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Mi, 21. November 2012, 09:03

Gesellschaft::Politik/Recht

Portugals Regierung macht ODF zum alleinigen editierbaren Dokumentenformat

Die portugiesische Regierung hat das Open Document Format (ODF) zum einzigen editierbaren, XML-basierten Dokumentenformat erklärt, das die öffentliche Verwaltung verwenden darf.

Wie die Associação de Empresas de Software Open Source Portuguesas (ESOP) in einer Pressemitteilung bekannt gab, muss die öffentliche Verwaltung zukünftig die Formate und Protokolle ODF, PDF, XML, XMPP, IMAP, SMTP, CALDAV und LDAP einsetzen, um mit Behörden und Bürgern Daten auszutauschen und zu kommunizieren. Die Verwaltung wurde im Juni des vergangenen Jahres gesetzlich verpflichtet, offene Standards zu unterstützen. Das Gesetz ist Teil einer größeren Reform der Informations- und Kommunikationstechnologie, mit der jährlich bis zu 500 Millionen Euro gespart werden sollen.

Mit dem Open Document Format und den weiteren offenen Formaten sowie Protokollen möchte die Regierung sicherstellen, dass Anwendungen interoperabel sind. Alle ausgewählten offenen Standards werden von vielen freien und proprietären Anwendungen und Betriebssystemen unterstützt. Behörden sind so nicht mehr an einzelne Software- oder Serviceanbieter gebunden, wovon sich die Regierung Kosteneinsparungen und mehr Wettbewerb verspricht.

Das Open Document Format erfreut sich weltweit zunehmender Beliebtheit und viele Staaten gehen dazu über, ihren Behörden die Verwendung offener Standards vorzuschreiben.

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