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Di, 15. Januar 2013, 12:54

Software::Groupware

Kolab 3 freigegeben

Die Kolab-Entwickler haben die Groupware Kolab in Version 3.0 freigegeben. Unter anderem bringt Kolab 3.0 eine bessere Integration in der Cloud, einen verbesserten Webclient und Verbesserungen in der Sicherheit und der Skalierbarkeit.

Editieren von Objekttypen

Kolab Systems

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Die Groupware-Lösung Kolab umfasst die üblichen Funktionen wie E-Mail, Kalender, Notizen, Aufgaben und Kontakte und ist durch Zusammenarbeit von Unternehmen, unabhängigen Entwicklern und Kunden entstanden. Ursprünglich für ein Pilotprojekt einer deutschen Bundesbehörde entwickelt, wurde die Software in Version 1.0.x (Kolab-1) als Ersatz für Exchange auf dem LinuxTag 2003 vorgestellt. Mittlerweile wird die Lösung als ein eigenständiges Projekt unter den Fittichen der Kolab Systems AG entwickelt. Sie setzt überwiegend auf Komponenten aus der Gemeinschaft auf. Als Clients können unter anderem das KDE-Programm Kontact, Mozilla Thunderbird & Lightning oder Microsoft Outlook eingesetzt werden.

Mit der Freigabe der Version 3.0 haben die Entwickler das Produkt weiter verbessert. So nutzt die Groupware-Lösung nicht mehr das Horde-Framework. Infolgedessen wurde die Terminplanung neu geschrieben und soll dadurch wesentlich besser sein. Auch weiterhin soll es offline nutzbar sein. Das LDAP-Schema von Kolab wurde reduziert, wodurch die Integration in bestehende Verzeichnisdienste einfacher werden soll. Die Skalierbarkeit wurde verbessert, sodass tausende von Benutzern möglich sind.

Das XML-Format, in dem Kolab seine Daten verwaltet, wurde neu entworfen, doch kann Kolab 3.0 auch das alte Format noch lesen. Umgekehrt werden Clients dank der Erweiterung von libkolab mit beiden Formaten arbeiten können. Auch ein Migrationswerkzeug zum Umstieg von Kolab Version 2 auf 3 steht bereit. Weitere Neuerungen von Kolab 3.0 betreffen die Ressourcen-Verwaltung, die Webadministrations-Oberfläche und die neue Webmail-Anwendung Roundcube, die nun bei Kolab die Rolle des Web-Clients einnimmt.

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Das »Bring Your Own Device« Konzept von Kolab wurde weiter ausgebaut. So bietet die Lösung volle Unterstützung für mobile Produktivität auf dem iPhone, dem iPad, Android und anderen mobilen Plattformen. Dazu setzt Kolab in der neuen Version nicht mehr auf Z-Push, sondern auf Syncroton. Die Entwickler versprechen durch den Schritt die Synchronisierung nicht nur massiv beschleunigt zu haben, sondern auch mehr Funktionen anbieten zu können. Unter anderem unterstützt Kolab eine Separation der Logins, sodass für verschiedene Geräte verschiedene Logins benutzt werden können. Neu ist ebenfalls eine stärkere Einbindung von Cloud-Diensten.

Das Webadministrationswerkzeug verwaltet neben Benutzern und Gruppen jetzt auch Ressourcen, Domains und Rollen. Gruppen und Rollen können zur Vergabe von Rechten und Einstellungen im Web-Client und auf dem Server genutzt werden. Mit einem API lassen sich die Funktionen des Werkzeugs auch von anderen Programmen nutzen. Die Server-Komponenten wurden zudem weitgehend neu geschrieben. Als Standard-Verzeichnisdienst wird nun der 389 Directory Server verwendet. OpenLDAP kann optional weiterhin benutzt werden.

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Kommentare (Insgesamt: 10 || Alle anzeigen || Kommentieren )
armel-Version (raoul, Mi, 16. Januar 2013)
Re[3]: das wird wieder nix (Georg Greve, Mi, 16. Januar 2013)
Re[3]: das wird wieder nix (Doooh, Mi, 16. Januar 2013)
Re[3]: das wird wieder nix (Doooh, Mi, 16. Januar 2013)
Re[2]: das wird wieder nix (RipClaw, Di, 15. Januar 2013)
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