Hat Macbuntu etwas dazu gelernt? Anstatt ein eigenes Dateisystem zu entwickeln, investieren sie lieber in ein bestehende FOSS. Die vielen erfolgreichen Forks schienen irgendwie eindruck hinterlassen zu haben.
Ich glaube eher, dass es daran liegt, das sich ein Dateisystem mit solchen Eigenschaften nicht so schnell umsetzten lässt wie eine "neue" Oberfläche, die ja eigentlich auch schon einige Jahre (angefangen bei der Netbook-Version) gefressen hat, obwohl der Unterbau mit Gnome2/3 und Compiz ja schon da war.
Von Frank Frank am Mi, 12. September 2012 um 23:55 #
Ich habs bei uns auf Arbeit getestet, und die Performance ist schon recht ordentlich. Auch kann Ceph das, was viele Dateisysteme in dem Umfeld nicht können: Eingebaute Replikation sowie Metadaten-Balancing. Man kann die Replikation deaktivieren, dann tritt Ceph direkt gegen High-Performance-Dateisysteme wie Lustre an (und kann dank des Metadaten-Balancing gut mithalten), oder man aktiviert sie und gewinnt Features und Flexibilität, die andere Dateisysteme nicht bieten.
Aktuell ist Ceph aber noch nicht produktiv einsetzbar. Die aktuellen Versionen setzen Bleeding-Edge-Versionen von BTRFS, glibc und anderen Komponenten aus, und selbst dann muss man noch viel von Hand tunen. Aber in zwei oder drei Jahren werden die meisten Enterprise-Distributionen alles Notwendige mitbringen.
Hat Macbuntu etwas dazu gelernt?
Anstatt ein eigenes Dateisystem zu entwickeln, investieren sie lieber in ein bestehende FOSS.
Die vielen erfolgreichen Forks schienen irgendwie eindruck hinterlassen zu haben.
Ich glaube eher, dass es daran liegt, das sich ein Dateisystem mit solchen Eigenschaften nicht so schnell umsetzten lässt wie eine "neue" Oberfläche, die ja eigentlich auch schon einige Jahre (angefangen bei der Netbook-Version) gefressen hat, obwohl der Unterbau mit Gnome2/3 und Compiz ja schon da war.
GB
Ich habs bei uns auf Arbeit getestet, und die Performance ist schon recht ordentlich. Auch kann Ceph das, was viele Dateisysteme in dem Umfeld nicht können: Eingebaute Replikation sowie Metadaten-Balancing. Man kann die Replikation deaktivieren, dann tritt Ceph direkt gegen High-Performance-Dateisysteme wie Lustre an (und kann dank des Metadaten-Balancing gut mithalten), oder man aktiviert sie und gewinnt Features und Flexibilität, die andere Dateisysteme nicht bieten.
Aktuell ist Ceph aber noch nicht produktiv einsetzbar. Die aktuellen Versionen setzen Bleeding-Edge-Versionen von BTRFS, glibc und anderen Komponenten aus, und selbst dann muss man noch viel von Hand tunen. Aber in zwei oder drei Jahren werden die meisten Enterprise-Distributionen alles Notwendige mitbringen.