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Di, 4. Dezember 2012, 10:57

Software::Security

Netzwerkscanner Nmap 6.25 mit neuen Skripten und Fingerprints

Der Entwickler Fyodor hat bekanntgegeben, dass der Netzwerkscanner Nmap ab sofort in der Version 6.25 verfügbar ist. Nmap 6.25 enthält 85 neue Skripte und 1.000 zusätzliche Fingerprints, um Betriebssysteme und Dienste zu erkennen.

In Nmap 6.25 pflegten die Entwickler 373 zusätzliche IPv4-OS-Fingerprints und mehr als 1.500 Muster für Netzwerkdienste ein, die seit Januar von Anwendern eingereicht wurden. Damit ist Nmap in der Lage, über 3.946 verschiedene Betriebssystemversionen und 8.645 Dienste (inkl. verschiedener Versionen) zu erkennen, darunter bereits einige, die schon mit IPv6 laufen.

Die neue Nmap-Version unterstützt IPv6-Tracerouten mit den Protokollen UDP, SCTP und TCP/IP. Skripte können strukturierte Name-Wert-Tabellen zurückliefern und Ncat kennt Unix-Domain-Sockets. Die Nmap Scripting Engine nutzt nun Lua 5.2.

Die 85 neuen Skripte helfen Anwendern unter anderem dabei, sich an Passwörter von Apache-JServ-Protocol-basierten Diensten oder Cassandra-Datenbanken zu erinnern, oder Informationen von CUPS-Servern oder Geräten zu erfragen, die das BJNP-Protokoll nutzen. Weitere Skripte prüfen die DNS-Zonen-Konfiguration, ob sich Firewalls umgehen lassen, oder lesen Exif-Daten von Bildern aus. Alle Skripte, Neuerungen und Fehlerbehebungen werden in der Veröffentlichungsankündigung genannt.

Bei der Arbeit an der aktuellen Version halfen den Nmap-Entwicklern fünf Freiwillige im Rahmen des Google Summer of Code. Nmap 6.25 ist für Linux, Mac OS X und MS Windows im Download-Bereich des Projekts erhältlich.

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