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Mi, 14. November 2012, 11:30

Software::Mobilgeräte

Google veröffentlicht Android 4.2 »Jelly Bean«

Ausnahmsweise ändert sich mit der Nummerierung der neuen Version des Android-Betriebssystems nicht auch gleichzeitig der Name. Android 4.2 heißt weiterhin »Jelly Bean«.

Jelly Bean

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Jelly Bean

Mit der Veröffentlichung der neuen Hardware seiner Nexus-Reihe wie dem Nexus-4-Smartphone oder dem Nexus -10-Tablet hat Google jetzt auch die Android-Version 4.2 »Jelly Bean« freigegeben, mit der diese Geräte ausgeliefert werden. Verteilt über die nächsten Tage wird »Jelly Bean« auch an weitere Nexus-Geräte wie etwa das Samsung Galaxy Nexus oder das 7-Zoll-Tablet Nexus 7 automatisch ausgerollt. Die Möglichkeit, das Update manuell vorzunehmen, sollte nur von versierten Anwendern wahrgenommen werden. Anleitungen hierzu gibt es für verschiedene Geräte bei Android Police.

Die neue Version des Mobil-Betriebssystems bringt neben einigen neuen Funktionen vor allem Verbesserungen bei der Bedienbarkeit. Eine der prominenteren Neuerungen betrifft nur Tablets. Es handelt sich um die Mehrbenutzer-Verwaltung, die es ermöglicht, dass sich neben dem Besitzer weitere Nutzer ein Konto auf einem Tablet einrichten können. Dabei erhalten die zusätzlichen Nutzer weitgehende Freiheit bei der optischen Gestaltung ihrer Oberfläche. Einstellungen bis hin zu Tastentönen oder Bildschirm-Timeout, Hintergrund und Homescreen können personalisiert werden. Die Auswahl an installierten Applikationen ist ebenfalls individuell. Apps, die mehr als ein Benutzer installiert hat, liegen nur einmal im Speicher. Benutzer-Wechsel werden ohne Ein- und Ausloggen über die Anwahl eines anderen Kontos im Sperr-Bildschirm vorgenommen. Jedes Konto kann mit einem Zugangsschutz versehen werden, der per Passwort, PIN, Gesichtserkennung oder Tastatur-Wischmuster abgesichert werden kann.

Eine weitere Neuerung, die die Bedienbarkeit der Tastatur erhöhen soll, ist die native Einbindung einer Eingabetechnik namens „Gesture Typing“ die bereits in der verbreiteten App »Swype« verfügbar war. Die als »Wischen« bekannte Technik kann im Zusammenspiel mit der automatischen Wortvervollständigung mit etwas Übung die Geschwindigkeit beim Tippen auf der Android-Tastatur erheblich verbessern.

Die Kamera-Applikation hat mit Android 4.2 nicht nur ein neues Oberflächen-Design erhalten, sondern mit »Photo Sphere« auch eine neue Funktion, die 360-Grad-Panoramen anfertigen soll. Der Anwender nimmt genügend Fotos für ein Panoramabild auf und die Software fügt die Einzelbilder zusammen. Die Panoramen können auf Wunsch aus der App direkt nach Google Maps oder Google+ hochgeladen werden. Außerdem unterstützt die Kamera-Anwendung jetzt auch HDR. Eine Politur hat in diesem Zusammenhang der Dienst Google Now erfahren, der jetzt beliebte Foto-Motive der Umgebung anzeigen soll.

Wer Daten, Bilder oder Filme von einem Android-Gerät auf ein anderes übertragen möchte, kann sich mit Android 4.2 der neuen Funktion »Android Beam« bedienen, welche per NFC-Technologie die gewünschten Daten kabellos übertragt. Dazu müssen die Geräte sich lediglich berühren und der Modus per Tippen auf den Bildschirm gestartet werden.

Ebenfalls drahtlos arbeitet die Android-Implementation von Miracast, das als freie Alternative zu Apple-Airplay oder Intels Wireless Display gilt. Hierbei werden per WLAN Filme, Fotos oder Dokumente an kompatible Displays gesendet. Hierzu wird keine aktive Verbindung zum Internet benötigt, die Geräte unterhalten sich per Wi-Fi Direct-Standard. Der Standard wird von modernen Smart-TV-Geräten unterstützt. Für ältere TV-Geräte oder Displays, die Wi-Fi Direct noch nicht unterstützen, sind Adapter geplant, die per USB oder HDMI die nötige Funktionalität mitbringen.

Kleine Verbesserungen der Bedienbarkeit wie etwa die Widgets auf dem Sperr-Bildschirm, die es beispielsweise erlauben, die Kamera zu starten, ohne vorher das Gerät zu entsperren oder die mit aktiver Sperre Antworten auf Benachrichtigungen zulassen, runden das Bild von Android 4.2 ab.

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