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Do, 6. Dezember 2012, 09:12

Hardware

Neue ODROID-Entwicklerboards mit vier Kernen

Die in Südkorea beheimatete Hardkernel Co., Ltd. hat drei neue Entwicklerboards angekündigt, die teilweise halb so groß wie eine Kreditkarte sind, über eine ARM Cortex-A9-CPU mit vier Kernen verfügen und zwischen 69 und 135 US-Dollar kosten sollen.

ODROID-X2

Hardkernel Co., Ltd.

ODROID-X2

Die drei angekündigten Entwicklerboards ODROID-X2, ODROID-U und ODROID-U2 sind für ihre Größe allesamt gut ausgestattet. Hardkernel hat auf den lüfterlosen Boards Quadcore-Prozessoren von Samsung verbaut. Das ODROID-U rechnet mit einem Exynos4412 mit mit 1,4 GHz, der bis 1,8 GHz übertaktet werden kann, die Modelle U2 und X2 sind mit einem Exynos4412 Prime ausgestattet, der normal mit 1,7 GHZ getaktet ist, aber auch mit 2 GHz laufen soll. Alle angekündigten Boards haben eine Ethernet-Schnittstelle, einen USB-2.0-Device-Port, einen HDMI- und Audio-Ausgang, einen UART-Anschluss und eine Schnittstelle für embedded Multimedia Cards (eMMC). Für die Grafik ist eine Mali-400 Quad Core-GPU verantwortlich.

Fotostrecke: 5 Bilder

ODROID-X2
ODROID-U: kleiner als eine Kreditkarte
ODROID-U(2) mit Kühlkörper
ODROID-U
Entwicklerplatine Odroid-X
Die Modelle U2 und X2 verfügen über 2 GB RAM, U wird mit 1 GB Arbeitsspeicher ausgeliefert. ODROID-U und ODROID-U2 haben eine Grundfläche von 48 x 52 mm. Ein 56 x 59 x 60 mm großer Kühlkörper verhindert, dass die Chips zu heiß werden. Beide Boards können microSD-Karten aufnehmen. Sie sind mit 2 USB-2.0-Ports versehen und auf dem U2 hat Hardkernel ein digitales Mikrofon verlötet.

Das ODROID-X2, der große Bruder des ODROID-X, fällt mit 90 x 94 mm deutlich größer aus, ist aber mit einem kleineren Kühlkörper (45 x 45 x 23 mm) bestückt. Es bietet mit 6 USB-2.0-Ports reichlich Verbindungsmöglichkeiten für zusätzliche Peripheriegeräte und kann mit einem MIPI Camera Interface, einem 50 Pin IO-Port und einem 3,5mm-Audioeingang punkten. Als Speichermedium verwendet es preiswertere und schnellere SD-Karten.

Das ODROID-X2 soll ab dem 10. Dezember für 135 US-Dollar (ca. 103 Euro) im Handel erhältlich sein, gefolgt vom ODROID-U2 am 21. Dezember für 89 USD (ca. 68 Euro) und dem ODROID-U am 16. Januar 2013 für 69 USD (ca. 53 Euro). Als Betriebssysteme kommen Android oder ARM-basierte Linux-Distributionen in Frage.

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