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Fr, 26. Oktober 2012, 16:49

Software::Cloud

Proxmox Virtual Environment 2.2 erschienen

Die Wiener Proxmox Server Solutions GmbH hat die Version 2.2 der Virtualisierungsplattform Proxmox VE zum Herunterladen freigegeben, die dank Kernel-Update gegenüber der Vorgängerversion vor allem eine verbesserte Hardware- und Netzwerk-Unterstützung bietet.

proxmox.com

Proxmox VE war ursprünglich als Virtualisierungsplattform bzw. einfach aufsetzbare Appliance mit Webinterface zum Verwalten virtueller KVM-Maschinen und OpenVZ-Container gestartet, spielt aber aber dank Cluster-Unterstützung und mit Corosnyc realisisierter HA-Fähigkeiten inzwischen in einer Liga mit Red Hats RHEV oder OpenStack und steht unter der GNU Affero General Public License 3 (AGPL v3) zum Herunterladen zur Verfügung.

Laut eigener Einschätzung ist Proxmox VE sogar deutlich leistungsfähiger als VMware vSphere, Hyper-V oder Citrix Xen Server. Geld verdient der Hersteller der auf Debian Squeeze und anderen Open-Source-Komponenten, wie KVM und OpenVZ beruhenden Distribution ausschließlich an Support und bietet die Software alternativ in verschiedenen Abonnements-Ausbaustufen von 120 bis 796 Euro pro Jahr an.

Eine Gesamt-Funktionsübersicht lässt sich in Form eines Datenblatts als PDF herunterladen. Einzelheiten zu den Neuerungen finden sich wie üblich in den Veröffentlichungshinweisen. Weitere Informationen zu den Fehlerkorrekturen sind im Bugtracker des Projektes zu finden. Eine Übersicht der enthaltenen Pakete nebst der jeweiligen Änderungsprotokolle liefert ein direkter Blick ins GIT des Projekes.

Demnach hält sich die Anzahl tatsächlich neuer Funktionen gegenüber der knapp sechs Monate alten Vorgängerversion zwar in Grenzen, dafür verspricht der überarbeitete, von den Proxmox-Entwicklern modifizierte RHEL-Kernel 2.6.32-16 unter anderem bessere Netzwerk- und Hardware-Unterstützung, weil er zum Beispiel neuere Intel-Treiber für viele Netzwerk-Geräte enthält, ebenso wie ein auf Version 1.2.0 aktualisiertes KVM und die Version 4.0 von OpenVZ. Zudem gilt der Red-Hat-Enterprise-Kernel trotz seines Alters als besonders stabil und Zugang zu neueren Kernel-Funktionen bieten die entsprechenden Backports. Ferner unterstützt Proxmox VE 2.2 dank KVM 1.2 Live-Snapshots im qcow2-Format, kann für Massenspeicher anstelle von SATA jetzt auch SCSI-Geräte verwenden und verwaltet bis zu 32 Netzwerk- und 16 Virtio-Geräte. Neben dem Kernel selbst haben die Proxmox-Entwickler das übrige Fundament auf die Debian-Version 6.0.6 aktualisiert und die Cluster-Pakete erneuert. Darüber hinaus bietet Proxmox VE 2.2 bietet ab sofort eine eigene Konsole anstelle von Vzctl.

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