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Mi, 12. September 2012, 15:39

Software::Distributionen::Ulteo

Ulteo zeigt HTML5-Client

Die Desktop-Virtualisierung von Ulteo ist künftig auch mit einem HTML5-fähigen Webbrowser nutzbar. Browser-Plugins oder spezielle Betrachter-Software werden damit nicht mehr nötig sein.

Android-Client mit OpenOffice.org Writer

Ulteo

Android-Client mit OpenOffice.org Writer

Ulteo wurde von Mandrake-Linux-Gründer Gaël Duval und dem Intalio-Mitbegründer Thierry Koehrlen ins Leben gerufen. Ulteo bietet ein virtualisiertes Desktop-System, den Open Virtual Desktop (OVD), an, das vor allem für Unternehmen gedacht ist. Mit OVD lassen sich auf zentralen Servern installierte Linux- und Windows-Anwendungen in virtuellen Desktops zugänglich machen, für die lediglich ein moderner Webbrowser und der OVD-Client nötig sind.

Die kommende Version des OVD-Clients wird neben den bisherigen Optionen auch die Möglichkeit enthalten, eine HTML5-Ausgabe zu produzieren, und damit in jedem HTML5-fähigen Browser laufen. Eine entsprechende Betaversion hat Ulteo jetzt vorgestellt. Bei der Entwicklung arbeitete der Hersteller nach eigenen Angaben mit dem Projekt Guacamole zusammen, das einen freien HTML5-Client für Remote-Desktop-Protokolle entwickelt.

Schon Anfang des Jahres hatte Ulteo spezielle Clients für Android und Ipad veröffentlicht. Diese sind nach Angaben des Unternehmens Premium-Module wie das Gateway-Modul, die nur im Rahmen eines Gold- oder Platin-Support-Vertrages erhältlich waren. Der neue Client kann auch diese speziellen Module ersetzen, auch wenn aufgrund der Einschränkungen von HTML5 weniger Funktionen vorhanden sind. Die wichtigsten Aufgaben, darunter die Nutzung von Anwendungen, Kopieren, Einfügen und Drucken, sind aber auch mit HTML5 möglich.

Da der neue Client in jedem HTML5-fähigen Browser läuft, ist keine gesonderte Software-Installation auf den Rechnern der Benutzer nötig. Der neue Client arbeitet außerdem ohne weitere Umstände mit vorhandenen Ulteo-Systemen zusammen. Ein Video zeigt den neuen Client auf Linux- und Windows-Rechnern im Einsatz. Zwei weitere Videos geben einen Eindruck von der Benutzung unter Android und auf einem iPad.

Diese erste Betaversion wird zur Zeit nur interessierten Betatestern auf Anfrage zugänglich gemacht. Nach dieser ersten Phase soll ein öffentlicher Betatest folgen.

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