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Thema: Linux entfernt Unterstützung für 80386

34 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Dummschwätzer am Do, 13. Dezember 2012 um 12:04 #

Deshalb wollte ich ja eigentlich von Windows weg, weil man da ständig einen neuen Rechner brauchte... Jetzt geht das auch bei Linux los? :P

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Von Sulu am Do, 13. Dezember 2012 um 12:06 #

Vermutlich würde allein das Kompilieren eines neuen Kernels auf meinem noch vorhandenen 386DXer Zuhause viele viele Tage dauern und das komplette RAM von 4 MB endlos als Cache für das SWAP Memory auf der 80 MB Festplatte nutzen, wobei nicht mal mehr der ganze Kernel Quellcode intern gespeichert werden könnte und Read-Only von einem 1x CD ROM Laufwerk eingelesen werden müsste, welches vermutlich nicht mal die selbst gebrannten CDs lesen kann.

Ich glaube ich sollte es einfach bleiben lassen :)

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    Von Dummschwätzer am Do, 13. Dezember 2012 um 13:10 #

    Ach komm... letzte Gelegenheit!

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      Von blablabla am Do, 13. Dezember 2012 um 13:40 #

      Nee spart euch den Energieaufwand (Strom und Nerven)..es macht keinen Spass, hackt lieber bisschen auf Loongson rum, das macht mehr spass und hat ein "bisschen" mehr power...aber nicht viel ;-)

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    Von --- am Do, 13. Dezember 2012 um 17:52 #

    Es ist durchaus möglich, diesen neuen Kernel auf Deiner nagelneuen Rechnermaschine zu kompilieren. Ich habe hier noch ein paar alte openSUSE-Installationen am Hals, da mache ich das genauso.

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    Von Wie man's richtig macht am Fr, 14. Dezember 2012 um 07:50 #

    Kernel für den 386 compiliert man logischerweise auf einem modernen Rechner, das Compilat läut dann, sofern richtig konfiguiert, auf dem 386 trotzdem.

    Ich habe das vor wenigen Jahren noch für meinen 486er gemacht, der hier als Router bis ins Jahr ca. 2008 verwendet wurde.
    Damit war der Kernel sehr schnell compiliert und konnte gleich auf dem 486er eingesetzt werden.

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Von zettberlin am Do, 13. Dezember 2012 um 12:45 #

so eine CPU wie auf dem Bild habe ich hier auch noch im Einsatz: als coole Deko an der selbstentworfen Lego-Sithfestung im Kinderzimmer.

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    Von blablabla am Do, 13. Dezember 2012 um 13:44 #

    Hast ein Rechenzentrum mit Legos nachgebaut? Oder ist es die Intel-festung von Hrodgar die von den Spark-Guuls gestürmt werden soll? :-) Ich verkaufe alte CPU mit Pins als katzenbürste....funktioniert super vorallem Xeons weil sie grössere Flächen haben....

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Von Flieger am Do, 13. Dezember 2012 um 13:15 #

Die Avionik der Boeing 777 besteht aus Intel 80486 und Motorola 68040 CPUs. Die 777 wurde 1995 erstmals eingeführt und ist damit relativ neu, sie wird noch heute mit genau diesen CPUs gebaut.

Bei so einer Meldung nicht immer an den PC zu Hause denken... ;)

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    Von dirk am Do, 13. Dezember 2012 um 13:18 #

    Was interessiert es den Entwickler von hochintegrierten, standardisierten Spezialsystemen, was der Kernel in der neuesten Version (nicht) macht?

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      Von S7 am Do, 13. Dezember 2012 um 16:02 #

      Linux ist im Embedded Bereich viel weiter verbreitet wie auf dem Desktop, falls es dir noch nicht aufgefallen ist. 80486 wird übrigens immer noch produziert.

      Die B777 war vielleicht nur ein Beispiel? ;)

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        Von zettberlin am Do, 13. Dezember 2012 um 16:47 #

        Gibt es da nicht auch das Problem, dass ab einer bestimmten Generation die CPUs zu kleine Abstände zwischen leitenden Teilen haben?

        Ich meine zu kleine Abstände für die kosmischen Strahlung auf Raumschiffen. Pentium I sollte aber noch funktionieren, soviel ich weiß...

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          Von Nase am Do, 13. Dezember 2012 um 18:47 #

          Da gibt's mehrere Gründe. Für z.B. die Aviation (Elektronik in Flugzeugen) müssen die CPUs zertifiziert sein. Das macht ein späteres "upgraden" auf modernere CPUs aus Kostengründen fast unmöglich.

          Grund: Erinnert sich noch jemand an den Pentium-FDIV-Bug? Der Fehler wurde im November 1994 anderthalb Jahren nach der Markteinführung bekannt und sorgt bei Gleitkomma-Divisionen mit bestimmten Werten für falsche Ergebnisse. Auf Servern oder Desktops ist dieser Fehler niemandem aufgefallen da die Abweichungen sehr klein waren. Bei kritischen Anwendungen könnten sich solche Fehler aber addieren und z.B. zu einem Absturz oder z.B. einer Kernschmelze führen.

          MC680XX ist übrigens die letzte CPU die 100% unter dem Mikroskop überprüft wrde und deshalb (obwohl veraltet) in einigen Bereichen immer noch eingesetzt wird.

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Von guter Informatiker am Do, 13. Dezember 2012 um 16:02 #

Was soll das sein?
Ich finde es nur verwirrend, wenn Fachbegriffe krampfhaft übersetzt werden und man sie erst zurückübersetzen muss, um überhaupt zu verstehen, was gemeint ist.

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Von 486er am Fr, 14. Dezember 2012 um 08:00 #

kann ich damit leben.

Grund:

1. Mein ältester Rechner den ich noch habe ist ein 486er.
2. Dieser 486er hat noch 8 MB RAM und ist somit noch für den Kernel geeignet.
3. Er hat zwei ISA Ethernetkarten und genau dafür brauche ich das Linux, denn
normaleriweise lasse ich da nur DOS drauf laufen, für alte Spiele ist er nämlich ideal, aber zwecks des einfacheren Datentransfers über TCP/IP und einem SSH Terminal wird ein kleines abgespecktes Linux gebootet, wenn Daten übertragen werden sollen.

Zwar könnte man auch FreeDOS nehmen, das kann nämlich TCP/IP mit entsprechender SW die Teil von FreeDOS ist, out of the box, aber FreeDOS ist eben kein MS-DOS und damit hapert es leider an der Kompatibiltät zu manchen Spielen.

Ansonsten kann ich mit der Entscheidung leben.
So ein typischer 386 er hat oft sowieso kaum mehr als 4 MB RAM. Die 16 MB Konfigurationen dürften Seltenheitswert haben und mit 4 MB kommt man nicht mehr weit.
Bzw. ist man bei nur 4 MB mit FreeDOS sicher besser bedient.

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    Von 486 am Fr, 14. Dezember 2012 um 08:05 #

    PS:

    Und FreeDOS wird natürlich noch supported.

    Auch wenn die Sicherheitsfeatures fragwürdig sein dürften, immerhin etwas.

    Leider wurde OS/2 nie Open Source und Haiku (BeOS) wurde für Pentium CPUs entwickelt.
    Ansonsten gäbe es für abgesicherte geschlossene Netze, bei denen die Sicherheit egal ist noch MS-DOS + Windows for Workgroups 3.11.

    Zwar gibt's noch andere Lösungen für die Datenübertragung.
    Z.B. Novel Netware via IPX & Co, aber dafür extr nen Server bereithalten in einem TCP/IP Netz? Nein Danke.

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      Von brrrr am Sa, 15. Dezember 2012 um 21:02 #

      Es gibt noch die alten Linuxe. Für Rechner ohne Netzwerk bzw. für Rechner mit Netzwerken ohne Internetzugriff ist das o.k. Aber selbst sehr alte Linuxe von 1995 benötigen wenigstens 8 MB RAM, um mit vernünftiger Geschwindigkeit zu funktionieren. Das ist bei OS/2 ab Version 2 nicht anders.

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Von Bla am Fr, 14. Dezember 2012 um 11:46 #

Ganz davon abzusehen, dass gerade eine Unterstützung für so einen berühmten, guten und langsamen Prozessor nicht wegfallen darf und ganz wichtig nicht wegfallen müsste.

Ich will nicht wissen wie viele Hardwareunterstützungen noch rausgeflogen sind.

Damit hat sich Linux immer weiter das Prinzip von Kampatibilität erschossen.

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Von nico am Fr, 14. Dezember 2012 um 15:10 #

haetten doch eine Verson 3.8.6 als letzte mit 386er Support nehmen können. Schade so nah dran.

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