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Di, 28. August 2012, 12:13

Software::Distributionen::Canonical

Canonical plant Aufgabe des »Alternate Installer«

Die Entwickler von Ubuntu planen, in der kommenden Version der Distribution den »Alternate Installer« zu entfernen. Als Grund nennt das Team die Reduktion der von Ubuntu bereitgestellten Installations-Images.

Installation von Ubuntu 12.04 LTS

Hans-Joachim Baader

Installation von Ubuntu 12.04 LTS

Wird ein Vorschlag von Steve Langasek angenommen, könnte schon in der kommenden Version von Ubuntu der »Alternate Installer« der Vergangenheit angehören. Wie Langasek in einer E-Mail an die Liste der Entwickler schreibt, beherrscht der von den Desktop-Live-Images bekannte Ubiquity bereits jetzt schon eine Vielzahl von Funktionen, die bis dato dem Alternate-Installer vorbehalten waren. So lassen sich in der kommenden Version des Installers unter anderem Cryptsetup und die Einrichtung des Logical Volume Managers (LVM) erledigen. An einer manuellen Partitionierung des Systems wird bereits gearbeitet und die Veröffentlichung in Ubuntu 12.10 ist laut Langasek eine ernste Option. Einzig die Konfiguration des Software-RAIDs beherrscht die Lösung auf absehbare Zeit nicht. Das soll Ubiquity wohl erst in Ubuntu 13.04 beherrschen.

Langasek spricht sich trotz dieser Einschränkung dafür aus, den »Alternate Installer« schon jetzt aus dem System zu entfernen. Wie der Entwickler schreibt, soll die Entscheidung dazu beitragen, künftig die Zahl der bereitgestellten Medien zu reduzieren. Anwender, die Software-RAID einsetzen wollen, könnten demnach entweder bei der alten Version 12.04 bleiben oder die Einrichtung des RAIDS in Eigenregie durchführen. Möglichkeiten dazu hätten sie laut Langasek zu Genüge – angefangen von einer manuellen Installation über die Nutzung von Server- oder Minimalmedien bis hin zu einer Installation mittels eines Ubuntu-Abkömmlings.

Die Mehrzahl der Entwickler begrüßte Langaseks Vorschlag, gab aber auch zu bedenken, dass mit dem »Alternate Installer« auch andere Funktionalität entfallen würde. So merkte beispielsweise Stéphane Graber an, dass mit der Entfernung auch eine einfache Möglichkeit eliminiert wird, einen LTSP-Server zu installieren. Dementsprechend sei es vor der Freigabe der neuen Version notwendig, die Dokumentation von Ubuntu zu ergänzen und die Erledigung von Aktionen, die nicht mehr mit dem Installer durchgeführt werden können, darin detailliert zu beschreiben.

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Kommentare (Insgesamt: 25 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[3]: Wen juckts... (???, Mi, 29. August 2012)
Re[5]: behalten (coworker, Mi, 29. August 2012)
Re[4]: behalten (worker, Mi, 29. August 2012)
Re[3]: behalten (Holgerw, Mi, 29. August 2012)
Re[4]: behalten (siyman, Mi, 29. August 2012)
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