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Mi, 5. September 2012, 20:11

Software::Distributionen::OpenSuse

Opensuse 12.2 erschienen

Das Opensuse-Projekt hat die Version 12.2 seiner Linux-Distribution freigegeben. Im Vordergrund standen umfangreiche Software-Aktualisierungen und Erweiterungen des Software-Angebots.

Gnome-Shell

Opensuse

Gnome-Shell

Opensuse 12.2 kommt zwei Monate später als ursprünglich geplant, da einige Probleme bei der Fertigstellung zu lösen waren. Diese Zeit wurde nach Angaben des Teams gut genutzt, um Opensuse noch besser und stabiler zu machen.

Opensuse 12.2 baut auf Linux 3.4, glibc 2.15, Systemd 44, Gnome 3.4, KDE 4.8.4 und Xfce 4.10. Durch die Verbesserungen und Optimierungen in diesen Komponenten soll das System sowohl schneller starten als auch in einigen Fällen flüssiger zu bedienen sein.

Gnome 3.4 läuft in Opensuse 12.2 mit der Gnome-Shell auf allen Systemen, da dort, wo keine Hardware-3D-Beschleunigung zur Verfügung steht, llvmpipe zum Einsatz kommt. Die Anwendungen Docs und Contacts wurden verbessert und Anwendungs-Menüs wurden eingeführt. Der Webbrowser Epiphany heißt jetzt Web und die Gnome-Shell kann Web-Anwendungen wie normale Anwendungen auflisten und starten, wobei sich diese dann besser in den Desktop einfügen sollen. Boxes, ein Programm, das als Oberfläche für virtuelle Maschinen dient, ist neu dabei. Neben vielen anderen Dingen wurde auch die Barrierefreiheit verbessert. Das Instant-Messaging-Programm Empathy beherrscht nun auch Video-Chats. Die Anpassungen von Opensuse beschränken sich auf ein eigenes Farbschema und Hintergrundbild, Installation der Restart-Erweiterung und Deaktivierung des Touchpads, wenn man die Tastatur nutzt.

KDE mit Miniprogrammen

Opensuse

KDE mit Miniprogrammen

KDE SC 4.8.4 kommt im Sinne der Philosophie von Opensuse, von Programmen ähnlicher Ausrichtung das beste zu installieren, mit Firefox und LibreOffice statt Konqueror und Calligra. Beide Programme sollen besonders gut in die Plasma-Oberfläche integriert sein. Der Dateimanager Dolphin besitzt eine neue und wesentlich schnellere Ansicht, die KDE-PIM-Anwendungen sind nach Auskunft der Entwickler für alle »außer den anspruchsvollsten« Benutzern einsetzbar, der Dateibetrachter Okular erhielt eine Möglichkeit zur Textauswahl, und viele weitere Verbesserungen hielten Einzug. Zudem soll KDE SC 4.9.1 in Kürze als Extra bereitstehen.

Andere Aktualisierungen der Software in Opensuse 12.2 sind X-Server 1.12, Firefox 14, Gimp 2.8, Krita 2.4, Tomahawk Player und LibreOffice 3.5. Außerdem wurden neue Werkzeuge für die Computer-Forensik, wissenschaftliche Programme, der astronomische Simulator Stellarium, Google Go 1.0.2, GCC 4.7.1, Qt Creator 2.5 und vieles mehr aufgenommen. Zudem hat das Dokumentations-Team eine bedeutende Überarbeitung des Bedienungshandbuches durchgeführt und Änderungen eingeführt, die es für Mitwirkende der Gemeinschaft leichter machen, eine Opensuse-Dokumentation zu schreiben.

Opensuse 12.2 kann von opensuse.org heruntergeladen werden. Zur Auswahl stehen 4,7 GB große DVD-Abbilder, Live-CDs mit Gnome oder KDE, Netzwerk-Bootimages und spezialisierte Opensuse-Varianten.

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