Von Hier könnte ihre Werbung ... am Di, 28. August 2012 um 13:30 #
Alles muss immer simpler werden, falls jemand aber etwas tun möchte was der grosse Guru nicht so vorgesehen hat, wird es komplizierter als es sein müsste.
Quizfrage: Spreche ich von Apple oder von Canonical?
Das ist der Preis der Spezialisierung der Menschen. Nicht jeder kann und sollte alles wissen und können, deswegen finde ich einfache Dinge gut. Das ist nicht nur ein Trend in der Apple- und Ubuntu-Welt, das passiert überall.
Für jemanden mit speziellen Anforderungen sollten die durch die Vereinfachung entstandenen Hürden sowieso kein großes Problem darstellen
> Nicht jeder kann und sollte alles wissen und können
Das ist, entschuldige das harte Wort: eine sehr herablassende Haltung, leider tyipsch für Menschen, die davon leben, dass sie mehr wissen als andere.
Richtig ist natürlich, dass nicht jeder alles wissen kann und es sollte auch nicht jeder alles wissen *müssen*. Aber wenn das möglich wäre, wäre es natürlich gut, wenn alle alles wissen würden. Und abgesehen von privaten Dingen Einzelner, *sollte* jeder soviel wie möglich wissen.
> deswegen finde ich einfache Dinge gut
Ich auch. Aber es gibt noch einen Unterschied zwischen einfach und primitiv. Ein gutes Werkzeug sieht einfach aus und lässt sich in den 80% der meist gebrauchten Situationen gut verwenden. Es hat aber für die verbleibenden 20% ebenfalls alles unter der Haube, was gebraucht wird.
Ich persönlich finde übrigens den Standard-Installer von Ubuntu sehr OK und benutze nur noch sehr selten die Alternate-Variante. Aber es mag andere geben, die irgend eine Funktion im Alternate eben dringend benötigen.
Ich weis nicht wie man deine und meine Aussage hätte unterschiedlich deuten können, aber dazu weis ich zu wenig über die deutsche Sprache. Es ist mir unmöglich in meinen Post hineinzudeuten, dass ich so eine herablassende Haltung vertrete wie du sie propagierst. Vllt solltest du mal an deiner Haltung arbeiten und nicht so schnell so negative Schlüsse ziehen
Zum Thema einfach vs primitiv: ja da hast du recht, man muss sich dann im klaren darüber sein für welchen Anwendungsfall (bzw welche Anwendungsfälle) das Tool ausgelegt sein muss. Man kann auch darüber nachdenken, dass man generell das falsche tool benutzt. Ein einfach vllt auch dummer Vergleich: Paint vs Gimp.
... Also wirklich, lies bitte nochmal... das kann doch nicht sein, dass man da sowas reininterpretieren kann. Vorallem wenn man berücksichtig was vor und nach diesem aus dem Kontext gezogenem Zitat geschrieben steht.
Bitte! Hier liegt echt ein Missverständnis vor. Tut mir leid, dass ich es nicht deutlicher gesagt habe: Ich werfe Dir nicht vor, dass Du herablassend bist. Ich weise nur darauf hin, dass manch eine schnell hingeworfene Bemerkung herablassend wirken kann. Das gilt meiner bescheidenen Ansicht nach auch für die Aussage, dass "nicht jeder alles wissen sollte".
> Man kann auch darüber nachdenken, dass man generell das falsche tool benutzt.
Das wird bestimmt oft zutreffen, wer versucht, die Grafiken für eine Webseite alleine mit Gwenview zu basteln, wird Gwenview bestimmt für zu primitiv für den Job halten. Gwenview ist aber dennoch ein prima Bildbetrachter.
Aber der Installer ist das Basiswerkzeug, das die Voraussetzungen für alles andere erst einmal schafft. Da könnte man dann bestimmt drüber nachdenken, ob der einen Twitter-Client und ein E-Mailprogramm haben muss. Aber sowas wie Einrichtung der Massenspeicher ist eben tatsächlich ein Job, der in den Bereich Installation hineingehört.
Von Einmal im Kreis am Di, 28. August 2012 um 20:50 #
Jetzt verstehe ich, wir benutzten die Wörter "sollten" und "müssen" synonym, aber da muss man differenzieren
Und um den Kreis dieser Diskussion zu schließen: Wenn dieser Installer zu primitiv ist um den Job zu erfüllen braucht man eben einen anderen... z. B. den der wegfällt - Du bist wohl nicht Zielgruppe dieser Distribution
Also ich konnte einmal mit der normalen versionscd Ubuntu nicht installieren auf einem älteren Rechner mit AGPgrafikkarte. Mit der Alternate-CD ging es aber. was nun wenn sie es abschaffen wollen diese Alternate ?
Debian hat sogar nur diesen Installer. Die sogenannte GUI Variante hat den gleichen Unterbau, der Unterschied ist dort, dass man mit Mausklicks die einzelnen Funktionen aufrufen kann, und es dadurch manchmal etwas bequemer hat.
Sowohl die GUI- als auch die nur per Tastatur zu bediende Installation sind in dem einfacheren Modus und dem komplexeren Expert-Modus zu haben.
Das ist mal Arroganz! Mir ging's genauso und die Nutzerin ist sehr zufrieden mit ihrem Ubuntu, was sie nicht hätte, gäbe es den Alternate Installer nicht.
Nur weil eine Konifere wie Du eine Installation ohne Alternate Installer nicht fertigbringst, heißt es nicht das dies nicht geht. In Anbetracht Deiner Fähigkeiten wäre etwas mehr Demut und Bescheidenheit angebracht.
der A-I bietet viel mehr Möglichkeiten als die GUI-Installation. Kennst Du überhaupt beide Installationsmöglichkeiten? Eh Du anderen Demut und Bescheidenheit vorschreibst, was ich schon sehr dreist finde, solltest Du Deine Wissenslücke hier erst einmal aufbessern.
es gibt einige Installationsszenarien, die nur mit dem Alternate-Installer zu meistern sind. Das betrifft schon solche Dinge wie grub, ich habe mit dem A-I flexiblere Möglichkeiten, die gerade bei einem Multiboot System interessant sind.
Würde der GU Installer den A-I von den Funktionen her abbilden, wäre es ja in Ordnung, den A-I wegfallen zu lassen. Aber der GU-I ist im Vergleich zum A-I nicht nur einfacher zu handhaben, sondern in der Funktionalität auch primitiver. Das hat nun aber nicht mit dem GUI zu tun. YaST etwa ist ein GUI Werkzeug, was kaum ausgefeilter sein kann.
Und das ist auch der Unterschied zwischen OpenSUSE und Ubuntu: Mit dem Nürnberger Linux kann man es sehr einfach halten beim Installieren und Konfigurieren, man muss aber nicht. Unter Ubuntu hingegen geht jegliche Flexibilität mit dem Wegfall des A-I beim Aufsetzen flöten. Die manchmal etwas böse bezeichnung Nürnberger Windows für OpenSUSE passt dann weit besser für das Machwerk von Shuttleworth, was mir allmählich immer unsympathischer wird.
Zitat: "Und das ist auch der Unterschied zwischen OpenSUSE und Ubuntu: Mit dem Nürnberger Linux kann man es sehr einfach halten beim Installieren und Konfigurieren, man muss aber nicht. Unter Ubuntu hingegen geht jegliche Flexibilität mit dem Wegfall des A-I beim Aufsetzen flöten. Die manchmal etwas böse bezeichnung Nürnberger Windows für OpenSUSE passt dann weit besser für das Machwerk von Shuttleworth, was mir allmählich immer unsympathischer wird."
FULL ACK!
PS: Kann mal Pro-Linux.de bitte ins "Komentar abgeben" die Zitat-Funktion einbauen? Danke.
an das PL-Team: Kann mir mal bitte jemand verraten, warum mein Beitrag hier von der Boardsoftware als Spam eingestuft wurde und ich mich mit diversen bescheiden lesbaren Captchas herumquälen musste, um diesen Beitrag dann frei schalten zu können?
Das ist ziemlich mühsam und eher eine Beschränkung, als hier einmal seine Mailadresse und einen Nutzernamen anzugeben für eine Registrierung.
Alles muss immer simpler werden, falls jemand aber etwas tun möchte was der grosse Guru nicht so vorgesehen hat, wird es komplizierter als es sein müsste.
Quizfrage:
Spreche ich von Apple oder von Canonical?
Sowohl als auch! (Was aber bei beiden der Zielgruppe entspricht.)
Das ist der Preis der Spezialisierung der Menschen. Nicht jeder kann und sollte alles wissen und können, deswegen finde ich einfache Dinge gut. Das ist nicht nur ein Trend in der Apple- und Ubuntu-Welt, das passiert überall.
Für jemanden mit speziellen Anforderungen sollten die durch die Vereinfachung entstandenen Hürden sowieso kein großes Problem darstellen
> Nicht jeder kann und sollte alles wissen und können
Das ist, entschuldige das harte Wort: eine sehr herablassende Haltung, leider tyipsch für Menschen, die davon leben, dass sie mehr wissen als andere.
Richtig ist natürlich, dass nicht jeder alles wissen kann und es sollte auch nicht jeder alles wissen *müssen*. Aber wenn das möglich wäre, wäre es natürlich gut, wenn alle alles wissen würden. Und abgesehen von privaten Dingen Einzelner, *sollte* jeder soviel wie möglich wissen.
> deswegen finde ich einfache Dinge gut
Ich auch. Aber es gibt noch einen Unterschied zwischen einfach und primitiv. Ein gutes Werkzeug sieht einfach aus und lässt sich in den 80% der meist gebrauchten Situationen gut verwenden. Es hat aber für die verbleibenden 20% ebenfalls alles unter der Haube, was gebraucht wird.
Ich persönlich finde übrigens den Standard-Installer von Ubuntu sehr OK und benutze nur noch sehr selten die Alternate-Variante. Aber es mag andere geben, die irgend eine Funktion im Alternate eben dringend benötigen.
Ich weis nicht wie man deine und meine Aussage hätte unterschiedlich deuten können, aber dazu weis ich zu wenig über die deutsche Sprache. Es ist mir unmöglich in meinen Post hineinzudeuten, dass ich so eine herablassende Haltung vertrete wie du sie propagierst. Vllt solltest du mal an deiner Haltung arbeiten und nicht so schnell so negative Schlüsse ziehen
Zum Thema einfach vs primitiv: ja da hast du recht, man muss sich dann im klaren darüber sein für welchen Anwendungsfall (bzw welche Anwendungsfälle) das Tool ausgelegt sein muss. Man kann auch darüber nachdenken, dass man generell das falsche tool benutzt. Ein einfach vllt auch dummer Vergleich: Paint vs Gimp.
... Also wirklich, lies bitte nochmal... das kann doch nicht sein, dass man da sowas reininterpretieren kann. Vorallem wenn man berücksichtig was vor und nach diesem aus dem Kontext gezogenem Zitat geschrieben steht.
> dass ich so eine herablassende Haltung vertrete
Bitte! Hier liegt echt ein Missverständnis vor. Tut mir leid, dass ich es nicht deutlicher gesagt habe: Ich werfe Dir nicht vor, dass Du herablassend bist. Ich weise nur darauf hin, dass manch eine schnell hingeworfene Bemerkung herablassend wirken kann. Das gilt meiner bescheidenen Ansicht nach auch für die Aussage, dass "nicht jeder alles wissen sollte".
> Man kann auch darüber nachdenken, dass man generell das falsche tool benutzt.
Das wird bestimmt oft zutreffen, wer versucht, die Grafiken für eine Webseite alleine mit Gwenview zu basteln, wird Gwenview bestimmt für zu primitiv für den Job halten. Gwenview ist aber dennoch ein prima Bildbetrachter.
Aber der Installer ist das Basiswerkzeug, das die Voraussetzungen für alles andere erst einmal schafft. Da könnte man dann bestimmt drüber nachdenken, ob der einen Twitter-Client und ein E-Mailprogramm haben muss. Aber sowas wie Einrichtung der Massenspeicher ist eben tatsächlich ein Job, der in den Bereich Installation hineingehört.
Jetzt verstehe ich, wir benutzten die Wörter "sollten" und "müssen" synonym, aber da muss man differenzieren
Und um den Kreis dieser Diskussion zu schließen: Wenn dieser Installer zu primitiv ist um den Job zu erfüllen braucht man eben einen anderen... z. B. den der wegfällt - Du bist wohl nicht Zielgruppe dieser Distribution
Warum wird das komplizierter?
Gibt es nur eine Linux Distribution?
Also ich konnte einmal mit der normalen versionscd Ubuntu nicht installieren auf einem älteren Rechner mit AGPgrafikkarte. Mit der Alternate-CD ging es aber. was nun wenn sie es abschaffen wollen diese Alternate ?
Das ist ja eine traurige Geschichte.
als ich glaub debian will ihren alternate installer behalten. thx.
Hallo,
Debian hat sogar nur diesen Installer. Die sogenannte GUI Variante hat den gleichen Unterbau, der Unterschied ist dort, dass man mit Mausklicks die einzelnen Funktionen aufrufen kann, und es dadurch manchmal etwas bequemer hat.
Sowohl die GUI- als auch die nur per Tastatur zu bediende Installation sind in dem einfacheren Modus und dem komplexeren Expert-Modus zu haben.
Das ist mal Arroganz! Mir ging's genauso und die Nutzerin ist sehr zufrieden mit ihrem Ubuntu, was sie nicht hätte, gäbe es den Alternate Installer nicht.
Nur weil eine Konifere wie Du eine Installation ohne Alternate Installer nicht fertigbringst, heißt es nicht das dies nicht geht. In Anbetracht Deiner Fähigkeiten wäre etwas mehr Demut und Bescheidenheit angebracht.
Hallo,
der A-I bietet viel mehr Möglichkeiten als die GUI-Installation. Kennst Du überhaupt beide Installationsmöglichkeiten? Eh Du anderen Demut und Bescheidenheit vorschreibst, was ich schon sehr dreist finde, solltest Du Deine Wissenslücke hier erst einmal aufbessern.
Ich bin eine Blume, yuchee!
Meiner Fähigkeiten bin ich mir bewusst, danke für den Hinweis. Deiner Allerdings nicht - doch auch hier bedanke ich mich für den Hinweis.
Hallo,
es gibt einige Installationsszenarien, die nur mit dem Alternate-Installer zu meistern sind. Das betrifft schon solche Dinge wie grub, ich habe mit dem A-I flexiblere Möglichkeiten, die gerade bei einem Multiboot System interessant sind.
Würde der GU Installer den A-I von den Funktionen her abbilden, wäre es ja in Ordnung, den A-I wegfallen zu lassen. Aber der GU-I ist im Vergleich zum A-I nicht nur einfacher zu handhaben, sondern in der Funktionalität auch primitiver. Das hat nun aber nicht mit dem GUI zu tun. YaST etwa ist ein GUI Werkzeug, was kaum ausgefeilter sein kann.
Und das ist auch der Unterschied zwischen OpenSUSE und Ubuntu: Mit dem Nürnberger Linux kann man es sehr einfach halten beim Installieren und Konfigurieren, man muss aber nicht. Unter Ubuntu hingegen geht jegliche Flexibilität mit dem Wegfall des A-I beim Aufsetzen flöten. Die manchmal etwas böse bezeichnung Nürnberger Windows für OpenSUSE passt dann weit besser für das Machwerk von Shuttleworth, was mir allmählich immer unsympathischer wird.
Zitat: "Und das ist auch der Unterschied zwischen OpenSUSE und Ubuntu: Mit dem Nürnberger Linux kann man es sehr einfach halten beim Installieren und Konfigurieren, man muss aber nicht. Unter Ubuntu hingegen geht jegliche Flexibilität mit dem Wegfall des A-I beim Aufsetzen flöten. Die manchmal etwas böse bezeichnung Nürnberger Windows für OpenSUSE passt dann weit besser für das Machwerk von Shuttleworth, was mir allmählich immer unsympathischer wird."
FULL ACK!
PS: Kann mal Pro-Linux.de bitte ins "Komentar abgeben" die Zitat-Funktion einbauen? Danke.
Gibt es, einfach das Zitat vom Originalbeitrag in Deinen Kommentar kopieren und mit q-Tags garnieren.
Grueße
coworker
... Ubuntu ist nur irgendein instabiles Fanboy OS und spätestens mit dem Erscheinen der nächsten Debian Version auch für Einsteiger obsolet.
kann man unter debian leicht den orginal nvidia oder amdati grafiktreiber installieren ?
Hallo,
ja, die Dokumentation findest Du zum Beispiel im Siduction Handbuch:
http://manual.siduction.org/de/gpu-de.htm#foss-xorg
Das dürfte auch für Debian funktionieren, zumindest ab Wheezy.
Viele Grüße,
Holger
Hallo,
an das PL-Team:
Kann mir mal bitte jemand verraten, warum mein Beitrag hier von der Boardsoftware als Spam eingestuft wurde und ich mich mit diversen bescheiden lesbaren Captchas herumquälen musste, um diesen Beitrag dann frei schalten zu können?
Das ist ziemlich mühsam und eher eine Beschränkung, als hier einmal seine Mailadresse und einen Nutzernamen anzugeben für eine Registrierung.
Viele Grüße,
Holgher
toll...das ganze macht bei Ubuntu ein klick und er installiert mir den passenden Treiber (den er mir im Vorfeld vorschlägt).