Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Mo, 15. Oktober 2012, 10:34

Software::Distributionen::Debian

siduction noX als Entwicklerversion

Das Team hinter Siduction hat eine Variante ihrer Distribution mit Fokus auf extreme Leichtgewichtigkeit herausgebracht.

siduction

Siduction-noX-2012.1.7 wird ohne eine grafische Benutzeroberfläche und ohne X-Server ausgeliefert. In den Veröffentlichungsnotizen sehen die Macher hierfür mehrere Verwendungsmöglichkeiten. So soll noX sowohl für Anwender, die gerne ausschließlich im Terminal arbeiten als auch für Nutzer, die sich gerne ihre Arbeitsumgebung selbst zusammenstellen, interessant sein. Auch als schnelle Testbasis oder saubere Entwicklungsplattform ist es laut dem Team geeignet, da das System in unter fünf Minuten installiert und einsatzbereit sein soll.

Siduction-noX-2012.1.7 bringt neben einem Basissystem eine Menge nützlicher Tools für die Arbeit in einem Terminal mit. In den Notizen zur Veröffentlichung werden elinks-lite, ffmpeg , glances, hddtemp , hdparm, htop, iotop, iftop, imagemagick, john , mc, moc, nano, ncdu, rkhunter, screen, signing-party, smartmontools, strace, weechat, wvdial und whohas genannt.

Die Veröffentlichung basiert auf einem Schnappschuss von Debian Sid vom 15.10.2012 und bringt einen modifizierten Kernel 3.6.1 sowie gcc-4.7 mit. Mit dieser Entwickler-Version erhofft sich das Team genügend Resonanz aus der Nutzer-Gemeinschaft, um noX noch besser auf die Anwender abstimmen zu können.

Siduction ist eine vollständige Distribution, die auf Debian Sid aufsetzt und mehrmals im Jahr eine Veröffentlichung mit verschiedenen Nutzeroberfächen herausgibt. Derzeit sind das KDE, XFCE, LXDE und Razor-qt. Siduction-noX soll im nächsten Jahr in den normalen Veröffentlichungszyklus einfließen ebenso wie eine noch in der Entwicklung befindliche Gnome3-Variante.

ISO-Abbilder in 32- sowie 64-bit von Siduction-noX-2012.1.7 liegen, ebenso wie ein Torrent-Link, auf den Spiegelservern des Projekts. Die Abbilder haben eine Größe von jeweils rund 360 MByte, das System belegt nach dem Hochfahren etwa 25 MByte im Hauptspeicher. Die Abbilder können als Live-CD benutzt werden, dienen aber gleichzeitig auch als Installations-Medium.

Werbung
Kommentare (Insgesamt: 7 || Alle anzeigen || Kommentieren )
wirklich ffmpeg? (mistgabel, Mo, 15. Oktober 2012)
Re: Nun ja (Nervkuh, Mo, 15. Oktober 2012)
Nun ja (André, Mo, 15. Oktober 2012)
Re: Keine Grafik? (Palimpalim, Mo, 15. Oktober 2012)
Re: Keine Grafik? (lucas, Mo, 15. Oktober 2012)
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung