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Di, 2. Oktober 2012, 16:47

Software::Video

FFmpeg 1.0 veröffentlicht

Die Entwickler von FFmpeg haben eine Woche nach der letzten Version 0.11.2 »Happiness« die Version 1.0 der plattformübergreifenden Multimedia- und Codec-Bibliothek veröffentlicht. Zu den Neuerungen der aktuellen Version zählen unter anderem zahlreiche neue Filter und Multiplexer.

ffmpeg.org

FFmpeg stellt ein unter der GNU Lesser General Public License oder GNU General Public License stehendes Projekt dar, das neben Bibliotheken auch zahlreiche Tools zur Handhabung von Multimediadaten bereitstellt. Die wohl wichtigste Komponente des Projektes ist libavcodec. Im Gegensatz zu vielen anderen Bibliotheken oder Codec-Sammlungen kombiniert die Bibliothek nicht bestehende Codecs zu einer Sammlung, sondern bietet völlig neu entwickelte Lösungen, die sich unter verschiedenen Betriebssystemen nativ betreiben lassen. Die Bibliothek dient deshalb zahlreichen Video-, Audio und Multimedia-Projekten als Basis und findet aufgrund ihrer liberalen Lizenz auch Anwendung in kommerziellen Produkten. Unter Linux setzen unter anderem die freien Projekte MPlayer, Xine und VLC auf die Bibliothek auf.

Nicht einmal zwei Wochen nach der Version 0.11.2 »Happiness« vollzieht das Projekt einen weiteren Versionssprung. Mit FFmpeg 1.0 »Angel« steht ab sofort eine um zahlreiche neue Filter und Multiplexer ergänzte Version des Pakets zur Verfügung. Neu in »Angel« ist unter anderem die Unterstützung des Adobe Real Time Messaging Protokolle RTMPT, RTMPS, RTMPTS, RTMPE und RTMPTE. Zudem bietet das Paket die Möglichkeit, LucasArts SMUSH-Dateien wiederzugeben. Ferner hat das Projekt einen MP2-Kodierer via TwoLAME implementiert. Neu sind ebenfalls ein bmp-Parser, ein Kodierer für Ut Video, Microsoft Screen 1/2 und CpiA-Decoder. Weitere Neuerungen von FFmpeg 1.0 liefert die Seite des Projektes.

FFmpeg 1.0 kann ab sofort im Quellcode vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Die Entwickler empfehlen allen Anwendern, Entwicklern und Distributionen, auf die neue Version zu setzen, sofern sie nicht bereits die aktuellste Version aus dem Git-Repositorium einsetzen.

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