Login


 
Newsletter
Werbung

Thema: Ubuntu-Strategie: Von Smartphone und Tablet auf den Desktop

1 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
3
Von D.G. am Do, 13. Dezember 2012 um 08:15 #

Also Du nutzt scheinbar ein anderes Unity als ich, ich finde es gut durchdacht und es funktioniert einfach Super! Vielleicht hat Dein Rechner einfach nur ein Hardwareproblem?
Ich nutze Ubuntu 12.04.1 LTS.

Ist das Phase 2: Wut? Sieht so aus. Was dafür spricht: das Insistieren, dass der Kollege ein Hardwareproblem hat, obwohl Du rein gar nichts über seine(n) Rechner weißt.

Mein Notebook (Intel-Grafik) ist zwei Jahre alt und Unity kriecht wie eine Schnecke. Sowohl die Version in 12.04 als auch die in 12.10. Liegt das an meiner Hardware? Kaum anzunehmen, da z.B. KDE/Kubuntu mit allen Effekten sehr gut läuft.

Also die Shopping Lens mag ja so manchen abschrecken, aber dann dürftest du auch nicht auf diese Seite gehen, denn Pro Linux verdient auch Geld mit der Werbung. Firefox verdient Geld. Ubuntu verdient Geld. Irgendwo muss ja das Geld herkommen, denn du hast ja bisher nichts bezahlt, oder? Und da Ubuntu und Amazon mit der Elastic Cloud eh zusammenarbeiten....

Eindeutig Phase 2: Wut. "Irgendwo muss ja das Geld herkommen ...". Das blödste Sprüchlein der Welt. Samt Äpfel-und-Birnen-Vergleichen. Ob Pro Linux mit Werbung Geld verdient, ob Firefox von Google gesponsert wird -- ist uninteressant! Denn Pro Linux zwingt mich nicht, keinen Werbeblocker zu benutzen, genau wie Mozilla mich bei Firefox nicht zwingt, Google zu benutzen. Bei Ubuntu/Unity war es aber nun mal von Anfang an vorgesehen, dem Benutzer nicht einzuräumen, sich von der Werbung im Dash zu befreien. Das kam erst nach Protesten. Und auch jetzt ist die Werbescheiße noch immer Opt-In, weshalb -- wie Stallman richtig erkannt hat -- viele unbedarfte Benutzer das Zeug trotzdem aktiviert lassen werden, weil sie gar nicht wissen, dass es da ist. So funktioniert bekanntlich Werbung im Netz: von 1000 Leuten hoffst Du, dass eine Person sich locken lässt. Also braucht man eine möglichst große Masse. Ergo: Opt-Out statt Opt-In.

Die Onlinesuche findet ja nur in der Dash-Startseite statt, wenn ich nach Dateien suche nehme ich die entsprechende Linse, gleiches bei den Anwendungen usw.
Man braucht ja nur die rechte Maustaste benutzen oben links...

Das Apologetentum lebt ein sehr lebendiges Leben in Dir. Das ist ein Klick zuviel. Per Standardeinstellung hat das Dash gar nichts online zu suchen, außer ich, der Benutzer, der Herr und Gott seines Computers, befehle es.

Ich finde immer lustig, es wird gemeckert, dass Linux sich auf dem Desktop nicht durchsetzt, es wird argumentiert es fehlen Spiele für Linux. Nun ermöglicht Ubuntu es über das Softwarecenter Software zu kaufen und über eine zentrale Stelle upzudaten, um nicht Software von irgendwelchen dubiosen Quellen herunterladen zu müssen. Dann ist es plötzlich wieder schlecht, au weia! Linux könnte ja populär werden und dann bin ich ja nicht mehr "Elitär", kein Linux-Nerd mehr....

Äpfel und Birnen, Teil 2. Erstens: wer argumentiert so? Wahrscheinlich die Leute, die einfach ein "besseres" Windows haben wollen, denen aber der ureigentliche Zweck freier Software ein Mysterium ist. Zweitens: es geht nicht darum, Linux unpopulär zu halten, sondern darum, dass es zwingend notwendig ist, für eine irgendwie geartete Popularität von Linux Grenzen zu verwischen und zu verschieben. Zwischen frei und nicht-frei, zwischen privat und zwangs-öffentlich. Wir wissen von Facebook & Co., dass Benutzer im Kollektiv dumme Sachen tun. Und gerade deshalb ist es wichtig, unabhängig von individueller Verantwortung, Standardeinstellungen -- gerade im Bereich freier Software -- positiv konservativ zu setzen. Wenn z.B. ein Benutzer bei Ubuntu die Anzeige proprietärer Kaufsoftware im Software-Center erst explizit aktivieren müsste, dann übernähme er damit eine individuelle Verantwortung, und alles wäre in Ordnung.

Stallman hat schon völlig recht: der Wert freier Software wird grundsätzlich im Vertrauen gemessen, dass freier Software entgegengebracht wird. Und kommerzielle Interessen kollidieren damit fast unweigerlich.

Ich denke in den Köpfen steckt noch jede Menge unerfüllbarer Idealismus der mit der Realität da draussen nichts zu tun hat.

Ja? Dann dürfte es freie Software gar nicht geben. Nur weil Idealismus oft mit der "Realität" (die von Menschen gemacht ist!) nichts zu tun hat, sollte man nicht Ideale verfolgen, die auf das Gemeinwohl abzielen? Verquere Ansicht.

Pro-Linux
Frohe Ostern
Neue Nachrichten
Werbung