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Fr, 28. September 2012, 09:48

Software::Distributionen::Ubuntu

Ubuntu 12.10 Beta 2 freigegeben

Das Ubuntu-Team hat die zweite Betaversion von Ubuntu 12.10 mit Unity 6.6 veröffentlicht.

Canonical

Ubuntu 12.10 Beta 2 ist eine Testversion, die gegenüber der vor drei Wochen erschienenen Betaversion nochmals einige Neuerungen bringt. Der Kernel der Testversion beruht jetzt auf Linux 3.5.4. Die Gnome-Komponenten wurden zum Teil bereits auf Gnome 3.6 aktualisiert, womit nun auch standardmäßig alle Funktionen zur Barrierefreiheit aktiviert sind.

Die Oberfläche Unity wurde auf Version 6.6 aktualisiert, welche durch das Hinzufügen der Shopping-Linse erhebliche Bedenken bezüglich der Privatsphäre auslöste.

Die Cloud-Images von Ubuntu besitzen nun einen »Quick Start«-Button und warten beim Booten nicht mehr fünf Sekunden auf eventuelle Eingaben. Außerdem wurden verschiedene Amazon-Werkzeuge als Ubuntu-Pakete hinzugefügt.

Schon in der ersten Betaversion wurden die Installationsmedien vereinheitlicht, so dass statt getrennten CD-, DVD- und Alternate-Images nur noch ein 800 MB großes Ubuntu-Image angeboten wird, das auf DVD gebrannt oder auf USB-Speichern genutzt werden kann. Dies gilt nun auch für Kubuntu. Auch dort wurden nun im Zuge der Konsolidierung im Installer die Einrichtung von Logical Volumes und die vollständige Festplattenverschlüsselung integriert, die bisher nur im Alternate-Image verfügbar waren. Zudem wurden Krita und Kexi von der Calligra-Suite hinzugefügt. Kubuntu enthält ferner KDE SC 4.9, Calligra als Office-Suite, LightDM als Login-Manager, Telepathy-KDE für Instant Messaging, OwnCloud 4, Digikam 2.8 und Rekonq 1.0. Kontact wurde um Ressourcen für Facebook und Google erweitert.

Edubuntu enthält teilweise andere Programme als Ubuntu und nutzt den Ausweichmodus von Gnome 3, wenn es als LTSP-System verwendet wird. Zuvor wurde Unity2D eingesetzt, das eingestellt wurde.

Xubuntu verzichtet mangels Entwicklern auf Alternate-Installationsmedien. Die aktuelle Version bringt ein erneuertes Aussehen, verbesserte Dokumentation sowie Updates von LightDM, Greybird, der Diaschau Ubiquity, Catfish und Parole.

Schon in den vorangegangenen Testversionen gab es zahlreiche Aktualisierungen, unter anderem von X.org auf X11R7.7 mit X-Server 1.13, Mesa 9.0 und aktualisierten Bibliotheken und Treibern, Umstellung eines Großteils der Desktop-Anwendungen auf Python 3 und LibreOffice 3.6.1, das nun das Head-Up-Display eingebaut hat.

Der Update-Manager wurde vereinfacht und in »Software Updater« umbenannt. Eine automatische Prüfung auf Updates wird gleich beim Start des Programms durchgeführt. Im Kernel wurde der Standard-I/O-Scheduler wieder auf »Deadline« für Server und Desktop geändert. Weitere Arbeiten wurden vorgenommen, die verschiedenen Kernel-Konfigurationen weitgehend zu vereinheitlichen. So sollen keine separaten Varianten für virtuelle Maschinen mehr nötig sein. Für 32-Bit-x86-Rechner soll PAE die Standardversion werden.

Bei der Server-Variante strebt Ubuntu an, das Installations-Image auf CD-Größe zu begrenzen. Es wurden unter anderem Tomcat auf Version 7 und Ceph auf 0.48 aktualisiert sowie Verbesserungen in Juju und OpenStack vorgenommen.

Auch die anderen Ubuntu-Varianten Lubuntu und Ubuntu Studio bieten Images der Betaversion an. Für alle Varianten stehen außerdem die täglich aktualisierten Images zur Verfügung.

Sämtliche geplanten Änderungen für Ubuntu 12.10 kann man in den Blueprints nachlesen. Einzelheiten zur Version Beta 2 sind in der technischen Übersicht zu finden.

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