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Do, 30. August 2012, 12:42

Software::Virtualisierung

RHEV 3.1 Beta verfügbar

Red Hat hat eine Testversion seiner Unternehmens-Virtualisierungs-Plattform »Red Hat Enterprise Virtualization« (RHEV) 3.1 freigegeben. Sie ermöglicht unter anderem erstmals eine auf Java beruhende Browser-unabhängige grafische Verwaltung.

Red Hat

Ein bekannter Schönheitsfehler der Vorgängerversion RHEV 3.0 lag darin, dass das Web-Frontend zur Verwaltung aufgrund historisch bedingter .Net- und Active-Directory-Abhängigkeiten einen Windows-Rechner benötigte. Die unschöne Altlast rührte daher, dass große Teile der in RHEV verwendeten Technologie ursprünglich durch den Kauf des israelischen KVM-Erfinders Qumranet im Jahr 2008 samt deren seinerzeit fast fertigen auf Windows basierenden Desktop-Virtualsierungs-Lösung, in den Besitz von Red Hat übergegangen war.

Die Portierung des C-Sharp-Codes auf Java hat eine Weile gedauert, wenngleich sie für die Verwaltungs-Komponente RHEV-M bereits in RHEV 3.0 abgeschlossen war. Auch die neue Weboberfläche »Administration Portal« war als Vorschau schon in RHEV 3.0 enthalten. REHV 3.1 zieht mit dem endgültigen Abschneiden alter Zöpfe nun auch bei der Weboberfläche offiziell nach, das jetzt kein .Net samt Internet Explorer mehr benötigt, sondern auch mit Firefox und anderen läuft. Das neue Administration Portal ist zudem in mehreren Sprachen verfügbar und unterstützt neben Englisch auch Deutsch, Französisch, Spanisch, Japanisch und Chinesisch.

Weitere Details zu den Neuerungen in RHEV 3.1 Beta finden sich in den Veröffentlichungshinweisen zur Testversion sowie in der Dokumentation zu RHEV 3.1 Beta.

Neu ist die Storage-Live-Migration, welche es Administratoren ermöglicht, den von den virtuellen Maschinen (VMs) als Datenträger verwendeten Speicherbereich innerhalb eines Storage Arrays verschieben zu können, ohne die virtuelle Maschine beenden zu müssen. Weitere Neuerungen betreffen die P2V-Werkzeuge (Physical to Virtual), mit deren Hilfe sich nativ auf der Hardware installierte Betriebssysteme auf einfache Weise in eine virtuelle Maschine verschieben lassen. Am Fundament beruht die Virtualisierungs-Plattform jetzt auf Red Hat Enterprise Linux 6.3 und profitiert damit auch von dessen Neuerungen, etwa was die Skalierbarkeit betrifft.

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Kommentare (Insgesamt: 5 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[3]: Java Oberfläche ... (Markus B., Mo, 3. September 2012)
Re[2]: Java Oberfläche ... (Markus B., Fr, 31. August 2012)
Re: Java Oberfläche ... (1234, Do, 30. August 2012)
Re: Java Oberfläche ... (prion, Do, 30. August 2012)
Java Oberfläche ... (besser wisser, Do, 30. August 2012)
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