Dieses Authorisierungsgehabe ist aber letztlich der Totengräber eines wirklich freien Journalismus. Solche Berichte und Interviews sind dann IMO nur noch "Fake" im Sinne von "vorher abgesprochen", so wie im Wrestling.
Von ------------------------------ am Sa, 22. September 2012 um 11:27 #
er hat die aussage "over lunch" erhalten und entweder - ist martin ein idiot und hat keine ahnung, was er die ganze zeit macht (unwahrscheinlich) - ist martin ein arsch und hat absichtlich müll gelabert, um michael auflaufen zu lassen (wer ausser mir kommt noch auf sowas? aha. du bist auch ein kleiner kranker paranoider) - ist michael ein arsch und hat absichtlich müll "reportiert" um sich bei martin für die benchmark-kritik zu "bedanken" (und ein idiot ist er auch, weil er nicht bedacht hat, daß er wie einer dasteht wenn die sache geklärt wird) - ist michael ein idiot, der nur halb hin hört, nicht nachfragt und dann dampfplaudert, was er meint so mitbekommen zu haben (tja, also.... wenn man sich phoronix so durchliest... ähhhm... ich würde niemanden als idiot bezeichnen - aber ich will michael auch nicht davon freisprechen)
Interviews (wozu "over lunch" jetzt eher nicht zählt) werden i.A. unter vorbehalt gegeben, damit man abklären kann, ob der journalist (wozu michael... lassen wir das) die details verstanden hat. es geht hier ja um techn. informationen und nicht um einfache aussagen (denn die wesentliche aussage, daß kwin/wayland nicht dieses jahr passieren wird, stimmt ja - nur alles andere ist *kompletter* unfug).
soltest du unter "freiem journalismus" verstehen: "ich schreib' jetzt mal, was mir gerade einfällt" - journalisten haben regeln, die qualitative ansprüche an journalismus definieren (und verhindern, daß der journalist sich oder seinen verlag juristischen schritten wg. rufschädigung oder was auch immer aussetzt) - dummerweise weiß michael das offensichtlich nicht.
Von mgraesslin am Sa, 22. September 2012 um 12:30 #
Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach, dass was verwendet wurde worüber wir auf dem Weg vom Restaurant zur Veranstaltung gesprochen haben. War vielleicht fünf Minuten Fußweg. Viel anderes gesagt als was ich gestern Abend in meinem Blogpost geschrieben habe, hab ich auch nicht. Nur ist mein geschriebenes Englisch bedeutend besser als mein gesprochenes und ich tippe generell schneller als ich sprechen kann, trotzdem hab ich etwa zwei Stunden getippt.
Was ich gesagt hatte, ist jetzt alles nichts neues und wohl auch allgemein bekannt. Dass das ein langes Projekt ist, war mir von Anfang an klar. Über Zeitpläne haben wir aber gar nicht gesprochen, ich habe nur erwähnt, dass ich von Anfang an 5 Jahre geplant habe und davon jetzt 1,5 rum sind. Nichts wirklich spannendes.
Tja war nichts dabei was sich zu einer Nachricht eignet, also macht man eine Bildzeitung Überschrift um möglichst viele Klicks zu generieren und schreibt nichts neues. Schade und besonders Schade, dass dann pro-linux als doch seriöses Linux-Magazin darauf reinfällt.
Wenn Michael einen guten Post hätte schreiben wollen, hätte er halt mehr nachfragen müssen und nicht die ganze Arbeit, die bisher in Wayland gegangen ist als "prep work" abtun. Denn das gibt es nicht,
Auch das mit dem Qt5 ist halt so ne Sache. Klar hab ich es erwähnt und sogar ansatzweise erklärt. Insgesammt ist es aber dann halt doch vergleichsweise unwichtig und ist in meinen Blogpost nicht reingegangen.
Du bist also hereingelegt worden. Der Hauptnachteil für Phoronix liegt dabei auf der Hand: Das kann man einmal machen und dann nie wieder. "Verbrannte Erde hinterlassen" ist der übliche Ausdruck dafür. Das kommt nicht allzu selten vor, je nach Budget- und Quotenzwängen.
Phoronix ist auch ein bissl. merkwürdig. Eines Tages verlautbarte man pcc würde c++ unterstützen. Das zog man aus dem Vorhandensein eines Binaries, dummerweise war es der C Präprozessor. Zu seinen Kenntnissen abseits Linux lasse ich mich lieber nicht aus, seinen Schlingelkurs ob nun Solaris KMS unterstützt, Bezeichned auch das der Hardcore Programmierer nicht mal in der Lage ist, Testversionen mit eingeschalteten Debugging Features von der Messung auszunehmen oder seine Suite abseits der Distro Spielwiese zu portieren. Angekündigte Benchmarks kommen dann erst gar nicht, wo bleibt denn der NetBSD Test. Das einzige was man ihm zu Gute halten kann ist, dass er Nachrichten abseits des Mainstream technischer Natur bringt, bei Veranstaltungen filmt und berichtet. Die Forumskommentare sind zumeist unter aller Sau, vorallem wenn Linux/GPL-Fanboys beginnen ihre Schwänze zu rubbeln.
Dieses Authorisierungsgehabe ist aber letztlich der Totengräber eines wirklich freien Journalismus.
Solche Berichte und Interviews sind dann IMO nur noch "Fake" im Sinne von "vorher abgesprochen", so wie im Wrestling.
Das nennt man Hofberichterstattung. Zumindest im Hinblick auf die Beziehungen von Politikern und Journalisten soll das gang und gäbe sein.
er hat die aussage "over lunch" erhalten und entweder
- ist martin ein idiot und hat keine ahnung, was er die ganze zeit macht (unwahrscheinlich)
- ist martin ein arsch und hat absichtlich müll gelabert, um michael auflaufen zu lassen (wer ausser mir kommt noch auf sowas? aha. du bist auch ein kleiner kranker paranoider)
- ist michael ein arsch und hat absichtlich müll "reportiert" um sich bei martin für die benchmark-kritik zu "bedanken" (und ein idiot ist er auch, weil er nicht bedacht hat, daß er wie einer dasteht wenn die sache geklärt wird)
- ist michael ein idiot, der nur halb hin hört, nicht nachfragt und dann dampfplaudert, was er meint so mitbekommen zu haben (tja, also.... wenn man sich phoronix so durchliest... ähhhm... ich würde niemanden als idiot bezeichnen - aber ich will michael auch nicht davon freisprechen)
Interviews (wozu "over lunch" jetzt eher nicht zählt) werden i.A. unter vorbehalt gegeben, damit man abklären kann, ob der journalist (wozu michael... lassen wir das) die details verstanden hat.
es geht hier ja um techn. informationen und nicht um einfache aussagen (denn die wesentliche aussage, daß kwin/wayland nicht dieses jahr passieren wird, stimmt ja - nur alles andere ist *kompletter* unfug).
soltest du unter "freiem journalismus" verstehen: "ich schreib' jetzt mal, was mir gerade einfällt" - journalisten haben regeln, die qualitative ansprüche an journalismus definieren (und verhindern, daß der journalist sich oder seinen verlag juristischen schritten wg. rufschädigung oder was auch immer aussetzt) - dummerweise weiß michael das offensichtlich nicht.
Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach, dass was verwendet wurde worüber wir auf dem Weg vom Restaurant zur Veranstaltung gesprochen haben. War vielleicht fünf Minuten Fußweg. Viel anderes gesagt als was ich gestern Abend in meinem Blogpost geschrieben habe, hab ich auch nicht. Nur ist mein geschriebenes Englisch bedeutend besser als mein gesprochenes und ich tippe generell schneller als ich sprechen kann, trotzdem hab ich etwa zwei Stunden getippt.
Was ich gesagt hatte, ist jetzt alles nichts neues und wohl auch allgemein bekannt. Dass das ein langes Projekt ist, war mir von Anfang an klar. Über Zeitpläne haben wir aber gar nicht gesprochen, ich habe nur erwähnt, dass ich von Anfang an 5 Jahre geplant habe und davon jetzt 1,5 rum sind. Nichts wirklich spannendes.
Tja war nichts dabei was sich zu einer Nachricht eignet, also macht man eine Bildzeitung Überschrift um möglichst viele Klicks zu generieren und schreibt nichts neues. Schade und besonders Schade, dass dann pro-linux als doch seriöses Linux-Magazin darauf reinfällt.
Wenn Michael einen guten Post hätte schreiben wollen, hätte er halt mehr nachfragen müssen und nicht die ganze Arbeit, die bisher in Wayland gegangen ist als "prep work" abtun. Denn das gibt es nicht,
Auch das mit dem Qt5 ist halt so ne Sache. Klar hab ich es erwähnt und sogar ansatzweise erklärt. Insgesammt ist es aber dann halt doch vergleichsweise unwichtig und ist in meinen Blogpost nicht reingegangen.
Du bist also hereingelegt worden.
Der Hauptnachteil für Phoronix liegt dabei auf der Hand: Das kann man einmal machen und dann nie wieder.
"Verbrannte Erde hinterlassen" ist der übliche Ausdruck dafür. Das kommt nicht allzu selten vor, je nach Budget- und Quotenzwängen.
Phoronix ist auch ein bissl. merkwürdig. Eines Tages verlautbarte man pcc würde c++ unterstützen. Das zog man aus dem Vorhandensein eines Binaries, dummerweise war es der C Präprozessor.
Zu seinen Kenntnissen abseits Linux lasse ich mich lieber nicht aus, seinen Schlingelkurs ob nun Solaris KMS unterstützt,
Bezeichned auch das der Hardcore Programmierer nicht mal in der Lage ist, Testversionen mit eingeschalteten Debugging Features von der Messung auszunehmen oder seine Suite abseits der Distro Spielwiese zu portieren. Angekündigte Benchmarks kommen dann erst gar nicht, wo bleibt denn der NetBSD Test.
Das einzige was man ihm zu Gute halten kann ist, dass er Nachrichten abseits des Mainstream technischer Natur bringt, bei Veranstaltungen filmt und berichtet. Die Forumskommentare sind zumeist unter aller Sau, vorallem wenn Linux/GPL-Fanboys beginnen ihre Schwänze zu rubbeln.