Mit Cinnamon 2D läuft der Gnome-Fork auch auf Rechnern, deren Grafikausgabe ohne 3D-Unterstützung auskommen muss.
Der "2D-Modus" basiert auf der LLVMpipe (Gleiches Spiel wie bei der GNOME-Shell). Man sollte mindestens eine DualCore-CPU verbaut haben um das Teil wirklich benutzbar einsetzen zu können. Mit langsameren CPUs verkommt der 2D-Modus zu einer sehr zähen Angelegenheit und ist dann nur in absoluten Notfallen zu gebrauchen.
Ein Pentium-M, Pentium 4 oder Athlon 64 dürfte schon zu schwach sein.
Genau an dieser Stelle fragt man sich doch, für wen das überhaupt relevant sein sollte. Neuere (core2duo) Prozessoren kommen in der Regel mindestens mit Intels GMA 965, welche genügend 3D-Beschleunigung für Compiz, gnome-shell und Windows Aero mitbringen. Ist das nur ein Marketing-Gag, weil so viele das böse 3D nicht haben wollen oder gibt es da eine tatsächliche Zielgruppe, für die das nützlich sein kann?
[..]kommen in der Regel mindestens mit Intels GMA 965
In ein wenig älteren Notebooks ist auch noch der GMA 945 verbaut. Reicht aber trotzdem.
Ist das nur ein Marketing-Gag, weil so viele das böse 3D nicht haben wollen oder gibt es da eine tatsächliche Zielgruppe, für die das nützlich sein kann?
Der Sinn und Zweck dieses Modus dürfte wohl einzig und allein darin liegen, bei einem Problem mit dem Grafikkartentreiber eine Art Notfallmodus mit der gewohnten Benutzeroberfläche bereitzustellen.
In meinen Augen macht der Modus nämlich kaum Sinn außer als im Notfall, da es so gut wie für jede aktuelle und ältere Grafikkarte auf dem Markt passende Treiber gibt (Egal ob jetzt offen oder proprietär).
Die einzigen denen die Situation etwas sauer aufstoßen dürfte, sind Besitzer eines Pentium-M-basierten Notebooks mit einer 855GM-Chipsatzgrafik. Diese unterstützt nämlich keine der neuen Desktops im 3D-Modus (Mangels OpenGL 1.3) und der Pentium-M dürfte ein wenig zu langsam sein um die LLVMpipe-basierten Fallback-Modi vernünftig einsetzen zu können.
Von Anonymous am Mi, 19. September 2012 um 23:09 #
Ich würde mich ja eher fragen, was diese Zappelscheisse auf nem Desktop zu suchen hat. Der ist zum Programme starten und zum File-ablegen da. Warum braucht der Ressourcen wie vor wenigen Jahren ein ausgewachsenes 3D-CAD?
Na gut, der Zug ist abgefahren, weil es genügend Idioten gibt, die auf so einen Mist stehen - vor allem unter den Codern.
Ich würde mich ja eher fragen, was diese Zappelscheisse auf nem Desktop zu suchen hat. Der ist zum Programme starten und zum File-ablegen da. Warum braucht der Ressourcen wie vor wenigen Jahren ein ausgewachsenes 3D-CAD?
Sehe ich auch so. Solange es neben den Spielzeugdesktops noch nutzbare gibt bzw das Gezappel und sonstiges nerviges schnell deaktiviert werden kann geht es ja, aber mittlerweile befürchtet man das die alle Desktops unbrauchbar machen werden.
Von Antinymous am Do, 20. September 2012 um 01:44 #
Es ist unglaublich, was für ein beschränktes Weltbild manche Menschen haben können. Geht's vielleicht noch etwas primitiver, als jemanden, dem etwas gefällt, was du als unnötig erachtest, deswegen als Idioten abzustempeln?
Von Idiotencoder am Do, 20. September 2012 um 02:47 #
weil es genügend Idioten gibt, die auf so einen Mist stehen - vor allem unter den Codern.
Diese Coder, bzw. sogenannte Idioten wie du sie nennst, wissen im Gegensatz zu dir, warum sie das machen.
Tatsache ist nämlich, dass die Fenster der einzelnen Programme heutzutage in Texturen gerendert werden weil man dadurch ein paar elegante Vorteile erzielt. Der Größte davon, abgesehen von der Entlastung der CPU durch die Nutzung der GPU, ist zweifelsohne, dass man dadurch leicht und effizient Miniaturansichten einzelner Fenster darstellen kann. Windows 7 macht davon bei der Fenstervorschau wenn man die Maus über das Panel zieht rege Gebrauch und KDE 4.8 AFAIK auch.
Ein weiterer Vorteil sind Transparenzeffekte und natürlich ein performantes verschieben der Fenster bei gleichzeitig vollständiger Darstellung des Fensterinhalts. Da war früher nicht so, dort wurde aus Performancegründen oft nur der Rahmen verschoben und erst, nachdem man die Maus loslies, wurde das Fenster dann wieder neu gemalt und dargestellt. Dadurch, dass man nun heute die Fenster als Texturen vorliegen hat, muss man das nicht mehr machen.
So und diese Wobbeleffekte die kommen praktisch gratis dazu, denn die Textur wird dazu nur auf ein Drahtgittermodell gespannt und das wird dann durch die GPU verzerrt, gestaucht und was der Geier was. Für die GPU ist das nur wenig Arbeit, die im Vergleich zu heutigen 3d Spielen nicht der Rede wert ist.
Die Performancelücken abhängig von der GPU und ihren unterstützen Features fangen praktisch erst dann an, wenn man auf der Texture noch arbeiten möchte, dafür braucht man dann Pixel Shader, womit dann eine Vielzahl weiterer Effekte möglich werden.
Und Strom sparen kann man durch den Verzicht der 3d Funktionen auf modernen GPUs auch nicht mehr, denn heutige GPUs z.B: die NVidia GPUS ab der Geforce 8xxx Serie sind so gebaut, das sie praktisch keine klassische 2d Button & Fensterbeschleunigung mehr haben. Das wird heute alles durch die 3d Funktionen der GPU simuliert und kostet auch fast nichts, weil es nicht einmal zu einer 1 % Auslastung der GPU führt.
So, und damit du dich auch mal etwas bilden kannst, verweise ich dich auf dieses Grundlagentutorial, damit du mal eine Vorstellung davon bekommst, wie Coder das machen:
Das einzige was man also an den modernen 3d Desktops überhaupt kritisieren kann, ist die Tatsache, dass man an die ganz alten Grafikkarten, darunter unter denen mit 3d Beschleunigung auch diejenigen mit fest verdrahteter Renderpipline, nicht mehr gedacht hat und mindestens Shaderunterstützung ab OpenGL 1.5 (KDE 4.x) oder OpenGL 2.0 (GNOME 3.x) voraussetzt.
Falls du tatsächlich etwas gelernt hast, solltest du jetzt schleunigst an deiner Sozialkompetenz arbeiten. Da ist zum vorigen Posting keine Verbesserung zu erkennen, und es ist verdammt viel Luft nach oben.
Vielleicht versuchst du bei der Gelegenheit gleich noch zu realisieren, dass du nicht Zentrum der Welt bist.
OMG, das ist das erste was ich deaktivieren muß, das kann ich nicht ab.
Was du "Vorteil" nennst ist für mich ein Punkt an dem ich ausmache ob ein Desktop für mich nutzbar ist oder nicht. Transparenz deaktivierbar = nutzbar Transparenz nicht deaktivierbar = nicht nutzbar
Von Idiotencoder am Do, 20. September 2012 um 21:12 #
Transparenz brauchst du auch zum Abmelden aus der Sitzung, damit sich ein Grauschleier über den Desktop legt, oder für Admineingaben, wie man es aus Windows 7 kennt.
"Das einzige was man also an den modernen 3d Desktops überhaupt kritisieren kann, ist die Tatsache,"
ist eben die Tatsache, dass man noch allzu oft gar keine entsprechend guten freien Treiber unter Linux zur Verfügung hat. Nvdia-Karten sind hier die wirkliche Schwachstelle und natürlich überhaupt nicht unterstützte Grafikchips wie diejenigen von PowerVR.
Und da man das weiß, ist man auf diese Llvmpipe-Geschichte verfallen, die eine ansprechende Lösung für neue Dual Core- und Quadcorerechner darstellt, wenn man diese mit ausschließlich freier Software benutzen möchte. Dafür ist das gut, für "3D"-Unterstützung, die selbst noch hinter der einer Uralt-Radeon von 2001 hinterherhinkt, nämlich in dem Sinne, dass man in einem solchen Anwendungsfall die hochgezüchtete, aber unter Linux defacto wertlose GPU für praktisch fast gar nichts mehr benutzt.
Was mich stört, ist, dass man die Dinge nicht beim Namen nennt, sondern als abfälliges Beispiel gerade alte Grafikchips benennt, die auch noch genau tun, was die nagelneuen gar nicht können, wenn die Llvmpipe notwendig wird, nämlich unter Benutzung der vorhandenen Grafikhardware tatsächlich zu funktionieren.
Ein Pentium-M, Pentium 4 oder Athlon 64 dürfte schon zu schwach sein.
Genau an dieser Stelle fragt man sich doch, für wen das überhaupt relevant sein sollte. Neuere (core2duo) Prozessoren kommen in der Regel mindestens mit Intels GMA 965, welche genügend 3D-Beschleunigung für Compiz, gnome-shell und Windows Aero mitbringen. Ist das nur ein Marketing-Gag, weil so viele das böse 3D nicht haben wollen oder gibt es da eine tatsächliche Zielgruppe, für die das nützlich sein kann?
In meinen Augen macht der Modus nämlich kaum Sinn außer als im Notfall, da es so gut wie für jede aktuelle und ältere Grafikkarte auf dem Markt passende Treiber gibt (Egal ob jetzt offen oder proprietär).
Die einzigen denen die Situation etwas sauer aufstoßen dürfte, sind Besitzer eines Pentium-M-basierten Notebooks mit einer 855GM-Chipsatzgrafik. Diese unterstützt nämlich keine der neuen Desktops im 3D-Modus (Mangels OpenGL 1.3) und der Pentium-M dürfte ein wenig zu langsam sein um die LLVMpipe-basierten Fallback-Modi vernünftig einsetzen zu können.
Ich würde mich ja eher fragen, was diese Zappelscheisse auf nem Desktop zu suchen hat. Der ist zum Programme starten und zum File-ablegen da. Warum braucht der Ressourcen wie vor wenigen Jahren ein ausgewachsenes 3D-CAD?
Na gut, der Zug ist abgefahren, weil es genügend Idioten gibt, die auf so einen Mist stehen - vor allem unter den Codern.
Sehe ich auch so. Solange es neben den Spielzeugdesktops noch nutzbare gibt bzw das Gezappel und sonstiges nerviges schnell deaktiviert werden kann geht es ja, aber mittlerweile befürchtet man das die alle Desktops unbrauchbar machen werden.
Es ist unglaublich, was für ein beschränktes Weltbild manche Menschen haben können. Geht's vielleicht noch etwas primitiver, als jemanden, dem etwas gefällt, was du als unnötig erachtest, deswegen als Idioten abzustempeln?
Diese Coder, bzw. sogenannte Idioten wie du sie nennst, wissen im Gegensatz zu dir, warum sie das machen.
Tatsache ist nämlich, dass die Fenster der einzelnen Programme heutzutage in Texturen gerendert werden weil man dadurch ein paar elegante Vorteile erzielt.
Der Größte davon, abgesehen von der Entlastung der CPU durch die Nutzung der GPU, ist zweifelsohne,
dass man dadurch leicht und effizient Miniaturansichten einzelner Fenster darstellen kann.
Windows 7 macht davon bei der Fenstervorschau wenn man die Maus über das Panel zieht rege Gebrauch und KDE 4.8 AFAIK auch.
Ein weiterer Vorteil sind Transparenzeffekte und natürlich ein performantes verschieben der Fenster bei gleichzeitig vollständiger Darstellung des Fensterinhalts. Da war früher nicht so, dort wurde aus Performancegründen oft nur der Rahmen verschoben und erst, nachdem man die Maus loslies, wurde das Fenster dann wieder neu gemalt und dargestellt.
Dadurch, dass man nun heute die Fenster als Texturen vorliegen hat, muss man das nicht mehr machen.
So und diese Wobbeleffekte die kommen praktisch gratis dazu, denn die Textur wird dazu nur auf ein Drahtgittermodell gespannt und das wird dann durch die GPU verzerrt, gestaucht und was der Geier was.
Für die GPU ist das nur wenig Arbeit, die im Vergleich zu heutigen 3d Spielen nicht der Rede wert ist.
Die Performancelücken abhängig von der GPU und ihren unterstützen Features fangen praktisch erst dann an, wenn man auf der Texture noch arbeiten möchte, dafür braucht man dann Pixel Shader, womit dann eine Vielzahl weiterer Effekte möglich werden.
Und Strom sparen kann man durch den Verzicht der 3d Funktionen auf modernen GPUs auch nicht mehr, denn heutige GPUs z.B: die NVidia GPUS ab der Geforce 8xxx Serie sind so gebaut, das sie praktisch keine klassische 2d Button & Fensterbeschleunigung mehr haben.
Das wird heute alles durch die 3d Funktionen der GPU simuliert und kostet auch fast nichts, weil es nicht einmal zu einer 1 % Auslastung der GPU führt.
So, und damit du dich auch mal etwas bilden kannst, verweise ich dich auf dieses Grundlagentutorial, damit du mal eine Vorstellung davon bekommst, wie Coder das machen:
http://www.opengl-tutorial.org/intermediate-tutorials/tutorial-14-render-to-texture/
Das einzige was man also an den modernen 3d Desktops überhaupt kritisieren kann, ist die Tatsache, dass man an die ganz alten Grafikkarten, darunter unter denen mit 3d Beschleunigung auch diejenigen mit fest verdrahteter Renderpipline, nicht mehr gedacht hat und mindestens Shaderunterstützung ab OpenGL 1.5 (KDE 4.x) oder OpenGL 2.0 (GNOME 3.x) voraussetzt.
Danke für die Belehrung.
Meinetwegen können die den Kram ja als Subsystem bereitstellen und für Anwendungen zur Verfügung stellen. Die können das dann nutzen oder auch nicht.
Aber damit irgendwelche Zappelscheisse auf dem Desktop zu ralisieren ist und bleibt Schwachsinn für Vollidioten von Fachidioten.
Falls du tatsächlich etwas gelernt hast, solltest du jetzt schleunigst an deiner Sozialkompetenz arbeiten. Da ist zum vorigen Posting keine Verbesserung zu erkennen, und es ist verdammt viel Luft nach oben.
Vielleicht versuchst du bei der Gelegenheit gleich noch zu realisieren, dass du nicht Zentrum der Welt bist.
OMG, das ist das erste was ich deaktivieren muß, das kann ich nicht ab.
Was du "Vorteil" nennst ist für mich ein Punkt an dem ich ausmache ob ein Desktop für mich nutzbar ist oder nicht.
Transparenz deaktivierbar = nutzbar
Transparenz nicht deaktivierbar = nicht nutzbar
Transparenz brauchst du auch zum Abmelden aus der Sitzung, damit sich ein Grauschleier über den Desktop legt, oder für Admineingaben, wie man es aus Windows 7 kennt.
"Das einzige was man also an den modernen 3d Desktops überhaupt kritisieren kann, ist die Tatsache,"
ist eben die Tatsache, dass man noch allzu oft gar keine entsprechend guten freien Treiber unter Linux zur Verfügung hat. Nvdia-Karten sind hier die wirkliche Schwachstelle und natürlich überhaupt nicht unterstützte Grafikchips wie diejenigen von PowerVR.
Und da man das weiß, ist man auf diese Llvmpipe-Geschichte verfallen, die eine ansprechende Lösung für neue Dual Core- und Quadcorerechner darstellt, wenn man diese mit ausschließlich freier Software benutzen möchte. Dafür ist das gut, für "3D"-Unterstützung, die selbst noch hinter der einer Uralt-Radeon von 2001 hinterherhinkt, nämlich in dem Sinne, dass man in einem solchen Anwendungsfall die hochgezüchtete, aber unter Linux defacto wertlose GPU für praktisch fast gar nichts mehr benutzt.
Was mich stört, ist, dass man die Dinge nicht beim Namen nennt, sondern als abfälliges Beispiel gerade alte Grafikchips benennt, die auch noch genau tun, was die nagelneuen gar nicht können, wenn die Llvmpipe notwendig wird, nämlich unter Benutzung der vorhandenen Grafikhardware tatsächlich zu funktionieren.