Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Fr, 16. November 2012, 09:31

Software::Multimedia

XBMC 12.0 wird zum Videorekorder

Das Team-XBMC hat eine Betaversion von Version 12.0 des Mediacenters XBMC mit zahlreichen Verbesserungen herausgegeben. So können Interessierte schon vor der Freigabe die Neuerungen testen.

XBMC 12.0

xbmc.org

XBMC 12.0

Mehr als sieben Monate nach der Veröffentlichung von XBMC 11.0 steht jetzt nach mehreren Alphaversionen die erste Betaversion bereit. Die neue Version erhielt den Namen »Frodo« zu Ehren eines der Gründer des Projektes, das nun schon zehn Jahre besteht.

XBMC 12.0 bringt dank erfolgreicher Projekte im Rahmen des Google Summer of Code und intensiver Entwicklungsarbeit zahlreiche neue Funktionen. Die neue XBMC AudioEngine sorgt für HD-Audio einschließlich DTS-MA und Dolby True-HD. Das Programm unterstützt Live-Fernsehen und ist jetzt auch zum Videorekorder mutiert. Voraussetzung für diese Funktion ist ein TV-Empfänger im Rechner.

Die Bildansicht unterstützt viele zusätzliche Bildtypen, die auch in der Bilddatenbank abgelegt werden können. Das Videoformat h.264 wird jetzt auch mit 10 Bit (Hi10P) unterstützt, um Anime dekodieren zu können. Die Bibliothek erlaubt erweiterte Filterung bei der Suche.

Der Raspberry Pi wird unterstützt, und erste Schritte zur Unterstützung von Android wurden unternommen. Die Mac OS X-Version ist jetzt 64-bittig. Die Airplay-Unterstützung (auf allen Plattformen) wurde verbessert. Verbesserungen gab es auch bei UPnP, und die Übersetzungen werden jetzt mit Transifex vorgenommen. Darüber hinaus gab es viele weitere Änderungen.

XBMC wurde in C++ geschrieben und unterstützt laut dem Entwicklerteam die meisten Audio- und Videoformate sowie Bilder. DVD-ISO/IMG-Images werden dekodiert und wiedergegeben, auch wenn sie als .rar- oder .zip-Archiv vorliegen. Mit XBMC können Anwender ihre Mediensammlung datenbankgestützt verwalten und die Software kann dank einer Python-Skript-Engine mit Erweiterungen ergänzt werden. Zudem kann die Oberfläche nach Gusto des Anwenders angepasst werden.

XBMC ging aus dem 2002 gegründeten XboxMediaPlayer (XBMP) hervor. Im November 2002 stieß Erwin Beckers, der Entwickler des »YAMP - Yet Another Media Player« zu dem Team, und das gemeinsame Produkt war der um etliche Features erweiterte Xbox Media Player 2.0. Bis 2003 war die Entwicklung der Software so weit fortgeschritten, dass sie mehr als ein Player war und in XBox Media Center (XBMC) umbenannt wurde. Der Linux-Zweig des Mediacenters wird seit 2007 entwickelt. XBMC steht unter der GPL und teilweise der LGPL und läuft unter Linux, Mac OS X, Apple TV, iPad und MS Windows.

Werbung
Kommentare (Insgesamt: 4 || Alle anzeigen || Kommentieren )
GUI sieht auch nur schlecht aus. (Bla, Mo, 19. November 2012)
Re[2]: Videorecorder (BELzEBUB, Fr, 16. November 2012)
Re: Videorecorder (Unwichtig, Fr, 16. November 2012)
Videorecorder (BELzEBUB, Fr, 16. November 2012)
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung