in der GUI. Ob die 3D Grafiktreiber das Problem abmildern, kann ich dir leider nicht sagen, der openchrome Treiber hat mit wheezy leider seine 3D Unterstützung verloren. Mit midori hatte ich unter wheezy das Problem, das um widgets schwarze Flächen gezeichnet wurden, hoffentlich hast du das Problem nicht mit deinem Raspberry.
Hm, der RPi kommt ja mit einer gänzlich anderen GPU daher, welche aber auch über Binärblob betrieben wird. Dass Midori auf GTK3 umschwenkt, wusste ich tatsächlich nicht. Aber hier gibt es doch sicherlich auch wieder alternativen, bspw. Eve (http://trac.enlightenment.org/e/wiki/Eve), welches auf EFL basiert und schon schnuckelig aussieht
Wer ernsthaft mit dem Desktop einfach nur arbeiten will, verwendet dafür keine 3D-Effekte. Deswegen haben sich auch nie Sachen wie ein 3D-Desktop wie Looking Glass durchgesetzt.
Letzlich nur Eyecandy für irgendwelchen verspielten Kiddies.
Stimme dem zu, aber Compiz beherrscht ja wesentlich mehr als nur stupides blingbling.
In Sachen Flexibilität steht Compiz meinem geliebten Openbox kaum nach:
Pseudo-Tiling Modus, Starten von Applikationen auf verschiedenen virt. Desktops, sehr leichtgewichtig (wenn man denn so will und den ganzen Eyecandy Gedöns abschaltet) und schnell.
Zusätzlich ist man nicht auf einen externen Compositor angewiesen. Die meisten laufen nicht wirklich stabil und/oder flott. Da ist Compiz ziemlich weit vorne.
Terminal ohne echte Transparenz geht für mich nämlich gar nicht klar. Allerdings habe ich momentan Openbox+unagi im Einsatz, weil ich keinen Bock drauf habe, alles neu zu konfigurieren. Und mein System läuft gerade genau so, wie ich es brauche (Keybindings, Fensterregeln, etc).
Da braucht es mindestens Compiz , wenn nicht so gar mehrere Compizen.
Jeder nach seiner Facon.
...hab ja nicht zum Nachahmen aufgerufen.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 24. Aug 2012 um 17:56.Jeder nach seiner Farcon.
...hab ja nicht zum Nachahmen aufgerufen.
Looking Glass hatte eine andere Zielgruppe, Unternehmen nämlich, deshalb ging es schief. Als Sun merkte, wie seine Kunden reagierten, war Looking Glass schon Geschichte.
Sun kam zu dem folgenden ernüchternden Ergebnis: "Das Letzte, was Unternehmen wollen, ist ein neuer Desktop."
Das ist zur Zeit mit den KDE4-, Gnome3- und Unity-Zielgruppen nicht vergleichbar.
Kein normaler Mensch will mit einem 3D-Desktop arbeiten müssen, egal ob neu oder nicht.
Was hat das Zunutzemachen von Standard-Grafikkartenfeatures (OpenGL) zur Entlastung der CPU und flüssigen Darstellung von Grafik mit 3D-Effekten zu tun? Nur weil OpenGL verwendet wird, heißt das noch lange nicht, dass irgendetwas auf dem Bildschirm 3-dimensional dargestellt wird.
Eine Beschleunigung auch für 2D-Eyecandy, die man ohne diesen Dreck, der nicht besser als das 3D-Gerümpel ist, gar nicht brauchen würde.
Quatsch. Schon alleine das verschieben eines Fensters von A nach B geht mit diesem "3D-Gerümpel" effektiver als ohne.
Nur wenn man während des Verschiebens unbedingt den Fensterinhalt angezeigt haben will. Spielerei.
nein, Verschieben ohne Compositing kann niemals so effizient sein wie mit. Selbst wenn man meint dass es aussehen soll wie im letzten Jahrtausend.
Ohne Fensterinhalt ist der Vorteil keine Erwähnung wert.
Die GPU nicht zu nutzen, weil "man ja keine 3D-Effekte braucht" ist so wie die FPU nicht zu nutzen, weil man ja "keine wissenschaftlichen Berechnungen zu machen braucht".
>Die GPU nicht zu nutzen
bedeutet eher Stromsparen.
-> Power Saving and Desktop Effects
Dass die KDE-Bloatware so oder so den Strom verbrät, ist nun nicht überraschend. Außerdem steht da selbst, dass Animationen abschalten Energie sparen würde, aber die zu faul sind, die Option zu implementieren. Dabei würde das nicht nur Energie, sondern auch Nerven schonen, was für die meisten anderen Effekte sowieso gilt.
Außerdem so eine lächerliche Argumentation: "Of course using this effect actively will affect the battery life. But what is worse? Using the effect once very shortly or searching a minute for the window in the taskbar? What will affect the battery life more? The minute searching (one minute less battery) or the animation?"
Kein User, der mehr Erfahrung als ein paar Stunden hat, würde ohne Animation deswegen eine Minute suchen müssen, bloß weil der lächerliche Effekt abgeschaltet ist. *facepalm*
Hier versucht man mit noch so abstrusen Argumenten um jeden Preis den EyeCandy-Quatsch zu rechtfertigen. Um den Rest auseinanderzunehmen ist mir meine Zeit zu schade.
dir ist hoffentlich bewusst, dass ich der Autor des Blog Posts war. Darf ich mich vorstellen: Martin Gräßlin, aktuell Maintainer von KDE's Fenstermanager und OpenGL Compositor KWin.
Nein, das steht da nicht, da steht: "But to change that quite some work is required and I am not sure if it is worth it. So if you can do an evaluation on how expensive the fade effect is for the battery life we might consider to add a way to disable the animations."Bis zum heutigen Tage hat sich niemand gemeldet mit Informationen wie sehr die Animationen tatsächlich die Laufzeit beeinflussen würde. Damit gilt immer noch, dass ich mir nicht sicher bin ob das überhaupt was bringen würde und ich mag es nicht einfach irgendwas zu implementieren was vielleicht Strom spart - hat nichts mit Faulheit zu tun.
Falsch zitiert und aus dem Zusammenhang gerissen. Wichtiger Satz vorher fehlt: "Imagine a user who switches windows using the Present Windows effect." Falls du es nicht kennst: Present Windows ist der Expose/Scale Clone in KDE. Es geht hier also um Veränderung im Verhalten des Systems unbemerkt vom Nutzer, hat mit Animation nichts zu tun - Tippfehler meinerseits "effect" war dort gemeint.Tja so kann man das auch sehen, nur geht es halt bei den Desktop Effekten in KDE gar nicht um Eye-Candy. Ich bin mit dem Namen "Effekt" auch sehr unzufrieden - ist vor meiner ZeitDie effekt gefallen mir und auf meiner Workstation ist der mehr rechen Aufwand noch nicht mal anzeigbar.
Wenn ich das so lese, habe ich das Gefühl,das manche Leute weder Spass am Desktop, noch Spass am arbeiten haben. Wie kann man nur so eingeschränkt leben wollen und tolle Desktop Effekte die nicht nur cool aussehen sondern auch effizenz im Workflow vermitteln so derart runtermachen ? Aber das kommt vermutlich von minder bemittelten bei denen zuhause auch alle Wände einfach nur weiss gestrichen sind ! Hey Ihr Hinterbliebenen, wir leben im Jahre 2012 !!! Lasst eurer Terminal stehen und nutzt der Zeit entsprechend den Desktop mit all seinen Vorzügen. Die 70/80er sind vorbei ! Schon lange !!! Aber was rege ich mich eigentlich auf. Ich bin mit meinem iMac MacOSX 10.8.1 Mountain Lion mehr als zufrieden. ABER der geile Compiz 3D Würfel fehlt mir irgendwie
Wem Schmierseife schmeckt?
Ich freue mich jedenfalls, wenn meine Arbeitsumgebung ohne jeden ach so tollen Effekt läuft. Zappeln und zucken, er- und verglühen, blinkern und lebenfroh-trieste graue und schwarze Farben gehen mir nur auf die Nerven!
3D ist seit Hardware aufm Markt sehr in, genau wie die x86 CPU.
Dass die Grafik (2D oder 3D) auf der GPU läuft ist sehr gut. Noch dazu kann man durch den Fenstermanager alle Programme über die OpenGL Xserver Schnittstelle laufen lassen.
Aber dass meintest Du ja nicht.
Und ja 3D-GUI des OS ist sehr schick und gewollt bei vielen nur ist das Konzep einer Taskleiste und eines Menüs eher out!
Und nur mal so am Rande Linux bietet seit mehr als 10 Jahren viele stabile Versionen von GUI Desktops.
Und dazu ist das hier UBERHAUPT nicht sachlich denn Geschmack hat jeder selbst, selbst über seine Farben des Desktop Themes.
Das mag ja sein, aber lässt sich so ein System überhaupt noch flüssig bedienen? Die (im Vergleich zu einem "normalen" PC) ohnehin schon schwächliche CPU des eingebetteten Systems wird jetzt auch noch mit 3D Berechnungen belastet?
zum Glück ist hier einfach der Artikel falsch
Es geht natürlich darum, dass es nun auch auf Geräten läuft, die Hardware-Unterstützung haben. Im Bild der Originalquelle sieht man ja ein pandaboard.
Ist eh egal seit GTK3, habe hier einen schwachen 1GHz Prozessor und war gezwungen debian wheezy wieder runterzuschmeissen und wieder debian squeeze zu installieren. Einige Applikationen in wheezy sind auf GTK3 portiert und deutlich langsamer als mit GTK2, außerdem war mit wheezy 3D Grafik Unterstützung für meine Hardware weggefallen, vielleicht war ja deshalb alles so lahm.
Am deutlichsten war es bei Abiword, man konnte deutlich sehen wie der Dialog gezeichnet wird, der fragt ob man vor dem Beenden speichern möchte. Aber auch andere Anwendungen zeigten deutliche Performance Probleme (RuckelGUI). Hardware langsamer als Intel Atom kann man nun wirklich in die Tonne treten, das Geruckel und Gezuckel ist unerträglich. Und da jetzt alles auf GTK3 portiert wird (auch XFCE) ist das Ende alter Hardware nahe... Compiz ist nicht das eigntliche Problem praktisch das ganze Userland wird mittlerweile sehr Performance hungrig, und es ist sicher nur eine Frage der Zeit bis auch der Intel Atom zu langsam ist zum arbeiten.
Hm, da freu ich mich drauf. Habe noch einen eeePC 901 und ich bin mir sehr sicher, dass der mit seinen aktuell 4 Jahren auf dem Buckel auch noch mindestens 4 weitere schafft. Zur Not gibt's eben abgespecktes X; was aber anzumerken ist, ist die Tatsache, dass diese Geräte mittel GPU-Rendering deutlich schneller arbeiten als ohne, da die CPU nicht mehr für das eigentliche Zeichnen der Fenster genutzt wird. Hier werden gern Äpfel mit Birnen verglichen und das ist schade.
Außerdem ist es doch Tatsache, dass mit steigender Leistungsfähigkeit auch die Anforderungen an Systeme konsequent steigen (können). Ansonsten wäre eine Argumentation, warum du nicht weiterhin in 320x240er Auflösung arbeitest, ebenso möglich. Ich hab auch unter Win 3.11 mit Winword gearbeitet und konnte Dokumente erstellen; alles Bloatware seitdem
Auf jedenfall bedeutet es es, das neue Distributionen wie z.b. debian wheezy, auf einem lahmen 1GHz Prozessor zu langsam sind und ruckeln. Bad News für Leute die ARM für Desktop nutzen wollen, auch wenn man ARM und VIA CPU's nicht unbedingt vergleichen kann. Der Grafiktreiber war unter wheezy und squeeze openchrome, verschiedene Treiberoptionen wurden durchgespielt, verschiedene gtk3-theme-engines getestet, das ruckeln und die Lags blieben, wheezy ist so jedenfalls nicht nutzbar. Benchmarkmäßig ist der 1GHz VIA etwa halb so schnell wie ein Intel Atom N270.
Für mich hat ARM auch nichts mit Desktop zu tun. Ich bekomme bald meinen RPi, welcher dann als billigst mediacenter werkelt und vielleicht nen midori drauf hat. Richtiger Desktop indes ist das aber noch lange nicht und soll es auch nicht sein. Und warum muss es gtk3 und zeug sein? Openbox, icewm e17 etc. Laufen auch.
wirf mal einen Blick auf den Quellcode von Midori, die steigen auch auf gtk3 um, in wheezy sind zahlreiche GTK-Anwendungen schon auf GTK3 portiert, das heisst mit jeder neuen Distri gibt es mehr Anwendungen mit GTK3. Was das für dein Raspberry PI bedeutet kannst du dir denken. Viel Spaß beim Ausprobieren, ich hatte schon das zweifelhafte Vergnügen, es ruckelt nicht nur ein bisschen, sondern es gibt massive Verzögerung in der GUI. Ob die 3D Grafiktreiber das Problem abmildern, kann ich dir leider nicht sagen, der openchrome Treiber hat mit wheezy leider seine 3D Unterstützung verloren. Mit midori hatte ich unter wheezy das Problem, das um widgets schwarze Flächen gezeichnet wurden, hoffentlich hast du das Problem nicht mit deinem Raspberry.
Hm, der RPi kommt ja mit einer gänzlich anderen GPU daher, welche aber auch über Binärblob betrieben wird. Dass Midori auf GTK3 umschwenkt, wusste ich tatsächlich nicht. Aber hier gibt es doch sicherlich auch wieder alternativen, bspw. Eve (http://trac.enlightenment.org/e/wiki/Eve), welches auf EFL basiert und schon schnuckelig aussieht