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Mi, 17. Oktober 2012, 22:43

Software::Cloud

Insync bringt Google Drive Client für Linux

Die neue Betaversion von Insync ist der erste wirklich funktionierende Linux-Client für Google Drive.

Kontextmenü von Insync in Dolphin

F. Thommes

Kontextmenü von Insync in Dolphin

Cloud-Dienste gibt es zuhauf, leider sind darunter nur wenige mit einem guten grafischen Client für Linux. Dropbox hat einen Client, der unter Gnome mit Nautilus zusammenarbeitet. Mehrere externe Anläufe, eine solche Software für Dolphin unter KDE4 zu erstellen, verliefen im Sande oder funktionierten nicht einmal rudimentär zufriedenstellend. Google versprach beim Start von Drive, einen Client für Linux nachzuliefern. Dabei blieb es bisher.

Wer also nicht einen Server, die Zeit oder das Wissen hat, Owncloud aufzusetzen und zu pflegen und sich nicht scheut, Google seine Daten (verschlüsselt) anzuvertrauen, findet in Insync für Linux eine brauchbare Software, um seine Daten auf Google Drive zu verwalten.

Der Insync-Client steht in Versionen für Unity, Gnome, Cinnamon, Mate und KDE4 für deb- sowie für rpm-basierte Distributionen zur Verfügung und kann über die jeweiligen Paketmanager bezogen und aktuell gehalten werden.

Je nach installierter Version kann man nach dem ersten Start in Systemabschnitt der Kontrollleiste durch Rechtsklick auf das neue Symbol klicken und den neu erstellten Ordner Insync im Heimverzeichnis entweder mit Nautilus oder Dolphin öffnen. Dateien oder Ordner, die in diesem Verzeichnis abgelegt werden, werden automatisch mit Google Drive synchronisiert.

Im Kontextmenü des jeweiligen Dateimanagers kann man Dateien oder Ordner in Drive öffnen, sie mit anderen teilen, einen Verweis zum Versenden per Mail erstellen lassen und die letzten Änderungen für das Objekt abrufen. Über das Insync-Symbol im Systemabschnitt kann darüber hinaus der Status von Drive im Hinblick auf freien und verbrauchten Platz, die Dauer der bestehenden Verbindung und weitere Fakten abgefragt werden. Weiterhin kann man die letzten Änderungen, Fehlermeldungen und anstehende Aktionen anschauen. Die Synchronisation kann von hier aus gestoppt und wieder gestartet werden.

Die Software kann auf den Seiten von Insync für Linux, Mac OS, Windows und mobile Plattformen heruntergeladen werden. Der Hinweis, die Software sei in der Beta-Version kostenlos hat laut Nachfrage keine Auswirkungen auf den Linux-Client. Dieser soll auch später kostenlos bleiben.

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