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Mo, 12. November 2012, 12:00

Hardware::Tablets

PengPod: Dual-Boot-Tablet sucht Sponsoren

Die US-amerikanische Firma Peacock Imports hat ein günstiges Tablet aufgelegt, dass sowohl Android als auch Linux starten kann, und versucht, einen Teil der Entwicklung durch Crowdfunding zu finanzieren.

Peacock Imports

Die günstigen, PengPod getauften Geräte sind, was die Hardware betrifft, nicht mit Tablets der gehobenen Klasse zu vergleichen. Die PengPods wollen Enthusiasten ansprechen, die neben Android auch ein reines Linux auf ihrem Tablet haben möchten. Geplant sind ein PengPod 700 mit sieben Zoll sowie ein PengPod 1000 mit zehn Zoll. Daneben soll es noch den PengStick als Mini-PC mit rund 8,5 cm Länge geben, der an einem Monitor oder TV-Gerät betrieben werden kann.

Die Hardware basiert auf dem häufig in Tablets oder Mini-PCs eingesetzten Allwinner-A10 SoC (System on a Chip), der einen ARM-Cortex-A8-Prozessor mit 1,2 GHz mitbringt und 1 GB DDR3-RAM besitzt. Für die Grafik ist auf dem Soc eine MALI 400MP OpenGL ES 2.0 GPU verantwortlich. Die damit erzielten Auflösungen liegen beim kleineren PengPod bei 800 x 480 sowie beim PengPod 1000 bei 1024 x 600 Punkten. Darüber hinaus sind zwei USB-Ports vorhanden, einer davon als USB-OTG, ein HDMI-Ausgang sowie ein SD-Karten-Einschub, SATA mit 3 GByte/s und WiFi.

Fotostrecke: 3 Bilder

Die PengPod-Tablets, die intern mit acht GB Speicher ausgestattet sind, (beim PengStick sind es vier GB) werden je nach Kundenwunsch mit Android 4.0 oder für den Aufpreis von fünf US-Dollar mit Linux samt der KDE-Plasma-Active-Oberfläche für berührungssensitive Bildschirme vorinstalliert ausgeliefert. Als Option kann eine vorbereitete SD-Karte mit dem jeweils anderen Betriebssystem mitbestellt werden, von der das System ebenfalls starten kann.

Die Geldbeschaffung über das Crowdfunding-Portal Indiegogo für die PengPod Geräte hat ein Ziel von 49.000 US-Dollar und soll unter anderem die Entwicklung der Tablet-Funktionen des Allrunner-Kernels für Linux finanzieren. Wer sich an der Finanzierung der PengPod-Reihe beteiligt, bestellt damit die Hardware vor. Das Modell sieht Beträge von fünf bis 185 US-Dollar vor. Für 85 US-Dollar bestellt man einen PengStick, für 120 bzw. 185 US-Dollar finanziert man einen PengPod 700 oder 1000. Mit kleineren Summen von 10 bis 32 US-Dollar kann man SD-Karten mit vorinstalliertem Linux oder eine Tasche mit eingebautem USB-Keyboard samt Aufsteller für das PengPod vorfinanzieren. Der Hersteller geht davon aus, dass die Geräte im Januar 2013 fertig zur Auslieferung sind. Die Aktion läuft noch bis zum 2. Dezember und hat bisher 8596 US-Dollar erbracht.

Sollte das Ziel der Kampagne übertroffen werden, sieht Peacock Imports möglicherweise auch ein 10 Zoll PengBook, den Mini-PC PengBox oder ein PengPod 713 mit dem günstigeren und Energie-effizienteren A13 SoC vor.

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Kommentare (Insgesamt: 5 || Alle anzeigen || Kommentieren )
PengStick vs MK802?! (Ruth Schell, Mo, 12. November 2012)
Re: wärs nicht der A10... (i.MX515, Mo, 12. November 2012)
Bis Januar 2013... ob das klappt. (slyon, Mo, 12. November 2012)
Re: wärs nicht der A10... (siy (nicht eingeloggt), Mo, 12. November 2012)
wärs nicht der A10... (Anon Y. Mouse, Mo, 12. November 2012)
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