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Fr, 5. Oktober 2012, 11:36

Software::Distributionen::Solaris

Oracle veröffentlicht Solaris 11.1

Oracle hat die Version 11.1 von Solaris veröffentlicht. Neben mehr Cloud-Tauglichkeit und höherer Geschwindigkeit wurde auch im Bereich der Sicherheit einiges getan.

oracle.com

Elf Monate nach Solaris 11 hat Oracle jetzt Solaris 11.1 herausgegeben. Die neue Version soll Anwendungen zu höherer Geschwindigkeit verhelfen. Weitere Schwerpunkte der neuen Version waren die bessere Integration von Oracle-Anwendungen, die Vereinfachung der Administration, die Virtualisierung, die Datenverwaltung und verbesserte Sicherheit. Oracle empfiehlt ein baldiges Update auf die neue Version.

Mit Hilfe der neuesten Version von Oracle Solaris Cluster und Oracle Enterprise Manager soll Solaris noch besser als Cloud-System geeignet sein. Die Einrichtung neuer Server soll schneller vonstatten gehen und die Ressourcen sollen sich besser verwalten lassen.

Solaris 11.1 bringt auch neue oder aktualisierte Werkzeuge für Entwickler mit, so den »Preflight Applications Checker«, »ExaStack Labs« und Solaris Studio.

Zu den rund 300 Verbesserungen in Solaris 11.1 zählen auch eine bessere automatisierte Installation, einfachere Verwaltung der SMF-Konfigurations-Repositorien, rsyslog als Log-Daemon, Zonen (virtuelle Maschinen) auf gemeinsam genutzten Speicher, Verwaltung von Zonen über den Remote Administration Daemon (RAD), OpenSCAP zur Prüfung der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien, FIPS-zertifizierte Verschlüsselungsmodule in SunSSH, Address Space Layout Randomization und vieles mehr.

Die virtuelle Speicherverwaltung im Kernel soll nun auch Speichergrößen von 100 TB effizient handhaben. Im Zusammenspiel mit Oracle RAC soll sie bis zu 10% mehr Leistung bringen. Durch die Portierung des Power Aware Dispatcher (PAD), ursprünglich entwickelt für x86-Systeme, soll auch bei Sparc-Systemen der Energieverbrauch sinken. Die Single-Root I/O Virtualization soll die effiziente Nutzung von PCIe-Geräten in virtuellen Maschinen ermöglichen.

Grub 2 wird jetzt als Bootloader eingesetzt. Das System unterstützt GPT-Partitionen und bootet auch mit dem EFI-BIOS, auch mit Partitionen mit einer Größe über 2 TB. USB 3.0 sowie weitere neue Hardware wird unterstützt. Im Anwendungsbereich führt Solaris 11.1 unicode 6.0 und PulseAudio ein.

Weitere Informationen findet man auf der Webseite. Das neue System ist für die Plattformen x86 und Sparc verfügbar. Zum Bezug wird ein Oracle-Konto benötigt. Das Update von Version 11.0 soll mit den eingebauten Werkzeugen schnell und einfach vonstatten gehen.

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