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Di, 15. Januar 2013, 14:43

Gesellschaft

Dänische Gemeinden nutzen freie Software für Innovationen und Zusammenarbeit

Immer mehr dänische Gemeinden schließen sich der im letzten Jahr gegründeten Open Website Community OS2 an. In ihr versammeln sich Gemeinden, die freie Software nutzen wollen, um zusammenzuarbeiten oder Bürgern innovative Lösungen zu bieten.

Momentan gehören der OS2 zwölf Mitglieder an, was mehr als zehn Prozent der dänischen Gemeinden entspricht. Das Konsortium wird von 19 dänischen Open-Source-Service-Anbietern unterstützt und hat bereits mehrere Anwendungen entwickelt. Dazu zählen OS2Web, ein Drupal-basiertes Content-Management-System für Gemeinden und OS2dagsorden, eine Anwendung für papierlose Zusammenkünfte.

Im Dezember startete die Gruppe mit OS2kontactcenter und OS2kle zwei weitere Projekte. Über das OS2kontactcenter sollen Bürger die Verwaltung kontaktieren und mit Informationen versorgt werden können. »Wir starteten die Arbeit am OS2kontaktcenter im typischen OS2-Stil mit einem Hackathon mit 20 Teilnehmern der Gemeinden und Unterstützer«, berichtet Jon Badstue Pedersen von der Gemeinde Syddjurs auf joinup.ec.europa.eu. »In nur zwei Tagen bewiesen wir, dass wir eine Kontaktzentrale für die Bürger anbieten können, zusätzlich zu den Informationen, die sich schon auf Webseiten und in Datenbanken finden.« Das OS2kontactcenter nutzt die bereits definierten Taxonomien KLE und FORM für die von den Behörden bereitgestellten Informationen.

OS2kle soll Texte automatisch interpretieren und mit verschlagworten. Dazu bedienen sich die Gemeinden der Open-Source-Software Taxon. Auf dem Weg wollen die Behörden die Informationsmengen auf den Webseiten strukturieren.

Das OS2-Konsortium wurde im April 2011 von den Gemeinden Kopenhagen, Ballerup, Sønderborg, Syddjurs und Ishøj gegründet. Später schlossen sich der Gruppe Morsø, Jammerbugt, Ringsted, Kolding, Odsherred, Favrskov und Skanderborg an. »Die OS2 beabsichtigt, Software für den öffentlichen Sektor bereitzustellen. Wir wollen Dänemark zu einem internationalen, innovativen Vorreiter in diesem Bereich machen«, so Badstue. »Unsere Gemeinschaft zeigt, dass die dänische Verwaltung zunehmend mehr freie Software verwendet und dabei von ihren lokalen Politikern unterstützt wird. Diese Art von Software bietet die besten Werkzeuge, um eine offene und fortschrittliche digitale Gesellschaft zu schaffen, sie erlaubt es, unsere Arbeit gemeinsam zu nutzen während sie Abhängigkeiten proprietärer Software vermeidet.«

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