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Mo, 1. Oktober 2012, 19:03

Software::Entwicklung

Python 3.3 erschienen

Über eineinhalb Jahre nach Python 3.2 wurde jetzt die nächste Version veröffentlicht. In Python 3.3 gibt es lediglich kleine Erweiterungen der Syntax, die ansonsten kompatibel mit der Vorgängerversion bleibt.

Python ist eine objektorientierte Skriptsprache, die mit Perl, Ruby und ähnlichen Sprachen konkurriert. Ihre Besonderheiten sind die Verwendung von Einrückungen statt Klammern zur Definition von Kontrollstrukturen und die Möglichkeit, plattformunabhängigen Bytecode zu erzeugen.

Im Oktober 2009, nachdem Python 3.1 bereits erschienen war, hatte Guido van Rossum, der Initiator von Python, ein mehrjähriges Moratorium für Python-Sprachänderungen gefordert, da die Akzeptanz der Entwickler für Python 3 gering war. Python 3.0 war erstmals in Teilen inkompatibel mit früheren Versionen, weshalb viele Entwickler an Versionen von Python 2 festhalten (aktuell ist Python 2.7).

Infolge dieses Moratoriums gibt es seit mittlerweile drei Jahren keine inkompatiblen Änderungen mehr. Python 3.3 ist lediglich die zweite neue Version in drei Jahren und enthält nur kleine syntaktische Erweiterungen sowie Verbesserungen in der Standardbibliothek.

Unter den Änderungen von Python 3.3 findet man eine Möglichkeit für die Delegation von Generatoren, die die Syntax yield from verwendet. Eine zweite Syntaxerweiterung ist u'unicode' für str-Objekte, die in Python 2 enthalten ist, in Python 3 aber bisher fehlte.

Weitere Änderungen bestehen in den neuen Bibliotheks-Modulen faulthandler, ipaddress, lzma, unittest.mock und venv. Die Ausnahme-Hierarchie der Ein/Ausgabeoperationen wurde überarbeitet. Verbesserte Implementierungen gab es für importlib, Unicode-Strings und Attribut-Dictionaries. Ferner wurden auch die Bibliotheksmodule decimal und email verbessert. Eine wichtige Verbesserung bezüglich der Sicherheit ist der Einbau einer Zufallsfunktion in Hash-Tabellen. Dies verhindert eine Klasse von in letzter Zeit bekannt gewordenen Denial-of-Service-Angriffen.

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