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Mi, 26. September 2012, 11:07

Software::Grafik

Openmovie »Tears of Steel« hat heute Premiere

Tears of Steel, das Ergebnis des vierten Openmovie-Projekts der Blender-Foundation, wird heute gegen 19:00 Uhr veröffentlicht. Die »Kinopremiere« ist für Freitagabend in einem Kino in Los Angeles geplant.

Szene in Tears of Steel

Blender Foudation

Szene in Tears of Steel

An Tears of Steel arbeitete in den vergangenen sechs Monaten ein 23-köpfiges, internationales Team, das aus 3D-Künstlern, Musikern, Schaupielern und Entwicklern bestand. Das Projekt wurde vom Regisseur und Drehbuchautor Ian Hubert geleitet. Der vierte Openmovie nach Elephants Dream (Orange), Big Buck Bunny (Peach) und Sintel (Durian) ist kein reiner Animationsfilm mehr. Die wichtigsten Charaktere werden von den Schauspielern Derek de Lint, Sergio Hasselbaink, Rogier Schippers, Vanja Rukavina, Denise Rebergen, Jody Bhe und Chris Haley gespielt.

In der Handlung geht es darum, dass der Hauptdarsteller Thom mit einem Rendezvous mit der Roboterfrau Celia die Samen für die Zerstörung der Erde sät. Zwanzig Jahre später muss Thom nach Amsterdam, der Stadt, in der alles beginnt und endet, zurückkehren. Dort sammelt sich in der »Oude Kerk« (alte Kirche) eine Gruppe Soldaten und Wissenschaftler um die Erde zu retten. Tears of Steel ist mit 12 Minuten viermal so lang wie anfangs geplant. Die Sprache ist Englisch, als Mindestalter für den Film werden 12 Jahre angegeben.

Mit Mango möchte die Blender Foundation, wie auch in den Openmovie-Projekten zuvor, die Leistungsfähigkeit der freien 3D-Rendersoftware Blender demonstrieren und deren Entwicklung vorantreiben. Um Tears of Steel fertig zu stellen, wurde ausschließlich freie Software verwendet. Neben Blender setzten die Künstler und Entwickler auch GIMP, MyPaint, Krita und Inkscape und die Skriptsprache Python ein. Der Film wurde auf Workstations mit Debian und Ubuntu gerendert.

Tears of Steel wird durch den Verkauf der DVD-Box, Gelder der Blender Foundation, des Niederländischen Filmfundus, des CineGrids-Konsortiums sowie Sponsoren wie Google, NVidia, HP und vielen weiteren finanziert. Die DVD-Box kann nach wie vor für 34 Euro erworben werden. Sie enthält neben dem Film in verschiedenen Formaten auch die Produktionsdateien, die eingesetzte Software sowie Dokumentationen und Anleitungen, mit deren Hilfe Käufer nachvollziehen können, wie Tears of Steel entstand.

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