Von Frank Frank am Di, 18. September 2012 um 14:25 #
Der Arbeitgeber hat das Recht, festzulegen, mit welcher Lösung gearbeitet wird, und der Mitarbeiter hat sich daran anzupassen. Meine Güte. Wer sich gegen die Interessen seines Arbeitgebers stellt, gehört gefeuert. Das wäre in einer beliebigen Firma auch nicht anders.
>>Das hielt die Mitarbeiter aber nicht davon ab, sich zu beklagen, dass ihre abenteuerlichen »individuellen Lösungen«, die sie mit MS Office entwickelten, nicht mehr funktionieren.< <
Das gejaule der Mitarbeiter wird immer erwähnt wenn es um eine Rückmigration zu MS Software geht!
Das wird aber nur ein vorgeschobenes Argument sein. MS hat sicher mit Geldkoffern Überzeugungsarbeit geleistet. Es genügt schon wenn man dicke Rabatte auf die Produkte und den Service gibt.
Dieses Gejaule und Anspruchsdenken gibt es offensichtlich nur bei Beamten und im öffentlichen Diest. Der Steuerzahler zahlt schließlich alles.
Ich habe jedenfalls noch nie einen LKW-Fahrer getroffen der gemault hätte das er auschließlich Mercedes fahren will, weil bei Scania oder MAN dies und jenes geringfügig anders gehandhabt wird.
Dieses Gejaule und Anspruchsdenken gibt es offensichtlich nur bei Beamten und im öffentlichen Diest.
Mir scheint der gemeinsame Nenner nicht "Beamte", sondern eher "Computer-Nutzer" zu sein. Auch Beamte fahren mal Opel, mal Toyota oder Fiat, und essen mal Toast, mal Flocken, mal ein Ei zum Frühstück. Aber sobald es um PCs geht, müssen die Knöpfe genau da sein wo sie die letzten 20 Jahre schon waren. Nicht nur bei Beamten, sondern auch beim Fernfahrer der zwischen Mercedes, Scania und MAN wechselt, beim Handwerker mit Werkzeugen von Bosch, Dewalt und Festool, der Hausfrau die früher einen Gasherd, dann Elektro, und jetzt Ceran hat. Überall will man die Wahl haben, aber bloss nicht bei Software! Da reichen kleinste Änderungen um den Anwender völlig aus der Fassung zu bringen.
da werden die freiburger beamten aber augen machen, wenn sie sich plötzlich mit den ribbons auseinander setzen dürfen. der schulungsaufwand hierzu dürfte wesentlich höher sein als der zu oo.org. hauptsache der pfusch von früher funktioniert wieder.
aus dem artikel:
Das hielt die Mitarbeiter aber nicht davon ab, sich zu beklagen, dass ihre abenteuerlichen »individuellen Lösungen«, die sie mit MS Office entwickelten, nicht mehr funktionieren.
Deine Wortwahl "gejaule", "Anspruchsdenken" offenbart dich bereits als möchtegern Opensource Diktator, die wahre Welt sieht aber etwas aus.
Die meisten Computer Nutzer verstehen NICHT, die lernen AUSWENDIG und das ist auch vollkommen ok so. Der Computer ist nicht deren Aufgabe, deren Aufgabe ist die Arbeit wozu sie unter anderem einen Computer bemühen. Einbrechende Produktivität kostet auch Geld, nüchtern eingeschätzt kann ich mir gut vorstellen das eine heterogene Microsoft Landschaft unter den Umständen von Mitarbeiterzahl > X und Dateiaustausch mit anderen Abteilungen oder Ämtern billiger kommt.
Von Christel von der Post am Mi, 19. September 2012 um 13:07 #
die wahre Welt sieht aber etwas aus.
Allerdings! In der "wahren Welt" legt der Arbeitgeber fest mit welchen Mitteln gearbeitet wird und der Arbeitnehmer hat sich zu fügen, Ende der Diskussion.
Beamte sind da natürlich etwas anderes, die können von angeblich besserer "Produktivität" schwafeln, geheime Gutachten in Auftrag geben usw. usw.
>Allerdings! In der "wahren Welt" legt der Arbeitgeber fest mit welchen Mitteln >gearbeitet wird und der Arbeitnehmer hat sich zu fügen,
Schwachsinn!
Wenn der Arbeitgeber sieht das nach einer Umstellung die Dinge weniger rund laufen als vorher wird die Entscheidung nochmal überdacht. Der Arbeitgeber will/muß dafür sorgen das ein Laden läuft, Vorschriften sind nicht selbstzweck sondern werden gemacht um dies zu unterstützen und werden verworfen wenn der Plan einfach mal nicht so aufgeht.
Aber das verträgt sich natürlich nicht mit Beamtenhetze und überhaupt, wo kämen wir denn hin wenn Opensource eben mal nicht sinnvoll eingesetzt werden - igitt, die wahre Welt mit echten Problemen, keine von kleinen Stallmännchen herbeiphantasierten - die RMS Titanic ist auch untergegangen
"Wenn der Arbeitgeber sieht das nach einer Umstellung die Dinge weniger rund laufen als vorher wird die Entscheidung nochmal überdacht. Der Arbeitgeber will/muß dafür sorgen das ein Laden läuft, Vorschriften sind nicht selbstzweck sondern werden gemacht um dies zu unterstützen und werden verworfen wenn der Plan einfach mal nicht so aufgeht."
Echt? Wird in München Limux endlich rausgekickt? Da weiß der Arbeitgeber, daß es nicht gut läuft. Reaktion? Gleich Null!
Von Andersrum am Di, 18. September 2012 um 14:59 #
Ich bin im ersten Moment auch drüber gestolpert, aber man kann den Post aber auch so interpretieren, das die Verwaltung gefeuert gehört da sie nicht das machen was der Arbeitgeber (Stadtrat) beschlossen hat. Gruß
Von Frank Frank am Di, 18. September 2012 um 16:26 #
1. Die gesamte Verwaltung, welche für die Umsetzung zuständig ist, hat das zu tun, was beschlossen wurde, und nicht unter der Hand irgendwelche Gutachten einzuholen und eine Rückmigration zu planen. Sind die eigentlich geistig gestört? Wo sind wir denn hier?
2. Der kleine Mitarbeiter, welcher sich über die Lösung beschwert, weil er keinen Bock hat, sich umzugewöhnen, gehört ebenfalls gefeuert. Wenn ich in einer Firma arbeite, welche noch auf AS/400 setzt, und morgen wird auf SAP umgestellt, dann wird kein Mensch Verständnis für meine Beschwerden haben.
Bei solchen Vorgängen ist IMMER der Mensch das Problem. IMMER. Die Technik kann es gar nicht sein, denn die Lösungen sind gleichwertig und eventuelle Probleme kann man im Falle von OpenOffice sogar noch viel einfacher lösen, denn das Produkt ist freie Software. Man muss ja nur mal sehen, dass man mit OO 600.000 Euro gegenüber Microsoft eingespart hat, man könnte also im Extremfall 599.999 Euro für Änderungen am Code ausgeben, und die Lösung wäre immer noch billiger. Wobei die 599.999 Euro dann an Unternehmen aus der Region fließen würden, und nicht in die USA.
Eigentlich sollte man den Verantwortlichen die Behörden auf den Hals hetzen - Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rückmigration ohne "Gefälligkeiten" ins Rollen kam.
Seit wann ist es Aufgabe der Behörde zu investieren nur damit evtl. zu Ergebnissen kommt, woman einmalig Geld einspart? Ein Servicevertrag und Schulungen sind trotzdem notwendig. Ebenso kann die Behörde das nicht von heut' auf morgen umstellen. Eine Zeit lang wird's parallel existieren und höhere Kosten erzeugen. Richtig autark sind sie damit auch nicht, nachdem alle Formate OO kompatibel gestaltet wurden sind und müssten sie darauf hoffen das keine Interop. mit anderen Ämtern stattfindet, was für ein Wunschtraum.
Die Kosten sind nicht einmalig. Das wird ueber Jahre abgeschrieben und man muss ja regelmaessig auf die neusten Microsoft Office Versionen wechseln sonst ist das mit der Kompatibilitaet zu anderen Behoerden auch nicht gegeben. Richtig problematisch wirds dann natuerlich wenn irgendjemand eine alte Office Version, OSX, Android oder iPhone hat was die ueberwaeltigende Mehrheit ist. Kompatibilitaetswunschtraum.
Klar einmal gewechselt nie geupgradet, so kann man sich die Kosten auch schön rechnen. Und das Erstellen von Office Dokumenten findet überwiegend auf dem PC statt, warum sollen Smartphones Einfluss darauf haben?
Soziales Problem? Sehr wahrscheinlich. Bei den Verantwortlichen, die die Auswirkungen der Migration völlig falsch eingeschätzt haben. Schlecht geplant ist schon halb verloren.
Freie Software tritt hinter die berechtigten Intressen von Sachbearbeiterinnen, nichts dazulernen zu müssen, zurück. Überhaupt einen Computer benutzen zu müssen ist schon schwer genug!
Dann sind diese Sachbearbeiterinnen halt fehl am Platz und müssen ggf. wegen Arbeitsverweigerung gefeuert werden.
Kein Dreher kommt z.B. auf die absurde Idee zu fordern, nur an Maschinen eines bestimmten Herstellers arbeiten? Kein Bäcker kommt auf die Idee sich zu beschweren, weil die vorhandenen Bäckereimaschinen nicht von dem Typ sind an denen er gelernt hat und mit denen er sich bestens auskennt?
Von Frank Frank am Di, 18. September 2012 um 16:32 #
Ich gehe mittlerweile davon aus, dass B90/Die Grünen ein Projekt der CDU ist, welches einfach die Zeit jener Menschen binden soll, welche sich gerne beschweren. Denn solange diese Leute auf Demos rumhängen, sind sie kaum eine Gefahr - Demonstrationen haben keine demokratische Legitimation und sind nicht bindend. Hauptsache, die Leute kommen nicht auf die Idee, den Rechtsweg zu gehen, denn das könnte ja was werden!
Anders ist für mich nicht mehr zu erklären, wie die Grünen einen "Atomausstieg" hinbasteln konnten, welcher so wenig rechtssicher ist, dass es die CDU genau fünf Minuten gekostet hat, alles wieder rückgängig zu machen. Da haben wir eine Partei, welche 30 Jahre lang auf den Atomausstieg hinarbeitet, aber dann das Gesetz nicht sauber geschrieben bekommt. Lächerlich. Oder bei S21 war es ja auch so, wer da auf die Grünen gebaut hat, durfte nachher zuschauen, wie ein grüner Ministerpräsident den Bahnhof doch baut.
Von NonKonImOff am Di, 18. September 2012 um 19:11 #
Die Grünen hätten es schaffen können und müssen ausreichend Mehrheiten gegen S 21 zu gewinnen. Sie waren jedoch unfähig, so unfähig das man sich fragen sollte was da hinter steckt.
Die Aufgabe der Grünen wäre es also gewesen bewusst und gezielt Massenpropaganda einzusetzen um die Volksmeinung zugunsten ihrer Wählermeinung zu manipulieren?
Von NonKonImOff am Mi, 19. September 2012 um 08:31 #
Meinungsbildung findet sogar hier in De gerne mal durch Überzeugungsarbeit, durch das Vertreten besserer Argumente, statt. Nur muß man auch das können. Wo Du den Bezug zu meiner Aussage und "Massenpropaganda" siehst ist mir vollkommen unklar, oder ist es so das keine anderen Methoden der Meinungsbildung mehr von Dir wahrgenommen werden. Wäre ja in dieser Zeit auch nicht sooo verwunderlich...
Die Grünen hätten es schaffen können und müssen ausreichend Mehrheiten gegen S 21 zu gewinnen.
Hu? Wieso das? Damit die Anhänger einer Mindermeinung ("gegen S 21") doch noch ihren "Willen" bekommen und glücklich sind? Manche Menschen haben eine komische Auffassung von Demokratie... aber hey, in Zeiten bei denen im "Wahlkampf" um jede Stimme "gekämpft" und "gerungen" wird, was soll man da auch erwarten? Mann mann mann...
Von Wie Demokratie funktioniert am Mi, 19. September 2012 um 08:46 #
Komische Auffassung?? Hier mal ein paar Politik Basics zum mitschreiben: In einer Demokratie gewinnt man Mehrheiten immer noch vor allem anderen durch das vertreten besserer Argumente. Und Anhänger einer "Mindermeinung" können keine Mehrheiten erhalten (auch ganz logisch, ne?)
Von Nur die Ruhe am Mi, 19. September 2012 um 11:00 #
Das war doch gar nicht sein Punkt. Die Grünen haben groß dafür getrommelt, daß sie das Projekt schon kippen würden. Wie Du ja so richtig schreibst, war das kaum möglich. Die Wähler wurden mit wohlfeilen Versprechen eingeseift.
Von Autofahrer am Di, 18. September 2012 um 22:27 #
S21 ist ein typisches Wohlstandsproblem. Wäre es nicht schon absurd genug, dass sich die Grünen gegen den Bau eines Bahnhofes stellten, passierte dieses Schauspiel ausgerechnet in einem Bundesland, das seinen Wohlstand nicht zuletzt dem dort erfundenen Automobil verdankt. Kretschmann war ja Mitglied des maoistischen Kommunistischen Bundes Westdeutschland. Jetzt rate mal, woher der Mann seine Befehle erhält und warum ausgerechnet Daimler mit BYD kooperiert?
Von linuxkumpel am Di, 18. September 2012 um 16:10 #
Da haben wir es wieder. Externe Gutachter schreiben ihre Gutachten natürlich mit Word. Und das machen ja schließlich alle so. Was soll man da noch erwarten. München stand zur Hilfe bereit - aber was machen die Anderen ... Die Mitarbeiter scheinen wohl nicht das Übel zu sein. Wohl eher die Drohnen da Oben. Schade! Aber ich weiß wie träge eine deutsche Verwaltung sein kann, bloß nichts Neues. Schließlich haben wir das schon immer so gemacht und die anderen machen es auch so. Das ist die Innovation Deutschland, gelenkt und gesteueret von "allwissenden" alimentierten Beamten. "Armes Deutschland!"
Von blablabla am Di, 18. September 2012 um 16:24 #
Sorgen sollte eher machen dass geheime Gutachten von HansAugust eine entscheidung der öffentlichen Hand überhaupt tangieren kann. Ich hab ein gutachten das aussagt das man computer gar nicht braucht...und diese aussage ist ernst zu nehmen da der Gutachter Inhaber eines Papierkonzerns ist...er wird also recht haben.
Weshalb wird da nicht sofort von Schmiergeld ausgegangen? Eigentlich sollte doch bei solch geheimen gutachten sofort die Alarmglocken läuten nicht? Das gutachten wurde wohl auch mit dieser geheimen formel von Gartner gemacht
Externe Gutachter kommen nicht von alleine und arbeiten auch nicht für lau....
Sie werden gerufen. Von wem und warum? Von dem Budgetverwalter, welcher vielleicht auch damit sein privates aufstockt? Die ERGO hat doch einen freien Platz hinterlassen
Ich frage mich, was an OpenOffice nicht zu kapieren ist, wenn die sogar schon beim Überführen von alten Vorlagen ins neue Format scheitern, dann frage ich mich auch: Ob es bei diesen Mitarbeitern sogar grundsätzliche Defizite gibt, wo die Eignung für ihre Posten fragwürdig ist.
Von blablabla am Di, 18. September 2012 um 18:58 #
Es geht hier um Beamte!!! Verdammt nochmal was hast du denn gedacht....natürlich haben die defizite (in der freien Wildbahn/Wirtschafft sind sie ja nicht zugebrauchen)
Beim Umstellen von MSO auf OO habe ich Dinge erlebt, da gehören die Schuldigen mit Katzenscheisse beschmissen.
Bestes Beispiel, ein externer Makrogenerator der in MSO einige Dinge per Mausrekording automatisierte. Das Ding war so speziell daß man es nur mit einer bestimmten Bildschirmauflösung verwenden konnte. Und die war... 800x600. Rübergerettet von Office 97 bis 2003.
Beim Umstieg auf OO was das DAS Killerargument. Das muß gehen nölnölnöl das ist so wichtig nölnölnöl... also gut, haben sie eben Office 2010 angeschafft. Da hat das Script dann zwar auch nicht funktioniert (viele andere Dinge zwar auch nicht) aber hey, das war verschmerzbar, immerhin waren das Inkompatibilitäten innerhalb Microsoft.
Auch sehr beliebt "Von MSO gibts eine Mobilversion". Die ist zwar inhärent inkompatibel, beschnitten und verändert Dokumente genau so wie jede Alternative aber hey, ist ja Microsoft.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 18. Sep 2012 um 17:44.
Von blablabla am Di, 18. September 2012 um 19:00 #
Und das beste am ganzen ist: Zuhause ein Mac stehen und das scheiss MSO-Student drauf.....outlook fehlt halt aber hey wer hat zuhause schon ein exchange...aber egal ist ja MS! SUUUUPPPER!!!
Jap, wir brauchen unbedingt die Makros und VB-Script, sonst läuft hier nichts. Nicht ein interaktives Element habe ich bislang gesehen! Und das beste Argument: Die Leute haben Office 2010 zu Hause, daher müssen wir das auch hier für jeden Rechner anschaffen. Da bleibt mir schlicht die Sprache im Halse stecken vor lauter Würgereiz. Wie also bereits oben erwähnt: Der Mensch ist das Problem, immer nur der dumme Mensch!
Von NonKonImOff am Di, 18. September 2012 um 19:05 #
Je mehr Geld raus gehauen wird, desto mehr kann man in private Taschen stopfen. Sonst ist nichts, gar nichts! Und diese rumnölenden Windowsjunkies sind dabei nur untergeordnete, aber nützliche Erfüllungsgehilfen ohne es auch nur zu wissen. Ein Muster welches sich ständig wiederholt und Unternehmen und Organisationen in Dummheit ausbluten lässt.
Von Ich muss auch meinen Job mache am Di, 18. September 2012 um 20:20 #
Das ist ne Unterverschämtheit, von unseren Steuergeldern wollen sie leben, aber arbeiten und sich ihrem Arbeitsplatz anzupassen und fortwährendes lernen, wie es in jedem normalen Beruf erforderlich ist, das wollen sie nicht.
Deutschland hat KEIN Geld für MS Office, liebe Beamte schaut euch mal das Staatsdefizit an, also jault nicht wegen Neues rum,. sondern macht euren Job und lernt euch ein. MS Office gibt's nicht, Basta!
Hier können sich die Beamte auch mal informieren, über unsere Staatsverschuldung: http://www.staatsverschuldung.de/
Von Steuerzahler == Arbeitgeber am Di, 18. September 2012 um 22:16 #
Herr und Frau Rathaus sind also wieder mal "überfordert". Niemand jammert in Deutschland so viel wie die Verwaltungsangestellten. Wer nicht arbeitet, hat bekanntlich genug Zeit zum Jammern. Es ist doch überall gleich: Da teilen sich 5 allein erziehende Mütter (voll im Stress!) eine Vollzeitstelle, damit Frau und Kind krankenversichert sind. Den Rest der Woche verbringt man beim selbst verwirklichen. Für den Unterhalt kommt Männeken auf, der sich in der freien Wirtschaft krumm buckelt.
Man muss Verständnis für diese Damen aufbringen. Die verbringen immerhin einen Tag die Woche im Büro. Da muss natürlich der neueste Klatsch und Tratsch unter die Leute gebracht, Kaffee gekocht und der mitgebrachte Bio-Öko-Karottenkuchen mit den Kolleginnen verzehrt werden.
Erdreistet sich nun ein Bürger während des Parteiverkehrs (9 Uhr 37 bis 9 Uhr 48) ein Anliegen vorzubringen, lautet der Standardspruch "Ich bin heute den ersten(!) Tag wieder da" Logisch, für diese Tusneldas ist jeder Tag der erste!
Und da erwartet ihr wirklich, dass sich solche Leute ernsthaft mit freier Software auseinandersetzen?
Beamte werden vom Staat bezahlt nicht vom Steuerzahler. Alles andere zeigt nur deine Verachtung ggü. Menschen. Solche Verallgemeinungen braucht keiner, vorallem wenn sie nicht mal stimmen. Ich hab' bis jetzt nur Frauen in Behörden getroffen die nicht mehr im gebärfähigen Alter sind. Vielleicht sollte du mal dein Kellerverschlag verlassen und unter Menschen kommen.
Von Steuerzahler == Arbeitgeber am Mi, 19. September 2012 um 10:18 #
Getroffene Hunde bellen. Da du vermutlich nicht selbst für dein Auskommen sorgen kannst, bist du entweder im Staatsdienst oder liegst deinen im Staatsdienst befindlichen Eltern auf der Tasche. Wo hat denn der Staat deiner Meinung das Geld für das Salär seiner Bediensteten her? Denkst du, das Geld käme aus hochprofitablen Staatsunternehmen? Du kannst ja nach Nordkorea gehen, wenn es dir in der Marktwirtschaft nicht passt. Dort musst du auch nicht den Unterschied zwischen Verwaltungsangestellten und Beamten lernen. Wenn du dort anderen Leuten fälschlicherweise etwas unterstellst, kann es allerdings bitter für dich enden. Allerdings musst du dort überhaupt nicht lesen und schreiben können. Das kommt dir sicher entgegen.
Von Nur die Ruhe am Mi, 19. September 2012 um 11:06 #
Da du vermutlich nicht selbst für dein Auskommen sorgen kannst
und
Wenn du dort anderen Leuten fälschlicherweise etwas unterstellst, kann es allerdings bitter für dich enden
Tja.
Übrigens ist die Behauptung, Beamte seien per se faule Säcke, auch eine Unterstellung. So etwas kann sogar hier verfolgt werden, wenn man die Personengruppe klein genug wählt.
Wann werden die Mitarbeiter auf Windows Office geschult? Wer macht das ? Was Zahlt der Steuerzahler dafür? Welche Abhänigkeiten entstehen? Wieso ist der Schulungsaufwand überhaupt da? Wieso gibt da jemand ein Gutachten in Auftrag, das der Steuerzahler bezahlt darf, aber nicht lesen soll??
Von Linux-Dienstleister am Mi, 19. September 2012 um 09:07 #
Habe immer wieder mit bekommen, wie Arbeitslose die mit Ihrem kostenlosen Open/LibreOffice zufrieden waren. Vom Arbeitsamt werden die Leute zu einem Officekurs geschickt. Dieser ist jedoch "MS Propaganda" pur. Den Leuten wird kein Überblick über das Office-Software-Angebot gegeben und es wird nicht allgemein beigebracht, wie man dieses und jenes in den verschiedenen Anwendungen macht. In den Kursen gibt es nur MS Office. Und Word oder Excel wird so und so bedient. Die Kursbesucher laufen dann erst mal los und kaufen sich MS Office - bei sowieso schon knappem Budget! Klar, dass man dann das mühsam gelernte auch beim künftigen Arbeitgeber haben möchte!!!
Schön das du dein Geld damit verdienst, Leute auf Software einzuarbeiten die kaum Verbreitung findet, die Realität sieht aber anders aus. Deine OO/LO Kenntnisse kann man kaum auf MSOffice anwenden, ebenso wenig wirst du viele Betriebe finden, die auf kostenlose Software setzen. Ein guter Angestellter beherrscht, und sucht nicht Funktionen in, MSOffice und kann sich notfalls in andere Software einarbeiten. Solange MSO de-facto Standard ist wird sich daran nichts ändern.
Von Nur die Ruhe am Mi, 19. September 2012 um 11:08 #
Deine OO/LO Kenntnisse kann man kaum auf MSOffice anwenden
Das gilt, wenn man nur zeigt, wo man klicken muß, um ein Ergebnis zu erzielen, aber nicht, wenn man Leuten grundlegende Prinzipien und Funktionsweisen beibringt. Dann können die nicht nur Word in Version XX bedienen, sondern Textverarbeitungen im Allgemeinen. Ok, sie müssen sich ein wenig eingewöhnen, aber dann lüppt es.
Entscheidend ist, dass migriert wird wie es beschlossen ist. Die Verwaltung hat da überhaupt nichts zu melden. Es ist gut, dass sich der BIKT (nicht bitk) dort in Freiburg einsetzt. Geeignete Schulungen sollten durchgeführt werden.
Leider ist ein Wechsel nicht so einfach, denn eine Verwaltung muss vor allem funktionieren und mit anderen Verwaltungen fehlerfrei kommunizieren können. Und der einzige weltweit zu über 99% verbreitete Standard ist nun mal nicht ODF, sondern OOXML, auch wenn das viele nicht wahr haben wollen.
Den meisten Leuten hier fehlt komplett die Praxis aus Verwaltungen und Großunternehmen. Dort ist es normal, dass alltägliche und geschäftskritische Prozesse, ohne die alles sofort zusammenbricht, mit von ehemaligen Mitarbeitern in der Freizteit geschriebenen VBA-Makros laufen. Und noch schlimmer, jede noch so kleine Arbeitsgruppe macht hier ihr ganz eigenes Ding.
Das ist schlimm aber leider Realität. Diese Prozesse von der IT-Abteilung überhaupt nicht erfasst und eine Umstellung würde die Wechselkosten mindestens verzehnfachen, denn mit einer Schulung ist es nicht getan. Außerdem ist das Chaos mit Openoffice, Libreoffice und WhiteLabelOffice der Albtraum einer zuverlässigen, langfristigen IT-Planung. Alles außer MS-Office ist daher, leider, absolut weltfremde und unwirtschaftliche Träumerei.
Wenn es irgendwann mal 100%tige OOXML-Kompatibilität incl. VBA und Macros in OpenOffice gibt, dann kann man wechseln, vorher ist das leider unmöglich oder verbrennt wie in München nur sinnlos Steuergelder und funktioniert trotzdem nicht richtig.
Genau, in Großunternehmen laufen Geschäftskritische Prozesse mit VBA-Makros, kopfschüttel...
Von was für einem "Großunternehmen" sprichst Du? Der Krauter bei dir um die Ecke?
Beispiel Jabil Circuit: In 27 Ländern vertreten, 121.000 Beschäftigte, 16,5 Milliarden US$ Gewinn (nicht Umsatz!) vor Steuern.
MS-Office und Outlook sind bei Jabil komplett rausgeflogen, Jabil setzt voll auf Google. Und da Jabil ein Zulieferer ist, kommunizieren die sogar mit anderen Firmen und zwar ganz ohne VBA-Makros...
>Genau, in Großunternehmen laufen Geschäftskritische Prozesse mit VBA-Makros, kopfschüttel... >Von was für einem "Großunternehmen" sprichst Du? Der Krauter bei dir um die Ecke?
In allen Unternehmen wird Datentechnisch soviel Flickschusterei betrieben das sich die Balken biegen und ja, wenn diese Dinge nicht mehr laufen steht da so einiges. Du würdest nicht glauben wieviele, auch größere Unternehmen, Dinge die in ein ERP gehören in Excel Dateien pflegen die mitunter auch über die Jahre mit Macros gespickt wurden. Das ist normal und da kannst du in der Tat nichts dran machen - Office ist geduldig und für den ersten Schritt reichts ja halt meistens. Anstatt für den 2. Schritt den Fachmann kommen zu lassen (weil der kostet Geld und Geld heisst Bürokratie) wird rumgeflickt.
Großunternehmen muß im übrigen nicht zwingend Fortune sowieso heissen, da gibts auch noch genug Unternehmen mit 200 Mitarbeitern die bundesweit Wasserwerke bauen oder ähnliche "Krauter um die Ecke".
Von Hein Mück am Do, 20. September 2012 um 01:12 #
Bei dieser Art der Frickelei wird es mir auch langsam klar warum in Deutschland z.B. Flüghäfen nicht fristgerecht eröffnet werden können (Berlin/Brandenburg).
Hauptsache die Beamten können weiterhin "produktiv" mit MS-Office und VB-Makros arbeiten...
Ich meine damit große, weltumspannende DAX-Konzerne, aber es betrifft auch viele kleinere Firmen und eben Verwaltungen im In- und Ausland. Man glaubt es auch erst, wenn man es selbst erlebt hat. Nicht nur große Dinge wie der Jahresabschluss, sondern auch hunderte Alltagsprozesse aller Art werden über VBA-Macros in über die Jahre selbstgestrickten Excel und Access-Datenbanken nach mehrseitigen Bastelanleitungen zuverlässig von ständig wechselnden Mitarbeitern durchgeführt. Bei einem Wechsel müsste man das alles erfassen, dokumentieren und auf anderer Basis neu programmieren, ein unfassbarer und unvorstellbarer Aufwand. Der Spruch "never change a running system" kommt nicht von ungefähr. Office wird doch längst nicht nur zum Briefe schreiben genutzt und auch da ist 100%tige Microsoft-Kompatibilität Pflicht, weil sonst ein unvorstellbares Chaos ausbricht.
Der Arbeitgeber hat das Recht, festzulegen, mit welcher Lösung gearbeitet wird, und der Mitarbeiter hat sich daran anzupassen. Meine Güte. Wer sich gegen die Interessen seines Arbeitgebers stellt, gehört gefeuert. Das wäre in einer beliebigen Firma auch nicht anders.
Hast du die Nachricht überhaupt gelesen? Was hat das mit den Mitarbeitern zu tun?
>>Das hielt die Mitarbeiter aber nicht davon ab, sich zu beklagen, dass ihre abenteuerlichen »individuellen Lösungen«, die sie mit MS Office entwickelten, nicht mehr funktionieren.< <
Das gejaule der Mitarbeiter wird immer erwähnt wenn es um eine Rückmigration zu MS Software geht!
Das wird aber nur ein vorgeschobenes Argument sein. MS hat sicher mit Geldkoffern Überzeugungsarbeit geleistet.
Es genügt schon wenn man dicke Rabatte auf die Produkte und den Service gibt.
Dieses Gejaule und Anspruchsdenken gibt es offensichtlich nur bei Beamten und im öffentlichen Diest. Der Steuerzahler zahlt schließlich alles.
Ich habe jedenfalls noch nie einen LKW-Fahrer getroffen der gemault hätte das er auschließlich Mercedes fahren will, weil bei Scania oder MAN dies und jenes geringfügig anders gehandhabt wird.
Mir scheint der gemeinsame Nenner nicht "Beamte", sondern eher "Computer-Nutzer" zu sein. Auch Beamte fahren mal Opel, mal Toyota oder Fiat, und essen mal Toast, mal Flocken, mal ein Ei zum Frühstück. Aber sobald es um PCs geht, müssen die Knöpfe genau da sein wo sie die letzten 20 Jahre schon waren. Nicht nur bei Beamten, sondern auch beim Fernfahrer der zwischen Mercedes, Scania und MAN wechselt, beim Handwerker mit Werkzeugen von Bosch, Dewalt und Festool, der Hausfrau die früher einen Gasherd, dann Elektro, und jetzt Ceran hat. Überall will man die Wahl haben, aber bloss nicht bei Software! Da reichen kleinste Änderungen um den Anwender völlig aus der Fassung zu bringen.
da werden die freiburger beamten aber augen machen, wenn sie sich plötzlich mit den ribbons auseinander setzen dürfen. der schulungsaufwand hierzu dürfte wesentlich höher sein als der zu oo.org. hauptsache der pfusch von früher funktioniert wieder.
aus dem artikel:
Wir sind in Deutschland. Klar wird gejammert, immer.
Deine Wortwahl "gejaule", "Anspruchsdenken" offenbart dich bereits als möchtegern Opensource Diktator, die wahre Welt sieht aber etwas aus.
Die meisten Computer Nutzer verstehen NICHT, die lernen AUSWENDIG und das ist auch vollkommen ok so. Der Computer ist nicht deren Aufgabe, deren Aufgabe ist die Arbeit wozu sie unter anderem einen Computer bemühen. Einbrechende Produktivität kostet auch Geld, nüchtern eingeschätzt kann ich mir gut vorstellen das eine heterogene Microsoft Landschaft unter den Umständen von Mitarbeiterzahl > X und Dateiaustausch mit anderen Abteilungen oder Ämtern billiger kommt.
Allerdings! In der "wahren Welt" legt der Arbeitgeber fest mit welchen Mitteln gearbeitet wird und der Arbeitnehmer hat sich zu fügen, Ende der Diskussion.
Beamte sind da natürlich etwas anderes, die können von angeblich besserer "Produktivität" schwafeln, geheime Gutachten in Auftrag geben usw. usw.
>Allerdings! In der "wahren Welt" legt der Arbeitgeber fest mit welchen Mitteln
>gearbeitet wird und der Arbeitnehmer hat sich zu fügen,
Schwachsinn!
Wenn der Arbeitgeber sieht das nach einer Umstellung die Dinge weniger rund laufen als vorher wird die Entscheidung nochmal überdacht. Der Arbeitgeber will/muß dafür sorgen das ein Laden läuft, Vorschriften sind nicht selbstzweck sondern werden gemacht um dies zu unterstützen und werden verworfen wenn der Plan einfach mal nicht so aufgeht.
Aber das verträgt sich natürlich nicht mit Beamtenhetze und überhaupt, wo kämen wir denn hin wenn Opensource eben mal nicht sinnvoll eingesetzt werden - igitt, die wahre Welt mit echten Problemen, keine von kleinen Stallmännchen herbeiphantasierten - die RMS Titanic ist auch untergegangen
"Wenn der Arbeitgeber sieht das nach einer Umstellung die Dinge weniger rund laufen als vorher wird die Entscheidung nochmal überdacht. Der Arbeitgeber will/muß dafür sorgen das ein Laden läuft, Vorschriften sind nicht selbstzweck sondern werden gemacht um dies zu unterstützen und werden verworfen wenn der Plan einfach mal nicht so aufgeht."
Echt? Wird in München Limux endlich rausgekickt? Da weiß der Arbeitgeber, daß es nicht gut läuft. Reaktion? Gleich Null!
Echt? Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft können auf Kosten des Arbeitgebers geheime Gutachten in Auftrag geben?
Hast Du schon einmal in der freien Wirtschaft gearbeitet?
Ich bin im ersten Moment auch drüber gestolpert, aber man kann den Post aber auch so interpretieren, das die Verwaltung gefeuert gehört da sie nicht das machen was der Arbeitgeber (Stadtrat) beschlossen hat.
Gruß
1. Die gesamte Verwaltung, welche für die Umsetzung zuständig ist, hat das zu tun, was beschlossen wurde, und nicht unter der Hand irgendwelche Gutachten einzuholen und eine Rückmigration zu planen. Sind die eigentlich geistig gestört? Wo sind wir denn hier?
2. Der kleine Mitarbeiter, welcher sich über die Lösung beschwert, weil er keinen Bock hat, sich umzugewöhnen, gehört ebenfalls gefeuert. Wenn ich in einer Firma arbeite, welche noch auf AS/400 setzt, und morgen wird auf SAP umgestellt, dann wird kein Mensch Verständnis für meine Beschwerden haben.
Bei solchen Vorgängen ist IMMER der Mensch das Problem. IMMER. Die Technik kann es gar nicht sein, denn die Lösungen sind gleichwertig und eventuelle Probleme kann man im Falle von OpenOffice sogar noch viel einfacher lösen, denn das Produkt ist freie Software. Man muss ja nur mal sehen, dass man mit OO 600.000 Euro gegenüber Microsoft eingespart hat, man könnte also im Extremfall 599.999 Euro für Änderungen am Code ausgeben, und die Lösung wäre immer noch billiger. Wobei die 599.999 Euro dann an Unternehmen aus der Region fließen würden, und nicht in die USA.
Eigentlich sollte man den Verantwortlichen die Behörden auf den Hals hetzen - Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rückmigration ohne "Gefälligkeiten" ins Rollen kam.
Seit wann ist es Aufgabe der Behörde zu investieren nur damit evtl. zu Ergebnissen kommt, woman einmalig Geld einspart? Ein Servicevertrag und Schulungen sind trotzdem notwendig. Ebenso kann die Behörde das nicht von heut' auf morgen umstellen. Eine Zeit lang wird's parallel existieren und höhere Kosten erzeugen. Richtig autark sind sie damit auch nicht, nachdem alle Formate OO kompatibel gestaltet wurden sind und müssten sie darauf hoffen das keine Interop. mit anderen Ämtern stattfindet, was für ein Wunschtraum.
Die Kosten sind nicht einmalig. Das wird ueber Jahre abgeschrieben und man muss ja regelmaessig auf die neusten Microsoft Office Versionen wechseln sonst ist das mit der Kompatibilitaet zu anderen Behoerden auch nicht gegeben.
Richtig problematisch wirds dann natuerlich wenn irgendjemand eine alte Office Version, OSX, Android oder iPhone hat was die ueberwaeltigende Mehrheit ist. Kompatibilitaetswunschtraum.
Klar einmal gewechselt nie geupgradet, so kann man sich die Kosten auch schön rechnen. Und das Erstellen von Office Dokumenten findet überwiegend auf dem PC statt, warum sollen Smartphones Einfluss darauf haben?
> Das wäre in einer beliebigen Firma auch nicht anders.
Das ist keine beliebige Firma, das ist der öffentliche Dienst. Und der ist rechenschaftsschuldig...
Soziales Problem? Sehr wahrscheinlich. Bei den Verantwortlichen, die die Auswirkungen der Migration völlig falsch eingeschätzt haben. Schlecht geplant ist schon halb verloren.
Besonders interessant ist diesem Zusammenhang ist, dass der Bürgermeister von Freiburg von B90/Grüne ist.
Wo doch B90/Grüne doch angeblich sooo für freie Software sind...
Freie Software tritt hinter die berechtigten Intressen von Sachbearbeiterinnen, nichts dazulernen zu müssen, zurück. Überhaupt einen Computer benutzen zu müssen ist schon schwer genug!
Dann sind diese Sachbearbeiterinnen halt fehl am Platz und müssen ggf. wegen Arbeitsverweigerung gefeuert werden.
Kein Dreher kommt z.B. auf die absurde Idee zu fordern, nur an Maschinen eines bestimmten Herstellers arbeiten? Kein Bäcker kommt auf die Idee sich zu beschweren, weil die vorhandenen Bäckereimaschinen nicht von dem Typ sind an denen er gelernt hat und mit denen er sich bestens auskennt?
Das sind ja auch Männer, von denen wird erwartet, dass sie mit jeder Maschine zurechtkommen
> Intressen von Sachbearbeiterinnen
plonk
Ich gehe mittlerweile davon aus, dass B90/Die Grünen ein Projekt der CDU ist, welches einfach die Zeit jener Menschen binden soll, welche sich gerne beschweren. Denn solange diese Leute auf Demos rumhängen, sind sie kaum eine Gefahr - Demonstrationen haben keine demokratische Legitimation und sind nicht bindend. Hauptsache, die Leute kommen nicht auf die Idee, den Rechtsweg zu gehen, denn das könnte ja was werden!
Anders ist für mich nicht mehr zu erklären, wie die Grünen einen "Atomausstieg" hinbasteln konnten, welcher so wenig rechtssicher ist, dass es die CDU genau fünf Minuten gekostet hat, alles wieder rückgängig zu machen. Da haben wir eine Partei, welche 30 Jahre lang auf den Atomausstieg hinarbeitet, aber dann das Gesetz nicht sauber geschrieben bekommt. Lächerlich. Oder bei S21 war es ja auch so, wer da auf die Grünen gebaut hat, durfte nachher zuschauen, wie ein grüner Ministerpräsident den Bahnhof doch baut.
Was hätte er deiner Meinung nach sonst machen sollen?! Verträge brechen? Die Bahn verklagen? Was? Sags mir bitte ...
Die Grünen hätten es schaffen können und müssen ausreichend Mehrheiten gegen S 21 zu gewinnen. Sie waren jedoch unfähig, so unfähig das man sich fragen sollte was da hinter steckt.
Die Aufgabe der Grünen wäre es also gewesen bewusst und gezielt Massenpropaganda einzusetzen um die Volksmeinung zugunsten ihrer Wählermeinung zu manipulieren?
Aus welchem Land kommstn du?
Meinungsbildung findet sogar hier in De gerne mal durch Überzeugungsarbeit, durch das Vertreten besserer Argumente, statt. Nur muß man auch das können. Wo Du den Bezug zu meiner Aussage und "Massenpropaganda" siehst ist mir vollkommen unklar, oder ist es so das keine anderen Methoden der Meinungsbildung mehr von Dir wahrgenommen werden. Wäre ja in dieser Zeit auch nicht sooo verwunderlich...
Komische Auffassung?? Hier mal ein paar Politik Basics zum mitschreiben: In einer Demokratie gewinnt man Mehrheiten immer noch vor allem anderen durch das vertreten besserer Argumente. Und Anhänger einer "Mindermeinung" können keine Mehrheiten erhalten (auch ganz logisch, ne?)
Genau so einen Schwachsinn habe ich als Antwort erwartet. Was frage ich auch noch...
Das war doch gar nicht sein Punkt. Die Grünen haben groß dafür getrommelt, daß sie das Projekt schon kippen würden. Wie Du ja so richtig schreibst, war das kaum möglich. Die Wähler wurden mit wohlfeilen Versprechen eingeseift.
Dann hätten die Wähler die Grünen nicht wählen sollen, weil das Wahlversprechen offensichtlich nicht eingehalten werden konnte.
S21 ist ein typisches Wohlstandsproblem. Wäre es nicht schon absurd genug, dass sich die Grünen gegen den Bau eines Bahnhofes stellten, passierte dieses Schauspiel ausgerechnet in einem Bundesland, das seinen Wohlstand nicht zuletzt dem dort erfundenen Automobil verdankt. Kretschmann war ja Mitglied des maoistischen Kommunistischen Bundes Westdeutschland. Jetzt rate mal, woher der Mann seine Befehle erhält und warum ausgerechnet Daimler mit BYD kooperiert?
Da haben wir es wieder. Externe Gutachter schreiben ihre Gutachten natürlich mit Word. Und das machen ja schließlich alle so. Was soll man da noch erwarten. München stand zur Hilfe bereit - aber was machen die Anderen ... Die Mitarbeiter scheinen wohl nicht das Übel zu sein. Wohl eher die Drohnen da Oben. Schade! Aber ich weiß wie träge eine deutsche Verwaltung sein kann, bloß nichts Neues. Schließlich haben wir das schon immer so gemacht und die anderen machen es auch so. Das ist die Innovation Deutschland, gelenkt und gesteueret von "allwissenden" alimentierten Beamten. "Armes Deutschland!"
Sorgen sollte eher machen dass geheime Gutachten von HansAugust eine entscheidung der öffentlichen Hand überhaupt tangieren kann.
Ich hab ein gutachten das aussagt das man computer gar nicht braucht...und diese aussage ist ernst zu nehmen da der Gutachter Inhaber eines Papierkonzerns ist...er wird also recht haben.
Weshalb wird da nicht sofort von Schmiergeld ausgegangen? Eigentlich sollte doch bei solch geheimen gutachten sofort die Alarmglocken läuten nicht? Das gutachten wurde wohl auch mit dieser geheimen formel von Gartner gemacht
Das kann nicht sein. Papierkonzerne profitieren von Kombjudern bei den ganzen Emails die ausgedruckt werden.
Stimmt aber mit interner rohrpost würden sie noch mehr verdiehen
Externe Gutachter kommen nicht von alleine und arbeiten auch nicht für lau....
Sie werden gerufen. Von wem und warum? Von dem Budgetverwalter, welcher vielleicht auch damit sein privates aufstockt?
Die ERGO hat doch einen freien Platz hinterlassen
Ich frage mich, was an OpenOffice nicht zu kapieren ist, wenn die sogar schon beim Überführen von alten Vorlagen ins neue Format scheitern, dann frage ich mich auch: Ob es bei diesen Mitarbeitern sogar grundsätzliche Defizite gibt, wo die Eignung für ihre Posten fragwürdig ist.
Es geht hier um Beamte!!! Verdammt nochmal was hast du denn gedacht....natürlich haben die defizite (in der freien Wildbahn/Wirtschafft sind sie ja nicht zugebrauchen)
@blablabla: Lassen Sie bitte solche unqualifizierte Kommentare stecken. Die braucht wirklich niemand.
Oh, sorry tut mir leid
Eine eindrucksvolle Demonstration, was für Leute in der freien Wirtschaft arbeiten.
Wobei ich mal absurderweise unterstelle, dass du überhaupt arbeitest.
Beim Umstellen von MSO auf OO habe ich Dinge erlebt, da gehören die Schuldigen mit Katzenscheisse beschmissen.
Bestes Beispiel, ein externer Makrogenerator der in MSO einige Dinge per Mausrekording automatisierte. Das Ding war so speziell daß man es nur mit einer bestimmten Bildschirmauflösung verwenden konnte. Und die war... 800x600. Rübergerettet von Office 97 bis 2003.
Beim Umstieg auf OO was das DAS Killerargument. Das muß gehen nölnölnöl das ist so wichtig nölnölnöl... also gut, haben sie eben Office 2010 angeschafft. Da hat das Script dann zwar auch nicht funktioniert (viele andere Dinge zwar auch nicht) aber hey, das war verschmerzbar, immerhin waren das Inkompatibilitäten innerhalb Microsoft.
Auch sehr beliebt "Von MSO gibts eine Mobilversion". Die ist zwar inhärent inkompatibel, beschnitten und verändert Dokumente genau so wie jede Alternative aber hey, ist ja Microsoft.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 18. Sep 2012 um 17:44.Und das beste am ganzen ist:
Zuhause ein Mac stehen und das scheiss MSO-Student drauf.....outlook fehlt halt aber hey wer hat zuhause schon ein exchange...aber egal ist ja MS! SUUUUPPPER!!!
Jap, wir brauchen unbedingt die Makros und VB-Script, sonst läuft hier nichts. Nicht ein interaktives Element habe ich bislang gesehen!
Und das beste Argument: Die Leute haben Office 2010 zu Hause, daher müssen wir das auch hier für jeden Rechner anschaffen. Da bleibt mir schlicht die Sprache im Halse stecken vor lauter Würgereiz.
Wie also bereits oben erwähnt: Der Mensch ist das Problem, immer nur der dumme Mensch!
Je mehr Geld raus gehauen wird, desto mehr kann man in private Taschen stopfen. Sonst ist nichts, gar nichts! Und diese rumnölenden Windowsjunkies sind dabei nur untergeordnete, aber nützliche Erfüllungsgehilfen ohne es auch nur zu wissen. Ein Muster welches sich ständig wiederholt und Unternehmen und Organisationen in Dummheit ausbluten lässt.
Das ist ne Unterverschämtheit, von unseren Steuergeldern wollen sie leben, aber arbeiten und sich ihrem Arbeitsplatz anzupassen und fortwährendes lernen, wie es in jedem normalen Beruf erforderlich ist, das wollen sie nicht.
Deutschland hat KEIN Geld für MS Office, liebe Beamte schaut euch mal das Staatsdefizit an, also jault nicht wegen Neues rum,. sondern macht euren Job und lernt euch ein.
MS Office gibt's nicht, Basta!
Hier können sich die Beamte auch mal informieren, über unsere Staatsverschuldung:
http://www.staatsverschuldung.de/
Hättest du die Zeit produktiv genutzt statt zu meckern, würde der Staat auch besser auf deine Wünsche eingehen.
Herr und Frau Rathaus sind also wieder mal "überfordert". Niemand jammert in Deutschland so viel wie die Verwaltungsangestellten. Wer nicht arbeitet, hat bekanntlich genug Zeit zum Jammern. Es ist doch überall gleich: Da teilen sich 5 allein erziehende Mütter (voll im Stress!) eine Vollzeitstelle, damit Frau und Kind krankenversichert sind. Den Rest der Woche verbringt man beim selbst verwirklichen. Für den Unterhalt kommt Männeken auf, der sich in der freien Wirtschaft krumm buckelt.
Man muss Verständnis für diese Damen aufbringen. Die verbringen immerhin einen Tag die Woche im Büro. Da muss natürlich der neueste Klatsch und Tratsch unter die Leute gebracht, Kaffee gekocht und der mitgebrachte Bio-Öko-Karottenkuchen mit den Kolleginnen verzehrt werden.
Erdreistet sich nun ein Bürger während des Parteiverkehrs (9 Uhr 37 bis 9 Uhr 48) ein Anliegen vorzubringen, lautet der Standardspruch "Ich bin heute den ersten(!) Tag wieder da" Logisch, für diese Tusneldas ist jeder Tag der erste!
Und da erwartet ihr wirklich, dass sich solche Leute ernsthaft mit freier Software auseinandersetzen?
Beamte werden vom Staat bezahlt nicht vom Steuerzahler. Alles andere zeigt nur deine Verachtung ggü. Menschen. Solche Verallgemeinungen braucht keiner, vorallem wenn sie nicht mal stimmen. Ich hab' bis jetzt nur Frauen in Behörden getroffen die nicht mehr im gebärfähigen Alter sind. Vielleicht sollte du mal dein Kellerverschlag verlassen und unter Menschen kommen.
Getroffene Hunde bellen. Da du vermutlich nicht selbst für dein Auskommen sorgen kannst, bist du entweder im Staatsdienst oder liegst deinen im Staatsdienst befindlichen Eltern auf der Tasche. Wo hat denn der Staat deiner Meinung das Geld für das Salär seiner Bediensteten her? Denkst du, das Geld käme aus hochprofitablen Staatsunternehmen? Du kannst ja nach Nordkorea gehen, wenn es dir in der Marktwirtschaft nicht passt. Dort musst du auch nicht den Unterschied zwischen Verwaltungsangestellten und Beamten lernen. Wenn du dort anderen Leuten fälschlicherweise etwas unterstellst, kann es allerdings bitter für dich enden. Allerdings musst du dort überhaupt nicht lesen und schreiben können. Das kommt dir sicher entgegen.
und
Tja.
Übrigens ist die Behauptung, Beamte seien per se faule Säcke, auch eine Unterstellung. So etwas kann sogar hier verfolgt werden, wenn man die Personengruppe klein genug wählt.
Da fragt man sich doch ernsthaft, was Menschen, die solchen Bullshit ablassen, beruflich machen, oder?
why not just migrating to MS-INTERNET-EXPLORER?
?
because it is so SECURE !
Wann werden die Mitarbeiter auf Windows Office geschult?
Wer macht das ?
Was Zahlt der Steuerzahler dafür?
Welche Abhänigkeiten entstehen?
Wieso ist der Schulungsaufwand überhaupt da?
Wieso gibt da jemand ein Gutachten in Auftrag, das der Steuerzahler bezahlt darf, aber nicht lesen soll??
Habe immer wieder mit bekommen, wie Arbeitslose die mit Ihrem kostenlosen Open/LibreOffice zufrieden waren. Vom Arbeitsamt werden die Leute zu einem Officekurs geschickt. Dieser ist jedoch "MS Propaganda" pur. Den Leuten wird kein Überblick über das Office-Software-Angebot gegeben und es wird nicht allgemein beigebracht, wie man dieses und jenes in den verschiedenen Anwendungen macht. In den Kursen gibt es nur MS Office. Und Word oder Excel wird so und so bedient. Die Kursbesucher laufen dann erst mal los und kaufen sich MS Office - bei sowieso schon knappem Budget!
Klar, dass man dann das mühsam gelernte auch beim künftigen Arbeitgeber haben möchte!!!
Schön das du dein Geld damit verdienst, Leute auf Software einzuarbeiten die kaum Verbreitung findet, die Realität sieht aber anders aus. Deine OO/LO Kenntnisse kann man kaum auf MSOffice anwenden, ebenso wenig wirst du viele Betriebe finden, die auf kostenlose Software setzen. Ein guter Angestellter beherrscht, und sucht nicht Funktionen in, MSOffice und kann sich notfalls in andere Software einarbeiten. Solange MSO de-facto Standard ist wird sich daran nichts ändern.
Das gilt, wenn man nur zeigt, wo man klicken muß, um ein Ergebnis zu erzielen, aber nicht, wenn man Leuten grundlegende Prinzipien und Funktionsweisen beibringt. Dann können die nicht nur Word in Version XX bedienen, sondern Textverarbeitungen im Allgemeinen. Ok, sie müssen sich ein wenig eingewöhnen, aber dann lüppt es.
Entscheidend ist, dass migriert wird wie es beschlossen ist. Die Verwaltung hat da überhaupt nichts zu melden. Es ist gut, dass sich der BIKT (nicht bitk) dort in Freiburg einsetzt. Geeignete Schulungen sollten durchgeführt werden.
Leider ist ein Wechsel nicht so einfach, denn eine Verwaltung muss vor allem funktionieren und mit anderen Verwaltungen fehlerfrei kommunizieren können. Und der einzige weltweit zu über 99% verbreitete Standard ist nun mal nicht ODF, sondern OOXML, auch wenn das viele nicht wahr haben wollen.
Den meisten Leuten hier fehlt komplett die Praxis aus Verwaltungen und Großunternehmen. Dort ist es normal, dass alltägliche und geschäftskritische Prozesse, ohne die alles sofort zusammenbricht, mit von ehemaligen Mitarbeitern in der Freizteit geschriebenen VBA-Makros laufen. Und noch schlimmer, jede noch so kleine Arbeitsgruppe macht hier ihr ganz eigenes Ding.
Das ist schlimm aber leider Realität. Diese Prozesse von der IT-Abteilung überhaupt nicht erfasst und eine Umstellung würde die Wechselkosten mindestens verzehnfachen, denn mit einer Schulung ist es nicht getan. Außerdem ist das Chaos mit Openoffice, Libreoffice und WhiteLabelOffice der Albtraum einer zuverlässigen, langfristigen IT-Planung. Alles außer MS-Office ist daher, leider, absolut weltfremde und unwirtschaftliche Träumerei.
Wenn es irgendwann mal 100%tige OOXML-Kompatibilität incl. VBA und Macros in OpenOffice gibt, dann kann man wechseln, vorher ist das leider unmöglich oder verbrennt wie in München nur sinnlos Steuergelder und funktioniert trotzdem nicht richtig.
Genau, in Großunternehmen laufen Geschäftskritische Prozesse mit VBA-Makros, kopfschüttel...
Von was für einem "Großunternehmen" sprichst Du? Der Krauter bei dir um die Ecke?
Beispiel Jabil Circuit: In 27 Ländern vertreten, 121.000 Beschäftigte, 16,5 Milliarden US$ Gewinn (nicht Umsatz!) vor Steuern.
MS-Office und Outlook sind bei Jabil komplett rausgeflogen, Jabil setzt voll auf Google. Und da Jabil ein Zulieferer ist, kommunizieren die sogar mit anderen Firmen und zwar ganz ohne VBA-Makros...
Du hast Umsatz und Gewinn verwechselt...
>Genau, in Großunternehmen laufen Geschäftskritische Prozesse mit VBA-Makros, kopfschüttel...
>Von was für einem "Großunternehmen" sprichst Du? Der Krauter bei dir um die Ecke?
In allen Unternehmen wird Datentechnisch soviel Flickschusterei betrieben das sich die Balken biegen und ja, wenn diese Dinge nicht mehr laufen steht da so einiges. Du würdest nicht glauben wieviele, auch größere Unternehmen, Dinge die in ein ERP gehören in Excel Dateien pflegen die mitunter auch über die Jahre mit Macros gespickt wurden. Das ist normal und da kannst du in der Tat nichts dran machen - Office ist geduldig und für den ersten Schritt reichts ja halt meistens. Anstatt für den 2. Schritt den Fachmann kommen zu lassen (weil der kostet Geld und Geld heisst Bürokratie) wird rumgeflickt.
Großunternehmen muß im übrigen nicht zwingend Fortune sowieso heissen, da gibts auch noch genug Unternehmen mit 200 Mitarbeitern die bundesweit Wasserwerke bauen oder ähnliche "Krauter um die Ecke".
Bei dieser Art der Frickelei wird es mir auch langsam klar warum in Deutschland z.B. Flüghäfen nicht fristgerecht eröffnet werden können (Berlin/Brandenburg).
Hauptsache die Beamten können weiterhin "produktiv" mit MS-Office und VB-Makros arbeiten...
Ich meine damit große, weltumspannende DAX-Konzerne, aber es betrifft auch viele kleinere Firmen und eben Verwaltungen im In- und Ausland. Man glaubt es auch erst, wenn man es selbst erlebt hat. Nicht nur große Dinge wie der Jahresabschluss, sondern auch hunderte Alltagsprozesse aller Art werden über VBA-Macros in über die Jahre selbstgestrickten Excel und Access-Datenbanken nach mehrseitigen Bastelanleitungen zuverlässig von ständig wechselnden Mitarbeitern durchgeführt.
Bei einem Wechsel müsste man das alles erfassen, dokumentieren und auf anderer Basis neu programmieren, ein unfassbarer und unvorstellbarer Aufwand. Der Spruch "never change a running system" kommt nicht von ungefähr. Office wird doch längst nicht nur zum Briefe schreiben genutzt und auch da ist 100%tige Microsoft-Kompatibilität Pflicht, weil sonst ein unvorstellbares Chaos ausbricht.