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Do, 29. November 2012, 14:26

Gesellschaft::Politik/Recht

München: Über 12.000 LiMux-Arbeitsplätze in Betrieb

Die Stadt München hat einen Monat früher als geplant den selbst gesetzten Meilenstein erreicht, 12.000 LiMux-Arbeitsplätze in Betrieb zu nehmen. Im nächsten Jahr findet die eigentliche Umstellung ihren Abschluss.

Stadt München

Über 12.000 städtische PC-Arbeitsplätze arbeiten mittlerweile mit dem freien Betriebssystem auf Basis von Linux. Als Office-Suite kommt OpenOffice.org 3.2.1 zum Einsatz, an die sich die Mitarbeiter der Landeshauptstadt inzwischen gewöhnt haben, wie die für die Migration verantwortlichen Münchner IT-Spezialisten schreiben. Die Arbeit mit LiMux sei zur Routine geworden.

Nach Angaben der Münchner IT-Verantwortlichen verfolgen andere Kommunen und Länder jeden Schritt der Migration weiterhin mit Interesse. Doch die Migration ist noch nicht abgeschlossen. Zwar arbeiten bereits alle 15.000 PCs der Stadtverwaltung mit OpenOffice.org und dem dem eigens entwickelten Vorlagensystem WollMux, aber noch sind etwa 3.000 PCs von MS Windows zu bereinigen.

Im kommenden Jahr wird nach den derzeitigen Plänen LiMux auf die Version 5.0 aktualisiert, die die KDE-Oberfläche aktualisiert und OpenOffice.org durch eine aktuelle Version von LibreOffice ersetzt. Im September 2013 soll das Projekt abgeschlossen sein, womit es in den Regelbetrieb entlassen wird. Für die weitere Zukunft sind optimierte und aktualisierte Versionen geplant.

In der Rathaus-Umschau (PDF) zeigt sich Bürgermeisterin Christine Strobl, die Auftraggeberin des Projekts, überzeugt, dass mit dem LiMux-Arbeitsplatz und auch durch die Weitergabe der Ergebnisse und Lösungen an die Allgemeinheit ein konsequenter Schritt zu mehr Offenheit und Unabhängigkeit von einzelnen Software-Herstellern gelungen ist.

Nicht nur klassische Büroarbeitsplätze wurden laut dem Bericht in der Umschau umgestellt, sondern auch eine Vielfalt an unterschiedlichen Arbeitsplätzen einer Kommunalverwaltung. Beispiele hierfür seien die stark frequentierten Dienste des Sozialreferates, der Verleih der städtischen Bibliotheken, das Wiesn-Büro und die Verwaltung der Branddirektion.

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