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Thema: Ubuntu-Strategie: Von Smartphone und Tablet auf den Desktop

42 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von gasthörer am Mi, 12. Dezember 2012 um 12:50 #

[...] sagt er, er denke, Ubuntu wachse und sei auf dem richtigen Weg[...]

Ja, auf dem richtigen Weg, weitere Nutzer zu verlieren. :)

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Von el nino am Mi, 12. Dezember 2012 um 13:01 #

Und jedesmal, wenn Shuttleworth seinen Mund aufmacht, werde ich daran erinnert, weshalb.

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Von Märchenonkel am Mi, 12. Dezember 2012 um 13:05 #

Ich erzähle auch gerne Märchen, aber ich schalte dabei keine Amazon-Reklame.

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Von gargamehl am Mi, 12. Dezember 2012 um 13:16 #

Shuttleworth hält Anwender, die Probleme mit proprietärer Software haben, für generell ihrer Position unsicher

Befürworter Freier Software sind normalerweise in ihrer Position nicht unsicher, sondern gefestigt, und wissen ganz genau, wo sie die Grenze ziehen. Es sind die Shuttleworths, die keine feste Position haben, und deren Grenze beliebig in Richtung Geschlossenheit verschiebbar ist.

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Von Hannes B. am Mi, 12. Dezember 2012 um 13:26 #

Shuttleworth sieht das genauso und in Anbetracht schrumpfender PC-Verkäufe bekräftigt er die Notwendigkeit, Ubuntu auch auf mobile Geräte wie Tablets und Smartphones zu übertragen.

Da hat der Mann völlig recht! In einigen Ländern der Erde ist der "klassische" PC im Privatbesitz schon die Ausnahme. Email, FaceBook usw. werden über das Smartphone abgewickelt.

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Von i.MX515 am Mi, 12. Dezember 2012 um 13:41 #

Für die, die mit Unity nicht klarkommen, hat Shuttleworth die Kategorie »depressed hipster« parat.
:down:

  • 1
    Von Marcus Moeller am Mi, 12. Dezember 2012 um 14:56 #

    Quote Richard Brown auf Twitter "I suppose I am a hipster, I disliked Mark Shuttleworth before it was cool ;-)"

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    Von zettberlin am Mi, 12. Dezember 2012 um 15:20 #

    Das, was Shuttelworth und seine Hampelmänner nicht verstehen ist, dass die Glaubwürdigkeit unter den bewussten Nutzern das einzige Killerfeature ist, auf das sich die Verbreitung von Linux stützen kann.

    Rein technisch ist MacOSX wenigstens ebenbürtig und mit dem Softwareangebot für Windows lässt sich auch nur schwer konkurrieren, obwohl das Angebot für Linux inzwischen für Desktopanwender teilweise besser ist und Sachen wie Installation und Upgrades in Linux viel besser/komfortabler gelöst sind.

    Im Endeffekt spricht für Linux, dass bei seiner Produktion der kommerzielle Erfolg eben nicht das mit Abstand wichtigste ist und dass man deshalb mehr Vertrauen in Fedora oder immer noch Ubuntu haben kann als in MacOSX oder Windows.

    Dass die Software frei lizenziert ist, ist dafür das äußerlich sichtbare Symbol: die GPL ist die Garantieurkunde an freien Anwendungen.

    Wenn das klar ist, kann man auch mal einen proprietären Blob in Linux ausführen aber nur auf ausdrücklichen Wunsch des Nutzers. Wenn ein freier Treiber nicht wie gewünscht funktioniert, sollte der Nutzer die Möglichkeit haben, einen unfreien zu probieren. Wenn der Nutzer es wünscht, sollte er auch proprietäre Anwendungen nachkaufen und in Linux installieren können.

    Distributoren sollten aber auf durchgängig frei lizenzierte Software hinarbeiten.

    Und was Unity angeht: es funktioniert einfach schlecht, es ist nicht gut durchdacht, es ist nicht elegant und vor allem: es ist wie MacOSX. Dafür gebaut, auf den ersten Blick hip und schick auszusehen und solange gut zu gehen, wie der Nutzer alles so macht, wie es die Designer vorsehen.

    Kommt noch die shopping-lens dazu ist ganz Feierabend. Wenn diese Zumutung als opt-out in Ubuntu drinbleibt, wäre es wirklich Zeit für eine echte Boykottkampagne.

    • 0
      Von Tron-1975 am Mi, 12. Dezember 2012 um 16:04 #

      Eins vorab: Ein excellenter Beitrag!
      Ja, ich finde auch, dass Unity anders ist als alles bisher dagewesene.
      Es wird produziert, also wird es Anwender haben denke ich.
      Ich gehöre nicht dazu, Und ist das schlimm es nicht zu mögen ??
      Ein klares Nein!!! denn wir sitzen auf Linux :-) und hier ist man einfach frei!!
      Hier mache ich was ich will, ohne Mr. Jobs oder Mr. Gates um Erlaubnis bitten zu müssen.
      Also tat ich es. Unity weg, Gnome drauf, Awn-Dock drauf und schon hatte ich alle Vorteile von MacOS, Windows-Freiheit + Super-Usability.

      • 0
        Von glasen am Mi, 12. Dezember 2012 um 19:08 #

        Ja, ich finde auch, dass Unity anders ist als alles bisher dagewesene.
        Nur weil die Starterleiste links anstatt unten ist? Unity ist im Vergleich zur GNOME-Shell deutlich konservativer und ist eher mit Windows 7 als mit OSX zu vergleichen.

        Warum Windows 7? Weil OSX gar kein strukturiertes Anwendungsmenü hat. Unter Windows ist wenigstens ein grundlegende Struktur vorhanden, auch wenn sich diese mehr an den Vorstellungen der Programmhersteller als an den Funktionen der Programme orientiert.

    0
    Von i.MX515 am Mi, 12. Dezember 2012 um 16:13 #
    • 1
      Von zettberlin am Mi, 12. Dezember 2012 um 16:26 #

      > "Unity is by far the most widely used shell on Ubuntu, despite the depressed-hipster 'can't live with unity' meme."

      Da kann ich nur sagen: Microsoft Windows is by far the most widely used operating system on the home-pc.

      Unity wird benutzt, weil es drauf ist, wenn Ubuntu installiert ist. Die Einsteiger, die es benutzen, tun das nicht, weil es Unity ist, sondern weil es eben da ist und weil sie gewohnt sind, ohne Alternativen zu leben.

      Und Unity funktioniert ja auch, nur eben nicht so gut, wie es sollte. Aber dass Sachen nicht so gut funktionieren, wie sie sollten, sind sie schon von Mac und Windows gewohnt.

      Und wenn ihnen auf eine harmlose Suchanfrage Amazon-Werbung den Desktop zumüllt, sind sie das auch gewohnt. Irgendwann könnten sie fragen, warum sie eigentlich gewechselt haben, wenn sowieso alles ist, wie sie es gewohnt waren...

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    Von gargamehl am Mi, 12. Dezember 2012 um 19:29 #

    Er scheint auch noch Hipster mit Emos zu verwechseln.

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Von lucas am Mi, 12. Dezember 2012 um 14:23 #

und Arrogant.

Ich hab jeden Tag mehr das Bedürfniss zu wechseln. Mal gucken wie sichs mit Debian Unstable so lebt. Muss mir nur Unity wieder abgewöhnen (ich mag das Konzept).

  • 1
    Von gujeroo am Do, 13. Dezember 2012 um 00:43 #

    Debian Unstable: Super easy.
    Gibt's als fertige Iso zum runterladen, direkt bei Debian. Dann noch (unfreie) Firmwaretreiber auf USB Stick, die werden bei der Installation direkt mit installiert.

    Installation ist zwar nicht aus dem Live-System möglich (ich kann also nicht Aisle-Riot spielen) aber dauert auch nciht länger als bei Ubuntu.

    Und ab Werk läufts mit XFCE, ich hab mir hinterher Gnome3 installiert. Sieht besser aus als Unity und verhält sich ähnlich (nur besser ;-) )

    g

1
Von Profi am Mi, 12. Dezember 2012 um 15:09 #

Bitte geht dem Spywareverbreiter und Codeschmarotzer kein Sprachrohr auf dieser Plattform. Pro-Linux ist ein Medium der Freiheit, so soll es auch bleiben!

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Von Anonymous am Mi, 12. Dezember 2012 um 15:27 #

Ubuntu ist doch das Haupthindernis für eine weitergehende Vereinheitlichung der Desktop-Linux-Distributionen. Upstart gibt es nur noch wegen des NIH-Syndroms, der Rest der Welt (bis auf Dinosaurier wie Slackware) ist schon längst auf den systemd-Zug aufgesprungen. Und Unity ist zwar Open Source, aber in der Praxis ist es so ein Krampf, das auf anderen Distributionen zum laufen zu kriegen, dass bisher kein Distributor es in die Standard-Paketquellen aufgenommen hat.

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Von dergutekoenig am Mi, 12. Dezember 2012 um 19:12 #

...nach und nach jeder Kritikpunkt an Ubuntu, für den man kurz vorher noch belächelt wurde, von Shuttleworth zur offiziellen Canonical-Geschäftspolitik erklärt wird.

*Schultern zuck* Soll Canonical machen, was es will. Soll Ubuntu nutzen, wer will. Ich und mein Debian-Rechner sind unbeeindruckt, und die Verbreitung von Linux auf dem Desktop ist uns auch egal. *gähn*

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Von D.G. am Do, 13. Dezember 2012 um 07:03 #

Die Verwzweiflung muss groß sein bei Canonical, wo man, um endlich Geld zu verdienen, die Fertigkeit, halbgare Produkte zu veröffentlichen, zur Kunst erhoben hat.

Und: irgendjemand sollte Shuttleworth mal sagen, dass er NICHT Sean Connery ist. Offenes Hemd mit massig Brusthaar, das daraus hervorschaut, lässt ihn wie einen Zuhälter aussehen. Was er ja in gewisser Weise auch ist.

  • 0
    Von Markus B. am Do, 13. Dezember 2012 um 12:16 #

    [...] lässt ihn wie einen Zuhälter aussehen. Was er ja in gewisser Weise auch ist.
    Haha, ymmd :up:

    Ergänzend kann man sich noch Amazon & Co als Freier, die Ubuntu-User als Nu++en vorstellen, und man bekommt einen guten Einblick in die Denkweise des Herrn Mark S.

    0
    Von dergutekoenig am Do, 13. Dezember 2012 um 18:46 #

    > Die Verwzweiflung muss groß sein bei Canonical, wo man, um endlich Geld zu verdienen, die Fertigkeit, halbgare Produkte zu veröffentlichen, zur Kunst erhoben hat.

    Nö, das ist ein völlig normales Phänomen in einer Marktwirtschaft. Das hat Canonical weder erfunden, noch perfektioniert. Canonical ist nicht die FSF oder das Debian-Projekt, sondern ein privatwirtschaftliches Unternehmen, und es folgt somit dem Zwang der Profitmaximierung. Dass die Marktgesetze für eine Qualitäts*steigerung* sorgen, glaubt inzwischen nicht einmal mehr ein BWL-Erstsemester.

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