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Di, 13. November 2012, 11:30

Hardware::Tablets

Aakash 2.0 Tablet in Indien der Öffentlichkeit vorgestellt

Rund ein Jahr nach seinem Vorgänger wurde in Indien jetzt das Aakash 2.0 mit aktualisierter Hard- und Software vorgestellt.

Aakash 2.0

Datawind

Aakash 2.0

In New Dehli nahm der indische Präsident Shri Pranab Mukherjee den »Nationalen Bildungstag« zum Anlass, einen Nachfolger für das Aakash-Tablet vorzustellen. Das von der indischen Regierung subventionierte »Bildungs-Tablet« hatte mit großen logistischen Problemen in der Planung und Fertigung zu kämpfen. Außerdem wurde die Hardware des für umgerechnet 42 Euro verkauften Tablets vielfach als zu schwach kritisiert.

Das Aakash 2 ist mit einem 1 GHz Cortex A8-Prozessor, 512 MByte RAM, 4 GByte internem Speicher, WLAN, USB und einer VGA-Kamera auf der Frontseite wesentlich besser ausgestattet als der Vorgänger. Sowohl das RAM als auch der interne Speicher wurden verdoppelt, der Prozessor mit 700 MHz gegen einen mit 1 GHz ausgetauscht. Auch das Aakash 2 kann, wie der Vorgänger, über einen SD-Kartenslot um 32 GByte Speicher erweitert werden. Der sieben Zoll messende Bildschirm, der diesmal kapazitiv anstatt resistiv arbeitet, bietet eine Auflösung von 800 × 480 Punkten. Hatte der Vorgänger Android 2.2 »Froyo« an Bord, so wird das neue Aakash mit Android 4.0.3 »Ice Cream Sandwich« ausgeliefert.

Das Aakash 2.0 soll 4500 Rupien kosten, was rund 65 Euro entspricht. Jedoch gehen die ersten 100.000 Exemplare subventioniert für umgerechnet 16 Euro an Schüler und Studenten. Bevor diese jedoch das Tablet beispielsweise für virtuelle Klassenräume nutzen sollen, schult Indiens Regierung derzeit rund 15.000 Lehrer an 250 Bildungsinstituten im Umgang mit dem Gerät.

Das indische IT-Institut der Universität Bombay, dem die Leitung des Projekts obliegt und das die Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma Datawind pflegt, hat eigens für das Aakash einige Bildungs-Anwendungen erstellt, die es beispielsweise ermöglichen, dass Schüler aus weit entfernten Landesteilen in einem gemeinsamen virtuellen Klassenraum zusammenkommen. Auch Einzelunterricht per Videokonferenz ist vorgesehen. Zwei Anwendungen wurden speziell für lernschwache und behinderte Schüler entwickelt.

Für die kommerzielle Version des Tablets hat das Institut eine einfache Buchhaltungs-Software für kleine Unternehmen programmiert. Der Projektleiter, Professor Deepak B. Phatak erläutert, dass rund 100 Studenten und 150 Fakultäts-Angehörige in acht Teams acht Applikationen für das Aakash 2.0 portiert haben.

Wie Hersteller Datawind verlauten ließ, sollen 20.000 Einheiten in dieser Woche verfügbar sein und 100.000 bis zum Jahresende. Das in der kommerziellen Version als »UbiSlate 7Ci« verkaufte Gerät kann für 4499 indische Rupien bestellt werden.

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