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Thema: Pascal-IDE Lazarus erreicht Version 1.0

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Von i.MX515 am So, 2. September 2012 um 23:51 #

Mittlerweile ist Java und .NET Teufelszeug, was angeblich keiner anfassen will. Delphi sei sowieso zu unprofessionell sei, Lazarus/FreePascal unbrauchbar. C und C++ zu alt. PHP ist sowieso nur für looser. Javascript für komplexe Aufgaben nicht verwendbar. ... Ja, was nimmt man nun?

Ich habe neben Pascal noch andere Sprachen genutzt, frage mich aber immer noch wieso Pascal so niedergemacht wird. Denke mal das man damit als Schulsprache in Verbindung kam mit alten TP-Versionen(ohne GUI, 64/640k-Limit, 255 Zeichen String, usw), mit dem FreePascal-Compiler/Lazarus ist das aber Geschichte.

Lazarus hätte früher stable sein müssen, hatte aber die Entwicklung verfolgt: die wollten quasi von 0 auf Version 5. Statt erstmal klein anzufangen und sowas wie ein Delphi 2 zu releasen fingen die immer mehr Tools an die 'unbedingt' noch dabei sein müssen, da war mir schon klar das die noch "ewig" brauchen werden. Ohne das hätte die 1.0 schon vor 4 Jahren dasein können. Aber dann käme bestimmt wieder reichlich Geläster das man damit 'nichts' machen könne.

Naja, ich finde Lazarus gut :)
Nur zu spät ...

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    Von Wheatly am Mo, 3. September 2012 um 00:33 #

    Das Problem mit Lazarus ist, dass es schon immer enorm verbuggt war - man denke nur an das Canvas-Element, das im Vergleich mit der Delphiversion extrem langsam war.
    Außerdem standen viele Dinge dem schnellen Start wie man ihn von Delphi gewohnt war entgegen.
    Das suchen der Quelltexte der Installation, das neukompilieren der Anwendung beim Wechsel des GUI-Systems, das zwar grafisch machbar, aber oft nur mit Tricksereien im Rootmodus etc durchführbar.
    Das alles steht der Zielgruppe, dem RAD-Programmierer im Weg.

    Das Problem mit Pascal ist, das es einfach nicht mehr zeitgemäß ist:
    Es ist gerade mal ein bisschen einfacher zu lernen als C und auch nicht so besonders hochlevelig.
    Damals hießen die Alternativen Gruselbasic oder C, aber heute hat man echte Hochsprachen wie Lua oder Python.
    Wenn man heute den Fall hat, dass man binären Code benötigt, nimmt man entweder C in Kauf, da die minimalen Nachteile nicht die Erstellung von Bindings rechtfertigen oder nimmt C++, dass mittlerweile ganz gut benutzbar geworden ist, wenn man sich an bestimmte Regeln hält.

    Es ist einfach wie mit Assemblern für X86, die haben einfach keine Daseinsberechtigung mehr.
    Und während man Assemblern für X86 noch einen lehrtechnischen Wert zuschreiben kann, ist es traurig, dass Pascal auf Unis heute noch zur Einführung in die Programmierung benutzt wird.

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      Von gol am Mo, 3. September 2012 um 23:04 #

      Kurzum, nachdem Pascal als Lehrsprache an Schulen und Universitäten obsolet ist, hat Pascal keinerlei Vorteile. Genau wie Basic will ich den Kram nie wieder verwenden müssen.

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    Von quell am Di, 11. September 2012 um 19:46 #

    Der Vorteil von Pascal, Oberon, Modula ist eine Typfestigkeit und Struktur. Allen Ärger, den man bei C/C++ hat, kann man vergessen. Pascal erzieht zu gutem Stil.

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