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Sa, 15. September 2012, 12:11

Software::Distributionen::Canonical

Canonical erneuert Landscape

Canonical hat eine neue Version von Landscape, einem Programm zur Verwaltung und Überwachung größerer Netze mit Ubuntu Linux, angekündigt.

Rechnerübersicht in Landscape

Canonical

Rechnerübersicht in Landscape

Mit Landscape ist es Unternehmens-Anwendern der Ubuntu-Distribution möglich, ihre Systeme mittels einer webbasierten Konsole zu steuern und zu verwalten. Landscape soll die Verwaltung und Überwachung von Rechnern in einem größeren Netz vereinfachen. So ermöglicht es das netzweit einheitliche Anlegen von Benutzern. Ähnlich den Lösungen anderer Anbieter können auch bei Landscape Systeme in Gruppen zusammengefasst und automatisch aktualisiert werden. Bei Systemen, die nicht ständig eine Verbindung zum Internet haben, speichert Landscape die nötigen Schritte in eigener Datenbank und führt sie bei der nächsten Verbindung durch. Neben den Ubuntu-Repositorien können auch eigene Repositorien einbezogen werden, die von Landscape verwaltet werden.

Darstellung der Systemauslastung in Landscape

Canonical

Darstellung der Systemauslastung in Landscape

Auch eine Übersicht der vorhandenen Systeme ist mit Landscape möglich. Dabei listet das Werkzeug nicht nur die Systeme auf, sondern zeigt auch für den Administrator wichtige Informationen wie Festplattenbelegung oder CPU-Last an. Darüber hinaus zeigt Landscape die vorhandene Hardware nach Gruppen und Kategorien an und ermöglicht so, den Überblick zu behalten. Zu den weiteren Funktionen von Landscape gehört ein Auditing-Tool, das alle durchgeführten Aktionen protokolliert.

Die neue Version, die offenbar keine Versionsnummer hat, enthält eine rollenbasierte Rechteverwaltung. Damit lassen sich auch die Rechte von Administratoren auf das für ihre Aufgabe Nötige beschränken. Das für Unternehmen wichtige Thema Compliance wird durch neue Berichte und Übersichten unterstützt.

Die Verwaltung von Repositorien wurde erweitert, so dass jedem Repositorium bestimmte Geräte zugewiesen werden können. Damit sollen sich Test- und Integrationsvorgänge für die Update-Verwaltung besser handhaben lassen. Die gesamte Funktionalität von Landscape ist über ein API jetzt auch für Skripte zugänglich. Damit wird laut Canonical die Integration mit anderen Verwaltungswerkzeugen möglich, und spezifische Arbeitsabläufe lassen sich definieren.

Landscape kann jetzt auch die schnelle Installation von Ubuntu-Systemen auf neue Rechner, verwalten, was von Canonical als Metal-as-a-Service (MAAS) bezeichnet wird. Die Integration in Ubuntu 12.04 wurde verbessert, und bis zu 40.000 Clients sollen sich jetzt verwalten lassen. Ferner kann man jedem Client Richtlinien für das automatische Update auferlegen, beispielsweise ob alle Updates oder nur sicherheitsrelevante installiert werden sollen oder das Update nur in bestimmten Wartungsfenstern stattfinden soll.

Anwendern von Landscape verspricht Canonical verbesserten Support, zu einen durch den Zugriff auf ein integriertes Support-Portal, zum anderen durch die Möglichkeit, im Fehlerfall umfangreichere Informationen an den Support von Canonical zu senden. Eine von Canonical in Auftrag gegebene Studie gibt bei 1000 verwalteten Rechnern Kostenersparnisse von zwei Dritteln an, womit sich die Kosten für Landscape bis zu zehnfach amortisieren würden.

Landscape wird im Rahmen des Ubuntu Advantage-Support-Programms bereitgestellt. Eine kostenlose, aber auf fünf Rechner und 30 Tage eingeschränkte Testversion steht nach einer Registrierung zur Verfügung. Die Preise für Ubuntu Advantage beginnen bei etwa 80 Euro jährlich für Desktops und 245 Euro für Server. Weitere Einzelheiten und Rabatte können bei Canonical erfragt werden.

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