Von -.,.-,.-,.-,.-, am Sa, 22. September 2012 um 21:07 #
Was bei Nvidia derzeit auffällt, ist, dass sie anscheinend nicht wissen, was sie wirklich wollen.
Nur ein Beispiel: Um den alten 96.43.20-Treiber im Zusammenspiel mit Ubuntu 12.04 gab es zig Anfragen, diesen alten Treiber endlich an den neuen xserver-xorg in Ubuntu 12.04 anzupassen. A. Plattner lehnte das stellvertretend für Nvidia defacto zunächst ab, der Kundenservice bekräftigte das und ein paar Tage später ging das nun endgültig letzte Update dann doch online: 96.43.23 nämlich, endlich kompatibel mit Ubuntu 12.04.
Ziemlich chaotisch, diese "Politik". Das kommt wohl daher, weil anscheinend einzelne NVidia-Angestellte zur Zeit tatsächlich versuchen, auf die Negativ-PR, die mit Torvalds "Fuck You" globale Aufmerksamkeit erlangte, angemessen zu reagieren. Und genau da steht wohl einiges an Vorbehalten im Weg.
Mit dem Verweis auf Ubuntu 12.04 kann man nun sogar von Seiten Nvidias sagen, dass man diese alten 96.43.xx-Grafikchips nun sogar bis 2017 unterstützt. Bessere PR gibt es kaum.
Vermutlich gibt es diese waylandkompatiblen Nvidiatreiber tatsächlich schon, genau das glaube ich auch. Es würde mich sehr wundern, wenn die sehr fähigen Nvidia-Ingenieure das nicht hinbekommen würden.
Von Ubuntu lahmt am So, 23. September 2012 um 03:43 #
Mit dem Verweis auf Ubuntu 12.04 kann man nun sogar von Seiten Nvidias sagen, dass man diese alten 96.43.xx-Grafikchips nun sogar bis 2017 unterstützt. Bessere PR gibt es kaum.
Solange Ubuntu 12.04 die 96.x.x NVidia Treiberpakete nicht aktualisiert, passiert da leider gar nichts.
Bug #948053 ist immer noch offen: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/nvidia-graphics-drivers-173/+bug/948053
Von Ubuntu lahmt am So, 23. September 2012 um 03:46 #
Vor knapp 2 Wochen schrieb dort Bib (bybeu):
Good news from Canonical: "It was confirmed by our Jockey developer that the Nvidia96 driver will be available in 12.04. However, no release date can be provided for the time being."
Für meinen Geschmack dauert das zu lange.
Canonical sollte mal jemand in den Hintern treten.
Von -.,.-,.-, am So, 23. September 2012 um 06:06 #
Wie man sich diesen unfreien Treiber installiert, sollte doch wohl egal sein. Auch der Nvidia-Installer backupt schließlich die von ihm überschriebenen Dateien.
Aber Ubuntu ist schon lahm. Alles, was sich nach einem Release nicht in Main befindet, wird zum größten Teil "vergessen".
Von Ubuntu lahmt am So, 23. September 2012 um 16:11 #
Wie man sich diesen unfreien Treiber installiert, sollte doch wohl egal sein.
Nein, ich verwende nicht ohne Grund eine Distribution mit großem Repository. Ich habe keinen Bock mehr alles selber zu machen und wenn ich das tun würde, dann wäre Slackware die Distri meiner Wahl und nicht Ubuntu.
Was bei Nvidia derzeit auffällt, ist, dass sie anscheinend nicht wissen, was sie wirklich wollen.
Nur ein Beispiel:
Um den alten 96.43.20-Treiber im Zusammenspiel mit Ubuntu 12.04 gab es zig Anfragen, diesen alten Treiber endlich an den neuen xserver-xorg in Ubuntu 12.04 anzupassen. A. Plattner lehnte das stellvertretend für Nvidia defacto zunächst ab, der Kundenservice bekräftigte das und ein paar Tage später ging das nun endgültig letzte Update dann doch online: 96.43.23 nämlich, endlich kompatibel mit Ubuntu 12.04.
Ziemlich chaotisch, diese "Politik". Das kommt wohl daher, weil anscheinend einzelne NVidia-Angestellte zur Zeit tatsächlich versuchen, auf die Negativ-PR, die mit Torvalds "Fuck You" globale Aufmerksamkeit erlangte, angemessen zu reagieren. Und genau da steht wohl einiges an Vorbehalten im Weg.
Mit dem Verweis auf Ubuntu 12.04 kann man nun sogar von Seiten Nvidias sagen, dass man diese alten 96.43.xx-Grafikchips nun sogar bis 2017 unterstützt. Bessere PR gibt es kaum.
Vermutlich gibt es diese waylandkompatiblen Nvidiatreiber tatsächlich schon, genau das glaube ich auch. Es würde mich sehr wundern, wenn die sehr fähigen Nvidia-Ingenieure das nicht hinbekommen würden.
Solange Ubuntu 12.04 die 96.x.x NVidia Treiberpakete nicht aktualisiert, passiert da leider gar nichts.
Bug #948053 ist immer noch offen:
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/nvidia-graphics-drivers-173/+bug/948053
Vor knapp 2 Wochen schrieb dort Bib (bybeu):
Für meinen Geschmack dauert das zu lange.
Canonical sollte mal jemand in den Hintern treten.
Wie man sich diesen unfreien Treiber installiert, sollte doch wohl egal sein. Auch der Nvidia-Installer backupt schließlich die von ihm überschriebenen Dateien.
Aber Ubuntu ist schon lahm. Alles, was sich nach einem Release nicht in Main befindet, wird zum größten Teil "vergessen".
Nein, ich verwende nicht ohne Grund eine Distribution mit großem Repository.
Ich habe keinen Bock mehr alles selber zu machen und wenn ich das tun würde, dann wäre Slackware die Distri meiner Wahl und nicht Ubuntu.