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Thema: Pascal-IDE Lazarus erreicht Version 1.0

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von LH_ am Sa, 1. September 2012 um 20:28 #

"Lazarus kommt leider ~14 Jahre zu spät,"

Tatsächlich gibt es Lazarus seit 14 Jahren. Aber stabil war es dabei aber nie, viele lücken, viele Bugs :/

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    Von i.MX515 am Sa, 1. September 2012 um 21:15 #

    Du hast ja Recht ;)
    Ich bin aber von einem stable ausgegangen.

    Habe eben nach alten Lazarus-Testprogrammen von mir gesucht, war von 2006. War schon einigermaßen brauchbar zumindest wenn man bei Gtk1 blieb(aber wer will das schon).

    Aber von den ersten Versionen vorher (die ich mal testete) die wirklich unstable waren konnte bei den damaligen 0.9.x nicht mehr die Rede sein.

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    Von nico am So, 2. September 2012 um 19:23 #

    Lazarus hat die Lobby unter Linux gefehlt.

    Unter Windows waren RAD-Werkzeuge wie Delphi oder VS enorm wichtig und haben auch viel Geld gebracht. Entwickler konnten sich auf das wesentliche Konzentrieren und brauchten sich nicht um jedes Detail kümmern. Hier ging es um Software für Kunden. Gerne auch Quick and Dirty, Hauptsache es gibt eine Lösung möglichst günstig ohne großen Zeitaufwand. Entsprechend wurden die Entwicklungsumgebungen darauf getrimmt entsprechende Werkzeuge den einfachen Entwicklern bereit zu stellen.

    Unter Linux waren die "Hacker" tonangebend. Da war nicht die Frage nach RAD, sondern ob Vim oder Emacs cooler sind. Grafische Werkzeuge, die einem die Arbeit abnehmen? Wozu es gibt doch die Shell. Die fähigen Entwickler haben dann an KDE, Gnome oder Kerneln gebastelt und nebenbei sind dann noch KDevelop und Anjuta als Abfallprodukte entstanden. Aber an Delphi ähnlichen Werkzeugen war kein Interesse. Die nur Fachanwendungen mit VB oder Delphi machen, wurden von den Hackern auch nie für voll genommen. Die Folge ist, dass Projekte wie Lazarus (oder auch diverse Basicdialekte) keine Hilfe bekamen. Hier liegt auch ein Problem, warum Linux nicht den Durchbruch bisher auf den Desktop schaffte. Die vielen kleinen Fachanwendungen waren dank fehlender Werkzeuge nicht mit den normalen Budgets machbar.

    Mit Java gibt es mittlerweile eine alternative, deren moderne IDEs auch RAD können. Nur ist Java auch nicht so weit oben auf der Beliebtheitsskala.

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      Von i.MX515 am So, 2. September 2012 um 19:59 #

      Hier liegt auch ein Problem, warum Linux nicht den Durchbruch bisher auf den Desktop schaffte.

      Sehe ich auch so, steht bei mir gleich an Nr.2 nach der Windows-Vorinstallation bei Neugeräten.

      Linux-GUI Programmierung war lange Zeit einer kleinen Gruppe vorbehalten.

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      Von eimer am So, 2. September 2012 um 21:02 #

      Plus: Die Hacker haben sich auf so einen unlesbaren, qualitativ undenkbaren Dreck wie Perl, PHP und die uralte Bash verlassen anstelle von zuverlässigen, lesbaren Programmiersprachen.
      Und ist der Ruf erstmal im Eimer...

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