In Europa ist das recht eindeutig: Kommerziell ist, was Geld einbringt, egal ob zum Selbstkostenpreis oder um den neuen Fernseher des Betreibers zu bezahlen.
Wenn also jemand auf einer Website CC-Musik zum Download anbietet und diese Website Werbebanner enthält, ist die Website kommerziell.
> Wenn also jemand auf einer Website CC-Musik zum Download anbietet und diese Website Werbebanner enthält, ist die Website kommerziell.
Das ist ja das Problem, das viele zurecht in der NC-Klausel erkennen. Ich würde es auch besser finden, wenn die NC-Klausel genau definieren würde, was noch als "nicht kommerziell" im Sinne der CC-Lizenz gelten darf. Zum Beispiel könnte man generell die Verbreitung auf Webseiten erlauben, solange die Inhalte selbst auf der Seite frei und kostenlos für jeden Netzbenutzer verfügbar gemacht werden (damit könnte man kostenpflichtige Abo-modelle ausschließen).
Auch die Verwendung in kostenlos verbreiteten Filmen könnte man so erlauben, auch, wenn diese Filme dann auf Vimeo oder Youtube Werbeeinnahmen bringen. Dabei könnte man durchaus auch ausschließen, dass Werbung eingeblendet wird, sofern das im Spielraum des Nutzers liegt.
Die Sache ist kompliziert aber nicht unlösbar, würde ich sagen...
In Europa ist das recht eindeutig: Kommerziell ist, was Geld einbringt, egal ob zum Selbstkostenpreis oder um den neuen Fernseher des Betreibers zu bezahlen.
Wenn also jemand auf einer Website CC-Musik zum Download anbietet und diese Website Werbebanner enthält, ist die Website kommerziell.
Grueße
Ignatz
> Wenn also jemand auf einer Website CC-Musik zum Download anbietet und diese Website Werbebanner enthält, ist die Website kommerziell.
Das ist ja das Problem, das viele zurecht in der NC-Klausel erkennen. Ich würde es auch besser finden, wenn die NC-Klausel genau definieren würde, was noch als "nicht kommerziell" im Sinne der CC-Lizenz gelten darf. Zum Beispiel könnte man generell die Verbreitung auf Webseiten erlauben, solange die Inhalte selbst auf der Seite frei und kostenlos für jeden Netzbenutzer verfügbar gemacht werden (damit könnte man kostenpflichtige Abo-modelle ausschließen).
Auch die Verwendung in kostenlos verbreiteten Filmen könnte man so erlauben, auch, wenn diese Filme dann auf Vimeo oder Youtube Werbeeinnahmen bringen. Dabei könnte man durchaus auch ausschließen, dass Werbung eingeblendet wird, sofern das im Spielraum des Nutzers liegt.
Die Sache ist kompliziert aber nicht unlösbar, würde ich sagen...