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Di, 22. Januar 2013, 15:03

Software::Systemverwaltung

Neue Linux-Grafiktreiber von AMD und Nvidia

Während AMD Version 13.1 seines proprietären Catalyst Linux-Grafiktreibers freigegeben hat, bringt Nvidia den Treiber 310.32 Certified.

Während Valve derzeit bei der Anmeldung zu Steam Windows- und Mac-Nutzer dezent fragt, ob sie denn bereits Linux kennen, und dann Ubuntu 12.04 LTS empfiehlt, soll der neue AMD-Treiber in Version 13.1 einige Probleme bei der Geschwindigkeit von Valve-Spielen wie beispielsweise »Team Fortress 2« und dem von Valve für Linux noch nicht veröffentlichten »Left for Dead 2« beheben. Bereits der Vorgänger Catalyst 12.11 Beta 8 soll hier signifikante Verbesserungen gebracht haben.

Darüber hinaus unterstützt Catalyst 13.1 jetzt den X-Server 1.13, der bereits von einigen Distributionen verwendet wird. Offiziell werden Kernel bis 3.5 unterstützt, jedoch gibt es zumindest bei Debian und Ubuntu bereits Patches für die Kernel 3.7 und 3.8. Neu hinzugekommen ist in 13.1 die Unterstützung für die relativ neue Radeon-HD-Serie 8000. Die Notizen zur Veröffentlichung des Treiber erwähnen außerdem noch den Status »Ubuntu 12.10 Production Support«. Der proprietäre AMD Catalyst 13.1-Grafiktreiber steht beim Support von AMD zum Herunterladen bereit.

Auch Nvidia hat in den letzten Tagen einen neuen Grafiktreiber für Linux herausgegeben. Wem Treiber der 313er-Reihe zu experimentell sind, der kann ab sofort auf den neuen Treiber 310.32 Certified setzen. Hier wurden viele Fehler beseitigt, wie beispielsweise ein sehr nerviges Verhalten im Paket Nvidia-Settings, wo falsche Auflösungen bei der Konfiguration mehrerer Monitore gemeldet wurden.

Darüber hinaus gibt es experimentelle Unterstützung für PCIe der dritten Generation. Nvidia führte dazu den Kernel-Parameter NVreg_EnablePCIeGen3 ein. Hier wird allerdings noch auf Stabilitätsprobleme hingewiesen. Der neue Nvidia-Treiber unterstützt außerdem zusätzlich die GPUs GeForce GTX 680MX und Tesla K20Xm. Nvidias proprietärer Linux-Treiber 310.32 Certified steht auf Nvidias Treiberseite zum Test bereit. Beide Treiber sollten für diverse Distributionen bald als Pakete zur Verfügung stehen.

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