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Fr, 11. Januar 2013, 13:02

Software::Grafik

Ausblick auf Gimp 2.10

Ein Tutorial auf gimpusers.com gibt einen Ausblick darauf, was die Benutzer von Gimp 2.10 erwarten können.

Bild mit 8 Bit pro Farbkanal (links) im Vergleich mit 32 Bit (rechts)

Bernhard Stockmann

Bild mit 8 Bit pro Farbkanal (links) im Vergleich mit 32 Bit (rechts)

Das letzte Status-Update von Gimp 2.10 liegt bereits wieder vier Monate zurück. Obwohl es nach wie vor keine Veröffentlichung von Gimp 2.9 gibt, der Entwicklerversion, die zu Gimp 2.10 führen wird, waren die Entwickler nicht untätig. Nach wie vor hat Gimp aber zu wenig Entwickler und könnte weitere tatkräftige Unterstützung brauchen.

Bereits bekannt war, dass Gimp 2.10 vollständig auf GEGL beruhen wird und somit Bild-Farbtiefen von mehr als 8 Bit pro Farbkanal durchgehend unterstützen wird. Das auf gimpusers.com erschienene Tutorial gibt weitere Informationen dazu. Es sind nun auch 16 oder 32 Bit pro Farbkanal möglich, wahlweise mit Fix- oder Gleitkommadarstellung. Dies ist ausreichend, um beispielsweise RAW-Digitalfotos zu bearbeiten, was jedoch in Gimp noch nicht implementiert ist.

Die Konvertierung zwischen verschiedenen Farbräumen wird in Gimp 2.10 nahezu verlustfrei möglich sein. Ein neues Werkzeug namens »Unified Transformation« kann eine Ebene auf vielfältige Weise manipulieren, beispielsweise ihre Größe ändern, rotieren, verzerren oder eine Perspektiventransformation vornehmen.

Die Bildqualität beim Skalieren wurde wesentlich verbessert. Dazu wurde ein Projekt aufgesetzt, zu dem die Benutzer durch Geldspenden beitragen können. Die Arbeit ist noch nicht ganz fertig. Ihr Resultat sind zwei neue GEGL-Sampler namens NoHalo und LoHalo. Zwei weitere namens LoBlur und LoJaggy sind noch in Arbeit.

Fotostrecke: 6 Bilder

Bild mit 8 Bit pro Farbkanal (links) im Vergleich mit 32 Bit (rechts)
Das »Unified Transformation«-Werkzeug
Verschiedene Skalierungsalgorithmen im Vergleich
Verschiedene Skalierungsalgorithmen im Vergleich
Vorschau eines GEGL-Filters
Die fortgesetzte Arbeit an der Konvertierung der Filter zu GEGL führt auch dazu, dass eine bessere Vorschau der Änderungen möglich ist. Außerdem unterstützt GEGL die Berechnung der Filtereffekte mittels OpenCL, was enorme Beschleunigungen bringen wird. Damit einher geht die Aufteilung der Bildberechnung in Kacheln, womit später weitere Optimierungen möglich sind. Die Konvertierung aller Filter, bei denen dies einen Nutzen hat, ist jedoch eine riesige Menge Arbeit.

Ein neues Farbverwaltungs-Plugin für Gimp 2.10 verwendet LCMS2 und kann zwischen 8- und 16-Bit-Ganzzahlen sowie 32-Bit-Gleitkommazahlen konvertieren. Außerdem wurde ein neuer Filter zur Korrektur der Farbtemperatur geschaffen.

Weitere Features und Zukunftspläne sind in der Roadmap zu finden. Gimp 2.10 wird veröffentlicht, wenn es fertig ist. Ob das in diesem Jahr erreicht werden kann, ist noch offen.

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Kommentare (Insgesamt: 39 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[5]: GTK+ 3.0 (nicht lustig, Mo, 14. Januar 2013)
Re: Es gibt doch Adobe (oberhalb des Tresholds) (dirk, So, 13. Januar 2013)
Re[3]: Es gibt doch Adobe (--------, So, 13. Januar 2013)
Re[5]: GTK+ 3.0 (tuxpower, So, 13. Januar 2013)
Re[5]: Es gibt doch Adobe (hihahu, So, 13. Januar 2013)
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