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Thema: Valve will mit der »Steam Box« ins Wohnzimmer

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Crass Spektakel am Mi, 12. Dezember 2012 um 01:17 #

> Auch bei Valve wird sich der Umsatz, den die
> SteamBox durch den Verkauf der Hardware
> an sich generiert, sehr in Grenzen halten,
> insofern sie dadurch überhaupt Gewinn
> machen (s.o. Konsolenhardware ist oft stark
> subventioniert, da man eher über die
> Spieleverkäufe verdient).

Blablabla.

Fakt ist: Spielkonsolen kommen so irre teuer in der Entwicklung weil viel ins DRM investiert wird - sowohl Soft- als auch Hardware. Gerade das macht man bei Steam ja nicht. Ausser einer oberflächlichen Onlineüberprüfung findet da nichts statt. Da tuts die letzte Dreckshardware von der Stange.

Das was eine PS3 oder eine XBox leisten kann jede ZBox heute für 150-250 Euro viel besser.

Die Steambox wird meiner Meinung nach einfach eine OEM-ZBox mit AMD A10-APU sein, 4GB RAM und 500GB Harddisk. Kostenpunkt 200 Euro. Ohne Subvention. Von der Stange.

> Dass diese Gruppe recht groß ist zeigt sich
> bei den teilweise recht großen
> Unterschieden der Verkaufszahlen von
> Spielen auf der Konsole bzw. dem PC.

Dir ist schon klar daß der PC nach Stückzahlen immer noch mit Abstand die größte Einzelplattform ist? Steam alleine verkauft ja mehr als alle PS3-Titel zusammen.

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    Von LH_ am Mi, 12. Dezember 2012 um 08:02 #

    "Fakt ist: Spielkonsolen kommen so irre teuer in der Entwicklung weil viel ins DRM investiert wird - sowohl Soft- als auch Hardware. Gerade das macht man bei Steam ja nicht. Ausser einer oberflächlichen Onlineüberprüfung findet da nichts statt. Da tuts die letzte Dreckshardware von der Stange."

    Fakt ist: Das stimmt nicht.
    Ohne zweifel kostet die DRM Entwicklung Geld, aber sie ist nicht der Hauptfaktor in der Konsolenentwicklung. Wesentlicher sind die gute Massenfertigung, Auswahl von Komponenten die sich auf dauer stark ausreitzen lassen, ein tragbares Wärmemanagement (wo sie durchaus am Anfang oft trotzdem Probleme haben), die Custom Software/Firmware usw.
    Bei einer Firma wie Sony arbeiten tausende Leute über Jahre an einer neuen Konsole. Das kostet einfach Geld. Da wird alles 10x angefasst, bewertet, in Meetings diskutiert... ginge alles auch billiger, aber in Konzernen ist das halt so.
    Zudem sind neue Konsolen, inzwischen selbst bei Nintendo, am Anfang subventioniert, alleine schon weil die HW selbst teuer ist.


    "Dir ist schon klar daß der PC nach Stückzahlen immer noch mit Abstand die größte Einzelplattform ist? "

    Nein, das stimmt so wieder nicht. Konsolenspiele verkaufen sich pro Titel immer noch besser. Vom Umsatz her war vor allem World of Warcraft ein wirklich großer PC Titel der letzten Jahre.
    Gegen Call of Duty, die Mario Spiele, Guitar Hero und co. waren die anderen PC Spiele allerdings aber kleine Lichter.

    0
    Von blubb am Mi, 12. Dezember 2012 um 08:19 #

    Da tuts die letzte Dreckshardware von der Stange.
    Das mag schon sein, aber darum ging es auch gar nicht. Gut möglich, dass Valve die SteamBox sehr billig anbieten kann, weil die Herstellungskosten entsprechend niedrig sind. Dennoch ist es viel wahrscheinlicher, dass sie mehr mit der Software, die dann über Steam gekauft wird (oder über Steam aktiviert wird) verdienen, als über die Hardware an sich.

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